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Aktion PiT Togohilfe verlässt Maisach und zieht nach Fürstenfeldbruck

30. Juni 2019
Google packte in Maisach mit an.

Google packte in Maisach mit an.

Ich engagiere mich ehrenamtlich für die Aktion PiT Togohilfe und helfe unter anderem mit, große Schiffscontainer für Togo zu beladen. Dieses Mal kam ich wieder zum Packen zur Togohilfe – aber es hatte einen anderem Grund: Die Aktion PiT verlässt meine Wohnortgemeinde Maisach und zieht in die naheliegende Kreisstadt Fürstenfeldbruck. Ich half mit beim Umzug. 

Unterstützt wurden ehrenamtliche Vereinsmitglieder von Mitarbeiter des IT-Riesen Google. Es kamen Google-Mitarbeiter ins Dorf zur Togohilfe und halfen mit.

Google hat seit 2008 mit GoogleServe eine beeindruckende Tradition eingeführt. An einem Tag kann jeder Google-Mitarbeiter sich an einem sozialen Projekt ehrenamtlich beteiligen und das während der Arbeitszeit. Die Aktion PiT Togohilfe Maisach hat einen Paten, der bei Google arbeitet und er bewarb die Togohilfe intern bei Google. Und siehe da: Schon fanden sich engagierte junge Leute, die sich meldeten und in Maisach mithalfen. Ich finde GoogleServe eine wirklich tolle Idee. Im normalen Alltag sind die Google-Mitarbeiter klassische Software-Programmierer, in Maisach wurde aus ihnen tatkräftige Helfer, die

Der derzeitiger Mietvertrag in Maisach läuft noch bis Ende August 2019. Die Vermieter hatten dem Verein gekündigt, um einen neuen Mietvertrag auszuhandeln. In unserer jüngsten Vorstandssitzung unseres Vereins haben wir den neuen Mietvorschlag intensiv diskutiert und einhellig festgestellt, dass die vorgesehene massive Mieterhöhung für unser Spendenbudget nicht tragbar ist. Wir haben daher einstimmig beschlossen, die Kündigung anzunehmen und nach anderen Räumlichkeiten zu suchen. „Zum Glück sind wir in Fürstenfeldbruck fündig geworden und können ausreichend Flächen für Aktion PiT-Togohilfe und Togo-Contact in Verbindung mit KoppworkOrange zu einem weitaus günstigeren Mietzins in der Ludwigstr. 4, direkt am Viehmarkt in Fürstenfeldbruck mieten“, so die Vereinsvorsitzende Margret Kopp.

Der einzige Nachteil besteht darin, dass die Aktion PiT dann keine Lagerflächen mehr für die Hilfsgütertransporte nach Togo haben wird. „Da diese sich in letzter Zeit aber sowieso immer schwieriger organisieren ließen, ist es vielleicht der richtige Moment, sie einzustellen oder zumindest zu pausieren, bis sich neue, geeignete Organisationsstrukturen dafür finden lassen“, so Margret Kopp weiter. „Wir werden aber im August noch einen Transport auf den Weg schicken, um unsere so beliebte und erfolgreiche Schultaschensammelaktion noch einmal durchzuführen und unser Lager endgültig zu leeren.“

Google Mitarbeiter unterstützen Maisacher Togohilfe

30. Juni 2018
Ehrenamtliche Arbeit: Togohilfe Maisach und GoogleServe arbeiten Hand in Hand beim Beladen eines Containers für Togo.

Ehrenamtliche Arbeit: Togohilfe Maisach und GoogleServe arbeiten Hand in Hand beim Beladen eines Containers für Togo.

In Zeiten des Partikularinteresses halte ich ehrenamtliche Arbeit für andere für enorm wichtig. Bei uns im Dorf Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck engagiere ich mich daher für die Aktion PiT Togohilfe Maisach. Es galt, zwei Container für Togo zu beladen.
Das Togohaus in unserem Dorf war übervoll und ehrenamtliche Helfer des Vereins, aber auch interessierte und engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde packten mit an. Unterstützt wurden wir dieses Mal von Mitarbeiter des IT-Riesen Google. An zwei Tagen kamen Google-Mitarbeiter ins Dorf zur Togohilfe und luden die Spenden in die riesigen Schiffscontainer.

Google hat seit 2008 mit GoogleServe eine beeindruckende Tradition eingeführt. An einem Tag kann jeder Google-Mitarbeiter sich an einem sozialen Projekt ehrenamtlich beteiligen und das während der Arbeitszeit. Die Aktion PiT Togohilfe Maisach hat einen Paten, der bei Google arbeitet und er bewarb die Togohilfe intern bei Google. Und siehe da: Schon fanden sich engagierte junge Leute, die sich meldeten und in Maisach mithalfen. Ich finde GoogleServe eine wirklich tolle Idee. Im normalen Alltag sind die Google-Mitarbeiter klassische Software-Programmierer, in Maisach wurde aus ihnen tatkräftige Helfer, die mitanpackten.

Es galt schwere Nähmaschinen, Krankenhausbetten, Bänke und Stühle zu verladen. Es wurde nicht über Technik gesprochen, sondern über die Probleme in Afrika. Margret Kopp, die Vorsitzende der Aktion PiT Togohilfe Maisach, berichtete in den Pausen über die Arbeit des Vereins. Die Google-Mitarbeiter, die aus verschiedenen Länder kamen, stellten interessiert Fragen und die Maisacher stellten interessiert Fragen, wie es denn bei Google zugeht. Es war ein wunderbarer Austausch und eine wunderbare Zusammenarbeit. Hier ein kleines Interview:

Dass diese Arbeit der Togohilfe anerkannt wird, zeigte sich vor kurzem: Die Togohilfe gewann den 1. Preis des Bayerischen Eine Welt-Preises. Die Preisträger wurden auch dieses Jahr wieder von einer Jury ausgewählt, die aus Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände, des Bayerischen Landtags, des Eine Weltnetzwerks Bayern e.V. und der Staatskanzlei bestand. Laudator Klaus Steiner, MdL, hob die intensive Teilhabe der ländlichen Bevölkerung in den Dörfern in Togo vom ersten Schritt des Dorfentwicklungsprogramm Village Aimes-Afrique – das lebenswerte Dorf an, die wissenschaftliche Begleitung der Projektmaßnahmen und die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Partner-Verein Aimes-Afrique hervor, wodurch die Nachhaltigkeit des Projektes in beispielhafter Weise gewährleistet ist. „Das Projekt ist sehr gut durchdacht, arbeitet mit den Partnern auf Augenhöhe zusammen und mobilisiert dadurch die vorhandenen Kräfte und Kapazitäten zur Selbsthilfe in hervorragender Weise“, lobte Steiner.

Am Ende des Tages war das Togohaus wieder leer und freut sich auf neue Spenden. Im August geht der nächste Container.

Am Ende des Tages war das Togohaus wieder leer und freut sich auf neue Spenden. Im August geht der nächste Container.

Und mir wurde bewusst, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit bei uns ist, damit es nicht noch kälter bei uns wird.

Dank an GoogleServe für das Anpacken in Maisach.

Dank an GoogleServe für das Anpacken in Maisach.