Posts Tagged ‘Hoffnung’

Zwischen Regal und Leinwand – Bibliotheken im Film – der Name der Rose bei der ersten Nacht der Bibliotheken am 4. April

30. März 2025

Ich liebe Bücher, seien sie analog und digital und so ist es für mich als Filmfan eine Selbstverständlichkeit mich an der bundesweiten ersten Nacht der Bibliotheken am 4. April zu beteiligen.

Ich darf an diesem Abend um 20 Uhr im Scala Kino Fürstenfeldbruck einen Vortrag halten und anschließend zeigt das Kino den Film Der Name der Rose. Karten gibt es hier.

Bibliotheken spielen in Filmen immer eine große Rolle und dies werde ich in meinem Vortrag würdigen. Beispielsweise in Indiana Jones and the Last Crusade“ (1989) gilt die Bibliothek als Rätselort für die Suche nach dem Heiligen Gral. Die Bibliothek gilt auch als als magischer Ort wie in „Harry Potter“-Reihe – Die Verbotene Abteilung in der Hogwarts-Bibliothek als Ort der Geheimnisse oder in der „Die Schöne und das Biest“ (1991, 2017) ist die riesige Schlossbibliothek als Symbol für Bildung und Liebe zu Büchern.

Bibliotheken können Orte der Veränderung und Inspiration sein, wie in „Die Verurteilten“ (1994) mit Brooks‘ Bibliothek im Gefängnis als Hoffnungsschimmer. Oder die Schulbibliothek als Quelle rebellischer Gedanken, wie in „Der Club der toten Dichter“ (1989). Es geht aber auch unheimlich, wenn die Bibliotheken als Orte der Gefahr und Spannung stehen wie in „Ghostbusters“ (1984) – Die New York Public Library und der legendäre Geisterschreckmoment oder in „Sieben“ (1995), wenn Detektiv Mills die Bibliothek zur Recherche über die Todsünden nutzt.

Aber schwerpunktmäßig will ich mich um die mittelalterliche Klosterbibliothek als Schauplatz eines Krimis in „The Name of the Rose“ (1986) widmen. Jean-Jacques Annauds Verfilmung des Romans von Umberto Eco aus dem Jahr 1986 ist eine meisterhafte Mischung aus mittelalterlichem Krimi, philosophischem Diskurs und historischer Fiktion. Der Film verbindet eine spannende Handlung mit tiefgründigen Themen wie Macht, Wissen und Glauben.

Der Film greift zentrale Themen des Romans auf. Dazu gehören Wissen und Macht: Die Bibliothek symbolisiert das kontrollierte Wissen der Kirche. Das verbotene Buch „Aristoteles‘ Zweites Buch der Poetik“ steht für Freiheit des Denkens.

Es wird diskutiert über Philosophie und Religion: Der Konflikt zwischen rationalem Denken und kirchlichem Dogma wird durch die Figuren und ihre Handlungen verkörpert. Im Mittelpunkt steht die Wahrheit: William hinterfragt absolute Wahrheiten und sucht produktiv nach Erkenntnis, was im Gegensatz zur destruktiven Haltung der Kirche steht. Lassen Sie sich überraschend und genießen Sie meinen Ausführungen und einen schönen Kinoabend im Scala bei der ersten Nacht der Bibliotheken. Karten gibt es hier

Buchtipp: Oscar von Dr. David Dosa

27. März 2025

Ja ich bin mittlerweile ein Katzenfan. Zeit meines Lebens hatte ich Wellensittiche, aber seit Corona sind zwei Kater auf Wunsch der Familie bei uns eingezogen. Und als Selbstständiger, der zu Hause arbeitet, hängen nun Parsifal und Atari bei mir rum – und ich liebe die Herrschaften.

Und so lese ich auch immer wieder Bücher rund um die Katzen. Ein Buch, was ich verschlungen habe, war Oscar
Das Buch Oscar von Dr. David Dosa erzählt die berührende Geschichte einer außergewöhnlichen Therapiekatze namens Oscar, die im Steere House Pflege- und Rehabilitationszentrum in Rhode Island lebt. Oscar besitzt die bemerkenswerte Fähigkeit, zu erkennen, wann Patienten kurz vor ihrem Tod stehen. In diesen Momenten bleibt er an ihrer Seite, spendet Trost und bietet sowohl den Sterbenden als auch ihren Angehörigen emotionale Unterstützung. Das hat mich bewegt, denn auch meine beiden Katzen haben ein Gespür, wenn sie mich aufheitern müssen. Sie kommen und kuscheln.

Die Erzählung verbindet die Geschichten der Patienten, die Oscar begleitet, mit den Erfahrungen der Pflegekräfte und Angehörigen. Dabei beleuchtet Dosa Themen wie Mitgefühl, die Bedeutung von zwischenmenschlichen Verbindungen und die Herausforderungen des Lebensendes. Oscars Verhalten regt den Autor dazu an, über die Rolle von Tieren in der Altenpflege und die emotionalen Aspekte des Sterbens nachzudenken.

