Posts Tagged ‘Apple’

Frust beim Cyber Monday

30. November 2010

Die Gier ist etwas Gutes – so sagt es Gordon Gekko in Wallstreet. Wie gierig die User waren, zeigte sich am Montag beim Cyber Monday von Amazon. Nachdem Apple am vergangenen Freitag zum Black Friday aufgerufen hat und seine Produkte zum Teil für einen Tag reduziert angeboten hatte, war jetzt Amazon an der Reihe.

Und ich geb es zu: Ich war auch dabei und wollte ein, zwei Schnäppchen machen. Wir ging es um Beamer. Aber obwohl ich zur richtigen Angebotszeit auf Kaufen klickte, waren die Waren schon weg – schade. Aber es ging wohl nicht mir so: Durchs Netz schwappte eine Welle der Empörung. Vermutungen, dass Amazon nur ein paar Artikel auf Lager habe und die Aktion nur zu PR-Zwecke nutze, waren noch die harmlosesten Aussagen. So etwas zu behaupten ist fahrlässig. Ich glaube vielmehr, dass Amazon selbst von dem Run ihres Cyber Mondays überrascht war. Die Aktion wurde einem Monat zuvor durch Aufrufe beworben: Die Kunden sollten aus 100 Produkten selbst wählen, welche 30 Waren sie zu reduzierten Preisen einkaufen wollen.

Ob zu 100 Prozent auf diese Wahl zurückgegriffen wurde, weiß ich nicht. Laut Amazon Deutschland haben Hunderttausend in den 25 Tagen bei der Wahl mitgemacht. Es waren beim Cyber Monday einige Produkte dabei, die aus dem Lager mussten, weil die nächste Generation von Technikprodukten anstehen. Aber egal. Wie der Branchendienst Turi2 berichtet, haben die Amerikaner bis zu 1 Mrd Dollar beim „Cyber Monday“ ausgegeben haben. Der Umsatzrausch liegt rund 15 Prozent über den Vorjahreszahlen. Zahlen von Deutschland habe ich nicht gefunden.

Aber Amazon hat auch ein Geschäft mit mir gemacht. Für mehrere Stunden gab es die 14 Millionen mp3-Lieder aus den Amazon Archiven für die Hälfte billiger. Da hab ich zugeschlagen und ein paar Alben abgestaubt. So war die Enttäuschung über die nicht erhaltenen Beamer beim Cyber Monday dann doch erträglich und das Amazon Marketing hat bei mir funktioniert.

 

Buchkritik: „Willkommen am Mac – Für Umsteiger, Einsteiger und Neugierige“

27. November 2010

Die Strategie von Apple geht auf. Durch iPod, iPhone und iPad wechseln immer mehr Windows-User zur richtigen Seite. Von meiner ehemaligen Nischenmarke Apple ist nicht mehr viel übrig geblieben. Das Unternehmen ist den Weg von Sony gegangen und wurde zur Computer Electronics Company. Musste ich früher alle paar Wochen Leute beim Umstieg beraten, kommt es heute durch den Erfolg von Apple ständig vor. Immer die gleichen Fragen: „Gibt es denn überhaupt alle Programme auf dem Apple?“ Wenn ich das schon höre: „Auf dem Apple“ – das Ding heißt Mac. Und ich habe endlich eine Entlastung gefunden für meine Beratungen: Das Buch „Willkommen am Mac – Für Umsteiger, Einsteiger und Neugierige“ von Anton Ochsenkühn und Johann Szierbeck ist genau das richtige Buch für die wechselnde Zielgruppe. Das Autorenduo – in der Mac-Szene wahrlich keine Unbekannten – haben einen sehr lesenswerten Ratgeber geschrieben. Mac-User lassen besser die Finger weg, aber Wechselwillige sollten zugreifen. Es werden wunderbar die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Schneeleoparden und Windows 7 erläutert. Außerdem gibt es nützliche Tipps für den Mac-Einsteiger. Er erfährt was hinter den ominösen Worten wie Spotlight, Time Machine, Spaces, Dashboard, Exposé steht.

Für mich ist das Buch die erste Wahl, wenn wieder vermehrt Fragen zum Mac aufkommen. Es ist einfach geschrieben, schön illustriert und macht vor allem Lust auf den Mac – was will ich mehr?

