Archive for Juli 2018

Wohnen in London – Mieten oder Kaufen?

3. Juli 2018

Nachdem die Familie ein paar Tage in London verbracht hatte und uns diese Stadt sehr gut gefallen hat, fragte K2 nach, ob wir uns nicht in London eine Wohnung leisten können.
K2 war durch die Straßen gegangen und hat ein günstiges Mietangebot entdeckt: Eine 2 Zimmer Wohnung für 455 britische Pfund. Leider hat K2 die deutsche Denkweise nicht aus dem Kopf gebracht, denn die Miete in London wird nicht per Monat angeboten, sondern pro Woche. Das bedeutet 455 Pfund die Woche, also 1820 Pfund für vier Wochen, etwa einen Monat. K2 stellt fest: London ist teuer, richtig teuer.

Mietpreise werden pro Woche angegeben.

Mietpreise werden pro Woche angegeben.

Mir haben viele Leute in London bestätigt, dass sie nicht sich eine Wohnung in London-City nicht mehr leisten können. Viele pendeln aufwendig von den Vororten in die Stadt ein. Die Mieten explodieren in dieser Stadt. Das hat uns als Münchner nicht allzu sehr überrascht, denn auch der Mietmarkt in München ist komplett überreizt. Der einfache Angestellte oder Arbeiter kann die Immobilienpreise in London und München einfach nicht bezahlen.

In Großbritannien ist Miete sowieso nicht so angesagt. Auf der Insel kauft man seine Wohnung oder Häuschen und wer wegzieht, der verkauft sein Anwesen samt Kredite weiter. Das ist vollkommen gegen die deutsche Mentalität.
Wir haben uns den Spaß gemacht, uns ein paar Wohnungsangebote bei verschiedenen Maklern anzusehen. Die Preise der Objekte haben es in sich, wobei die Ausstattung nicht immer das Gelbe vom Ei ist. Wer tief in die Tasche greift, der kann auch in London City wohnen. Wir stellen fest, London ist eine wunderschöne Stadt, aber wir können uns diese Stadt einfach nicht leisten.

Klassische und moderne Architektur
Das hielt uns Touristen nicht ab, ein klassisches Besichtigungsprogramm durch die Stadt zu machen. Wir sind auf atemberaubende Architektur gestoßen. Alte viktorianischer Stil trifft auf neuem Baustil. Es ist faszinierend durch diese Stadt zu wandern und ihre Veränderungen zu beobachten. Leider kenne ich die Baumeister der Moderne viel zu wenig, aber ich merke, dass diese Stadt für das Auge interessant ist. Viel fotografieren war nicht möglich, wenn man seine Familie dabei hat. Also entstanden ein paar Schnappschüsse und die Idee, einmal in Ruhe nach London zu kommen.

Blick über London - es wird gebaut.

Blick über London – es wird gebaut.

Als ich vom London Eye über die Stadt blickte, sah ich erst, wie sich das moderne London städtebaulich entwickelt. Überall Baukräne, überall Baustellen – die Stadt wächst, breitet sich aus in alle Himmelsrichtungen und vor allem nach oben. Die Mischung wie alt auf neu prallt, ist faszinierend.

Neues Hobby Türklopfer
Und wir wurden für ein neues Hobby meiner Frau fündig. Meine Gattin sammelt Fotos von Türklopfer, um einen Türklopfer-Blog zu starten. Ob die Welt so einen Blog braucht, wissen wir nicht, aber es ist interessant, welche Variationen von Türklopfern es gibt. In London wurden wir an jeder Ecke fündig. Es gab Türklopfer an viktorianischen Häusern in Hülle und Fülle. Ich bin bin gespannt, wann der Blog online geht.

Seminare rund um Videogames

2. Juli 2018
Videospiele - hier ein VR-Spiel - sind Teil meiner Freizeitbeschäftigung.

Videospiele – hier ein VR-Spiel – sind Teil meiner Freizeitbeschäftigung.

Heute mal etwas in eigener Sache: Ich möchte euch auf zwei interessante Gaming-Veranstaltungen hinweisen, an denen ich beteiligt bin. Die eine ist in München, die andere ist in Köln/Bonn im Rahmen der GamesCom.

Videospiele als kulturelle Errungenschaft
Am Dienstag, 10. Juli, werde ich im Auftrag der Hanns Seidel Stiftung eine Veranstaltung zum Thema „Umgang mit Videospielen“ durchführen. Von 9 bis 16 Uhr spreche ich zusammen mit einem Kollegen über die Versoftung von Filmen. Meine These: Der Film wird als Leitmedium von Gaming abgelöst. Ich zeige einige gute und sehr viele schlechte Beispiele von Film zu Games und dann Games zum Film und wir reden über die neuen Entwicklungen wie VR. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Verbraucherschutzes statt. Am Nachmittag haben wir spannende Diskussionen.
Sehr freue ich mich über den Beitrag von Nina van Aken, einer jungen Psychologin und psychologische Psychotherapeutin in Ausbildung und Gamerin. Sie spricht zu: Virtual Reality Exposure Therapy bei Angststörungen und die Ursachen von Videospielabhängigkeit.
Ich bin der Meinung, dass Videogames auch Kulturgüter sind – freilich nicht jedes Spiel ist Kultur, so wie nicht jedes Musikstück oder jeder Film ein Kulturgut sind. Ich diskutierte mit Stefan Fränkl vom Verein VideoSpielKultur VSK aus München. Dieser Verein führt regelmäßig Spieleabende im Werk1 in München durch und zeigt immer wieder Retrogames (hier schlägt mein Herz natürlich höher). Das genaue Programm und die Anmeldung gibt es hier unter HSS_game.

Im August findet die GamesCom in Köln statt. Und ich organisiere im Auftrag vom Johannes-Albers-Bildungsforum gGmbH ein dreitägiges Bloggerseminar zum Thema Games mit Besuch auf der GamesCom. Ich will mit Jugendlichen das Thema Games aus unterschiedlichen Sichtweisen diskutieren und darüber bloggen. Natürlich besuchen wir auch die GamesCom zum Recherchieren. Für Übernachtung, Verpflegung und Eintritt auf die GamesCom ist gesorgt und wer weiß, wie die Hotelpreise zu dieser Zeit aussehen, der sollte diese Chance wahrnehmen. Das genaue Programm gibt es hier unter Gamescom.

Bitte anmelden und an interessierte Gamer weitergeben. 

Immer neue Streetart in Berlin – Blick in die Hackeschen Höfe

1. Juli 2018

ch habe Banksy in New York gesehen und seither interessiere ich mich für Graffiti und Streetart. Und nachdem K1 nächstes Schuljahr einen Kurs über die Wirkung von Graffiti belegt, halte ich immer wieder die Augen nach neuen Entwicklungen in Sachen Streetart offen. Bei meinem jüngsten Besuch hieß es daher unbedingt wieder einmal bei den Hackeschen Höfen vorbeizuschauen. Berlin ist in Sachen Streetart immer eine Reise wert, wenn man die Augen offen hält.

Für mich als Touri und Kunstinteressierten gehe ich an das Kino Central durch den Durchgang zur Blindenwerkstatt Otto Wendt und zum Anne Frank Zentrum und finde immer neue Streetart. Schaut euch die Sachen und freut euch an so viel Kreativität.