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Welche Apple AirPods sollen es sein? Qual der Wahl

12. Dezember 2019
AirPods zweite Generation

AirPods zweite Generation

Es war an der Zeit, dass ich meine AirPods erneuere. Ich hatte die erste Generation der Stäbchen seit 2017 im Ohr, aber jetzt waren die Akkus hinüber. Das Case hielt noch den Strom, aber die Ohrhörer versagten den Dienst. Mehr als 20 Minuten Musik war nicht mehr drin, dann setzte der linke Kopfhörer aus. Kurz danach folgte der andere.
Also stand ich vor der Qual der Wahl: Apple hat zu Weihnachten 2019 drei verschiedene AirPods im Programm. AirPods sind inzwischen die meistverkauften Kopfhörer der Welt und ich möchte sie nicht missen. Ich erinnere mich als Medien und soziale Netzwerke sich über die AirPods bei ihrer Markteinführung 2017 lustig gemacht haben. Wattestäbchen, Tampons und was ich nicht alles über die weißen Stecker gehört habe. Heute lacht keiner mehr und es ist normal, AirPods im Ohr zu tragen. Die Popularität der Apple Watch, AirPods und Beats-Kopfhörer hat Apples Marktführerschaft im Wearables-Segment verfestigt, erklärte unlängst der Marktforscher IDC. Apple liege deutlich weiter vor der Konkurrenz als vergangenes Jahr.

AirPods mit kabellosen Laden
Ich hatte mir übergangsweise preiswerte Anker-Kopfhörer gekauft, aber sie waren eben nur eine Übergangslösung bis ich mich entschieden habe. Welches System soll ich nehmen? Ich hatte meiner Gattin die Apple AirPods mit kabellosem Ladecase zu ihrem Geburtstag geschenkt. In der Praxis lädt sie ihr Case aber via Lightning-Kabel, obwohl wir mehrere iQ-Ladestationen im Haus haben. Ähnliches bei ihrem iPhone 11, das sie auch via Kabel auflädt. Sicher ändert sich dies 2020 beim nächsten iPhone, wenn Apple den Lightning-Anschluss streicht und nur noch kontaktloses Laden anbietet. Also entschied ich mich gegen die AirPods mit iQ-Lademöglichkeit, solange Apple auch noch keine AirPower-Matte anbietet. Wir erinnern uns: Apple gab Ende März 10^9 bekannt, dass die angekündigte Ladematte namens AirPower ersatzlos gestrichen wird, weil es technisch zu anspruchsvoll war. Ich habe dennoch die Hoffnung nicht aufgegeben.

AirPods Pro
Dan schaute ich mir die neuen AirPods Pro an, die seit dem 30. Oktober auf dem Markt sind. Die Stäbchen sehen anders aus und haben es in sich. Sie sind mit aktiver Geräuschunterdrückung und hochwertigem, immersivem Sound in einem völlig neuen, leichten In-Ear-Design ausgestattet. Ich probierte sie bei einem Kollegen aus und war begeistert. Das erste Mikrofon ist nach außen gerichtet und erkennt Außengeräusche, um Umgebungslärm zu analysieren. Die AirPods Pro erstellen dann ein gleichwertiges Anti-Rauschen, das Hintergrundgeräusche unterdrückt, bevor sie das Ohr des Hörers erreichen. Ein zweites nach innen gerichtetes Mikrofon hört in Richtung Ohr, und die Apple AirPods Pro unterdrücken das vom Mikrofon erkannte Restrauschen. Die Geräuschunterdrückung passt das Tonsignal kontinuierlich 200mal pro Sekunde an. Das alles hat mich überzeugt – alles bis auf den Preis. Apple will rund 280 Euro für die Stäbchen. Auch als Apple-Fanboy muss ich hier passen. Die Kopfhörer sind erste Sahne, aber dafür geb ich nicht soviel Geld aus. Es steht nächstes Jahr das Update vom iPad Pro 12 Zoll an und da bekommt Apple wieder richtig Kohle von mir.

Klassische AirPods
Also nehm ich die klassischen AirPods, dieses Mal der zweiten Generation. Die Apple AirPods mit Ladecase sehen aus wie die Stäbchen der ersten Generation mit denen ich sehr zufrieden war. Die zweite Generation hat mehr Siri-Befehle und eine längere Akku-Dauer. Also hab ich die Dinger zu einem vergleichsweise niedrigen Preis bestellt. Und ich war mir zunächst unsicher, ob mir der Händler bei dem preiswerten BlackFriday-Angebot vielleicht doch die erste Generation der AirPods untergejubelt hat.
Also recherchiert, wie man erkennt, welche Generation von AirPods ich nun habe:
AirPods der 1. Generation haben seit der Markteinführung 2017 die Modellnummern A1523 und A1722
Die AirPods der 2. Generation haben seit der Markteinführung 2019 die Modellnummern: A2032 und A2031
Und wo sieht man die Modellnummer?
Die Modellnummer befindet sich in der ersten Textzeile, die auf der Unterseite der AirPods aufgedruckt ist. Außerdem kann man die Modellnummer über die Einstellungen im iOS ermitteln. Wähle „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Info“.
Scrolle nach unten, bis du den Namen deiner AirPods siehst. Tippe auf den Namen, dann wird die Modellnummer angezeigt.