 

Meine Beatles bei iTunes

18. November 2010
Weltveränderer Beatles

Weltveränderer Beatles

Der Tag, der die Welt verändern sollte, ist vorbei und für viele geht das Leben weiter wie bisher. Die vollmundige Ankündigung von Apple war eine ungeheure PR-Maßnahme und das Ergebnis fiel für viele enttäuschend aus. Die Beatles in Apple iTunes Store reißt die Massen nicht zu Begeisterungsstürmen hin.

Dennoch: Die Ankündigung von Apple bedeutet viel, sie sagt enorm viel über das Unternehmen aus Cupertino und die Haltung von Steve Jobs aus. Wir Apple-Fans erwarteten eine bedeutende technische Neuerung in der beliebten iTunes Software, wie eine Streaming-Möglichkeit. Aber mal ehrlich: Sind wir denn so verblödet, dass wir ein technisches Feature als weltverändernd ansehen würden. Nein, Steve Jobs hat höhere Ziele. Mit dem Verkauf der Beatles über seine Plattform ermöglicht er den Zugang zu modernen Kulturgütern ersten Grades an die digital natives. Die Beatles haben die Geschichte verändert und Apple verbeugt sich vor dieser Veränderung (und kassiert mit).

Ein jahrzehntelanger Rechtsstreit zwischen Apple Plattenlabel und Apple Computer ist zu Ende und die Gewinner sind wir Fans. Natürlich haben die Beatles Liebhaber die Schallplatten, die CDs der ersten und zweiten Auflage und diverse CD-Sammlungen zu Hause. Aber Steve Jobs denkt an die zukünftige Generationen, die nicht mehr in Vinyl oder Datenträger denken. Beatles sind nach wie vor ein fettes Geschäft und in Sachen Geschäfte kennt sich Apple aus. Aber ich bin davon überzeugt, dass es wirklich ein persönliches Anliegen von Steve Jobs war, die Beatles auf seiner Plattform zu veröffentlichen. Jobs ist ein Kind der sechziger Jahre und liebt die Musik seiner Zeit. Er bekennt sich in seinen zahlreichen Keynotes zur Musik seiner Zeit, spielt Beatles und Dylan auf der Bühne einem jungen Publikum vor. Er selbst war in grauer Vorzeit sogar einmal mit Joan Baez leiert.

Zum Tode von Beatles George.

Zum Tode von Beatles George.

Ich erinnere mich daran, wie Steve Jobs die Website von Apple beim Tode von George Harrison änderte und einen Nachruf veröffentlichte. Welches Unternehmen – außer das Plattenlabel – hätte so etwas gemacht? Natürlich geht es Steve Jobs um seine Produkte. Er ist Geschäftsmann. Aber es geht ihm auch um seine Kultur. Dafür gebührt im Dank und wir bräuchten mehr Steve Jobs in Unternehmensführungen. Leute mit Visionen. In einer Pressemitteilung besteht Jobs auch: „Wir lieben die Beatles, fühlen uns geehrt und sind begeistert sie bei iTunes willkommen zu heißen. Es war eine ‚long and winding road‘ bis hier her. Dank den Beatles und EMI wird nun ein Traum für uns wahr, den wir seit dem Start von iTunes vor zehn Jahren hatten.“

Dazu passt auch das Statement von Ringo: „Es freut mich besonders, dass ich in Zukunft nicht mehr gefragt werde, wann die Beatles endlich in iTunes verfügbar sein werden.“ Ringo at his best.

Aber natürlich sind die Beatles auch ein großartiges Geschäft: Apple Corps Ltd. wurde 1968 von The Beatles gegründet, mit dem Ziel sich der eigenen Geschäfte der Band anzunehmen. Das Unternehmen mit Sitz in London hat den Katalog der Veröffentlichungen seit 1960 von The Beatles verwaltet, von denen bisher über 600 Millionen Langspielplatten, Kassetten und CDs verkauft wurden. Seit den Neunziger Jahren hat Apple neue Beatles-Projekte angeführt, die zum Maßstab für Pionierleistungen wurden, darunter das The Beatles Anthology-Projekt, das über 29 Millionen-fach verkaufte Album The Beatles 1, die The Beatles LOVE-Show und -CD und die 09/09/09-Veröffentlichung des The Beatles Remastered-Katalogs und das The Beatles Rock Band Spiel.

Neben der Musik gibt es auch einen Konzertfilm zum Ansehen und beim Kauf zum Download: Für Fans gibt es das spezielle digitale ‚Beatles Box Set‘ inklusive dem Konzertfilm ‚Live at the Washington Coliseum, 1964‘ – ein weltweit exklusiv über iTunes erhältliches Video, das das allererste US-Konzert der Beatles zeigt. Schön zu sehen in dem Film, wie Ringo sein Bühnenset selbst aufbaut. Was müssen das für Zeiten gewesen sein?

