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Stop Motion mit Kinderhand: Wenn aus Playmobilfiguren große Kinomagie wird

11. April 2026

Wenn Kinder einen Stop-Motion-Film mit Playmobilfiguren drehen, entsteht weit mehr als nur ein kleines Filmprojekt. Ich leitete ein aktives Seminar mit zwölf Kindern. Es war ein Tag voller Fantasie, Teamgeist und leuchtender Augen. Von 9.30 Uhr bis 14 Uhr verwandelten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Auftrag der Volkshochschule Fürstenfeldbruck einfache Figuren, Farben und Ideen in ihre ganz eigene Filmwelt.

Am Anfang stand nur eine Idee. Doch Schritt für Schritt entwickelten die Kinder mit großer Begeisterung ihr eigenes Drehbuch, erfanden Szenen, Dialoge und kleine Abenteuer. Dabei wurde schnell spürbar, wie viel Kreativität in ihnen steckt. Sie überlegten gemeinsam, wie ihre Geschichte aussehen soll, welche Rollen die Playmobilfiguren übernehmen und wie aus einzelnen Bildern am Ende ein lebendiger Film wird.

Mit bewundernswerter Geduld und Konzentration bedienten die Kinder die Kamera – in meinem Fall ein iPad mini, rückten Figuren millimeterweise in Position und lernten, wie aus vielen einzelnen Aufnahmen echte Bewegung entsteht. Ebenso engagiert synchronisierten sie ihren Film, gaben den Figuren Stimmen und hauchten ihren Geschichten damit noch mehr Leben ein. Parallel dazu entstanden mit Stiften, Papier und Farbe liebevoll gestaltete Kulissen, die jede Szene zu etwas ganz Besonderem machten. Überall war zu sehen, mit wie viel Fantasie, Hingabe und Freude die Kinder arbeiteten.

Gerade diese Mischung aus technischem Lernen und freiem Gestalten machte den Tag so wertvoll. Die Kinder waren nicht nur Zuschauer, sondern Autoren, Regisseure, Kameraleute, Bühnenbildner und Sprecher zugleich. Sie durften ausprobieren, entscheiden, lachen, tüfteln und stolz auf das sein, was sie gemeinsam geschaffen haben.

Der schönste Moment kam zum Abschluss: Als der fertige Film im Scala Kino Fürstenfeldbruck auf der großen Kinoleinwand gezeigt wurde, wurde aus einem kreativen Workshop ein unvergessliches Erlebnis. Vor den Eltern das eigene Werk im Kino zu sehen, war für die Kinder ein bewegender Augenblick voller Stolz, Aufregung und Glück. In diesem Moment wurde sichtbar, was kreative Arbeit mit Kindern bewirken kann: Sie stärkt Selbstvertrauen, weckt Talente und schenkt Erinnerungen, die weit über diesen einen Tag hinausreichen.

Jetzt werde ich im Rahmen der Ferienspielwoche Maisach ein Stop Motion Seminar für Maisacher Kinder anbieten. Und mal schauen, ob die VHS das Seminar auch nochmal wiederholen will nach dem großen Erfolg. Danke an Markus Schmölz vom Scala Kino, der das Kino bereitstellte.

Podcast: Mehr als nur Bücher – Wie die Gemeindebücherei Maisach mit Herz und Ideen begeistert

8. April 2026

In der zweiten Folge des Podcasts „Seitensprung“ der Gemeindebücherei Maisach sprechen Büchereileiterin Beate Seyschab und Journalist Matthias J. Lange über die Arbeit hinter den Kulissen der Bibliothek, über neue Bücher, Lesergewohnheiten und kommende Veranstaltungen. Nach der erfolgreichen ersten Ausgabe, die ausschließlich positive Resonanz erhielt, war für beide schnell klar, dass der Podcast als monatliches Format weitergeführt wird. Diesmal geht es direkt ins „Allerheiligste“, in Beate Seyschabs Büro, wo zwischen Bücherkisten und Neuerscheinungen deutlich wird, wie viel Organisation und Auswahl hinter dem Angebot der Gemeindebücherei steckt. Hier die zweite Folge des Podcasts:

Beate Seyschab erzählt, dass sie jede Woche neue Bücher bestellt, bewusst über den örtlichen Buchhandel und nicht über große Online-Konzerne. Ihr ist wichtig, die Strukturen vor Ort zu stärken und mit lokalen Partnern zusammenzuarbeiten, die die Bücherei auch bei Veranstaltungen unterstützen. Bei der Auswahl neuer Titel verlässt sie sich nicht nur auf feste Bestseller-Listen, sondern vor allem auf Erfahrung, Bauchgefühl und auf das, was die Leserinnen und Leser wünschen. Viele Anregungen kommen direkt aus Gesprächen in der Bücherei, wenn Besucher nach bestimmten Neuerscheinungen, Fortsetzungen oder Themen fragen. Genau dieses Gespür für den Ort und seine Menschen macht für sie gute Büchereiarbeit aus.

