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WLAN in New York – Meine Reiseimpressionen Teil 2

6. Januar 2017

Die Digitalisierung im Big Apple, wie New York genannt wird, geht mit großen Schritten voran. Was ich bisher an der Westküste in San Francisco und Silicon Valley feststellen konnte, traf ich nun auch an der Ostküste in New York an. WLAN in der Stadt.


Wir hatten vorgesorgt, schließlich reiste ich mit einer online-affinen Familie. Das Netz gehört einfach heute dazu, auch im Urlaub. Im Vorfeld besorgte ich mir einen Huawai Router HUAWEI E5377s-32 Mobile WiFi Access Point, der mit dem US-Netz umgehen kann und auch eine schöne Benutzerführung via iOS-App hat. Die US-Datenkarte kaufte ich mir bei meinen Augsburger Händler Prepaid-Global, dem ich nochmals ausdrücklich für die schnelle und kompetente Beratung an dieser Stelle danken darf. Den Router hatten wir immer an der Familie und konnten ihn bei Bedarf aus der Tasche ziehen, um unser eigenes WLAN zu erzeugen. Dies war uns besonders bei Kreditkartenzahlungen bei Online-Tickets wichtig. Ich nutzte es auch oft, um 360 Grad Fotos von meiner Reise in Facebook zu laden. So konnte ich interessierte Freunde zu Hause vom Fortschritt unserer New York-Reise unterrichten.

Am Flughafen gibt es Datenkarten, aber ich habe meine in Deutschland gekauft.

Am Flughafen gibt es Datenkarten, aber ich habe meine in Deutschland gekauft.

Unser New Yorker Hotel Marrakech an der 2688 Broadway, 103rd Street verfügte über kostenloses WLAN. Es war nicht sonderlich stark, hat aber für den Hausgebrauch wie E-Mail, Facebook und Twitter ausgereicht. Neben dem Hotel befand sich eine Starbucks-Zweigstelle, die auch über ein kostenloses WLAN verfügte. Interessant fand ich bei Starbucks, die eingelassenen Lademöglichkeiten für Android-Handys über Wireless Charging. Einige Smartphones lassen sich darüber drahtlos laden.

Wireless Charging bei Starbucks.

Wireless Charging bei Starbucks.

Öffentliche Hotspots in New York
Eindrucksvoll fand ich, dass in New York Zug um Zug die klassischen Telefonzellen abgebaut und durch öffentliche WLAN-Hotspots ersetzt werden. Es sind große Monolithen, wie einstmals bei 2001. An zahlreichen Straßenecken befinden sich diese Hotspots LinkNYC. Die Digital Signage prägen das Straßenbild. An beiden Seiten läuft Werbung zur Finanzierung. Der Terminal bietet die Möglichkeit Google Maps und andere Dienste aufzurufen.

Ich habe dort Google Maps einige Male genutzt, um mich in der Umgebung zurecht zu finden. Zudem gibt es eine Notruffunktionalität und das Smartphone lässt sich via USB kostenlos aufladen. Das entsprechende Kabel ist allerdings selbst mitzubringen. Wenn ich den Streit in meiner Heimatstadt München über öffentliches WLAN verfolge und dann in New York stehe, dann kommen mir die Tränen. Das ist der Unterschied, weshalb wir über Digitalisierung reden und andere es machen.

WLAN im Museum und U-Bahn
Dabei will ich gar nicht von öffentlichen Orten sprechen. Das gesamte American Museum of Natural History ist mit einem kostenlosen und leistungsstarken WLAN ausgestattet. Und das Museum ist wirklich groß. So sind interaktive Führungen und neue Konzeptionen möglich.
Und dann wäre dann noch die New Yorker U-Bahn. Auch hier gibt es ein kostenloses WLAN. Zumindest in den Bahnhöfen hat es funktioniert, während der Fahrt allerdings nur bedingt. Hinweisschilder in den Bahnhöfen weisen auf die SSID hin. Während man auf seine U-Bahn wartet, kann man kostenlos im Netz surfen – in New York eine Selbstverständlichkeit, bei uns in München eine Utopie.

Full Power bei Apple
Richtig leistungsfähig war das kostenlose WLAN übrigens bei Apple. Ich besuchte zwei Apple Stores in New York, um vergeblich nach den Apple Air Pods Ausschau zu halten. Sowohl in Stores Grand Central Station als auch im Glaswürfel an der 5th Avenue war das WLAN einfach nur fantastisch. Ich konnte Filme zu YouTube hochladen und das in einer Windeseile. Immer wieder bin ich von dem Phänomen Apple fasziniert. Beide Shops haben rund um die Uhr geöffnet und egal, zu welcher Zeit ich den Stores besuchte, die Läden waren voll oder zumindest gut besucht.

Obwohl ich mit den Apple Devices ausgestattet bin, streifte ich durch die Geschäfte, lauschte den Beratungsgesprächen an der Genius Bar, verunsicherte junge Apple-Mitarbeiter mit Fragen zu Shake und aktualisierte meine Apps über das WLAN. Im Store an der 5th Avenue musste ich die Glastreppe herabsteigen und mit dem Glasaufzug wieder hoch fahren – so etwas macht mir einfach Spaß.

Pokemon Jagd dank mobilen Router.

Pokemon Jagd dank mobilen Router.

Mobiler WLAN-Router sorgt für Internet im Mallorca-Urlaub

2. Juni 2016
Auch im Urlaub kann ich auf das WALN nicht verzichten.

Auch im Urlaub kann ich auf das WALN nicht verzichten.

