Archive for the ‘Aufgelesen’ Category

Geschäftsidee: Regalmeter zu vermieten

16. Dezember 2012
Floh am Markt in Fürstenfeldbruck.

Floh am Markt in Fürstenfeldbruck.

Eine interessante Geschäftsidee begegnete mir neulich in Fürstenfeldbruck. Mitten in der Kreisstadt eröffnete ein Laden mit Namen „Floh am Markt“. Eigentlich dachte ich, es ist nur ein weiterer Ramschladen mit Second-Hand-Produkten. Im Grunde war es das auch, aber die Geschäftsidee dahinter gefällt mir. Der Ladeninhaber vermietet Regalfläche. Die Regalmeter werden pro Woche an Verkäufer vermietet. Es beginnt bei 8 Euro pro Meter und geht hoch bis 11 Euro pro Meter. Der Kunde, der das Regal mietet, kann wie auf einem Flohmarkt sein Zeug verkaufen. Gehandelt wird nicht. Der Ladenbesitzer muss nur dafür sorgen, dass der Laden offen ist und abkassiert wird. Durch die gute Innenstadtlage kommen immer wieder neue interessierte Kunden.

Kunden können die Regale mieten und ihre Waren verkaufen.

Kunden können die Regale mieten und ihre Waren verkaufen.

In dem Laden waren alle Regale vermietet, also der Ladenbesitzer wird auf seinen Schnitt kommen. Die Kalkulation scheint für ihn zu stimmen. Für die Ware sind die Kunden selbst zuständig. Leider war die Masse der Waren wertloses Zeug: Mit Büchern ist kein Geld zu machen und auch DVDs und Videocassetten (!) ist nicht viel Kaufkraft zu binden. Ich habe in dem Laden nichts interessantes gefunden, werde aber immer wieder kommen, denn die Regalmieter wechseln ja ständig. Ob der Floh am Markt eine dauerhafte Verkaufsidee ist, das weiß ich nicht. Aber ich werde die Geschäftsidee weiter beobachten.

Der Ladenbesitzer hat auf jeden Fall seinen Schnitt gemacht.

Der Ladenbesitzer hat auf jeden Fall seinen Schnitt gemacht.

Mode: Bommelmützen sind wieder im Trend

4. Dezember 2012
In den teuren Münchner Boutiquen sind Bommelmützen wieder da.

In den teuren Münchner Boutiquen sind Bommelmützen wieder da.

Es schneit und sie sind wieder da – die Pudelmützen meiner Jugend, klar mit Bommel. Lange waren sie komplett out: Wer sich modisch ins Abseits stellen wollte, der trug eine Wollmütze mit Bommel auf seinem Haupt. In rauen Gegenden wie Fischerei oder beim Segeln konnte man sie noch tragen. Aber im normalen Straßenbild waren sie eher selten antzreffen. Bommelmützen hatten noch vor ein paar Jahren den Ruf des „Doofis von nebenan“. Eine Bommelmütze sah einfach daneben aus. Erinnern wir uns an die schreckliche TV-Serie „Hausmeister Krause“ von Tom Gerhard. Krause war Bommelmützenträger und das sagte alles über seinen Charakter aus.

Das ist aber seit vergangenen Jahr anders. Heute wäre Hausmeister Krause total hip. Models, Stars und Sternchen entdeckten die Mützen wieder und wer im Modetrend sein wollte, der besorgte sich eine Pudelmütze mit Bommel. Und diesen Winter sind Bommelmützen der absolute Trend. Nicht mehr der Dorftrottel oder kleine Kinder tragen die Mützen, sondern fashionbegeisterte Menschen aller Altersklassen. So schnell kann eben Mode gehen. In den Boutiquen findet man Bommelmützen auch als Plümmelmütze, Pudelhaube, Bommelhaube – je nach Gegend.

