Archive for the ‘Medien’ Category

Universalübersetzer in der Cloud: App übersetzt live

30. Juli 2011

Als Star Trek-Fan liebe ich den Universalübersetzer. Treffen die Trekkies auf eine fremde Spezies kommt der Übersetzer zum Einsatz und alle verstehen sich. Das ist Science Fiction. Aber so weit ist die Zukunft nicht entfernt. In einem sehr lesenswerten Artikel von Sascha Lobo stieß ich auf eine geniale iPhone-/iPad-App mit Namen WordLens von Quest Visual. Die App könnte die Basis für einen Universalübersetzer sein. Derzeit funktioniert die App in zwei Richtungen: Englisch und Spanisch. Ich halte mein iPhone auf ein englisches Schild und das System übersetzt die Schrift automatisch ins Spanische. Es ist der Hammer. Und anders herum. Natürlich ist es noch nicht super ausgereift, aber die Idee ist genial. Es fehlen noch weitere Sprachen. Die ganze Übersetzerei findet natürlich in der Cloud statt – also eine weitere Nutzung von Cloud Computing.

Cloud Computing: Auch Dell mischt mit

27. Juli 2011

Die Idee ist wirklich sehr verlockend: Mit der aktuellen Version von Dells Stage-Software sind Musik, Filme, Fotos und andere digitale Daten überall verfügbar: synchronisiert im Netzwerk, drahtlos auf dem Fernseher oder unterwegs über die Cloud. Damit folgt Dell auch dem Trend zu Cloud-Diensten. Geschickt kommt der Computerriese aber nicht über klassische Büro-Applikationen in der Cloud, vielmehr setzt er auf den Spieltrieb der Dell-User. Mac-User kennen das aus den bevorstehenden iCloud-Diensten.

Mit der neuesten Version der Software „Stage“ macht Dell persönliche Daten mobil: Musik, Filme, Fotos und andere digitale Inhalte stehen damit auf allen unterstützten Geräten wie Notebooks, Desktop-Rechnern oder Android-Smartphones im selben Netzwerk drahtlos zur Verfügung.  Das SyncUP-Feature von Stage erlaubt es, Daten freizugeben und zu synchronisieren – unabhängig vom Speicherort. SyncUP durchsucht automatisch die Multimedia-Inhalte auf den Geräten im Netzwerk und gleicht sie mit den Inhalten auf anderen Devices ab. Mit einem Smartphone oder Tablet geschossene Fotos werden beispielsweise auf das Notebook oder den Desktop-Computer kopiert, sobald das System eingeschaltet wird. Musik und Filme landen auf Wunsch auf den verbundenen Geräten oder werden bei Bedarf einfach gestreamt.

Darüber hinaus lassen sich mit SyncUP Daten auf einen Online-Speicher des Brennprogramm-Herstellers Nero hochladen. Hierfür stehen jedem Nutzer kostenlos 2 GB Speicherplatz zur Verfügung. Damit lässt sich beispielsweise ein neues Musik-Album in die Cloud hochladen und auf dem Dell-Rechner im Büro abrufen. Wichtige Arbeitsdokumente können einfach online abgelegt und an jedem beliebigen Ort bearbeitet werden. Sollte der Platz einmal aufgebraucht sein, lässt sich der Online-Speicher im kostenpflichtigen Abo auf bis zu 100 GB erweitern.

Die neueste Version von Stage ist hier zum Download erhältlich und auf allen Dell-Notebooks der Baureihen XPS sowie Inspiron vorinstalliert. Nutzer einer älteren Stage-Version können das System über die Auto-Update-Funktion auf den neuesten Stand bringen – seit Anfang Juli wurde Stage bereits über eine Million Mal heruntergeladen. Besitzer von Android-Tablets und -Smartphones finden die aktuelle Stage-Version im Android-Market zum Download. Eine super Plattform für Android-App ist SmartApFinder.

Buchhändler weiter unter Druck

21. Juli 2011

Die Welt ändert sich. Nach unserer Quelle sterben auch klassische Kaufhäuser – und jetzt sind in den USA die Buchläden an der Reihe, die sich auf das Online-Zeitalter nicht eingestellt haben. Broders hatte bereits im Frühjahr Konkurs angemeldet und soll bis September aufgelöst sein. 11.000 Angestellte verlieren ihren Job, in den rund 400 Geschäften, weil das Management geschlafen und die Herausforderung online nicht erkannt hat. Die Kunden von Borders griffen auf elektronische Lesegeräte zurück oder kauften direkt bei Amazon das klassische Buch. Mal sehen, wie lange es die US-Buchhandelskette Barnes & Noble noch in dieser Form gibt.