Maulen muss ich aber auch als Fan: handelt es sich bei dem ‚Beatles Box Set‘ nun um die Stereo- oder die Mono-Aufnahmen? Stereo hab ich auf CD, aber Mono würde ich mir glatt kaufen. Die Apple-Presseagentur gab dazu keine Antwort. 

Kreisch: Das US-Konzert der Beatles 1964.

Kreisch: Das US-Konzert der Beatles 1964.

Kommentar: Apple Pro was ist los?

15. November 2010
Lebwohl XServe

Lebwohl XServe

Im Moment bin ich ein wenig nervös, dass Apple uns Pro-User in dem Erfolgsrausch vergisst. Neuentwicklungen für iPhone und iPad kosten Kraft und binden Personal. Dieses Personal wird auch für die Pro-Produkte von Apple benötigt. Apple ist zwar ein großes Unternehmen, aber eben doch nicht riesig. His Steveness ist auch nur ein Mensch und kann nur begrenzt alles allein überwachen. Die Vorschau auf OS Lion macht mir Angst. Will ich eigentlich iPad-Funktionen am Mac Desktop?

Es stimmt mich im höchsten Maße nervös, wenn ich lese, dass der XServe eingestellt wird und ich stattdessen einen Mac Pro verwenden soll, der aber nicht in mein Serverrack passt. Natürlich ist der Mac Pro eine tolle Maschine, aber ein XServe war es eben auch. Und ein Mac Mini als Server ist ja nett für Word-Dokumente, aber nichts für Profis. Wenn ich meinen Final Cut Server in Betrieb halten will, bin ich auf meinen Mac Server angewiesen. In reinen Mac-Umgebungen war der XServe ein Traum.

Ach ja Final Cut. Wo bleibt das Update, das dringend notwendig wäre? Das neue Adobe Premiere CS5 ist stark, Avid ist auch wieder von den Toten auferstanden und mischt im Videomarkt wieder mit. Und mein FCP rendert, rendert, rendert  vor sich hin. Mercury zischt ab und ich schau blöd mit meinem FCP beim Rendern zu. In einer E-Mail hat Steve scheinbar versprochen, dass im Frühjahr 2011 sich in Sachen FCP etwas tun soll. Gut so, sage ich. Wird auch verdammt Zeit, füge ich hinzu.

Der Sprung zum neuen Aperture war ok, als Fotograf bin ich zufrieden, aber das Bewegtbildthema hinkt hinterher. iLife 11 hat nette Videoansätze, aber es spielt eben nur in der Amateurliga. Die Final Cut Suite brauch ein Update. Apple, Eure installierte Basis ärgert sich gerade. Ich will mich auch noch mal an dieser Stelle darüber beklagen, dass Shake eingestellt wurde. Sorry für die harten Worte, musste aber mal sein. Jetz fühl ich mich besser.

 

Walkman – ruhe in Frieden

25. Oktober 2010
Hier ruht mein Sony Walkman.

Hier ruht mein Sony Walkman.

Ich habe lange um meinen Walkman kämpfen müssen, damit ich ihn von meinen Eltern bekomme. Doch nun ist er Geschichte. Zum neunten Geburtstag des iPods hat Sony beschlossen, die Produktion des Walkman einzustellen. Zur Erinnerung habe ich nochmal im Keller nach meinem treuen Begleiter gekramt. Aber es ist vorbei: Sony hat den Anschluss verpasst und stand sich selbst mit Walkman und Discman im Weg.

Sony war für mich früher die Company, wenn es um Unterhaltungselektronik ging. „It´s not a trick, it´s a Sony“ – diesen Spruch habe ich noch im Ohr. Die neuen Marketingsprüche kamen und gingen, dieser ist geblieben. Wie ich schon in diesem Blog berichtet habe, war es ein langer Kampf zum Walkman. Meine Eltern kauften mir zunächst einen Universum Player von Quelle. Doch das war absolut uncool. Den hab ich übrigens auch noch im Keller, aber ganz weit unten.