Der perfekte Senf – gefunden auf der Heim+Handwerk

30. November 2012

Wenn die Heim+Handwerk in München öffnet, dann ist Weihnachten nicht mehr weit. Zu der großen Verkaufsausstellung strömen zumeist ältere Besucher auf das Münchner Messegelände und lassen sich inspirieren. Angehängt an die Ausstellung ist eine Fresshalle, im Messedeutsch Food & Life. Dort entdeckte ich meinen künftigen Senflieferanten, die historische Senfmühle Monschau. Dort gab es Senf in zahlreichen Geschmacksrichtungen. Ich probierte gleich einmal die verschiedenen Sorten durch – großartig. Klare Empfehlung an alle meine Foodblogger.

20 Sorten Senf zur Auswahl

Der mitteilsame Senfexperte hielt mit seinem Fachwissen nicht zurück. So erfuhr ich, dass Senf eines der ältesten Gewürze der kulinarischen Welt sei und kühl und dunkel aufbewahrt werden muss. Sonst verliert er seine Schärfe und sein Aroma. Er diene außer zur Speisenverfeinerung auch der Bekömmlichkeit. Der Experte ist Mitarbeiter der Senfmühle Monschau aus der Eifel, die 1882 gegründet wurde. Heute ist noch ein Familienunternehmen in der vierten und fünften Generation mit Senfmüller (ja, diesen Beruf gibt es wirklich) Guido Breuer und seiner Tochter Ruth. Die Rezepte stammen von Moutarde de Montoie und wurden verfeinert. Nachdem die Eifel doch ein paar Kilometer entfernt liegt, hat sich die Handwerksfamilie auch dem Thema e-Food verschrieben. Sie bieten ihre kostbaren Senfvariationen in einem Online-Shop im Netz an. Senf trifft eben das Web, hier eine Selbstverständlichkeit. Wer was ausgefallenes zu Weihnachten braucht, ist hier an der richtigen Adresse.

Probierstunde bei der Senfmühle Monschau

Bei der Heim+Handwerk fiel die Wahl schwer. Die Senfmühle Monschau hatte 20 verschiedene Sorten in München zur Auswahl, aufgelistet in einem handlichen Prospekt:

Ur-Rezept: Der klassische Senf passt zu allen Speisen.

Estragon: Besonders geeignet zum Einreiben von Fleisch, Fisch, Huhn, Kalb und Lamm. Der Kräutersenf dient zum verfeinern der Bernaise.

Knoblauch: Die deftige Senfvariante zum Würzen von Salatdressings, auch zu Rind-, Lamm- und Hammel-Fleisch.

Chili: Zu Fleisch, Geflügel und Würstchen aus der Pfanne und vom Grill. Zur Aromatisierung von feurigen Salaten, Soßen und Suppen.

Grüner Pfeffer: Als Dressing-Basis für scharfe Fleisch- und Gemüsesalate. Als Senfbutter beliebt zu Kurzgebratenem. Prägnante Schärfe zeichnet ihn aus.

Altdeutsche Art: Vermahlen mit Weiß- und Rotwein, gewürzt mit Zimt, Anis und Koriander. Ein Geschmacksträger für Wild und Sauerbraten, auch beliebt zu scharfem Käse.

Apfel Meerrettich: Diese extravagante Geschmacksrichtung passt als Senfsahne zu Fisch und Tafelspitz. Elegant ist seine fruchtige Schärfe.

English Curry: Pur, als Senfbutter oder Cremesauce vielseitig zu hellem Fleisch, Geflügel, Eier, Käse und Gemüse.

Schlesische Art mit Kümmel: Aufgrund seiner guten Bekömmlichkeit empfiehlt er sich zu Wurst, Käse, Eintöpfe, Kohlgerichten, Sauerkraut und Kartoffelsalat.

Limone: Ein apart frischer Saucensenf. Zubereitet als Hollandaise zu Blumenkopf, Spargel oder Senfbutter zu Fischgerichten.

Orange: Die fruchtige delikate Komposition passt ob kalt oder warm zu feinem Geflügel. Raffiniert als Geschmacksträger zu vielen Salatvariationen.

Tomate: Beliebte, mediterrane Senfköstlichkeit. Sie darf nicht fehlen als Zusatz in Suppen, Eintöpfen, Nudeln, Pasteten- und Fleischfüllungen.