Im weiteren Gespräch geht es um die große Vielfalt des Bestands, etwa im Bereich Kochen, Backen und Haushalt. Seyschab berichtet, dass Kochbücher nach wie vor stark gefragt sind – von Familien über Singles bis hin zu Kindern, die mit eigenen Kinderkochbüchern erste Erfahrungen sammeln. Gerade seit der Corona-Zeit beobachtet sie ein wachsendes Interesse am Selberkochen. Präsentation spielt dabei eine wichtige Rolle: Bücher werden bewusst sichtbar und thematisch passend ausgestellt, damit Besucher auch Titel entdecken, nach denen sie gar nicht gezielt gesucht haben. Nicht nur Neuerscheinungen, sondern auch ältere Bestände können auf diese Weise wieder in Erinnerung gerufen werden.

Auch regionale Themen und Veranstaltungen kommen in der zweiten Podcast-Folge zur Sprache. So weist Beate Seyschab auf die kommende Lesung des Arbeitskreises Geschichte hin, der mit Texten aus dem Meisaha erneut in der Gemeindebücherei zu Gast sein wird. Außerdem kündigt sie die englische Vorlesestunde sowie die deutschsprachige Vorlesestunde an, zu denen alle Interessierten eingeladen sind. Gerade das niedrigschwellige Angebot der englischen Lesestunde soll Menschen ermutigen, ohne Leistungsdruck und ganz spielerisch in die Sprache hineinzuhören. Zum Schluss geht es noch um Lernhilfen für die anstehenden Prüfungen, wobei auch hier deutlich wird, dass die Bücherei nicht nur ein Ort für Literatur, sondern ebenso für praktische Unterstützung im Alltag ist.

Die zweite Folge von „Seitensprung“ zeigt damit erneut, wie lebendig, vielseitig und nahbar die Gemeindebücherei Maisach ist. Der Podcast verbindet Einblicke in den Alltag der Bücherei mit persönlichen Gesprächen, Veranstaltungstipps und der Begeisterung für Bücher. Zugleich macht er deutlich, dass eine moderne Gemeindebücherei weit mehr ist als ein Ort der Ausleihe – sie ist Treffpunkt, Kulturort und ein Stück gelebtes Gemeindeleben.

Ostersingkreis verleiht der Osternacht in St. Vitus festlichen Glanz

5. April 2026

Ostern ist das wichtigste und höchste Fest des Christentums, weil es die Auferstehung Jesu Christi und damit den Sieg des Lebens über den Tod feiert. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass Leid, Schuld, Angst und selbst der Tod nicht das letzte Wort haben. Für Christen ist Ostern deshalb das große Fest der Hoffnung, der Erneuerung und des Vertrauens auf Gottes rettende Nähe. Die Auferstehung Jesu wird als Zeichen dafür verstanden, dass neues Leben möglich ist, selbst dort, wo Menschen an Grenzen stoßen oder keinen Ausweg mehr sehen.

In der Pfarrkirche St. Vitus in Maisach wurde die Osternacht feierlich vom Ostersingkreis musikalisch begleitet.

Zugleich steht Ostern für einen neuen Anfang. Es erinnert daran, dass Dunkelheit in Licht verwandelt werden kann und dass Gottes Liebe stärker ist als Verzweiflung und Vergänglichkeit. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen nach Halt, Sinn und Zuversicht suchen, behält diese Botschaft ihre besondere Kraft. Ostern lädt dazu ein, über das eigene Leben nachzudenken und neue Hoffnung zu schöpfen. Deshalb ist Ostern weit mehr als ein Frühlingsfest oder ein schöner Brauch – es ist das zentrale Symbol christlicher Hoffnung und der Kern des Glaubens.

Live. Lokal. Echt. Der BistroTalk in Youtube mit Beate Seyschab, Gemeindebücherei Maisach, im sixtyfour am Mittwoch, 25. März, 18 Uhr Online und in Maisach

24. März 2026

Die Leiterin der Gemeindebücherei Maisach Beate Seyschab und Journalist Matthias J. Lange sprechen locker und persönlich über aktuelle Buchtipps, Veranstaltungen und den ganz normalen Büchereialltag – von der Auswahl neuer Titel bis zu besonderen Aktionen.

Im gemütlichen Ambiente des Maisacher Bistros sixtyfour geht das lebendige Talk-Format: der BistroTalk in eine weitere Runde. Gastgeber Matthias J. Lange hat mit Beate Seyschab, Leiterin der Gemeindebücherei Maisach, eine Expertin für Bücher eingeladen – direkt vor Ort und live im Netz. Wir diskutieren die Abläufe einer Bücherei – offen, nahbar und ganz ohne Script.
Termin ist am Mittwoch, 25. März um 18 Uhr, der Talk dauert etwa eine Stunde und wird ab 18 Uhr live auf YouTube gestreamt. Die Adresse ist: https://www.youtube.com/@redaktion42/streams

Auch das Mitteilungsblatt der Gemeinde druckte einen Hinweis auf die Veranstaltung ab – vielen Dank

Es können Interessierte den Stream live verfolgen, kommentieren und Fragen stellen. Der Stream wird moderiert.
Unterstützt wird das Format vom Treffpunkt Bistro sixtyfour in der Maisacher Zentrumspassage von Gastronom Uwe Flügel.
https://www.youtube.com/@redaktion42/streams

Sicherlich werden wir auch über unseren neuen Podcast Seitensprung aus der Gemeindebücherei sprechen, auf dem wir viel positive Resonanz bekommen haben.