Das Buch ist eine Mischung aus wissenschaftlicher Reflexion und persönlichen Geschichten, die zeigen, wie Oscar durch seine intuitive Präsenz eine Quelle des Trostes und der Hoffnung in schwierigen Zeiten wird. „Wenn wir sterben, zählt allein die Wärme, die uns begleitet“, dieser Satz hat mich tief getroffen. Klare Buchempfehlung.

1. Advent: Auf die Sicherheit achten

1. Dezember 2024

„Advent, Advent, die Wohnung brennt“, reimt es sich durchs Internet. Was scherzhaft klingt, ist jedoch bitterer Ernst: Die Zahl der Brände steigt im Advent um ein knappes Drittel im Vergleich zu anderen Monaten.

Wir werden dieses Jahr auf einen Adventskranz mit echten Kerzen verzichten, weil wir zwei lebenslustige Kater haben, die auch gerne Mal auf den Tisch hüpfen. Das ist uns zu gefährlich und wir setzten daher auf LED-Krzen. Wer aber echte Kerzen mit echten Feuer will, für den gibt es ein paar Tipps von der Aktion Das sichere Haus (DSH):

Lichterketten prüfen: Lichterketten oder Lichtschläuche, die Defekte oder Mängel aufweisen, sollten nicht in Betrieb genommen werden. Es drohen Kurzschluss, Brände und gefährliche Stromschläge.
Mehrfachsteckdosen nicht überlasten: Die Weihnachtsdeko braucht viel Strom. Reichen die vorhandenen Steckdosen dafür nicht aus, wird schnell zur Steckdosenleiste gegriffen. Überlastete Mehrfachstecker sind allerdings eine Brandgefahr. Deshalb: Vorsicht!
Frische Kränze: Der Adventskranz sollte nicht zu früh gekauft werden. Die Zweige können austrocknen und leicht Feuer fangen. Stellen Sie das Gesteck nachts an einen kühlen Ort, etwa auf den Balkon.
Stabile Unterlage: Eine feste Unterlage und stabile Kerzenhalter aus Metall, Glas, Ton, Steingut oder Porzellan sorgen für Sicherheit. Die Kerzen sollten gerade und ohne Wackler stehen.
Feuerfeste Dekoration: Strohsterne, Tannenzapfen und Transparentpapier sind leicht entzündbar. In der Nähe einer brennenden Kerze ist Deko aus Metall, Ton, Porzellan oder Glas sicherer.
Brennende Kerzen im Blick behalten: Kerzen und anderes offenes Feuer muss stets beaufsichtigt sein. Kerzen sollten nicht in Zugluft stehen. Sie brauchen genügend Abstand zu brennbaren Materialien.
Kerzen wechseln: Kerzen sollten gewechselt werden, bevor sie völlig niedergebrannt sind.
Kinder beaufsichtigen: Offenes Feuer – und nichts anderes sind Kerzen! – fasziniert Kinder. Es lädt sie zum Spielen und Experimentieren ein. Erwachsene sollten dann immer dabei sein.
Vorsorgen und Löschutensilien bereithalten: Stellen Sie einen Eimer Wasser oder legen Sie eine Decke in Reichweite, um das Feuer im Notfall schnell zu löschen oder zu ersticken.
Brandfall: Trotz aller Vorkehrungen kann es zu einem Brand kommen. Kleinere Brände können oft mit einem Feuerlöscher gelöscht werden. Ist der Brand nicht unter Kontrolle zu bekommen, sollten Haus oder Wohnung auf schnellstem Wege verlassen und der Notruf gewählt werden.

Adventszeit
Vor allem meine Gattin will auf den Adventskranz nicht verzichten. Der Adventskranz ist ein zentraler Bestandteil der Adventszeit und ein Symbol der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, das sowohl in christlichen als auch in vielen säkularen Haushalten gepflegt wird. Seine Ursprünge gehen auf den evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern zurück, der ihn im Jahr 1839 erstmals in einem Hamburger Waisenhaus verwendete. Wichern schuf einen Kranz aus Holz, auf dem insgesamt 24 Kerzen angebracht waren: 20 kleine Kerzen für die Werktage und vier größere für die Adventssonntage.

Im Laufe der Zeit wurde der Kranz in vereinfachter Form übernommen. Heute hat er in der Regel vier Kerzen, die jeweils für einen der Adventssonntage stehen. Traditionell werden die Kerzen nacheinander an jedem Sonntag entzündet, wobei das zunehmende Licht symbolisch für die Ankunft Jesu Christi steht – das Licht, das in die Dunkelheit der Welt gebracht wird. Der Kranz selbst, in Form eines geschlossenen Kreises, symbolisiert die Ewigkeit, Unendlichkeit und die Einheit Gottes. Das immergrüne Tannengrün, das den Kranz umgibt, ist ein Zeichen von Hoffnung, Lebenskraft und Beständigkeit, auch in der kalten und dunklen Jahreszeit. Im christlichen Glauben hat der Adventskranz eine tiefgehende spirituelle Bedeutung. Er erinnert an die Erwartung und das Warten auf die Geburt Jesu sowie an die Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten. Die Farben der Kerzen können ebenfalls eine Bedeutung haben: In der katholischen Tradition sind oft drei Kerzen violett, was für Buße und Besinnung steht, und eine rosa, die für Freude und die nahende Ankunft des Heilands steht.