Honig-Mohn: Süßscharfe Senfkreation, fast überall einsetzbar. Als Saucensenf zu Lachs, als Beilage zur Weißwurst und Kassler, unentbehrlich in Salatsaucen.

Johannisbeere: Sie verfeinern mit diesem mit dieser reizvollen Mischung aus Schärfe und roten Früchten Wild- und Fleischgerichte, Matjes und Fischsalate, Entenbrust, Fasan und überbackenen Camembert.

Feige: Sein exotisches Aroma und feinste Zutaten machen diesen Senf zu einem kulinarischen Höhepunkt. Überzeugend zu Geflügel, Schweine- und Lammfleisch, Fondue-Soßen und besonders zu Käse.

Riesling: Saucen für helles Fleisch, Fisch oder Geflügel erhalten Aroma.

Wildkräuter mit Bärlauch: Grob, rustikal, würzig als Senfkruste diverser Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichte. Hervorragend zu geschmortem im Römertopf. Lecker auch zu Käse-, Wurst- und Schinkenbrotzeit.

Ingwer: Der leicht scharfe, würzig-frische Ingwer mit Ananas und Banane passt zu asiatischen Küche. Er verfeinerten Suppen, Saucen und Dipps, eignet sich vorzüglich zu Lamm-, Geflügel- und Rindfleisch. Schmeckt zum Gemüse und exzellent zu Fisch sowie Meeresfrüchten.

Kaisersenf: Ein Rotisseur-Senf, grob geschrotet, der sich hervorragend für Marinaden und zum Würzen von Grillfleisch eignet.

Kräutersenf mit Biozutaten, grobkörniger Rotisseur-Senf, kräftig im Geschmack.

Ich entschied mich übrigens für Feige, Honig-Mohn, Chili und Johannisbeere.

Ihr Frauen: Ich hasse Uggs

17. November 2012
Uggs in der Mitte - schrecklich

Uggs in der Mitte – schrecklich

Es gibt zwei Sorten von Schuhen, die ich an Damenfüßen wirklich schrecklich finde: Ballerinas im Sommer und Uggs im Winter. In beiden können die Damen nicht laufen. Im Moment sehe ich wieder die Uggs. Obwohl ich gehofft habe, dass dieser Trend vorbei ist, begegnen mir die Treter auf Schritt und Tritt.

Das wäre okay, wenn ich mich in den Weiten Neuseelands auf Hobbit-Jagd oder in Australien beim Schafe-Hüten befinden würde, aber ich bin in Mitteleuropa vor allen in urbanen Zentren. Sicher, das Schuhwerk hält das zarte Füßchen warm, die Luft zirkuliert gut, aber ich bin nicht auf dem offenen Feld. Und die Schuhe sehen einfach schrecklich aus. Neulich habe ich sogar Mädels gesehen, die Uggs ohne Socken oder Strumpfhose tragen – oh mein Gott. Und was noch schlimmer ist: Die Frauenwelt latscht in der Regel damit durch die Gegend. Es ist weder elegant noch eine Zierde. Es müssen ja keine Highheels sein, ein normaler Herbstschuh tut es bei niedrigen Temperaturen auch. Mit diesen Schuhen kann die normale Frau nicht laufen, es ist eher ein schwammiges Schlurfen, Schleichen oder Schlappen. Grausam anzusehen. Wahrscheinlich stammt Ugg von uggly.

Uggs bestehen in der Regel aus Lamm- oder Schaffell und werden bis zu den Knien getragen. Sie stammen aus Down Under und da gehören sie auch hin. Obwohl es in meiner Jugend auch Surferinnen gab, die Uggs als Trend bei uns einführen wollten.

Also noch einmal für alle: Diese Schuhe will ich nicht sehen – basta.