Podcast: Ein Ort mit Seele: Die Gemeindebücherei Maisach startet ihren Seitensprung

11. März 2026

Mit der Premiere von „Seitensprung – Der Videopodcast der Gemeindebücherei Maisach“ ist ein neues Format gestartet, das Lust auf Bücher, Begegnungen und Kultur vor Ort machen soll. Zum Auftakt sprachen Büchereileiterin Beate Seyschab und Matthias J. Lange von redaktion42 in lockerer Atmosphäre über das, was die Gemeindebücherei heute ausmacht: Sie ist längst nicht mehr nur ein Ort zum Ausleihen von Büchern, sondern auch Treffpunkt, Veranstaltungsraum und Kommunikationszentrum. Hier der Videopodcast:

Schon zu Beginn wurde deutlich, wie lebendig der Alltag in der Bücherei ist. Aktuell läuft dort eine Osterdekobörse, bei der Bürgerinnen und Bürger österliche Dekoration bringen, tauschen oder mitnehmen können. Seyschab berichtete, dass dieses Prinzip bereits bei der Weihnachtsdekoration sehr gut funktioniert habe und auch jetzt wieder rege angenommen werde. Besonders wichtig sei dabei nicht nur das Tauschen selbst, sondern auch das Miteinander: Gerade im Eingangsbereich entstünden immer wieder Gespräche, die die Bücherei zu einem Ort der Begegnung machten.

Im Gespräch wurde auch ein Blick auf das umfangreiche Angebot der Gemeindebücherei geworfen. Neben klassischen Büchern gehören dazu Zeitschriften, DVDs für Kinder und Erwachsene, Hörbücher und Musik-CDs. Ergänzt wird das Angebot durch digitale Medien im Online-Verbund, darunter E-Books, E-Audios und weitere elektronische Formate. Seyschab machte damit deutlich, dass die Bücherei längst sowohl analog als auch digital aufgestellt ist.

Ein besonderer Publikumsmagnet sind derzeit die sogenannten Tonies. Diese Hörfiguren für Kinder, die auf eine Toniebox gestellt werden und dann Geschichten oder Lieder abspielen, zählen zu den erfolgreichsten Angeboten der Bücherei. Rund 880 Figuren sind inzwischen im Bestand, und die Nachfrage ist enorm. Bis zu zehn Tonies können gleichzeitig für zwei Wochen ausgeliehen werden. Vor allem für Familien sei das eine attraktive Möglichkeit, da die Figuren im Handel vergleichsweise teuer seien. Besonders beliebt ist laut Seyschab die Figur „Furzipups“, die auch im Podcast mit einem Augenzwinkern thematisiert wurde.

Deutlich wurde in der Premierenfolge außerdem, dass die Gemeindebücherei Maisach weit mehr bietet als Medien. Regelmäßig finden Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene statt. Dazu gehört unter anderem eine englische Vorlesestunde an jedem zweiten Dienstag im Monat, die sich an Kinder ohne Vorkenntnisse richtet und spielerisch an die Sprache heranführt. Hinzu kommen Bastelaktionen, Autorenlesungen und die klassische Vorlesestunde auf Deutsch am letzten Donnerstag im Monat. Seyschab betonte, wie wichtig diese Angebote gerade für Kinder seien, um früh Freude an Geschichten, Sprache und Büchern zu entwickeln.

Auch auf das aktuelle Veranstaltungsprogramm wurde eingegangen. So stehen in den kommenden Wochen unter anderem die „Maisacher Gespräche zur Popkultur“, ein frühlingshaftes Osterbasteln für Kinder sowie eine Autorenlesung mit Georg Brun an. Damit präsentiert sich die Bücherei einmal mehr als kultureller Veranstaltungsort mit vielseitigem Programm.

Zum Abschluss durfte natürlich auch ein Medientipp nicht fehlen. Als derzeit besonders gefragt nannte Seyschab die Minecraft-Bücher für Erstleser. Die Reihe erfreue sich großer Beliebtheit, vor allem bei Schulkindern, die mit dem Thema bereits aus der digitalen Spielewelt vertraut seien. Einige Bände wurden deshalb sogar mehrfach angeschafft. Sollte ein Exemplar gerade vergriffen sein, können Leserinnen und Leser Medien bequem vormerken lassen und werden benachrichtigt, sobald diese verfügbar sind.

