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Eine kommende, neue Liebe: iPad mini

31. Januar 2013

ipadmini

Ich habe mich in das iPad mini verliebt, aber es wird im Moment eine unerfüllte Liebe bleiben. Als das iPad mini auf den Markt kam, sagte ich mir: Kein Mensch braucht ein kleines iPad. Ich war live bei den Keynotes von Steve Jobs zum iPhone und iPad. Klar, ich hatte bisher alle Generationen des iPads und bin begeistert. Ich habe auch die meisten Generationen des iPhones. Wozu also ein aufgeblasenes iPhone oder ein geschrumpftes iPad? Ich sah keinen objektiven Grund.

Aber was sind objektive Gründe gegen pure Emotionen? Bei einem Besuch des Apple Retail Stores in München nahm ich das iPad mini in die Hand und verliebte mich – sofort und Hals über Kopf, Nein, ich werde meinen großen iPad nicht untreu werden, aber eine längere Affäre mit dem iPad mini könnte ich mir durchaus vorstellen. Das Teil liegt einfach gut in der Hand, es ist leicht und liefert die gewohnte Apple Qualität.

Das 7,9 Zoll Display reicht für viele Tätigkeiten aus: E-Mail, Surfen, Filmen und vor allem Lesen. Das wäre der Hauptgrund für mich: Am iPad habe ich aufgrund des Gewichts keine Lust länger Bücher zu lesen. Dazu ist das iPad auf Dauer zu schwer. Bisher griff ich dazu zum Kindle. Das iPad mini ist mit seinen 312 Gramm ideal und meine Kindle-Bücher kann ich dank App auf dem iPad auch lesen. Der Kindle kommt für lange Reisen mit, das iPad (mini) ist sowieso immer im Gebrauch.

Und ich kann das iPad mini noch besser in die Manteltasche stecken, wenn ich auf Seminare gehe. Ich bin es leid, meinen MacBook Pro herumzutragen, und nehme fast nur noch das iPad zum Präsentieren. Das iPad mini wäre noch bequemen. Ja, ich gestehe: Ich bin ein fauler Hund.

Aber es wird eine unerfüllte Liebe vorerst bleiben. Ich habe Bedingungen an meine neue Liebe. Und diese Bedingungen sind wieder objektive Gründe, bei all den Emotionen. Das bisherige Display vom iPad mini hat eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln bei 163 ppi. Das ist fein, aber ich will Retina. Wer einmal am Retina-Display gearbeitet hat, der will es nicht mehr missen: Diese Schärfe, diese Brillanz – vor allem bei mir als Blindfuchs. Für 1024 x 768 Pixeln braucht es nur einen Dual-Core Duo, also die Technik des iPad 2. Aber ich will mehr Power. Mindestens den Prozessor vom neuen iPad, also einen Dual-Core A6X mit Quad-Core Grafik, dann klappt es auch mit der neuen Liebe.

Und nachdem Apple jetzt den Speicher auf 128 GByte beim iPad verdoppelte, soll es beim iPad mini auch so sein. iPad habe einen signifikanten Einfluss auf die Geschäftswelt mit nahezu allen Unternehmen der Fortune 500-Liste sowie über 85 Prozent der Global 500-Liste, die derzeit das iPad im Einsatz haben oder es testen. Unternehmen, die regelmäßig große Datenmengen wie 3D CAD-Dateien, Röntgenaufnahmen, Film-Bearbeitungen, Musiktitel, Projektentwürfe, Schulungsvideos und Service-Handbücher nutzen, profitieren allesamt von einer größeren Auswahl an Speicheroptionen für das iPad, so Apple in einer Mitteilung. Also ich verspreche: Wenn Apple ein iPad mini mit mindestens 128 GByte, Retina und schnellen Prozessor bringt, dann kaufe ich auch noch ein iPad mini. Ja ich gelobe als Fanboy.