Weltspartag – Banken binden Nachwuchs

30. Oktober 2012

Als ich noch ein Kind war, hatte es die Sparkasse und andere Geldinstitute einfacher. Der Weltspartag wurde einfach in der Schule durchgeführt. Wir Kinder konnten jeder unsere Sparbüchse mitbringen, die von einem Bankmenschen geleert wurden. Mir hat es als Kind gefallen, die Nähe zur Wirtschaft war natürlich vorprogrammiert. Wer einmal wie Papa oder Mama bei einer Bank war, der blieb in der Regel sein Leben lang. Hinter dem Weltspartag steckt ein perfektes System der Kundenbindung, unterstützt durch Clubs und kleine Geschenke.

Heute findet der Weltspartag in der örtlichen Filiale des Geldinstituts statt. Das Ziel ist nach wie vor die Kundenbindung,  vor allem der jüngsten Kunden an das Geldinstitut. Wir müssen uns in eine lange Schlange anstellen, die maskierten Bankmenschen zählen die Münzen, tragen die Summe ins Sparbuch ein (1,6 Prozent lachhafte Zinsen) und die Kinder bekommen ein Kuscheltier. Den Kindern hat es gefallen, ob sie Kunde der Sparkasse bleiben, weiß ich nicht. Auf dem Heimweg fragte K1, ob den 1,6 Prozent Zinsen viel seien und wir rechneten es durch. K1 kam zur Entscheidung, doch besser ein Nintendo-Spiel zu kaufen. „Papa, da hab ich mehr davon.“ Also, liebe Sparkasse: Bei 1,6 Prozent Zinsen habt ihr gerade einen Nachwuchsparer verloren.

Toller Winterschuh für Sie: Lowa CARINZIA GTX WS

28. Oktober 2012

Irgendwie ärgert es mich schon, dass ich immer wieder tolle Schuhe für meine Frau finde, ich selbst aber kaum etwas. So geschehen beim jüngsten Schaufensterbummel. Natürlich machten wir wieder vor dem örtlichen Schuhgeschäft Station und entdeckte die neue Kollektion von Lowa.

Es gibt neue Trekkingschuhe in Rot, Grün und langweilen Weiß. Ob beim Schlittenfahren, bei Winterspaziergängen in der Natur oder dem Einkaufsbummel in der City bei kräftigen Minusgraden, der Lowa CARINZIA GTX WS macht immer eine gute Figur und meine Frau sieht super darin aus.

Der Schaft des Schnürstiefels ist aus leichter Mikrofaser gefertigt. Für kuschelige Wärme steht das isolierende GORE-TEX Partelana-Futter. Das ist für die anstehenden Minusgrade von Vorteil. Die kompakte Konstruktion des Schuhs verbindet Sohle und Schaft zu einer Einheit, gibt zusätzliche Stabilität und verstärkt besonders beanspruchte Stellen. Die schneegriffige Außensohle ist speziell für den Winter entwickelt worden und bietet sehr guten Halt auf Eis und Schnee, was ja auch irgendwie der Sinn eines Winterschuhs ist.

Brainlight: Massage auf dem Entspannungsstuhl bringt Power

24. Oktober 2012

Ok, ich bin anfällig für Entspannungsstühle. Sie kennen diese Stühle? Da schlappt man Tüten oder Koffer bewaffnet durch ein Einkaufszentrum oder einen Flughafen und alles tut einem weh. Da sieht man im öffentlichen Raum diese saubequemen Massagestühle. Für ein, zwei Euro bekommt der gestresste Handlungsreisende eine automatisierte Massage. Der Stuhl knetet meinen geschundenen Körper durch. Ich liebe das und ich fühle mich nach der Massage frisch gestärkt. Neulich auf meiner Lieblingsfriseurmesse HAARE in Nürnberg war der wichtigste Hersteller dieser Entspannungsstühle Brainlight als Aussteller vertreten.

Natürlich musste ich die neue Generation dieser Stühle samt Brille ausprobieren. Das war Entspannung pur und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch eingeschlafen. Kurz, aber immerhin: Ich bin sofort weggeschlafen. Die Stühle kneten Beine und Rücken durch, dazu kommt über den Kopfhörer Entspannungsmusik und über eine Brille werden Lichtsignale eingespielt. Alles in Kombination soll den Körper entspannen. Und der Stuhl macht das. In der Pro-Version verwandelt sich der Stuhl zur Liege und ich kann richtig wegsacken – genial. Allerdings ist es natürlich doof, wenn ich auf einer Messe einnicke und zu schnarchen beginne.Hunderte von Leute ziehen an meinem Stuhl vorbei, schießen Fotos und Videos und posten diese bei Facebook oder YouTube.