Die Premiere von „Seitensprung“ zeigte damit auf unterhaltsame Weise, wie modern, offen und vielseitig die Gemeindebücherei Maisach aufgestellt ist. Sie ist nicht nur ein Haus voller Bücher, sondern ein lebendiger Ort für Austausch, Bildung und gemeinsame Erlebnisse. Das neue Podcastformat dürfte dazu beitragen, diese Arbeit noch sichtbarer zu machen und neue Besucherinnen und Besucher für die Bücherei zu begeistern.

Maisacher Gespräche zur Popkultur am Mittwoch: Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett

10. März 2026

Krimis gehören seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Genres in Deutschland. Vielleicht, weil sie genau das verbinden, was gute Unterhaltung ausmacht: Spannung, Rätsel, starke Figuren und das gute Gefühl, dem Geheimnis Stück für Stück näherzukommen. Daher halte ich am Mittwoch Abend um 18 Uhr in der Gemeindebücherei Maisach einen kostenlosen Vortrag im Rahmen der Maisacher Gespräche zur Popkultur (MGP) unter der Überschrift „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“.

Wer einen Krimi liest, schaut nicht nur zu, sondern ermittelt mit, verdächtigt, verwirft, kombiniert – und ist damit mitten im Geschehen. Gerade diese Mischung aus Nervenkitzel und gedanklichem Mitfiebern fasziniert viele Leserinnen und Leser immer wieder aufs Neue.

Hinzu kommt, dass Kriminalgeschichten oft weit mehr sind als bloße Unterhaltung. Sie erzählen von menschlichen Abgründen, von Schuld und Gerechtigkeit, von Angst, Macht und Moral. Sie halten der Gesellschaft einen Spiegel vor und spielen zugleich mit unserer Sehnsucht nach Ordnung: Am Ende soll ans Licht kommen, was verborgen war. Vielleicht lieben die Deutschen Krimis auch deshalb so sehr, weil sie Spannung mit Verlässlichkeit verbinden. So dunkel der Fall auch sein mag – die Hoffnung, dass sich alles aufklärt, liest immer mit.

Unter dem Titel „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ lädt die Gemeindebücherei zu einem Abend ein, der sich ganz dieser besonderen Faszination widmet. Freuen Sie sich auf unterhaltsame Einblicke in die Welt des Verbrechens zwischen Buchdeckeln, auf bekannte Ermittler, dunkle Geheimnisse und die Frage, warum uns das Schaurige so sehr in den Bann zieht. Ein Abend für alle, die Spannung lieben und ohne einen guten Krimi tatsächlich nur schwer einschlafen können.
Danke an die Gemeinde Maisach, die überall im Gemeindegebiet an den Anschlagtafeln für die Veranstaltung wirbt.

Spannung im Landratsamt: Wie Maisach seine Wahl erlebte

8. März 2026

Es juckte mich in den Finger und ich wollte meinen Senf bei den Ereignissen der Kommunalwahl in meiner Wohnortgemeinde Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck dazugeben. Und auch ein bisschen Wahlparty-Stimmung schnuppern. Also auf ins Landratsamt und im Foyer auf die Politprofis meiner Gemeinde und des Landkreises sowie Landtag und Bundestag gewartet.

Dabei habe ich die alten Kollegen der Lokalpresse getroffen, die deutlich unter dem Druck der Aktualität gearbeitet haben.
Schnell stellte sich heraus, dass es bei der Wahl um dem Landrat zur Stichwahl zwischen Amtsinhaber Thomas Karmasin (CSU) und der Grünen-Herausforderin Ronja von Wurmb-Seibel kommen wird. Der ehemalige Olchinger SPD-Bürgermeister Andreas Magg zog den Kürzeren. Stichwahl ist dann in zwei Wochen.

Auch bei der Landratswahl folgte Maisach dem allgemeinen Trend im Landkreis: In Maisach erhielt Amtsinhaber Thomas Karmasin 46,1 Prozent, Ronja von Wurmb-Seibel erhielt 20,1 Prozent. Sie war die einzige Frau unter den Kandidaten.

Mich interessierte aber das Maisacher Bürgermeisterergebnis, das relativ lange auf sich Warten ließ. Um 20:26 Uhr kamen dann die Zahlen, nachdem es zuvor immer wieder Wasserstandsmeldungen aus den Wahllokalen aufs Smartphone kamen. Die Website der Gemeinde schmierte wohl unter der hohen Last der Zugriffe ab, aber die Server des Landratsamtes informierten stabil.

Bei der Kommunalwahl in der Gemeinde Maisach ist Amtsinhaber Hans Seidl deutlich im Amt bestätigt worden. Da es keinen Gegenkandidaten gab, entfielen 74,5 Prozent der Stimmen auf den CSU-Bürgermeister. Insgesamt wurden 6.543 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag mit 73,6 Prozent auf einem sehr hohen Niveau und zeigt das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der lokalen Politik. Mit dem klaren Ergebnis kann Hans Seidl seine Arbeit als Bürgermeister der Gemeinde Maisach fortsetzen.


In der Nacht wurden dann Gemeinderat und später Kreistag ausgezählt.