Wer von euch hatte auch einen Walkman? Cassetten hab ich keine mehr. Die sind alle in den Müll geflogen. Ich weiß noch, dass ich Freitags immer die Top Ten aus dem Bayerischen Rundfunk aufgenommen habe. Und ich hab es gehasst, wenn Fritz Egner, so hieß der Moderator, in die Songs nach DJ Manier reingequatscht hat. SCHRECKLICH. Noch schlimmer waren die Verkehrsdurchsagen, wenn mitten im Lied der Signalton Dedidel didel di anging und die Aufnahme im Eimer war. Sonntags galt es dann auf AFN die American Top 100 mitzuschneiden, doch auch hier immer Geqautsche von Starmoderator Casy Kasem.

Aus, vorbei, Geschichte. Der Sony wandert wieder in den Keller, der iPod hat gesiegt und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

 

App Magnete für den Kühlschrank

7. September 2010
App Magnete für den Kühlschrank - genial

App Magnete für den Kühlschrank - genial

Früher hatte ich einen Kühlschrank, an dem konnte ich Magneten befestigen. Ich glaube es war ein alter Bosch. Der Kühlschrank ist aber Vergangenheit. Der Kühlschrank ist weg die Magnete habe ich noch. Ein paar Star Wars-Magnete, ein bisschen Adobe, ein wenig Cinema 4D und was man so all die Jahre sammelt.

Und seit heute sind neue Magnete hinzugekommen. Es sind Thumbs Up iPhone App Magnete (18 Stk.), die den Icons des iPhones/iPads nachempfunden wurden. Oder sollte besser sagen, sie wurden schamlos kopiert. Es sind 18 Stück, die dem Homescreen nachempfunden wurden in einer Größe von 2,2 x 2,2 cm. Doch was mache ich mit diesen Magneten?

Wir haben einen Türrahmen aus Metall in der Küche, dort könnte ich diese Magneten befestigen. Allerdings weiß ich genau, dass meine Kinder die neuen Errungenschaften sofort entführen würden. Bei der Sonnenblume – das Icon für Photos – würde die Tochter sofort Besitz anmelden und das YouTube-Icon wäre sofort beim Sohn. Also haben die App Maganete den Weg in mein Arbeitszimmer geschafft.

Auf einer großen Flipchard aus Metall haben sie ein neues Zuhause gefunden. Dort halten sie wichtige Aufzeichnungen für meine Arbeit fest. Sie lösen damit alte AOL Magnete ab, die in Rente geschickt werden. Jetzt muss ich nur noch die Reihenfolge klären, wie die Apps aufgehängt werden.

Kritiker werden sagen. Kein Mensch braucht solch einen Schnickschnack. Ich sage: Spaß macht es trotzdem. Ich bin nur gespannt, was die Apple Anwälte zu diesem Schnickschnack sagen werden. Die Icons sind sehr gut kopiert. Ich bin mir sicher dass der eine oder andere Apple-Rechtsanwalt damit seine Probleme hat oder sie sich still und heimlich in die Küche an seinen Kühlschrank hängt.

Social Media: Apple pingt und macht Kasse

4. September 2010

Apple macht es geschickt – wieder einmal. Was früher beim Mac der Finder war, ist heute für alle iTunes. Und in dieser Schaltzentrale installiert Apple sein neues Soziales Netzwerk Ping. Bisher ist es nur ein Netzwerk in dem User sich gegenseitig Musik empfehlen können. Auf den ersten Blick: Auf den zweiten ist es eine geniale Idee, um Leute miteinander zu vernetzen und um enorm viel Geld zu verdienen. Schließlich ist Apple im Besitz von Millionen von Kreditkartennummern – und die Musik ist nur ein Klick entfernt. Facebook verdient auch viel Geld, aber nicht so leicht die Apple.

Einen Tag nach der wegweisenden Apple iPod-Pressekonferenz 2010 habe ich mir das neue iTunes 10 geladen. Optisch etwas reduziert – aber schon das Logo ist wegweisend: Die CD in iTunes wurde gestrichen und es gibt nur noch eine Note. Wer braucht denn noch eine CD? Richtig – keiner mehr. Das Teil ist überholt wie die Diskette.

Unter Store findet sich das neue Icon Ping. Microsoft wird mit seinem Bing kotzen. Und für Plattformen wie Last.fm wird die Luft dünner. Und für MySpace ist es der Tod. Der Anmeldevorgang bei Ping ist innerhalb weniger Sekunden möglich. Wer eine Apple-ID hat, gehört zur Familie, wobei es mir nicht gelang, am ersten Tag ein Foto von mir auf Ping hochzuladen. Da war der Server wahrscheinlich zu viel mit Anmeldungen beschäftigt.