Das bedeutet, ich brauche so einen Stuhl zu Hause, aber die Gattin hat klar die rote Karte gezeigt.

Und dennoch rufe ich gerne zum Kauf eines solches Entspannungsstuhls auf. Mit über 4000 Euro ist man dabei, Leasing geht auch. Gerade für Unternehmen ist so ein Stuhl sicher ein absoluter Mehrwert. Die Mitarbeiter können einen kurzen Mittagsschlaf, neudeutsch Powernapping, halten. Als Freiberufler gönne ich mir ab und zu so ein 15minütiges Schläfchen und ich muss zugeben: Ich habe dann wieder richtig Power und fühle mich frischer, um mein Tagwerk in der zweiten Tageshälfte zu verrichten.

Einst arbeitete ich in einem Unternehmen, da konnte man sich (auf eigene Kosten) einen Masseur buchen, der einen am Arbeitsplatz durchgeknetet hatte. Meist nutzen wir das Krankenzimmer mit der entsprechenden Liege. Ich habe sehr gerne dort gearbeitet. Schließlich sind zufriedene Mitarbeiter ein hohes Gut eines Unternehmens. Da gibt es sicherlich viele Studien, die die Mehrleistung der Mitarbeiter durch Entspannungsstühle beweisen und Brainlight kann sie sicher bei Bedarf auflisten. Brauch ich nicht, ich bin von dem Konzept überzeugt.

Ich würde zwar die Musik ändern – das esoterische Dedudel geht mir auf den Senkel. Ich würde wirkliche Entspannungsmusik nehmen. Das geht freilich auf Messen nicht. Da geht es darum, eine Oase der Ruhe zu schaffen. Bei den Stühlen im Kaufhaus gibt es zudem keine Kopfhörer oder Brille, weil sie sofort von Deppen zerstört werden. Und ich würde noch mehr Sinne ansprechen. Sicher lässt sich die Entspannung mit ausgesuchten Raumdüften noch verstärken, die über entsprechende Raumbefeuchter zugeführt werden. Das würde ich gerne einmal ausprobieren.

BH im Star Trek-Uniform-Look

15. Oktober 2012

Ja, ich bin etwas seltsam, denn mir gefällt Star Wars und Star Trek. Normalerweise ist man Fan einer Serie, ich bin aber Fan von beiden. Und als Trekkie habe ich etwas entdeckt, was ich gerne meiner Frau schenken würde. Aber ich trau mich nicht.

Es handelt sich um einen Star Trek-Unterwäsche, speziell einen Star Trek-BH. Das Teil ist im Uniform-Stil gehalten, mit Acrylfarbe handbemalt, waschbar und hat auch – ganz wichtig – einen Communicator auf der Brust. Die wichtigsten Standardgrößen sind vorrätig, darunter 32A, 32B, 32C, 32D, 34A, 34B, 34C, 34D, 36A, 36B, 36C, 36D, 38B, 38C, 38D, 38DD und mehr. Das Teil kostet 35 US-Dollar plus 9 US-Dollar Versand. Gesehen hab ich es bei etsy.

Ich bin mir nicht sicher, ob es der Gattin gefällt. Ich finds witzig, aber ich weiß nicht, ob die Ehefrau auf die Sternenflottenuniform steht. Was denkt ihr?

Monopoly Star Wars Edition

7. Oktober 2012

Das erste Weihnachtsgeschenk hab ich soeben eingekauft. Ich weiß, ich bin dieses Jahr etwas früh dran. Aber ich konnte nicht widerstehen. Es handelt sich um die aktuelle Monopoly Star Wars Edition. Die Star Wars-Ausgaben der vergangenen Jahre sind beträchtlich im Wert gestiegen, vielleicht passiert es auch hier. Aber der Wertzuwachs ist nicht das Wichtigste, sondern der Spaß für die ganze Familie.