Rocl´n Roll bei Barnes & Noble

Rocl´n Roll bei Barnes & Noble

Und Amazon greift weiter an. Ich bin zwar ein iPad-Fan, doch wird über kurz oder lang ein Kindle oder dessen Tablet-Nachfolger zusätzlich bei mir stehen. Jetzt eröffnet Amazon in den USA eine Ausleihmöglichkeit für elektronische Bücher. Zielgruppe sind Schüler und Studenten. Damit kann richtig Geld gespart werden. Ich zahle das Buch nur für die Zeit in der ich es wirklich brauche. Also in der Schule oder Studium für eine gewisse Zeit, wenn das Buch durchgenommen wird oder ich für eine Prüfung lerne. Wenn mir das Buch dann weiterhin gefällt, dann kann ich es ja kaufen.

Buchausleihe bei Amazon

Buchausleihe bei Amazon

Bei Seminaren stelle ich bei uns noch eine gewisse Reserviertheit gegenüber eBooks fest. Das liegt vor allem am Preis und die Buchpreisbindung. Aber auch die Weitergabe von Büchern ist noch ein Problem. Wenn ich ein geschütztes eBook gelesen habe, will ich es meiner Frau zum Lesen geben. Das ist im Moment nicht möglich. Ich hoffe zudem, dass das DRM für Bücher fällt, so wie es bei der Musik gefallen ist.

Buchtipp: OS X Lion von Anton Ochsenkühn

20. Juli 2011

Es ist schon ein gewagtes Spiel: Heute erscheint das neue Apple Betriebssystem OSX Lion zum Download und gleichzeitig ist das Buch von Anton Ochsenkühn Mac OS X Lion zum Einstieg in das neue OS zu kaufen – als Print- und Online-Ausgabe. Gewagt, sehr gewagt, denn der Verleger Ochsenkühn geht ein gewaltiges unternehmerisches Risiko ein: Die Vorlauf- und Produktionszeit des 624 Seiten umfassenden Buches ist enorm. Wenn Steve Jobs mal wieder etwas in sein OS integriert, dass nicht durch die zahlreichen Beta-Phasen gegangen ist, dann kann Verleger Ochsenkühn sein neuestes Werk zum Altpapierhändler bringen. Aber der Journalist Ochsenkühn hatte Glück. Meines Wissens ist es das erste Buch zum neuen Betriebssystem Lion und es ist bei weiten kein schlechtes Buch. Hier gilt die Regel: Wer zuerst kommt, der malt zuerst. Die übrigen Verlage werden mit ihren OS-Büchern nachziehen, während Anton Ochsenkühn mit ihnen Hase und Ingel spielt.

Aber nun zum Inhalt: Vor allem Einsteiger werden mit dem Buch Mac OS X Lion glücklich sein. Und für die Hardcore Mac-Jünger ist es sowieso nicht gemacht. Es steht nichts über Coding, Server-Konfi oder Terminal-Befehle darin. Aber dafür eine Menge Praxiswissen für Interessierte am neuen OS. Hier merkt man, dass Ochsenkühn ein Kenner der Branche ist. Seine vorangegangenen Bücher über Mac-Betriebssysteme kommen ihm hier zu gute. Die Tipps kommen aus der Praxis. Der Nutzer wird Schritt für Schritt durch Welt des Löwen geführt. Während des Streifzuges durch das neue OS gibt Ochsenkühn immer wieder nützliche Tipps aus der Praxis. Diese haben mir durchgehend gut gefallen und sind allesamt nützlich. Dennoch fehlt mir persönlich eine Information: Als Mac-User alter Schule und auch aus Neuling habe ich immer noch Software aus PowerPC-Zeiten am Start. In der Regel sind es kleine Tools, an die ich mich im Laufe der Jahre gewöhnt habe. Mit der Einführung von Lion endet die Unterstützung dieser Software für Apples frühere PowerPC-Prozessoren. Hier hätte ich gerne einen Workflow bekommen, wie ich als Neuling diese Software erkenne

Großen Raum nehmen die Neuerungen im OS ein. Wer sich ein wenig in der Mac-Welt auskennt, der kann gleich auf den Quickfinder der zehn 10 Top-Features in OS X Lion zurückgreifen: Multi-Touch-Gesten, Vollbildmodus, Mission Control, Launchpad … Die Neuerungen sind gut erklärt und machen vor allem Lust, das OS in der Praxis auszuprobieren. Ein kleines Problem gibt es da allerdings: Das neue OS kostet nur 29 Euro über den App Store, das Einsteigerbuch Mac OS X Lion in Papierform allerdings 35 Euro.

