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Elektronik kaufen bei Apple und Nintendo in New York – Meine Reiseimpressionen Teil 12

18. Januar 2017

Wenn es um Elektronik in New York geht, dann bedeutet es für unsere Familie natürlich die Besuche bei Apple und Nintendo. Beide Unternehmen haben im Big Apple entsprechend repräsentative Stores und auch wenn wir nicht viel gekauft haben, ist der Besuch immer wieder lohnenswert. Vorher ging es aber zu Best Buy.

Best Buy muss einfach sein
Auf dem Weg zu den Ikonen der Unterhaltungsindustrie schauten wir allerdings zunächst bei Best Buy vorbei. Das ist eine Art Elektrokette, wie bei uns Saturn oder Media Markt. In New York gibt es noch einige dieser Läden – noch muss ich sagen, denn Amazon macht das Leben schwer. Es war mir fast unmöglich, in New York CDs zu kaufen. Die großen Flagship-Stores aus dem Musikbereich gibt es nicht mehr. Bei Best Buy hab ich einen Ständer mit CDs gesehen, das war es aber auch schon.


Bemerkenswert, welchen Stellenbereich das Thema Wearables in den USA einnimmt. Auch wenn die Verkaufszahlen laut Medienberichten nicht so berauschend sind, hatte jeder Best Buy eine umfangreiche Abteilung für Uhren und Fitness-Armbänder. In New York habe ich auch viele Amerikaner gesehen, die entsprechende Wearables trugen. Ich habe meine Apple Watch Serie 2 und bin zufrieden damit.
Ich selbst war bei Best Buy auf der Suche nach einem Amazon Echo und einem Google Home. Diese Geräte sind digitale Assistenten, die auf Zuruf reagieren und sich mit der Sprache steuern lassen. Apple hat so eine Art Technologie namens Siri. Bei Amazon heißt die Dame in der Box Alexa.


Ich habe im Oktober bei Amazon eine Einladung für den Sprachassistenten Echo bei Amazon angefordert. Als ich in den USA war, hatte ich noch keine Einladung von Amazon. Amazon kommt wohl mit den Bestellungen nicht nach. Das geht mir auf den Senkel. Ich glaube fest daran, dass Sprachassistenten die Zukunft im Smart Home gehört und möchte die Geräte ausprobieren. Zudem brauche ich die Sachen als Demonstration für meine Verbraucherseminare. Natürlich ist mir der Datenschutz bewusst und ich konnte mich über die umfangreichen Puppenhausbestellungen über Echo amüsieren, als eine Radiosendung Alexa aufforderte, ein Puppenhaus zu bestellen, was Alexa auch gleich machte.
Bei Google Home schaute ich auch in New York in die Röhre. Keiner der Läden hatte Geräte vorrätig. Schade. Bei Amazon Echo hatte ich in einem Best Buy mehr Glück. Es gab noch ein paar Echos und ein paar Tabs, das sind die mobilen Lautsprecher von Amazon. Ein Dot gab es leider nicht mehr. Also Echo samt Alexa in Schwarz eingekauft und ich will es jetzt in Deutschland zum Laufen bringen. Ich hoffe, Alexa versteht mich jetzt in Deutsch.

Bunte Welt von Nintendo
K1 und K2 wollten zum Nintendo Store in der Nähe des Rockefeller Centers. K2 spekulierte auf ein neues Nintendo 3DS XL und als wir uns nach langen internen Beratungen für ein Gerät entschieden hatten, wies uns der Verkäufer freundlicherweise darauf hin, dass das Gerät mit europäischen Spielen nicht funktionieren würde. So ein Mist. Was soll das Nintendo? War das schon immer so? Zumindest bei Sony habe ich für die PS3 viele, viele Spiele in den USA gekauft und auf der heimischen PS3 gezockt. Mit der Nintendo Switch soll es anders werden.


Naja, so bleib uns nur übrig, im Nintendo Store aus den umfangreichen Merchandising-Artikel von Mario und Co auszuwählen. Freunde, das Zeug geht ganz schön ins Geld. Schön, waren verschiedene Sammlerfiguren.
Für mich als Retro-Gamer war aber eine kleine Ausstellung im ersten Stock des Stores interessanter. Hier wurden verschiedene Konsolen und Spiele von Nintendo über all den Jahren ausgestellt. Das ist eine wehmütige Reise in die Vergangenheit. Von einigen Konsolen habe ich nur gelesen, sie aber noch nie live gesehen. Leider kann man die Sachen nicht ausprobieren und bei meinem Besuch stand auch kein kompetenter Gesprächspartner zum Fachsimpel zur Verfügung – schade. Und dennoch: Ich kann jedem Retro-Fan den Besuch des Stores absolut empfehlen.