Podcast: Eine Vision für ein gesünderes Morgen: Wie eine Idee Bewegung in eine ganze Gemeinde bringen will

3. März 2026

In der aktuellen Episode des Podcasts Dombo bewegt des Zentrums für Gesundheit Maisach spricht Norman Dombo mit Journalist Matthias J. Lange über den „Masterplan Prävention“ der bayerischen Staatsregierung und dessen mögliche Umsetzung auf lokaler Ebene. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gesundheitliche Vorsorge und Bewegung stärker in den Alltag der Bevölkerung integriert werden können.

Dombo erläutert, dass der staatliche Plan auf steigende Gesundheitsrisiken wie Bewegungsmangel, Übergewicht und zunehmende Bildschirmnutzung – besonders bei jungen Menschen – reagiert. Ziel sei es, präventive Maßnahmen zu stärken und Akteure des Gesundheitswesens stärker zu vernetzen. Dazu zählten neben Fitness- und Trainingsangeboten auch Zahnmedizin, Ergo- und Logotherapie sowie weitere Gesundheitsberufe.

Für den Landkreis und insbesondere die Gemeinde Maisach skizziert Dombo eine eigene Vision: öffentliche Trainingsgeräte im Freien, die Bürger niedrigschwellig zu Bewegung motivieren sollen. Erste Gespräche mit Bürgermeister und Landrat hätten bereits stattgefunden; Entscheidungen lägen nun bei den zuständigen Gremien. Die Finanzierung könnte über Förderprogramme, Spenden oder Kooperationen erfolgen. Parallel plant Dombo, ein Netzwerk regionaler Gesundheitsanbieter aufzubauen, um gemeinsame Präventionsprojekte zu entwickeln.

Im Gespräch wird außerdem die Bedeutung individueller Initiativen angesprochen, etwa Fasten als persönlicher Gesundheitsimpuls. Beide Gesprächspartner betonen, dass strukturelle Maßnahmen und Eigenverantwortung zusammenspielen müssten. Abschließend ruft Dombo Zuhörer dazu auf, Ideen einzubringen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Der Podcast verbindet Information über ein politisches Präventionsprogramm mit lokalem Engagement und persönlicher Initiative. Inhaltlich steht weniger konkrete Politik als vielmehr die praktische Umsetzung gesundheitsfördernder Maßnahmen vor Ort im Fokus.

BistroTalk: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern tägliche Arbeit

21. Februar 2026

Mein jüngster BistroTalk ist ein Beitrag zur Demokratie-Stärkung in meiner Wohnortgemeinde Maisach. Im BistroTalk aus der Bar SixtyFour in Maisach sprach ich mit Florian Wiesent, Amtsleiter für Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Gemeinde Maisach, über die anstehenden Kommunalwahlen – und damit über ein Thema, das unmittelbar den Kern demokratischer Selbstverwaltung berührt. Gleich zu Beginn wurde deutlich, dass es nicht um parteipolitische Werbung geht, sondern um Aufklärung: Wie funktioniert die Wahl konkret, welche Regeln gelten, welche Verantwortung trägt die Verwaltung – und welche Rolle haben Bürgerinnen und Bürger, damit Demokratie vor Ort lebendig bleibt. Hier die Aufzeichnung:

Organisatorische Vorbereitung
Florian Wiesent beschrieb die Gemeinde bereits mitten in der organisatorischen Vorbereitung. Die Wahlbenachrichtigungen seien verschickt, aktuell laufe vor allem die Abwicklung der Briefwahl auf Hochtouren. Dahinter stecke echte Handarbeit: Antrag, Wahlschein, Stimmzettel, mehrere Umschläge, Merkblatt – alles müsse korrekt zusammengestellt, kuvertiert und versandfertig gemacht werden. Der Versand starte dann; die Gemeinde übergibt diese Aufgabe nicht einfach vollständig an Dienstleister, sondern organisiert wesentliche Schritte selbst. Wiesent betonte den Aufwand, machte aber ebenso klar, dass die Verwaltung als Team arbeite, um die Abläufe zuverlässig zu stemmen. Die Wahl sei eine logistische Großaufgabe, aber vor allem eine Aufgabe, die Vertrauen verdient – und dafür brauche es Sorgfalt.

Die Arbeit der Wahlhelfer
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war das Thema Wahlhelferinnen und Wahlhelfer als tragende Säule demokratischer Praxis. Wiesent nannte konkrete Zahlen: In Maisach gebe es einen Pool von rund 320 Wahlhelfern, benötigt würden für die Kommunalwahl 244 Personen in den Wahllokalen sowie zusätzlich etwa 15 Mitarbeitende in der Verwaltung für Annahme, Prüfung und Weitergabe der Schnellmeldungen. Das Werben um genügend Unterstützung sei nicht ganz einfach gewesen, doch alle Positionen seien derzeit besetzt. Zugleich ermutigte er zur Beteiligung: Wer sich für künftige Wahlen engagieren wolle, könne sich weiterhin melden und in den Pool aufnehmen lassen. Damit wurde ein Grundgedanke des Abends greifbar: Demokratie findet nicht nur am Stimmzettel statt, sondern auch durch Mitarbeit und Verantwortung im Ablauf.