Monopoly hab ich als Jugendlicher gerne gespielt. Allerdings hatten wir damals unsere eigenen Regeln. Das ewige Häuserbauen um erst dann ein Hotel zu bekommen, war uns zu langweilig. Man konnte gleich Hotels bauen und zockte die anderen Mitspieler ab. Kapitalismus im Kinderzimmer, was kann eine bessere Schule fürs Leben sein.

Auf der Grundlage des Kinofilms und der TV Serie „The Clone Wars“ kaufe ich eben in der vorliegenden Edition ganze Planeten auf. Zum Spielen gibt es sechs schön gestaltete Clone Wars Sammelfiguren. Die 60 Aktionskarten sorgen für Aufgaben, bezahlt wird mit Republikanischen Geld. Statt Häuser und Hotels gibt es dieses Mal Siedlungen und Städte. In den Weihnachtsferien werde ich also Kolonien gründen und es möge die Macht mit mir sein.

Bisher gab es bereits verschiedene Star Wars-Editionen von Monopoly. Episode I Monopoly Sammler-Ausgabe, Episode II Monopoly Sammler-Ausgabe, Star Wars Monopoly Saga Edition, Monopoly Star Wars Videospiel und eben jetzt die zu Clone Wars. Also zugreifen und spielen.

Perfekter Messeauftritt bei Ausbildungsmesse Landsberg: Was bleibt in Erinnerung?

30. September 2012

Was bleibt Jugendlichen eigentlich von einem Messebesuch in Erinnerung? Dies fragte ich mich, als ich die Ausbildungsmesse Landsberg von Tausenden von Jugendlichen verschiedener Schulen besuchte. Die Sparkasse Landsberg-Diessen hatte mich für mehrere Vorträge zum Thema „Recruting über Facebook und soziale Netzwerke“ gebucht. Fast alle Jugendlichen sind in sozialen Netzwerken aktiv, doch nur ein geringer Teil ist sich bewusst, dass künftige Arbeitgeber die Stellenbewerber googlen und die digitalen Spuren recherchieren. Aber dazu ein anderes Mal.

Das Vortragszelt füllt sich.

Das Vortragszelt füllt sich.

In den Pausen zwischen den Vorträgen unterhielt ich mich mit den Jugendlichen, um herauszubekommen, was die Jugendlichen eigentlich von der Messe hielten. Die Kinder mussten sich Messepässe abstempeln lassen: Sie mussten eine gewisse Anzahl von Ständen und Vorträgen besuchen und ein Referat über eine Firma später in der Schule halten.

Weil es so nahe lag, fragte ich nach dem Beruf des Bankers. Banker im allgemeinen haben nach der Finanzkrise nicht gerade den besten Ruf, auf lokaler Ebene sieht das anders aus. Neben meinem Auftraggeber, die Sparkasse, war auch die VR-Bank Landsberg-Ammersee auf der Ausbildungsmesse Landsberg vertreten. Die VR-Bank war einer der Hauptsponsoren der Veranstaltung, die sich mit einem großen Stand präsentierten.

Doch was blieb den Jugendlichen bei den Besuch der Ständen in Erinnerung? Die Karriere bei einem der örtlichen Geldinstitute? Die Möglichkeiten seine Kohle anzulegen? Oder gar Wege aus der Schuldenkrise? Nein, es blieben nur Emotionen zurück, keine harten Fakten. Sowohl Sparkasse Landsberg-Diessen als auch VR-Bank Landsberg-Ammersee konnten bei den Jugendlichen nicht mit Fakten über Finanzen oder Karrieren punkten, sondern mit viel wichtigerem: Mit Emotionen. Die Messekonzepte beider Geldinstitute gingen voll auf.

Im roten Zelt ist die Sparkasse untergebracht.

Im roten Zelt ist die Sparkasse untergebracht.