Cloud Computing: Arbeitnehmer nutzen die Wolke

20. Juli 2011

Das zweite Halbjahr steht sicherlich unter dem Thema Cloud Computing und ich merke, die Industrie dreht langsam auf. Dazu passt auch eine Studie von Insight Technology Solutions. Danach nutzt ein Viertel aller Arbeitnehmer beruflich webbasierte Dienste – zu privaten Zwecken während der Arbeit sogar schon über ein Drittel.
Nach Meinung von Insight Technology Solutions ist Cloud Computing in deutschen Unternehmen weiter auf dem Vormarsch. Einer aktuellen Umfrage zufolge bedient sich bereits ein Viertel der Mitarbeiter in Unternehmen ab 250 Beschäftigten beruflich webbasierter Dienste. Sogar mehr als ein Drittel der Befragten nutzt vom dienstlichen Rechner Cloud-Angebote zu privaten Zwecken. Die Mitarbeiter sind damit schon weiter als ihre Arbeitgeber. Das unterstreicht auch ein anderes Ergebnis: knapp 40 Prozent der Befragten stehen Cloud-Diensten im Beruf sehr offen oder offen gegenüber. Leider haben ich nichts über Ergebnisse im Handwerk und kleinen Mittelstand erhalten. Meine Erfahrungen aus zahlreichen Seminaren besagt mir: Die Unsicherheit bei KMU in Bezug auf der Wolke sind groß. Die Möglichkeiten sind gar nicht bekannt. Datenschutz ist bei dieser Zielgruppe das wichtigste Thema. Vor allem nach der eklatanten Datenpanne im Sony Netzwerk sind die User sehr zögerlich, ihre Daten und Services bei Google, Amazon, Dropbox & Co einzustellen. Übrigens: Dieser Text entstand mit Hilfe von Google Docs.
„Die aktuelle Studie belegt unsere Erfahrungen der vergangenen Monate. Anwender übertragen private IT-Gewohnheiten auf die berufliche Ebene – Grenzen im Nutzungsverhalten lösen sich zunehmend auf. Der – vom Management oft kritisch gesehene – Trend, eigene Geräte mit ins Büro zu bringen, ist dabei nur ein Aspekt“, sagt David Gould, Managing Director bei Insight Technology Solutions GmbH. „Längst nutzen die Mitarbeiter private Anwendungen auf der dienstlichen Hardware im Büro – ob das der Webmailer ist, eine Online-Office-Anwendung oder ein Webradio. Dabei sind die Mitarbeiter gegenüber neuen webbasierten Technologien weitgehend aufgeschlossen – häufig stärker als ihre Arbeitgeber.“ Dazu kann ich nur sagen: Webmailer & Co werden zwar von den Mitarbeitern genutzt, doch oftmals untersagen Betriebsvereinbarungen eine solche Nutzung. Ich kenne zahlreiche Unternehmen, wo eine strenge Vereinbarung gilt. Die Nutzung wird von der EDV-Abteilung getrackt und es droht im schlimmsten Fall eine Abmahnung.
Im Rahmen einer Studie zur Anwendung und Akzeptanz von Cloud-Lösungen in deutschen Unternehmen hatte Insight Technology Solutions 1053 Mitarbeiter von Firmen einer Mindestgröße von 250 Mitarbeitern befragt. Rund 25 Prozent der Befragungsteilnehmer arbeiten demnach bereits mit webbasierter Software. Immerhin schon 36 Prozent nutzen im Büro Dienste aus der Cloud zu privaten Zwecken. Knapp 40 Prozent der Befragungsteilnehmer begegnen Cloud-Services offen oder sehr offen. Nur 23 Prozent stehen webbasierten Diensten dagegen ablehnend gegenüber.  Die positiven Befragungsergebnisse bestätigen einen allgemeinen Trend der jüngsten Zeit. Insight vermarktet Cloud-Lösungen in den Bereichen Sicherheit, Kommunikation und Kollaboration. In den vergangenen Monaten legte die Nachfrage nach diesen webbasierten Angeboten deutlich zu.