Lilly und Sinatra – blau und weiß bei uns zu Hause

5. April 2017
Sinatra und Lilly - unsere Wellensittiche.

Sinatra und Lilly – unsere Wellensittiche.

Blau weiß, weiß blau – ja das sind wunderbare Farben. Als Bayer habe ich zahlreiche Assoziationen, wenn ich an diese Farben denke: Himmel, Freistaat, Raute, Fußball. Aber ich denke als erstes an Lilly und Sinatra. Ich mag Lilly und Sinatra sehr gerne. Es sind unsere beiden Wellensittiche in den Farben Blau weiß. Dies ist ein Beitrag im Rahmen der Blogparade der IronBlogger München.
Als ich Kind war, bekam ich von meiner Oma den ersten Wellensittich geschenkt. Der Kamerad hieß Mecki. Mecki war ein cooles Tier, den ich als Kind sehr liebte. Mecki hatte ein Gebrechen. Der Wellensittich hatte einen kaputten Flügel und konnte nicht fliegen. Er war sehr zutraulich und saß bei mir als Kind immer auf der Schulter. Wenn ich von der Schule heimkam, öffnete ich die Käfigtür und Mecki hüpfte heraus, kletterte auf seinem Käfig herum. Wenn ich meinen Finger hinhielt, kam Mecki auf den Finger und saß dann während meiner Hausaufgaben auf meiner Schulter und auf meinem Schreibtisch.
Bei meinen Freunden war ich der Held. Als ich auf den Spielplatz in den Sandkasten ging, war Mecki auf meiner Schulter dabei. Ich lernte den verantwortungsvollen Umgang und lernte auch, warum ich keine Katzen mag.
Irgendwann starb Mecki und ihm folgten viele Wellensittiche nach. Die Namen waren unter anderem Gandalf, Tobi, Flocke, Else, Elvis, Dr. Ippen, Fips … Die aktuellen gefiederten Gesellen heißen Lilly und Sinatra und sie gehören meinen Kindern K1/2.

K1 hat einfach mal Gurkensittiche aus den beiden Haustieren gemacht.

K1 hat einfach mal Gurkensittiche aus den beiden Haustieren gemacht.

Meine Frau hatte als Kind auch einen Wellensittich mit Namen Butzi und später kam Butzi 2. Die Butzis waren allerdings nicht blau/weiß sondern grün/gelb. Für mich ist ein Standard-Sittich blau/weiß – weil Mecki eben in diesen Farben war. Ich weiß natürlich, dass der Standard-Sittich in Australien grün ist, aber für mich eben nicht.


Wir sind eine sittichbegeisterte Familie. K2 versucht immer wieder den Sittich zu zähmen, aber Lilly und Sinatra sind sehr eigen. Mal lassen sie sich mit Hirsekolben bestechen und kommen näher. Mal ignorieren die beiden Herrschaften uns komplett. Leider hat Lilly ein Problem. Ihre Krallen müssen von uns geschnitten werden. Und ich muss Lilly fangen und der Vogel weiß genau, wohin er beißen muss. Wenn ich das zarte Vögelchen in der Hand habe, darf ich nicht fest zupacken, weil Lilly sonst über die Wupper geht. Aber Lilly weiß sich zu wehren. Ihr Schnabel mit Widerhaken bohrt sich in mein zartes Fleisch in der Hand zwischen Daumen und Zeigefinger. Und Lilly kann ganz schön beißen – wir haben also ein angespanntes Verhältnis. Mit einem Wattestäbchen im Schnabel haben wir eine Art Waffenstillstand beim Krallenschneiden.


Es gibt viele Geschichten über die Wellensittiche zu erzählen. Im Moment habe ich das Gefühl, dass Lilly sich auflöst. Der arme Vogel ist in der Mauser und wechselt sein Federkleid. Überall fliegen die blauen und weißen Federn bei uns herum. Lilly leidet und wir leiden mit. Mauserhilfe wird vom eigensinnigen Vogel ignoriert. Das Vögelchen hat den Kopf unter dem Flügel und rupft sich die juckenden Federn aus. Am Anfang bin ich erschrocken und schleppte Lilly zum Tierarzt, weil ich Angst hatte, dass Lilly sich alle Federn rausreißt. Heute helfe ich dem Tier durch Ruhe und richtiges Futter. Nach drei Wochen war die Mauser überstanden und Lilly war wieder übermütig. Das Futter wurde durch die Gegend geworfen, das Felderkleid war wieder voll nachgewachsen. Und weiß-blaue Federn waren überall zu finden.