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Johnny Depps Bilder in Kloster Banz: Ein Weltstar zeigt sein Inneres

9. Juni 2026

Die Ausstellung „Introducing Johnny Depp“ in der Kunsthalle Kloster Banz war schon durch ihren Ort ein ungewöhnliches Ereignis: In den historischen Räumen des ehemaligen Benediktinerklosters, das heute als Bildungs- und Begegnungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung genutzt wird, traf oberfränkische Klosterkultur auf internationale Pop- und Kunstwelt. Wo sonst politische Bildung, Tagungen und Begegnungen stattfinden, öffnete sich ein Raum für eine andere Seite eines weltbekannten Schauspielers. Johnny Depp ist den meisten Menschen als Filmstar, Musiker und exzentrische Künstlerpersönlichkeit vertraut; in Kloster Banz aber stand nicht der Hollywood-Mythos im Vordergrund, sondern der bildende Künstler Depp. Die Kunsthalle zeigte unter dem Titel „Introducing Johnny Depp“ originale Arbeiten und signierte Editionen. Depp war leider nicht vor Ort, obwohl er im August mit den Hollywood Vampires in Nürnberg weilt.

Gerade diese Spannung macht den Reiz der Ausstellung aus. Johnny Depp kommt nicht als Schauspielerfigur nach Oberfranken, sondern über seine Bilder. Viele Jahre lang soll er seine künstlerischen Arbeiten nur im privaten Umfeld gezeigt haben, bevor er sich 2022 mit der Kollektion „Friends & Heroes“ erstmals öffentlich als bildender Künstler präsentierte. Darin setzte er sich mit Menschen auseinander, die ihn geprägt haben, mit kulturellen Ikonen ebenso wie mit persönlichen Bezugspunkten. In Kloster Banz wird diese künstlerische Seite nun einem bayerischen Publikum zugänglich gemacht. Nach Angaben zur Ausstellung bietet sich dort erstmals in Bayern die Möglichkeit, originale signierte Arbeiten von Johnny Depp zu sehen und auch zu erwerben. 

Zu sehen sind laut Berichten rund 30 Werke des 62-Jährigen, darunter Selbstporträts und Arbeiten aus verschiedenen Werkzusammenhängen. Besonders die unter dem Motto „Reflections“ stehenden Selbstporträts geben der Ausstellung eine sehr persönliche Note. Sie zeigen Depp nicht als glatt inszenierten Star, sondern als jemanden, der sich mit dem eigenen Bild, dem eigenen Zustand und der eigenen Veränderung auseinandersetzt. Seine Porträts wirken dabei weniger wie klassische Prominentenkunst, die nur vom bekannten Namen lebt, sondern wie Versuche, über Farbe, Gesicht, Blick und Geste einen inneren Zustand sichtbar zu machen. Depp nutzt die Porträtmalerei, wie es in der Ausstellungseinordnung heißt, als Mittel, um die menschliche Natur zu beobachten; seine Selbstporträts seien oft in mehreren Anläufen entstanden, um einen sich wandelnden Zustand festzuhalten. Als Dylan-Fan interessierte mich natürlich das Porträt des Musikers, aber rund 10.000 Euro hatte ich dann doch nicht dabei. 

Interessant ist auch, wie gut diese Arbeiten in die Atmosphäre von Kloster Banz passen. Der Ort liegt nicht neutral und anonym im Raum, sondern bringt Geschichte, Würde und eine gewisse Stille mit. Die barocke Klosteranlage über dem Maintal ist kein weißer Großstadt-Kubus, sondern ein historisch aufgeladener Ort. Dadurch entsteht ein besonderer Kontrast: Auf der einen Seite steht der weltberühmte Schauspieler, der durch Filmfiguren wie Captain Jack Sparrow, Edward mit den Scherenhänden oder den verrückten Hutmacher längst Teil der Popkultur geworden ist. Auf der anderen Seite stehen die Klostermauern, die Bildungsarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung und eine Umgebung, die eher Konzentration als Starkult nahelegt. Genau daraus gewinnt die Ausstellung ihre besondere Wirkung. Sie entschleunigt den Blick auf Johnny Depp und zwingt den Besucher, hinter die bekannte Maske des Stars zu schauen.

Die Ausstellung ist dabei auch ein Ereignis für die Region. Dass ein Hollywood-Star mit seinen Kunstwerken in Oberfranken präsent ist, sorgt verständlicherweise für Aufmerksamkeit. Berichte sprechen von großem Interesse und Andrang rund um die Präsentation. Für die noch junge Kunsthalle Kloster Banz ist „Introducing Johnny Depp“ damit ein deutlicher Schritt in Richtung überregionaler Wahrnehmung. Hinter der Ausstellung stehen die Queens Kunstgalerien; das Kloster selbst befindet sich seit 1978 im Eigentum der Hanns-Seidel-Stiftung und wird als Tagungsstätte genutzt. 