Cloud Computing: Neue Idee von LaCie

19. Juli 2011

Die Cloud wird dieses Jahr in aller Munde sein. Ich probiere gerade ein paar Lösungen aus und bin dabei auch auf eine neue Lösung von LaCie gestoßen. Der Festplattenhersteller hat seine erste Speicherlösung mit Hybrid-Storage-Technologie angekündigt, welche die Vorteile lokaler und sicherer Online-Archivierung vereint – die LaCie CloudBox. Persönliche Daten, die auf der CloudBox abgelegt werden, werden zusätzlich in der Cloud gespeichert. Somit wird gewährleistet, dass alle Daten stets sicher, geschützt und zugänglich sind.

Die Idee dahinter ist nicht schlecht. Mit der LaCie CloudBox müssen Daten nicht mehr mühselig an mehreren Orten gesichert werden; sie bietet doppelten Schutz. Die LaCie CloudBox sichert Daten auf einer lokalen Festplatte und zusätzlich in der Cloud. Unabhängig von Standort und davon, was mit der LaCie CloudBox geschehen könnte – Beschädigung, Diebstahl oder Brand – der Nutzer hat stets eine Online-Kopie seiner Dateien. Die LaCie CloudBox kann alle Daten durch ein gesamtes Online-Backup wiederherstellen. Mit der Anwendung CloudBox Online Restore können ausgewählte Dateien und Ordner aus bis zu 10 vorherigen Versionen durchsucht und wiederherstellt werden. Grundsätzlich ist das eine feine Sache. Ich sehe nur ein Problem. Die CloudBox hat nur 100 GB, also nix. Da brauch ich mit Datensicherung erst gar nicht beginnen. Fotos, Videos, Animationen scheiden aus – ggf. kann ich Text-Dokumente und PDFs backuppen. Allerdings reicht da auch ein USB-Stick.

Kein anderes Produkt bietet Datensicherung an zwei Orten in einem Schritt. Mit der LaCie CloudBox werden persönliche Dateien von PC oder Mac auf der CloudBox gesichert– das lokale Backup gewährleistet schnellen Dateizugriff und schnelle Dateiwiederherstellung im Falle eines Systemausfalls. Die LaCie CloudBox speichert täglich eine Kopie aller Dateien in der Cloud, wodurch die Daten sicher und von überall zugänglich sind. Die LaCie CloudBox führt die Online-Datensicherung unabhängig durch, sodass der Mac oder PC getrennt werden kann. Die LaCie CloudBox schützt sämtliche Daten auf mehreren Ebenen u. a. mit zwei Kopien der Dateien und 128-Bit-AES-Verschlüsselung. Im Gegensatz zu anderen Cloud-Storage-Lösungen werden die Dateien bereits vor der Speicherung in der Cloud verschlüsselt, sodass niemand, nicht einmal LaCie, Zugriff hat. 100%ige Sicherheit vor Datenverlust ist so garantiert.

Die LaCie CloudBox ist mit  läppischen100 GB Kapazität zu bekommen und enthält einen 1-Jahres-Online-Backup-Vertrag für 100 GB, der ganz einfach erneuert werden kann. Der Preis liegt bei 200 Euro.

Social Media: Forderungen um Google +

18. Juli 2011

Ich habe mir jetzt ein wenig Zeit gelassen und ausführlich Google + ausprobiert. Und für mich steht fest: Die Kuh fliegt und anders als das Nerdtool Wave ist Google + etwas für the rest of us. Die Sache mit den Kreisen bringt eine neue Bedeutung in mein Leben nach dem Motto „Störe meine Kreise nicht“ oder da bekommt die Aussage: „In welchen Kreisen man verkehrt“ einen ganz neuen Drive. Klar, die ganze Sache ist noch Beta, aber Google + hat das Zeug zum ganz großen Ding. Die User-Zahlen beweisen es: Es gibt eine Alternative zu Facebook.

Richtig bewusst wurde es mir am Wochenende als in den Netzen über die Tätigkeit diskutiert wurde. Nutze ich Facebook dann facebooke ich. Aber was mache ich, wenn ich Google + nutze? Googlen? Wohl eher nicht. Wenn aber im Netz darüber diskutiert wird, dann ist Google + bei den Usern und im Wortschatz der User angekommen. Und dies bereits nach zwei, drei Wochen.

