WLAN in New York – Meine Reiseimpressionen Teil 2

Die Digitalisierung im Big Apple, wie New York genannt wird, geht mit großen Schritten voran. Was ich bisher an der Westküste in San Francisco und Silicon Valley feststellen konnte, traf ich nun auch an der Ostküste in New York an. WLAN in der Stadt.


Wir hatten vorgesorgt, schließlich reiste ich mit einer online-affinen Familie. Das Netz gehört einfach heute dazu, auch im Urlaub. Im Vorfeld besorgte ich mir einen Huawai Router HUAWEI E5377s-32 Mobile WiFi Access Point, der mit dem US-Netz umgehen kann und auch eine schöne Benutzerführung via iOS-App hat. Die US-Datenkarte kaufte ich mir bei meinen Augsburger Händler Prepaid-Global, dem ich nochmals ausdrücklich für die schnelle und kompetente Beratung an dieser Stelle danken darf. Den Router hatten wir immer an der Familie und konnten ihn bei Bedarf aus der Tasche ziehen, um unser eigenes WLAN zu erzeugen. Dies war uns besonders bei Kreditkartenzahlungen bei Online-Tickets wichtig. Ich nutzte es auch oft, um 360 Grad Fotos von meiner Reise in Facebook zu laden. So konnte ich interessierte Freunde zu Hause vom Fortschritt unserer New York-Reise unterrichten.

Am Flughafen gibt es Datenkarten, aber ich habe meine in Deutschland gekauft.

Am Flughafen gibt es Datenkarten, aber ich habe meine in Deutschland gekauft.

Unser New Yorker Hotel Marrakech an der 2688 Broadway, 103rd Street verfügte über kostenloses WLAN. Es war nicht sonderlich stark, hat aber für den Hausgebrauch wie E-Mail, Facebook und Twitter ausgereicht. Neben dem Hotel befand sich eine Starbucks-Zweigstelle, die auch über ein kostenloses WLAN verfügte. Interessant fand ich bei Starbucks, die eingelassenen Lademöglichkeiten für Android-Handys über Wireless Charging. Einige Smartphones lassen sich darüber drahtlos laden.

Wireless Charging bei Starbucks.

Wireless Charging bei Starbucks.

Öffentliche Hotspots in New York
Eindrucksvoll fand ich, dass in New York Zug um Zug die klassischen Telefonzellen abgebaut und durch öffentliche WLAN-Hotspots ersetzt werden. Es sind große Monolithen, wie einstmals bei 2001. An zahlreichen Straßenecken befinden sich diese Hotspots LinkNYC. Die Digital Signage prägen das Straßenbild. An beiden Seiten läuft Werbung zur Finanzierung. Der Terminal bietet die Möglichkeit Google Maps und andere Dienste aufzurufen.

Ich habe dort Google Maps einige Male genutzt, um mich in der Umgebung zurecht zu finden. Zudem gibt es eine Notruffunktionalität und das Smartphone lässt sich via USB kostenlos aufladen. Das entsprechende Kabel ist allerdings selbst mitzubringen. Wenn ich den Streit in meiner Heimatstadt München über öffentliches WLAN verfolge und dann in New York stehe, dann kommen mir die Tränen. Das ist der Unterschied, weshalb wir über Digitalisierung reden und andere es machen.

WLAN im Museum und U-Bahn
Dabei will ich gar nicht von öffentlichen Orten sprechen. Das gesamte American Museum of Natural History ist mit einem kostenlosen und leistungsstarken WLAN ausgestattet. Und das Museum ist wirklich groß. So sind interaktive Führungen und neue Konzeptionen möglich.
Und dann wäre dann noch die New Yorker U-Bahn. Auch hier gibt es ein kostenloses WLAN. Zumindest in den Bahnhöfen hat es funktioniert, während der Fahrt allerdings nur bedingt. Hinweisschilder in den Bahnhöfen weisen auf die SSID hin. Während man auf seine U-Bahn wartet, kann man kostenlos im Netz surfen – in New York eine Selbstverständlichkeit, bei uns in München eine Utopie.

Full Power bei Apple
Richtig leistungsfähig war das kostenlose WLAN übrigens bei Apple. Ich besuchte zwei Apple Stores in New York, um vergeblich nach den Apple Air Pods Ausschau zu halten. Sowohl in Stores Grand Central Station als auch im Glaswürfel an der 5th Avenue war das WLAN einfach nur fantastisch. Ich konnte Filme zu YouTube hochladen und das in einer Windeseile. Immer wieder bin ich von dem Phänomen Apple fasziniert. Beide Shops haben rund um die Uhr geöffnet und egal, zu welcher Zeit ich den Stores besuchte, die Läden waren voll oder zumindest gut besucht.

Obwohl ich mit den Apple Devices ausgestattet bin, streifte ich durch die Geschäfte, lauschte den Beratungsgesprächen an der Genius Bar, verunsicherte junge Apple-Mitarbeiter mit Fragen zu Shake und aktualisierte meine Apps über das WLAN. Im Store an der 5th Avenue musste ich die Glastreppe herabsteigen und mit dem Glasaufzug wieder hoch fahren – so etwas macht mir einfach Spaß.

Pokemon Jagd dank mobilen Router.

Pokemon Jagd dank mobilen Router.

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