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3D-Konferenz: animago AWARD kommt nach München

3. April 2016

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Endlich, endlich ist es soweit. Der wichtigste europäische Preis für 3D-Animation, der animago AWARD, wird dieses Jahr 20 Jahre alt und was noch wichtiger ist, der Preis wird am 27. Oktober im Münchner Gasteig verliehen. Die animago CONFERENCE findet am 27./28. Oktober in München statt.
Ich freue mich sehr und bin auch stolz. Als Chefredakteur der DIGITAL PRODUCTION habe ich mich zu meiner aktiven Zeit versucht, den Preis nach München zu bekommen. Die Mühlen der Entscheidungsträger mahlen langsam, ganz langsam. Jetzt ist es soweit und ich gratuliere dem heutigen Team von ganzem Herzen.
Zusammen mit meinen damaligen Team haben wir Ministern, Amtsleitern, Cluster-Geschäftsführern, Lobbyisten, Messevertretern, Hochschulprofessoren und andere Multiplikatoren besucht und für den animago fett Werbung gemacht. Was haben wir uns den Mund fusselig geredet. Diese Vorarbeit zahlt sich jetzt aus. Die Ernte wird eingefahren und das ist prima. Der animago in Bayern – das zeigt, wie wichtig der Freistaat für die 3D-Branche ist.
Der Preis hat eine lange Reise durch Deutschland hinter sich. Vor langer Zeit war er in Stuttgart bei der fmx angesiedelt, dann ein kurzer Abstecher nach Karlsruhe in der Nähe des ZKM, dann ging es für mehrere Jahre nach Berlin Babelsberg, gefördert durch das Medienboard Berlin-Brandenburg. Als Chefredakteur habe ich die Standorte Karlsruhe und Berlin aktiv mitgemacht und stand als Rampensau auf der Bühne. Das hat Spaß gemacht. Ich halte es als Chefredakteur für wichtig, den Abend selbst zu moderieren, denn ich war eine Marke in der Branche. Im Februar 2010 bin ich von der DIGITAL PRODUCTION ausgeschieden und habe mich selbstständig gemacht. Jetzt kommt Preis und Konferenz nach München und ich als Bayer finde das gut. Es handelt sich übrigens um das 20jährige Jubiläum des animago AWARDs.

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Ab sofort können Kreative aus der ganzen Welt wieder ihre Arbeiten rund um 3D-Animation, Still, visuelle Effekte und Visualisierung für den internationalen Wettbewerb des animago AWARD 2016 einreichen. Insgesamt zwölf Kategorien in allen Disziplinen der CGI sind ausgeschrieben. Die Teilnahme ist kostenfrei und bis 30 Juni 2016 möglich. Also los und Beiträge einreichen.
Die „Beste Nachwuchsproduktion“ ist erneut mit 3.000 Euro Preisgeld von der DIGITAL PRODUCTION dotiert. Anlässlich 20 Jahre animago AWARD wird ein besonderer „Jubiläumspreis“ vergeben, Nominierte und der Gewinner werden via Publikumsvoting gesucht.
Die heutige animago-Projektleiterin Jana Freund freut sich. „Wir sagen herzlichen Dank für das uns entgegengebrachte Vertrauen über einen so langen Zeitraum in einer sich so rasant verändernden Branche.“ Ich schließe mich als ehemaliger Projektleiter an. „Gut gemacht und willkommen in München.“

Der animago AWARD 2016 ist in folgenden zwölf Kategorien ausgelobt:
– Beste Visual Effects
– Bester Kurzfilm
– Bester Charakter
– Bestes Game Cinematic
– Bestes Motion Design
– Beste Werbeproduktion
– Beste Visualisierung
– Beste Nachwuchs-Produktion (3.000 € Preisgeld von der DIGITAL PRODUCTION)
– Bestes Still (Publikumsvoting)
– Sonderpreis der Jury
– Architektur-Sonderpreis, presented by DETAIL
– Jubiläumspreis (Publikumsvoting)

 

Viel Lob, viel Ehr
Bayerns Medienministerin Ilse Aigner: „Mit der international renommierten Veranstaltung animago AWARD & CONFERENCE konnte ein Veranstaltungsschwergewicht der VFX-Branche für den Standort Bayern gewonnen werden. Dies zeigt, dass Bayern im Bereich der digitalen Medien ein sehr attraktiver Standort ist. Wir wollen nun durch eine langfristige Zusammenarbeit mit dem ‚animago AWARD & CONFERENCE‘ auch internationale Sichtbarkeit erzeugen“. Recht hat sie die Ilse.