Neben den Arbeiten von Johnny Depp verdienen auch die dort gezeigten Bilder von SAXA besondere Aufmerksamkeit. SAXA, mit bürgerlichem Namen Dr. Sascha Lehmann, ist für seine besondere Form der Wortmalerei bekannt. Ich habe mir ein signierten Druck mit der Nummer 42 von Captain Jack Sparrow gekauft. SAXA malt seine Bilder nicht im klassischen Sinn, sondern „schreibt“ sie: Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort entstehen Porträts und Bildflächen, in denen Text und Bild untrennbar miteinander verbunden sind. Die Queens Kunstgalerien beschreiben diese Kunst als Wechselverhältnis von Bild und Text, das eine besondere Spannung erzeugt. 

Gerade im Umfeld einer Johnny-Depp-Ausstellung sind SAXAs Werke mehr als nur eine Ergänzung. Sie öffnen einen zweiten Zugang zum Thema Persönlichkeit, Porträt und öffentlicher Mythos. Während Depp in seinen eigenen Bildern mit Farbe, Gestus und Selbstbeobachtung arbeitet, nähert sich SAXA seinen Motiven über Sprache. Seine Kunst fordert den zweiten Blick: Aus der Entfernung erkennt man ein Bild, aus der Nähe erschließt sich die Schrift. Dadurch entsteht ein reizvoller Dialog zwischen Sehen und Lesen, zwischen Oberfläche und Bedeutung. Bei einem Künstler wie Johnny Depp, dessen öffentliches Bild stark von Rollen, Zitaten, Schlagzeilen und Erzählungen geprägt ist, passt diese Form der Wortmalerei besonders gut. SAXA zeigt, dass ein Porträt nicht nur aus Linien, Farben und Schatten bestehen muss, sondern auch aus Sprache, Erinnerung und Interpretation.

So gewinnt die Ausstellung in Kloster Banz eine zusätzliche Ebene. Sie ist nicht nur eine Schau über einen berühmten Schauspieler, der malt. Sie ist auch eine Begegnung mit der Frage, wie Bilder von Menschen entstehen: durch Selbstbetrachtung, durch Fremdwahrnehmung, durch Medien, durch Texte, durch Fans, durch Rollen und durch die Geschichten, die sich um eine Person legen. Johnny Depp ist dafür ein besonders spannendes Beispiel, weil sein öffentliches Bild über Jahrzehnte gewachsen ist und immer wieder zwischen Faszination, Exzentrik, Verletzlichkeit und Kontroverse schwankte. Die Kunstwerke in Kloster Banz erlauben einen ruhigeren Blick darauf. Sie laden nicht zum schnellen Urteil ein, sondern zur Betrachtung.

Gerade deshalb war „Introducing Johnny Depp“ eine Ausstellung, die über den bloßen Promi-Faktor hinausgeht. Natürlich zieht der Name Johnny Depp Besucher an. Natürlich ist die Neugier groß, wenn ein Weltstar seine Bilder in Oberfranken zeigt. Aber wer sich auf die Werke einlässt, entdeckt mehr als eine Randnotiz aus der Karriere eines Schauspielers. Man sieht einen Künstler, der sich mit Porträt, Identität und Erinnerung beschäftigt; man erlebt einen historischen Ort, der diese Arbeiten aus dem Lärm der Popkultur herausholt; und man begegnet mit SAXA einem Künstler, der auf ganz eigene Weise zeigt, wie eng Bild und Sprache miteinander verbunden sein können. So wurde Kloster Banz für die Dauer der Ausstellung zu einem Ort, an dem Hollywood, Kunstmarkt, regionale Kultur und persönliche Ausdrucksformen auf bemerkenswerte Weise zusammenkommen.

Meine Abrechnung mit Comic Sans

4. April 2011

Nachdem ich mich gerade ein wenig wieder mit Typografie beschäftigen muss, erinnere ich mich an Hasstiraden meines geschätzten Kollegen Thomas Gerlach über die Schrift Comic Sans. Er kann die Schrift nicht mehr sehen und ich versteh ihn nur zu gut. In unseren gemeinsamen Seminaren kommt immer wieder die Frage nach dieser Schriftkrankheit und der Werte Kollege muss immer an sich halten. Die Schrift ist vielleicht nett für Lehrerinnen der Grundschule, die unter ihre Proben „viel Erfolg“ schreiben, aber zu sonst nichts. Da kommt ein Tweet von @graupause genau richtig, der via Twitter vermeldet „Die Bahn klebt in Comic Sans geschriebene „Defekt“-Schilder auf ihre Ticketautomaten. Rundherum liegen Designer mit epileptischen Anfällen.“ Böse, böse, aber wahr.