Apple – über allem leuchtet der Apfel
Wir besuchten mit dem Store an der 5th Avenue und der Grand Central Station sicherlich zwei der wichtigsten Apple Stores in New York. Es gibt freilich noch weitere Retail Stores und Apple-Abteilungen wie beispielsweise bei Macy’s oder Best Buy, aber ich wollte bei den wichtigsten Anlaufstellen selbst sein. Beide Geschäfte haben rund um die Uhr geöffnet und waren bei meinem Besuch sehr gut besucht. Für viele Besucher war das iPhone ein Thema.

Vor genau zehn Jahren stellte Steve Jobs das iPhone in San Francisco vor. Ich saß damals als Chefredakteur der MACup in der Keynote im Moscone-Center und mir lief es kalt den Rücken herunter. Ich hatte das Gefühl bei einer Zeitenwende dabei zu sein. Jobs revolutionierte nach dem Mac und dem iPad nun zum dritten Mal die Technikgeschichte – und ich war dabei. Ich hatte mir das erste iPhone gekauft und alle weiteren wesentlichen Devices danach. Das Smartphone hat die Welt verändert. Leute, die glauben, das Smartphone sei ein Telefon, die sind komplett auf dem Holzweg. Das Smartphone ist Zentrum des digitalen Lebens für eine ganze Generation geworden. Heute macht Apple den Hauptumsatz mit mobilen Geräten – die alte Firma Apple Computer Inc gibt es schon lange nicht mehr. Das war auch bei meinen Besuchen in den Apple Stores zu bemerken. Zwar gibt es iMac, Mac mini, Mac Pro und die MacBooks (pro) weiterhin, doch im Zentrum des Interesses stehen die mobilen Devices wie iPhone, iPad und AppleWatch.
Da es in beiden Stores die Air Pods nicht gab, machte ich nur einen Streifzug durch die Läden und genoss die Atmosphäre und nutzte das leistungsstarke WLAN.

 

Alles Gute zum Geburtstag: 30 Ausgaben Retro Magazin

10. April 2014

lisa

Jeden Tag gehe ich an meiner Lisa vorbei und streiche behutsam über ihre Kurven. Ich liebe ihre Kurven. Ja, ich mag sie und meine Frau hat in diesem Fall nichts dagegen, obwohl sie nicht Lisa heißt.

Ja ich mag Lisa und meine alten Rechner. Ich bin ein bekennender Retro-Computerfan. Aber ich habe mich gebessert, ich kaufe nur noch ab und zu eine alte Kiste – neulich hätte ich beinahe einen Next Cube gekauft. Aber aus Platzgründen werden solche Investitionen erst einmal verschoben.

Da greife ich lieber zu Retro-Magazinen, in denen Gleichgesinnte über die alten Rechenknechte schreiben. Als Journalist bin ich mit IT vertraut und nutze neue Geräte zum Arbeiten. Ich arbeite mit der neuesten Technik, erinnere mich aber gerne an die alten Zeiten, wie es bei mir begann: C64, ZX 81, Atari 2600 und eben meine Lisa.

Cover-Retro30

Immer wieder nehme ich die Retro-Zeitschriften zur Entspannung in die Hand. Ich bin Leser des Retro Gamers aus dem Heise-Verlag und des Retro Magazins aus dem CSW-Verlag. Soeben ist die 30. Ausgabe des Retro Magazins erschienen und ich freue mich auf die Lektüre. Ich wünsche schon mal hier in aller Form: Alles Gute zur 30. Ausgabe.

In einer Zeit, in der Zeitschriften immer unwichtiger werden und die Auflagenzahlen in den Keller gehen, kann sich seit vielen Jahren ein Magazin gegen den Trend der Zeit behaupten: Von Retro aus dem schwäbischen CSW-Verlag gibt es Positives zu berichten: Das größte, deutschsprachige Magazin für Retro- und Computerspiele-Kultur ist seit 2005 erfolgreich am Markt, die Auflagenzahlen verzeichnen gegen den Branchentrend feste Zuwächse. „Die Mischung aus Emotionen durch Spielklassiker, kombiniert mit der Faszination für aktuelle Computerspiele kommt bei den Lesern sehr gut an“, so Herausgeber Enno Coners. Ich kenne noch Coners aus alten Tagen und er ist Herausgeber der Klassikerreihe um Extraleben, Aus diesem Grund schaut Retro nicht nur in eine rosige Zukunft, sondern hat diese Tage einen besonderes Jubiläum zu feiern: 30 Ausgaben Retro.

Das Hauptthema der 30. Retro-Ausgabe nennt sich „OSTZILLATION – Computer im Osten“. Auf rund 100 Seiten werden Themen wie die Entwicklung des ostdeutschen Spielautomaten Poly-Play, Apple-II Klone aus Bulgarien oder 30 Jahre „Tetris“- Mathematik behandelt. Des Weiteren verrät das Jubiläumsheft, wie man einen Mini- Arcadeautomaten selbst baut, lässt die Geschichte des Rollenspiel-Klassikers „Ultima“ Revue passieren und widmet sich dem Computer Sinclair QL.

Je mehr ich lese, desto mehr überlege ich, wo ich eigentlich mehr Platz her bekomme? Es gäbe da noch so ein paar alte Rechner …