„Mit animago AWARD & CONFERENCE setzt München einen weiteren kultur- und kreativwirtschaftlichen Meilenstein. München als herausragender Standort für Kultur- und Kreativwirtschaft, Medienkunst und deren technische Umsetzung freut sich, mit animago noch eine bedeutende Veranstaltung zur Diskussion künstlerischer Innovationen im Animations- und Visual Effects-Bereich gewinnen zu können. Darüber hinaus verstärkt der animago AWARD die Sichtbarkeit der lokaler Digitalkünstlerinnen und -künstler. Ich freue mich auf ein vielversprechendes, neues Branchen-Meeting an der Schnittstelle von Medienkunst, Kreativwirtschaft und technischer Realisierung“, erklärt Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München.

„Wir freuen uns besonders, dass es dank der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie sowie durch das Kulturreferat der Stadt München gelungen ist, unsere Veranstaltung animago AWARD & CONFERENCE nach München, der Stadt unseres Verlagssitzes, zu holen.“, so Karin Lang, Geschäftsführerin des Münchner Fachverlags, ATEC Business Information GmbH. „Dass animago parallel zu den Münchener Medientagen stattfindet, wird bei allen Medienbegeisterten auf großen Zuspruch stoßen und wir versprechen uns von dem attraktiven Standort im Gasteig in München noch höhere Teilnehmerzahlen.“

Der neue Trend: Kochen

15. Dezember 2008

Kochsendungen sind in. Meinen Kollegen Thomas Gerlach haben sie es angetan. Er ist ein begnadeter Koch, legt sein Geld in Kochbücher an und hat zahlreiche Koch-Podcasts abonniert. Früher waren Kochsendungen in der Glotze öde. Der Biolek war mich mich der erste, der Kochen im Fernsehen interessant gemacht hat. Heute gibt es ja zahlreiche Kochsendungen.

Neulich waren der Kollege Gerlach, meine Frau und ich bei unserem Lieblingsmongolen. Eigentlich ist es der einzige Mongole, den ich kenne, aber dennoch es ist unser Lieblingsmongole. Dort kann man seine Gerichte selbst zusammenstellen. Soße drauf und der Mann mit der Schürze bereitet es zu und bringt es an den Tisch. Super.

Ein paar Tage später waren wir bei einer anderen Event-Gastronomie, wie es in der Branche richtig heißt. Hier gab es noch eine nette Variante. Wenn man das Gewicht der ausgewählten Speisen genau errät, dann ist die noble Speise kostenlos. Natürlich gab ich geraten, aber ich lag mit meiner Fisch-Kombi deutlich daneben. Egal, geschmeckt hat es trotzdem und die Frau hat gezahlt.

Vergangene Woche lud mein Chef ein zur Weihnachtsfeier. Aber es war nicht irgendein Restaurant, sondern eine Kochschule. Das ganze Management musste sich weiße Schürzen umbinden und ab ging es in die Küche zum Zubereiten. Es gab folgende Speiseabfolge: Gebratene Jakobsmuscheln auf Gurkentatar mit Joghurt und Salat, dann Linguine mit Garnelen und Jakobsmuscheln und Zitronen-Kräutersauce, anschließend Perlhuhnbrust mit Dattelfüllung, dazu Selleriepüree und Spinat und zum Schluss pochierte Birnen im Weißwein-Gewürzsud und Schokoladensauce. Dazu Wein und Wasser. Ich war mit einem Chefredakteurskollegen von Detail, der Leiterin der Buchhaltung und meiner Marketingleiterin für den Hauptgang zuständig. Wer das Rezept braucht, bitte eine Mail. Wow und geschmeckt hat es. Im Januar bin ich wieder auf einen Kochevent eingeladen.

Übrigens, nicht das der falsche Verdacht aufkommt. Zu Hause koche ich auch ab und zu. Und ich spüle auch ab – das entspannt.