Und jetzt erfahre mit Schrecken, dass uns das nächste Grauen droht. Die Comic Sans, eine der bekanntesten Schriften von Microsoft, wurde von Monotype Imaging grundlegend überarbeitet. Die neue Comic Sans Pro entstammt der Feder des US-amerikanischen Schriftgestalters Terrance Weinzierl und bringt neben Regular und Bold zwei Kursivschnitte mit. Dank OpenType-Format verfügt das Redesign über eine Vielzahl an typografischen Elementen, zum Beispiel Sprechblasen, Zierbuchstaben, Kapitälchen sowie alternative Glyphen und vieles mehr. Das bedeutet, wir werden weiter gequält und unsere Augen weiter beleidigt.

Jeder der vier Schnitte beinhaltet mehr als 1.000 Zeichen. Zusätzlich zu den OpenType-Funktionen verfügt Comic Sans Pro über paneuropäische Zeichensätze (WGL-Ausbau). Dadurch wird die Verwendung der Fonts außer in lateinischen Sprachen auch in Griechisch, Kyrillisch, Türkisch und in baltischen Sprachen ermöglicht.

Comic Sans Pro entfaltet ihr volles Potenzial in allen Programmen, die OpenType unterstützen. Die neue Comic Sans Pro ist ab sofort auch bei Linotype, einem Unternehmen der Monotype Imaging Gruppe, zu beziehen und steht zum Download bereit.

Und in einer Pressemitteilung von Linotype wird das Dilemma beschreiben. Vincent Connare, der Comic Sans ursprünglich im Jahr 1994 für Microsoft gezeichnet hat, begrüßt die Überarbeitung: „Ich ziehe meinen Hut vor Monotype Imaging dafür, dass sie die Aufgabe gemeistert haben, die Comic Sans neu zu beseelen und dabei zurück zu den Wurzeln als Textschrift für Comics zu führen. Durch den Pro-Ausbau lässt Comic Sans jetzt Jedermann wie einen professionellen Layouter erscheinen.“ Genau das ist das Problem. Die Layoutwildsäue nutzen die Schrift und glauben es sei schön. Herr im Typohimmel vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.

Allan Haley, Director of Words and Letters bei Monotype Imaging, sagt: „Jeden Tag zählen Millionen Menschen auf Comic Sans. Nicht nur in privaten Notizen, Schulprojekten oder Examensarbeiten, auch im geschäftlichen Umfeld wird die Comic Sans geschätzt: Von Gebrauchsanleitungen über Krankenwagenbeschriftung bis hin zu der Gestaltung von Unternehmensleitbildern – überall ist sie im Einsatz. Sogar in öffentlichen Briefen von Sportteam-Besitzern an ihre Fans! Mit dem Pro-Ausbau ist jetzt wirklich alles denkbar: Mit dem Ehepartner Schluss machen? Warum dazu nicht einen Brief schreiben, verschönert mit einem typografischen ‚Pow!’, ‚Whack!’ oder ‚Bam!’ ? Comic Sans ist überall, und jetzt ist sie besser denn je!“

Weinzierl, der Vater der Comic Sans Pro, ergänzt: „Unser aller Ziel war, Spaß und Funktionalität wieder zu vereinen. Ich kann es kaum erwarten, Comic Sans Pro überall zu sehen – auf den Einladungen und Anzeigen zur zweiten Vermählung bis hin zu Warnschildern. Lang lebe Comic Sans!“

Bitte nicht, sondern Herr schmeiß Hirn vom Himmel.

Bitte nicht noch mehr Comic Sans.

Bitte nicht noch mehr Comic Sans.

 

Endlich: Neue DIN-Schrift

19. März 2009

neue DIN-Schrift

Ja, so was ist in Deutschland erfolgreich. Wahrscheinlich hat die Welt darauf gewartet: Der Schriftenhersteller Linotype bringt neue Schriftfamilie mit 25 Schnitten auf Basis der DIN 1451 heraus.

Bei uns ist alles genau geregelt und da gehören die Schriften auch dazu. De große Nachfrage nach weiteren Strichstärken zur DIN 1451 hat Linotype dazu veranlasst, mit der DIN Next eine komplette, neue Schriftfamilie aufzulegen, die auf dem bewährten Konstruktionsprinzip der „Normschrift“ basiert.

Jetzt das Beste: Akira Kobayashi, künstlerischer Leiter von Linotype, hat die beiden populären Schnitte der 1451 auf ihre gestalterische Konsistenz hin untersucht. Dabei hat er Ungereimtheiten festgestellt, die bei der Konzeption der neuen Schriftfamilie beseitigt wurden. Ja, ja genau, ich konnte deswegen auch nicht schlafen.