Anschließend kann man wie in allen anderen Sozialen Netzwerken auch Freunde folgen und man wird von ihnen verfolgt. Die Wahl der Musik geschieht über den iTunes Store. Habe ich ein Album ausgewählt, kann ich das Posten und mit einem Kommentar versehen. Meine Follower sehen meine Wahl und meine Kommentare und können das Album kaufen (freilich über iTunes im appleschen Sinne). Interessant ist aber auch der soziale Aspekt. Das hat Steve Jobs und seinen Ingenieure richtig erkannt. Es macht einfach unheimlich Spaß über Musik zu reden. Ich habe als Jugendlicher stundenlang damit verbracht mit meinen Kumpels über Musik zu diskutieren. Was war die beste Platte? Was das beste Konzert? Spielte nicht der bei der und der Band? Musik bietet Stoff für unendliche Diskussionen. Heute ist Musik weiterhin wichtig in meinen Leben.

Noch ist Ping ein geschlossenes Netzwerk. Ping.fm kann (noch) nicht darauf zugreifen. Facebook ist noch außen vor. Doch ich denke, Steve wird die Benutzerschnittstellen öffnen und dann begint die Vernetzung der Netzwerke. Und Ping wird weiter gehen. Diskussionen über Spiele, über Filme, über TV-Shows werden die Folge sein. Und Apple wird kräftig mitverdienen. Da bin ich mir sicher.

Social Media: Kawasaki verschenkt eBook

4. August 2010
Guy Kawasaki mit dem Autor dieser Zeilen im Gespräch.

Guy Kawasaki mit dem Autor dieser Zeilen im Gespräch.

Der Kerl hat es einfach gelernt: Guy Kawasaki, ehemaliger Marketingleiter von Apple, nutzt Social Media, um auf sich und sein Unternehmen aufmerksam zu machen. Derzeit macht er mit einer besonderen Aktion von sich reden: Er verschenkt sein Buch „The Macintosh Way“ im Internet. Dazu auf die Website freemacway klicken.

Er hat das Buch vor über 20 Jahren geschrieben. Es dreht sich um die erfolgreiche Strategie, Apple in den Markt der Computerfirmen einzuführen – sowohl auf Kunden- als auch auf Firmenseite. Wer das Buch liest, wird verstehen, dass Kawasaki Mitbegründer des Guerilla-Marketings ist. Leider gibt es die gedruckte Version des Buches schon lange nicht mehr – bis jetzt. Der Autor hat vom Verlag die Rechte bekommen und verschenkt das Buch. Die Bedingung: Man muss Guy Kawasaki bei Twitter folgen – und auch wenn man es nicht aufgrund des Buches macht, das Folgen lohnt sich.

Nett ist übrigens die Gestaltung der Website freemacway. Hier wird der User mit den Worten: „Welcome, followers. Seriously.“ begrüßt. Apple Fans erinnern sich. Das war die Apple-Anzeigenkampagne von 1981 beim Einstieg von IBM in das Desktop-Geschäft.

Futuristische iPad-Halterung

16. Juli 2010
Futuristische iPad-Halterung

Futuristische iPad-Halterung

Als Fan des iPads nutze ich das Device von Apple sehr ausgiebig. Aber manchmal tut mir der Arm vom Halten weh, wenn ich zum Beispiel einen Film im Zug oder Flieger ansehe. Da nutze ich einen futuristischen Hingucker: Die neuen Halterung LUXA2 H4 aus gebürstetem Aluminium.

Obwohl das iPad kein Schwergewicht ist, kann das Gerät auf Dauer schon schwer werden. Wenn man aber einen Film schaut oder im Liegen arbeitet, kann dies schnell in die Arme gehen und unbequem werden. Grund: Das iPad lässt sich ohne spezielle Halterung in eine senkrechte Stellung bringen. Eine praktische und zugleich stylische Abstellmöglichkeit bietet das LUXA2 H4 für das iPad. Durch die Mischung aus Aluminium und futuristischem Design wird die Halterung in jeder Umgebung zum edlen Hingucker. Zu beziehen gibt es das Teil über Soular.

Die komfortable LUXA2 Halterung kostet 90 Euro und ist sind um 360 Grad dreh- und vertikal schwenkbar. Die sechs robusten, flexibel einstellbaren Greifarme umklammern iPad sicher und zuverlässig. Die hochwertige Verarbeitung trägt Geräte von bis zu vier Kilogramm, also das iPad auf alle Fälle und der Rest wie Windows PCs interessiert mich nicht.