Als Mac-User hab ich derzeit nur ein Problem: Die App von Google + für mein iPhone und mein iPad liegt noch bei Apple zur Freigabe – und schon ganz zwei Wochen. Hab ich da vielleicht den Verdacht, Apple hat kein großes Interesse an einer App von Google +? Also Steve, gib endlich das Ding frei, denn wir User wollen es. Die Idee von Ping war ja ganz nett, aber eben kein soziales Netzwerk. Und iOS 5 soll ja Twitter besser integrieren, was grundsätzlich positiv ist. Dennoch: Die Zukunft gehört Google +.

Aber nicht nur Apple ziert sich ein wenig. Mein neues Tool für Soziale Netzwerke ist Hootsuite. Ich halte es für mich als Normale als bestes Werkzeug für meine Arbeit. Allerdings fehlt da auch noch eine Google + Integration, wie mein werter Kollege Thomas richtig bemerkt hatte. Und ich will auch einen Twitter-Hashtag für Google + so wie #fb.

Ach ja, da gibt es auch noch Microsoft. Zufällig kam heraus, dass Redmond auch an einem Sozialen Netzwerk arbeitet – zu spät, wie ich finde. Das Ding heißt Tulalip. Es war ein Hinweis darauf kurzzeitig online. Das Tool soll helfen „zu finden was man sucht und dieses mit anderen zu teilen“. Die Idee war unter socl.com kurzzeitig zu sehen, ist aber inzwischen vom Netz genommen mit dem Verweis, dass es nur ein internes Projekt von Microsoft war.

Microsoft arbeitet auch an einem Sozialen Netzwerk.

Microsoft arbeitet auch an einem Sozialen Netzwerk.

 

Update (19.07.2011): Google + ist im App Store für das iPhone. Der Link hier.

Socia Media: QR-Codes im Haar und auf der Haut

16. Juli 2011

Im Moment bin ich ein absoluter Fan von QR-Codes, seitdem ich merke, dass QR-Codes funktionieren. Über die Möglichkeiten von QR-Codes bei Ausstellungen hab ich mich ja bereits hier ausgelassen. Aber jetzt kommt es noch cooler. Ich bin auf zwei Videos gestoßen, die den QR-Gedanken noch weiter spinnen. Zum einen wurde ein QR-Code als Hair-Tattoo von einem Friseur geschnitten, zum anderem – ganz krass – gibt es einen QR-Code als wirkliches Tattoo auf der Haut.

Beim ersten Beispiel geht es um die Werbung eines Retailproduktes Clear im Friseurbereich. Friseure schnitten mit der Maschine in die Frisuren der Modellen einen QR-Code. Anschließend gingen die Modelle in Einkaufszentren und forderten die Besucher auf, den QR-Code mit ihrem Handy aufzunehmen. Ein viraler Effekt entstand. Er nahm sogar noch zu, als ein Promi sich diesen QR-Code ins Haar schneiden ließ. Ganze Trauben von Menschen riefen freiwillig den Code auf und kamen zur Website des Herstellers. Zudem wurde über das Projekt in Zeitschriften und im Fernsehen berichtet. Das Resultat: Die Zugriffe auf die Clear-Website stiegen dramatisch an – und das ganz ohne Werbeetat.

Beim zweiten Beispiel wird es noch krasser. In Paris hat sich ein Mann namens Marco einen QR-Code tätowieren lassen. Die ganze Sache wurde live gefilmt und via Facebook übertragen. Der Quick-Response-Code verlinkt auf ein YouTube-Video und das Ganze ist eine virale Werbeaktion des Whiskey-Herstellers Ballantine’s. Über vier Stunden wurde das Tattoo auf der Haut tätowiert. Dabei war es nicht klar, dass der Code auf der Haut genauso funktionieren würde, wie auf Papier.

Kleiner Ausblick auf F1 2011

12. Juli 2011

Autorennen begleiten mich seit meiner frühesten Videospiel-Jugend. Den Start machte mein Autorennen auf der Atari 2600 DX Konsole. Fette Pixels schoben durch unter dem dröhnenden Sound von 8 Bit-Gequäke auf einer virtuellen Rennbahn entlang. Im Laufe der Jahre kamen und gingen die Spiele, Die einen begeisterten mich, andere waren eher schwach. Gerne griff ich bei der PS3 zu den Sachen von Codemasters. Deren Entwickler habe ich vor Jahren bei der RTT-Konferenz kennengelernt – eigentlich eine hochseriöse 3D-Konferenz zum Automotive-Bereich. Aber die Jungs von Codemasters brachten Stimmung in die Bude und seitdem bin ich Fan. Jetzt habe ich gesehen, dass im September ein neues Rennspiel von Codemaster erscheint.