Bleiben wir bei meinem Auftraggeber für den Tag, die Sparkasse. Die Jugendlichen erinnerten sich an mich, meinen Vortrag und an meine Show. Ich habe meine Informationen über „Recruiting über Facebook und soziale Netzwerke“ zielgruppengerecht präsentiert, keinen „Tod durch PowerPoint“, sondern durch visuelle Präsentation. Zudem gab es in einer Ausstellungshalle einen Messestand der Sparkasse, von weitem im dem bekannten Rot erkennbar. Hier standen vor allem Azubis in Anzug und Krawatte, die mit den jugendlichen Besuchern sprachen. Das war dann schon mal ein Kulturbruch, wenn der adrette Banker mit einem etwas jüngeren Besucher in Jeans, Sneakers und Bob Marley-Shirt und Dreadlocks sprach. Aber klarer Publikumsmagnet war am Sparkassenstand eine PlayStation 3 mit FIFA 13 . Hier konnten die Messebesucher zocken. FIFA 13 war erst wenige Tage auf dem Markt und die Sparkasse hatte die neueste Version. Das kam bei den Jugendlichen an. Mehrmals hörte ich auf dem Messegelände: „Hast du schon die 13-Version gesehen? Musst du dir bei der Sparkasse anschauen.“ Der neueste Teil der Fußballsimulationsreihe war erst seit einem Tag im Handel und als digitaler Download erhältlich. Bereits im Vorfeld wurden über 1 Million Spiele weltweit vorbestellt und die Demo von mehr als 4,6 Millionen Fans aus 123 Ländern auf PlayStation 3, Xbox 360 und PC gespielt – die größte Zahl in der Geschichte der EA Sports-Spiele. Da hatte die Sparkasse den absolut richtigen Riecher. Das kam bei den Besucher an. Emotionen pur beim Spiel – wobei mehrheitlich Jungs spielten. Nicht die sachliche Information darf bei einem Messestand im Vordergrund sehen, sondern Emotionen. Wenn der Besucher am Stand ist, können die Infos folgen. Aber er muss erst einmal an den Stand kommen.

FIFA 13 bei der Sparkasse.

FIFA 13 bei der Sparkasse.

Mehr Platz als einer der Hauptsponsoren, und damit mehr Platz für Show hatte die VR-Bank Landsberg-Ammersee. Es gab zahlreiche Ausstellungsstücke, wie einen mobilen Geldautomaten (wie funktioniert eigentlich so ein Ding?), allerlei Fahnen, Smart Autos und ein Glücksrad. Auch die VR-Mitarbeiter waren in Anzug und Kostüm erschienen. Aber zwei Aktionen kamen besonders gut an: Ein mobiles Messeteam und ein Parcurs zum Segway-Fahren.

Die Damen mit QR-Code verteilen Gewinnspiele.

Die Damen mit QR-Code verteilen Gewinnspiele.

Bei dem Messeteam handelte es sich um zwei junge Damen im orangen T-Shirt gekleidet, die Gewinnspiel an die Schüler verteilten. Besonders cool. Am Rücken der Damen war ein großer QR-Code aufgedruckt. Ein Teil der Schüler verfügt über ein Smartphone und musste gleich den QR-Code ausprobieren. Ich erinnere mich, als ich einmal einen Vortrag bei den Volks- und Raiffeisenbanken gehalten und genau das empfohlen hatte.

Messehighlight: Die Fahrt am Segway.

Messehighlight: Die Fahrt am Segway.

Auf dem Freigelände konnten die Messebesucher eine Runde mit dem Segway drehen. Der Segway ist ein saucooles elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel. Es sieht komplizierter aus, als es dann ist. Nach kurzer Einweisung kann es auf den beiden Rädern losgehen. In der Regel blieben die Kinder auf dem Fahrzeug, nur einen Crash konnte ich beobachten. Wer haftet eigentlich hier für Schäden, fragen da wohl nur Spielverderber. Zwei Segways standen für die große Traube an Schülerinnen und Schülern bereit, die unbedingt eine Runde drehen wollten. So kam die VR-Bank Landsberg-Ammersee ins Herz der Besucher. Wirklich gut gemacht.