Was wird gewählt?
Inhaltlich ordnete das Gespräch die Kommunalwahl als besonders vielschichtig ein. Gewählt werden nicht nur Gemeinderat und Bürgermeister, sondern auch Landrat und Kreistag. Gerade diese Vielfalt, kombiniert mit den komplexen Stimmzetteln, mache die Kommunalwahl organisatorisch anspruchsvoll. Wiesent erklärte, dass es diesmal vier Stimmzettel gebe, wobei insbesondere der Kreistagsstimmzettel durch die große Zahl an möglichen Stimmen herausrage: Bis zu 70 Stimmen können dort vergeben werden. Beim Gemeinderat in Maisach sind es 24 Stimmen, passend zur Anzahl der Sitze. Damit wird sichtbar, wie stark kommunale Wahlen auf Personen und konkrete örtliche Vertretung ausgerichtet sind – und wie sehr sie Bürgerinnen und Bürgern Gestaltungsspielraum geben.

Auszählen mit Barcodes
Zur Bewältigung dieser Komplexität setzt die Gemeinde bei der Auszählung auf EDV-Unterstützung. Wiesent erläuterte das System mit Barcodes neben den Kandidatennamen und Barcode-Lesestiften: Die Stimmen werden gemäß Markierung erfasst, das Programm prüft im Hintergrund die Gültigkeit des Stimmzettels. Zugleich betonte er die Kontrollmechanismen: Es werde nicht „automatisch“ im Sinne eines Wahlautomaten entschieden, sondern die Technik unterstütze die Arbeit, während Menschen weiterhin prüfen und kontrollieren. Der Umgang mit Technik werde zudem geschult; die Geräte seien dauerhaft angeschlossen, um Ausfälle zu vermeiden. Damit wurde ein demokratischer Kernpunkt angesprochen: Moderne Verfahren können helfen, Transparenz und Verlässlichkeit zu sichern – aber Vertrauen entsteht durch nachvollziehbare Prozesse, klare Regeln und menschliche Kontrolle.

Kumulieren und Panaschieren
Sehr ausführlich ging es um die Wahlmöglichkeiten selbst, insbesondere um Kumulieren und Panaschieren. Wiesent erklärte die Begriffe pragmatisch: Kumulieren bedeutet, einer Person bis zu drei Stimmen geben zu können; Panaschieren heißt, Stimmen über verschiedene Listen hinweg zu verteilen. Auch das Streichen einzelner Kandidaten trotz Listenkreuz sei möglich. Gleichzeitig wurde deutlich, wo typische Fehler entstehen: Der häufigste Fehler sei das Vergeben zu vieler Stimmen. Korrekturen seien jedoch möglich, wenn sie eindeutig vorgenommen werden – etwa durch sauberes Durchstreichen und klare Neumarkierung. Das Gespräch blieb dabei bewusst auf der Ebene der Regeln und Abläufe und machte klar: Die Verwaltung bewertet nicht politische Inhalte, sondern allein die formale Gültigkeit.

Wahl des Bürgermeisters
Ein besonders demokratierelevanter Punkt war die Frage nach Kandidaturen und Alternativen. Im Gespräch wurde angesprochen, dass es bei der Bürgermeisterwahl nur einen offiziellen Vorschlag gibt – und dass Demokratie dennoch Wahlmöglichkeiten kennt. Wiesent erläuterte, dass Bürgerinnen und Bürger beim Bürgermeister in der vorgesehenen Zeile eine andere wählbare Person aus dem Gemeindegebiet handschriftlich eintragen können. Das zeige: Selbst wenn das Bewerberfeld klein ist, bleibt das Wahlrecht in seinem Grundprinzip offen. Gleichzeitig wurde realistisch eingeordnet, dass eine solche Wahl in der Praxis selten vorkommt und dass eine gewählte Person die Wahl auch annehmen muss. Das Gespräch streifte damit eine Herausforderung vieler Kommunen: demokratische Auswahl lebt von Beteiligung – und Beteiligung setzt Menschen voraus, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Die Wahllokale
Auch die Wahllokale und deren Einteilung wurden thematisiert – inklusive des Spannungsfelds zwischen organisatorischer Effizienz und lokalem Selbstverständnis. Wiesent nannte die konkrete Struktur: vier Wahllokale im Hauptort Maisach, drei in Gernlinden (darunter eines im Pflegeheim), sowie je ein Wahllokal in Überacker, Rottbach und Malching. Besonders Rottbach wurde als Beispiel genannt: Aus verwaltungstechnischer Sicht hätte eine Zusammenlegung wegen der Wählerzahlen und des Personalbedarfs Sinn ergeben, politisch und im Ort bestand jedoch der Wunsch nach einem eigenen Wahllokal. Der Gemeinderat habe 2024 beschlossen, der Verwaltung nahezulegen, das Wahllokal beizubehalten – und die Verwaltung sei dem gefolgt. In dieser Passage wurde ein Demokratieprinzip im Kleinen sichtbar: Verwaltung handelt nach Regeln und Zweckmäßigkeit, demokratisch legitimierte Gremien artikulieren den politischen Willen, und am Ende wird ein Ausgleich gesucht, der nachvollziehbar bleibt.