Und jetzt die Lösung: Die DIN Next ist in den Strichstärken Ultra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Heavy und Black erhältlich. Alle sieben Fetten gibt es in den drei Lagen Normal, Kursiv und Condensed. Jeder Schnitt enthält typografische Besonderheiten, wie Kapitälchen oder Mediävalziffern, und ist außerdem mit vielen Alternativzeichen ausgestattet.

Und das ist eben Deutschland: Die DIN 1451 wurde 1936 vom Deutschen Institut für Normung als Standardschrift für die Bereiche Verkehr, Technik, öffentliche Verwaltung und Wirtschaft festgelegt. Auch als DIN-Schrift bezeichnet, verdankt sie ihren Namen der Nummer ihres Normdokuments. Die 1451 wurde von Ingenieuren entwickelt, die besonderen Wert auf Lesbarkeit und maschinelle Reproduzierbarkeit legten. Bekannt ist die serifenlose Schrift vor allem von Straßen- und Ortsschildern, auf denen sie nach wie vor zum Einsatz kommt. Bis zum Jahr 2000 wurde sie in Deutschland auch auf Kfz-Kennzeichen verwendet. Wegen ihrer Bekanntheit und der besonderen Lesbarkeit wird sie auch in der Werbung gerne genutzt. Von der DIN 1451 existieren allerdings lediglich zwei Schnitte: die Mittelschrift und die Engschrift. 

Aus für die Zeitungszeugen

27. Januar 2009

Zwei Seelen schlagen in meiner Brust, wenn es um das Thema „Zeitungszeugen“ geht. Als ich die Werbung im Privatfernsehen gesehen hatte, dachte ich mir als erstes: „Nazi-Propaganda frei verkäuflich, dürfen die das?“ Doch wenn man sich näher mit der Zeitungssammlung beschäftigt, stellt man fest: Das Zeug ist gut aufgebreitet und wird wissenschaftlich begleitet.

Ein britischer Verleger druckt Woche für Woche alte NS-Zeitungen aus den Jahren 1933-1945 nach. In der ersten Ausgabe des „Zeitungszeugen“ bekommt man  „Deutsche Allgemeine Zeitung“, „Der Kämpfer“ und „Der Angriff“. Und der Nachdruck eines SPD-Posters ist auch dabei. Der Inhalt der Zeitungssammlung sind üble Kampfblätter der NS-Zeit “. Es sind Hetzreden gegen die Demokratie von linker und rechter Seite. Und dieses Zeug wird frei verkauft zum Einzelpreis von 3,90 Euro. Und das soll Woche für Woche so weitergehen. Wer die gesammelten Werke der Propaganda haben möchte, legt 165 Euro hin.

Ob nun die Sache Propaganda für die eklige braune Sache ist oder nicht, interessiert in Bayern im Moment keinen. Die „Zeitungszeugen“ verletzten nach bayerischer Meinung geltendes Urheberrecht und dürfen in Bayern nicht verkauft werden. Da hatte ich Glück, dass ich mir noch ein Exemplar schnappen konnte. Das bayerische Finanzministerium hat als Inhaber der Rechte des früheren NS-Verlags Eher den Originalnachdruck von Hetzblättern untersagt. Die bayerische Staatsregierung hat jetzt begonnen, Exemplare des an Kiosken angebotenen Editionsprojekts beschlagnahmen zu lassen. Außerdem werde gegen den Herausgeber wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstoßes gegen das Urheberrechtsgesetz ermittelt, teilte das bayerische Justizministerium mit.

Nazi-Musik aus der Zeit darf aus gutem Grund nicht verkauft werden. Allerdings: Nazi-Filme wie „Kollberg“ mit seinem Goebbels-Aufruf „Volk steh auf und Sturm brich los“ sind im deutschen Fernsehen schon über die Mattscheibe geflimmert. Warum dürfen die einen das und die anderen nicht? Wer sich die Zeitungen rein aus ideologischen Gründen antun, wird sich schwer tun. Die Schreibe der Autoren ist entsetzlich und die Typografie ist für moderne Leser nicht zu lesen.

Ich denke, wir brauchen eine sinnvolle Diskussion zu diesem Thema. Rechteverletzungen sind hier nur ein vorgeschobenes Argument, um sich einer ernsthaften Diskussion nicht zu stellen. 

 

Update (27.1. 9 Uhr): Der Tagesspiegel schreibt: Etwa  2500 Nachdrucke des NS-Blattes „Völkischer Beobachter“ hat die Polizei in Bayern beschlagnahmt. Das Projekt „Zeitungszeugen“ will in seinen kommenden Ausgaben vorübergehend auf das umstrittene Propaganda-Medium verzichten