Es handelt sich um F1 2011, dem Nachfolger des Erfolgshits aus dem Jahr 2010. Das Spiel, das ab sofort vorbestellt werden kann, wird von Codemasters Birmingham für alle Konsolen entwickelt und erscheint am 23. September. Also kann ich noch in die großen Ferien gehen und bin dann ausgeruht zum Rennen wieder da.

Die Codemasters Studios Birmingham nutzen bei der Entwicklung von F1 2011 die EGO Game Technology Platform, eine Codemasters eigene Technologie, die bereits die Millionenseller F1 2010T und GRID sowie das neue DiRT 3 antreibt. Zum Spiel gibt es auch ein neues Video. Es gibt einen Ausblick auf Innovationen und Verbesserungen im offiziellen Spiel zur FIA FORMEL 1 WELTMEISTERSCHAFT 2011. Der Trailer zeigt Kämpfe Reifen an Reifen, verschärft durch KERS und DRS und verschönert durch neue Cinematics in Werkstatt, Paddock, Boxengasse und Parc Fermé, um die Spieler direkt in das Leben eines FIA FORMEL 1 FAHRERS zu schleudern

Für den Spieler geht es in F1 2011 nach dem Motto „Sei der Fahrer, lebe den Mythos, stell Dich dem Wettkampf“ um WM-Punkte. Dabei warten auf ihn zahlreiche Technik- und Gameplay-Verbesserungen auf und neben der Strecke sowie ein deutlich ausgebauter Multiplayer-Teil mit Wettbewerbs- und kooperativen Elementen. F1 2011 enthält alle offiziellen Teams, Fahrer und Strecken der kommenden FIA FORMEL 1 WELTMEISTERSCHAFT 2011, darunter auch den aktuellen FIA FORMEL 1 FAHRER-WELTMEISTER Sebastian Vettel. Die Saison 2011 ist auch die Bühne für das Debüt des FORMEL 1 GRAND PRIX VON INDIEN auf dem Jaypee International Race Circuit von Delhi sowie für die Rückkehr des legendären Nürburgrings in den Rennkalender.

„Der Herr der Ringe: Krieg im Norden“ kommt im Winter

28. Juni 2011

Was der alte Tolkien denn über den ganzen Zirkus gedacht hätte? Wahrscheinlich hätte der Wissenschaftler nur den Kopf geschüttelt. Aus „Der Herr der Ringe“ ist eine Gelddruckmaschine geworden und ich freue mich endlich über die Veröffentlichung der Peter Jackson Filme als Langversion Der Herr der Ringe auf Blu ray. Wir haben ja eine Zeit darauf warten müssen und Warner quälte uns mit der kurzen Kinofassung.

Ein Teil des „Der Herr der Ringe“-Universums sind auch Videogames. Ich hätte so gerne eine Lego-Version von „Der Herr der Ringe“, muss mich aber wohl mit klassischen Action-Spielen begnügen. Nach vielen Veröffentlichungen steht uns im Winter das Spiel „Der Herr der Ringe – Der Krieg im Norden“ ins Haus und ich freu mich darauf.

Auf der Spielemesse E3 gab esim Juni ein paar News und auch einen Trailer mit dem Adler Beleram. Für die Gore-Fans scheint das Spiel eine Offenbarung zu werden, denn die unterschiedlichen Waffen richten beim Feind unterschiedliche Verletzungen an. Rüstungen splittern und Panzer bersten und das Blut spritzt in allen Himmelsrichtungen .Auch ein nicht allzu ernst gemeinter Trailer „Hinter den Kulissen“ wurde unlängt veröffentlicht. Im Moment weiß ich zwar nicht genau, was das Spiel mit den Büchern von Tolkien zu tun haben, aber die Marke „der Herr der Ringe“ kurbelt wohl den Verkauf des Spiels im Winter an. Und Herrsteller Warner hat recht, ich werde mit dabei sein und gegen Mordor zu Felde ziehen.