Stimmabgabe
Zu den Wahlzeiten stellte Wiesent klar: Am Wahlsonntag ist die Stimmabgabe von 8 bis 18 Uhr möglich. Nach 18 Uhr wird niemand mehr eingelassen, aber wer rechtzeitig im Wahllokal ist, darf auch dann noch wählen. Für Menschen, die es zeitlich nicht schaffen, ist die Briefwahl die Alternative. Briefwahlunterlagen müssen spätestens bis 18 Uhr am Wahlsonntag im Rathausbriefkasten eingegangen sein – später eintreffende Wahlbriefe werden nicht mehr berücksichtigt, ungeöffnet als verspätet gekennzeichnet und entsprechend aufbewahrt, bis die gesetzliche Frist zur Vernichtung abläuft. Die Formulierung „ungeöffnet“ war hier zentral: Die Verwaltung schützt das Wahlgeheimnis konsequent, auch wenn Neugier menschlich sein mag.

Enorme Interesse an Briefwahl
Breiten Raum nahm die Briefwahl ein, weil sie in Maisach voraussichtlich den größten Anteil ausmacht. Wiesent sprach von einer erwarteten Briefwahlquote von rund 70 Prozent. Ein Grund sei die Größe der Stimmzettel: Viele Wählerinnen und Wähler möchten die umfangreichen Listen in Ruhe zu Hause durchgehen, statt in der Wahlkabine mit begrenztem Platz zu entscheiden. Briefwahl kann online beantragt werden – über einen QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung – oder persönlich im Rathaus. Online gelte eine frühere Frist, damit der rechtzeitige Postlauf gewährleistet bleibt; persönlich ist der Antrag bis zum Freitag vor der Wahl, 6. März, 15 Uhr möglich. Zudem wies Wiesent darauf hin, dass Briefwahl heute ohne Begründung beantragt werden kann – ein Beispiel dafür, wie Verfahren bürgerfreundlicher geworden sind, ohne den rechtlichen Rahmen aufzugeben.

Das Auszählen
Auch die Auszählung der Briefwahl wurde transparent erklärt: Ab 16 Uhr dürfen die roten Wahlbriefe geöffnet und formal geprüft werden (Wahlschein vorhanden, unterschrieben, Stimmzettelumschlag vorhanden). Der eigentliche Stimmzettelumschlag wandert danach wieder in die Urne, die bis 18 Uhr verschlossen bleibt. Erst ab 18 Uhr dürfen die weißen Umschläge geöffnet und die Stimmen ausgezählt werden. Diese zeitliche Trennung schützt das Wahlgeheimnis und verhindert, dass Ergebnisse vor Schließung der Wahllokale entstehen. Damit wurde ein wichtiger Aspekt demokratischer Fairness betont: alle sollen unter gleichen Bedingungen wählen können, ohne Einfluss durch vorzeitige Trends.

Das Auszählen
Die Reihenfolge der Auszählung erläuterte Wiesent ebenfalls: Zuerst Bürgermeister, dann Landrat, anschließend Gemeinderat und zuletzt Kreistag. Erste Ergebnisse beim Bürgermeister seien möglicherweise schon gegen 18.20 Uhr sichtbar, weitere Ergebnisse folgten gestaffelt. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Geschwindigkeit nie auf Kosten der Richtigkeit gehen dürfe. Gerade weil Wahlhelfer auch „Feierabend“ möchten, brauche es im Rathaus und in den Wahllokalen klare Abläufe und Ruhe, um Fehler zu vermeiden. Als Anerkennung für den Einsatz gibt es weiterhin Erfrischungsgeld sowie Verpflegung – Brotzeit, Obst und „Nervennahrung“ – ausdrücklich nicht als Luxus, sondern als Zeichen, dass demokratisches Engagement wertgeschätzt wird.
Ein zentrales Demokratieelement des Gesprächs war die Öffentlichkeit der Auszählung. Wiesent stellte klar: Wahlbeobachtung ist erlaubt, die Auszählung ist öffentlich, jede und jeder darf zuschauen – solange der Ablauf nicht gestört wird. Diese Transparenz ist ein Grundpfeiler des Vertrauens: Demokratie braucht nicht nur korrekte Ergebnisse, sondern auch nachvollziehbare Verfahren. Ergänzend erklärte Wiesent, dass die Verwaltung am Wahltag erreichbar ist, bei Streitfällen berät und im Zweifel auch vor Ort unterstützt. Entscheidungen trifft der Wahlvorstand, bei Bedarf mit Rückkopplung an die Verwaltung – auch hier wieder das Prinzip: Regeln, Verantwortung und Kontrolle greifen ineinander.