Eine Woche Urlaub in Spanien, besser gesagt auf Mallorca. Die Familie beschloss Weihnachten 2015 den Familienurlaub und buchte die Reise auf die Insel. Alle Familienmitglieder freuten sich, wurden aber unruhiger als der Termin näher rückte. K1 sprach es dann aus: „Papa, wie ist es da mit dem Internet?“
Und das ist genau ein wunder Punkt. Die Appartementanlage in der wir untergekommen sind, hat zwar WLAN, aber das Netz brach in der Vergangenheit immer wieder zusammen. Zudem brachte das WLAN nicht die erwünschte Leistung und kostete gutes Geld für eine instabile Leitung. Meiner Meinung nach geht heute einfach nicht mehr, einen Tourismusort ohne leistungsstarkes WLAN zu betreiben.
Nachdem K1/2 auch im Urlaub auf YouTube und Co nicht verzichten wollen und auch wir als Eltern (und speziell ich als digitaler Nomade) per Mail erreichbar sein wollten, stand der Kauf eines mobilen Routers an. Das neu beschlossenen Telefon-Roaming-Abkommen innerhalb der EU bringt mir absolut nichts – wer telefoniert denn heute noch? Also stand fest: Router und Datenflat müssen her.
Beim Router fiel meine Wahl auf den TP-Link M5250 mobiler WLAN-Router. Das kleine Teil passt elegant in die Hosentasche und wird über USB geladen. Die technischen Daten sind:

  • Integriertes 3G-Modem für eine 3G-Breitbandverbindung ohne externes Modem
  • Unterstützt HSPA+ mit bis zu 21,6 Mbps (Megabits pro Sekunde) im Download und 5,76 Mbps im Upload
  • Der wiederaufladbare 2000 mAh-Akku liefert laut Hersteller Energie für 6-7 Stunden netzunabhängigen Betrieb
  • Zeitgleiches Surfen für bis zu 10 Nutzer – bei uns waren es problemlos fünf Geräte, die gleichzeitig online waren.


Wenn das Teil läuft, dann brachte es uns das Internet zuverlässig auf die Insel. Bis es allerdings lief, war es ein Gemurkse. Die SIM-Karte war schnell eingelegt und dann ging es ans Konfigurieren. Via Browser wird auf das Gerät zugegriffen und eingerichtet. Das ist eine Fummelei, denn obwohl ich ein iPhone 6plus habe, war die Oberfläche zu klein. Die Installation sollte besser über ein iPad erfolgen, damit man wirklich mal was sieht.


Bei mir dauerte es rund 15 Minuten bis ich mich durch die Menüs geklickt hatte, um den TP-Link M5250 mobiler WLAN-Router zum Laufen zu bringen. PIN-Code eintippen und Verbindung herstellen. Hier könnte der Service verbessert werden. Wenn das Teil aber läuft, dann läuft es problemlos.
Im Dauerbetrieb, wenn unsere vierköpfige Familie mit ihren mobilen Devices im WLAN hängen, dann wird das Teil ein wenig heiß und auch die Batterie hält dann keine versprochenen sieben Stunden durch. Wir hingen den kleinen Kameraden während des Intensivsurfens an die Steckdose und der Käse war gegessen.


Problematisch halte ich die schwarze Plastikverkleidung des Routers. Das Schwarz sieht zwar schick aus, aber in sonnenverwöhnten Gegenden wie Mallorca ist schwarz vielleicht nicht die optimale Farbe. Die Sonne heizt den schwarzen Router auf, also ab in den Schatten mit dem Teil. Vielleicht gibt es den Router auch in weiß, gesehen habe ich ihn aber nicht.
Kleine Kritik auch an der Bereitschaftsanzeige des Routers. Es gibt drei Leuchtdioden in grün, welche die Bereitschaft, WLAN und Verbunden signalisieren. Leider leuchten diese Dioden sehr schwach und man muss als User genau hinschauen oder den Router ins Dunkle legen (ich habe die Hand darüber gehalten). Vor allem, wenn man die Verbindung gekappt hat, ist man sich nicht sicher, ob das Teil mit dem Internet noch verbunden ist. Also kurz die Batterie raus und fertig.
Für uns war der TP-Link M5250 mobiler WLAN-Router der perfekte Reisebegleiter im Urlaub. Wir haben ihn im Hotel, im Auto, am Flughafen und im Restaurant genutzt und nie ein Problem gehabt. Daher klare Empfehlung für unterwegs und mir rund 45 Euro ist das Teil auch relativ preiswert.
Dann stellte sich noch die Frage, woher bekommen wir die SIM-Karte für Spanien. Klar, ich hätte mir so eine Datenflatkarte in Spanien am Kiosk oder am Flughafen kaufen können. Aber mein Spanisch oder besser Katalanisch ist so gut wie nicht vorhanden. Zudem brauche ich eine Rechnung für das deutsche Finanzamt, schließlich musste ich auch im Urlaub einige Sachen wegarbeiten. Es galten Kunden weiter betreut zu werden. Damit war klar, ich brauche die spanische Datenflatkarte mit einer deutschen Rechnung.
Als ich mich umhörte, nannten mir einige Bekannte die Website Prepaid Global. Das Unternehmen sitzt bei mir um die Ecke in Augsburg und verspricht „die perfekte Lösung für Reisende im Ausland, die mobil online sein möchten ohne teure Roamingkosten. Wir bieten Ihnen die jeweils beste und günstigste Lösung aus über 25 Ländern ohne Bindung, ohne Grundgebühr – Prepaid ohne Vertrag und ohne weitere Kosten.“ Darauf habe ich vertraut und bin nicht enttäuscht worden. Ich kann dieses Unternehmen absolut empfehlen. Die bestellte Datenflatkarte von Orange kam innerhalb von zwei Tagen mit der Post samt Anleitung.
Also, der nächste Auslandsurlaub kann kommen. Technisch bin ich auf jeden Fall dafür gerüstet.