Wahlwerbung
Praktische Hinweise rundeten das Gespräch ab: Wahlwerbung ist am Wahltag in und unmittelbar vor Wahllokalen nicht erlaubt; Kandidaten, die als Wahlhelfer eingesetzt sind, dürfen nicht mit Parteiabzeichen oder „Wählt mich“-Symbolik auftreten. Filmen und Fotografieren im Wahllokal ist grundsätzlich untersagt, auch wenn es im Einzelfall mediale „klassische Motive“ gibt. Außerdem wurde thematisiert, dass Wahlplakate eine Woche nach der Wahl abgebaut sein müssen; Beschädigungen sind Sachbeschädigung und können angezeigt werden. In der Gemeinde gibt es Informationsmaterialien in Broschürenform am Empfang des Rathauses, außerdem auf der Gemeindehomepage einen eigenen Bereich zur Kommunalwahl. Besonders hervorgehoben wurde ein interaktiver Probestimmzettel, mit dem Bürgerinnen und Bürger das korrekte Wählen üben und prüfen können, ob ihre Stimmabgabe gültig wäre.

Auch die Frage, wer überhaupt was wählen darf, wurde erläutert – ein Punkt, der oft unterschätzt wird. Wiesent erklärte, dass für Gemeinderat und Bürgermeister bestimmte Wohnsitzfristen gelten: Wer erst kürzlich innerhalb des Landkreises zugezogen ist, kann unter Umständen Landrat und Kreistag wählen, aber noch nicht Bürgermeister und Gemeinderat. Diese Regelung sei nicht „Maisach-spezifisch“, sondern gesetzlich im Kommunalwahlrecht verankert. Damit zeigte das Gespräch, dass Demokratie immer auch aus klaren, manchmal komplexen Regeln besteht – Regeln, die Gleichheit und Zugehörigkeit definieren und deshalb erklärt werden müssen.

Der demokratische Leitgedanke zog sich bis zum Schluss durch: Wiesent wünschte sich eine möglichst hohe Wahlbeteiligung und nannte als Orientierung die letzte Kommunalwahl mit rund 65 Prozent. Die Aussage war eindeutig: Wer nicht wählt, sollte sich mit Kritik zurückhalten – nicht als moralische Keule, sondern als Erinnerung an Verantwortung. Gleichzeitig wurde der positive Gegenentwurf betont: Wer unzufrieden ist, kann sich einbringen – durch Wahl, durch Mitarbeit, durch Engagement in Parteien, Gruppierungen oder im Ehrenamt. Kommunalpolitik betrifft das unmittelbare Lebensumfeld: Infrastruktur, Finanzen, Entscheidungen über den Ort und seine Ortsteile. Gerade deshalb ist die Kommunalwahl für die Demokratie im Alltag so entscheidend.

Am Ende stand ein sachlich-optimistischer Ton: Die Organisation ist aufwendig, die Verantwortung groß, der Wahltag für alle Beteiligten anstrengend – aber das Ziel ist klar: ein Verfahren, das korrekt, transparent und vertrauenswürdig abläuft. Der BistroTalk machte damit nicht nur praktische Abläufe verständlich, sondern vermittelte vor allem, warum diese Abläufe wichtig sind: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern tägliche Arbeit – in der Verwaltung, bei den Wahlhelfern und bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Stimme abgeben.

Live. Lokal. Echt. Der BistroTalk in Youtube mit Florian Wiesent vom Ordnungsamt Maisach im sixtyfour am Mittwoch, 11. Februar, 18 Uhr Online und in Maisach

10. Februar 2026

Der nächste Wahltermin für die Gemeinde- und Landkreiswahlen in Bayern ist Sonntag, 8. März 2026. Alle Bürger sind aufgerufen, sich aktiv an der Demokratie zu beteiligen und die Zukunft ihrer Heimat mitzubestimmen. Wir wollen einen parteipolitischen unabhängigen Blick auf Abläufe werfen und das Wahlverfahren erläutern als aktiver Beitrag zur Demokratie in der Gemeinde.

Im gemütlichen Ambiente des Maisacher Bistros sixtyfour geht das lebendige Talk-Format: der BistroTalk in eine weitere Runde. Gastgeber Matthias J. Lange hat mit Florian Wiesent den Amtsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Gemeinde Maisach den Experten für die anstehende Kommunalwahl eingeladen – direkt vor Ort und live im Netz. Wir diskutieren die anstehenden Wahlen in Maisach am 8. März 2026, wie kann gewählt werden, welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen, kann überall gewählt werden, wie funktioniert es mit dem Auszählen? – offen, nahbar und ganz ohne Script.
Termin ist am Mittwoch, 11. Februar um 18 Uhr, der Talk dauert etwa eine Stunde und wird ab 18 Uhr live auf YouTube gestreamt. Die Adresse ist: https://www.youtube.com/@redaktion42/streams

Es können Interessierte den Stream live verfolgen, kommentieren und Fragen stellen. Der Stream wird moderiert.
Unterstützt wird das Format vom Treffpunkt Bistro sixtyfour in der Maisacher Zentrumspassage von Gastronom Uwe Flügel.
Also um 18 Uhr einschalten: https://www.youtube.com/@redaktion42/streams