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Meine Käufe von Vinyl-Schallplatten im Dezember

29. Dezember 2025

Vinyl ist für mich mehr als nur Musik. Es ist das leise Knistern vor dem ersten Ton, das schwere Cover in den Händen, das bewusste Auflegen der Nadel. Schallplatten zwingen mich zum Innehalten – kein Skippen, kein Nebenbei. Jede Platte erzählt eine Geschichte, nicht nur durch die Musik, sondern durch ihren Klang, ihre Patina, ihre Zeit. Vinyl ist für mich Nähe, Wärme und ein kleines Stück Entschleunigung in einer lauten Welt. Hier meine Käufe von Vinyl-Schallplatten im Dezember.

Akira von Shoji Yamashiro
Der Soundtrack zu Akira wurde komponiert von Shoji Yamashiro – Pseudonym von Tsutomu Ōhashi – und eingespielt vom musikalischen Kollektiv Geinoh Yamashirogumi. Schon bei der Planung des Films legten Regisseur und Komponist besonderen Wert auf Musik: Bevor auch nur ein einziger Frame animiert war, sollte der Klang „stehen“ – Musik war nicht nur Begleitung, sondern Teil der erzählerischen Architektur.
Was diesen Soundtrack so radikal machte, war seine Mischung aus scheinbar unvereinbaren Klangwelten. Yamashiro und Geinoh Yamashirogumi verbanden Elemente traditioneller indonesischer Gamelan-Musik, japanischer Nō-Musik, buddhistischer Choräle und westlicher, orchestraler Ansätze mit modernen elektronischen Synthesizern und experimentellen Klangformen. Heraus kam ein Sound, der ebenso archaisch wie futuristisch, ebenso spirituell wie apokalyptisch wirkt — perfekt für die dystopische Welt von Neo-Tokio, in der Akira spielt.
Wenn man den Film hört — etwa beim ikonischen Stück Kaneda — spürt man sofort den Herzschlag aus Stahl und Staub: donnernde Percussion, virile Bambus-Rhythmen und ein Chor, der zwischen Verwüstung und ekstatischem Aufruhr schwankt. Szenen anarchischer Jugend, rasender Motorräder und entfesselter Gewalt erhalten durch diese Musik eine monumentale Wucht. Sie sind nicht nur Bilder und Handlung — sie sind ein Klangereignis, ein Inferno aus Rhythmus, Körper und Klang.
Doch der Soundtrack kann auch andere Seiten – er schafft düstere Intensität, seelische Unruhe, apokalyptische Bewusstheit. Stücke wie Dolls’ Polyphony oder Requiem spielen mit menschlicher Stimme, Minimalismus und bedrohlicher Leere. Die Musik wird Orgasmus und Katastrophe zugleich, Gebet und Kriegsgeschrei. In Momenten großer Tragik, städtischer Verfallsvisionen oder existenzieller Wendepunkte wird der Score zu einem eigenständigen Charakter — laut, rätselhaft, grausam schön.
So verstärkt der Soundtrack die Themen des Films: Jugendgewalt, soziale Zerstörung, mentale Überlastung und die Zerbrechlichkeit der Menschheit — aber auch Energie, Aufruhr, Rebellion und entfesselte Kraft. Musik und Bild verschmelzen so vollständig, dass man kaum irgendwann den Anfangspunkt unterscheiden kann: Der Klang treibt den Film, der Film die Musik.
Auch außerhalb des Films bewirkte dieses Klangexperiment einiges: Der Score von Akira gilt bis heute als Meilenstein der Filmmusik, als Paradebeispiel dafür, wie ein Soundtrack zur Seele eines Films werden kann – nicht nur untermalt, sondern gestaltet. Die Kombination aus traditionellen, globalen Musikstilen und moderner Elektronik, das Spiel mit Klangtexturen und Stimme, all das wirkte damals neu, schockierend und zugleich magisch — und inspirierte unzählige Musiker*innen und Filme danach.
Kurz gesagt: Der Soundtrack von Akira ist ein Klangmonolith. Er lässt Neo-Tokio vibrieren, er lässt Chaos atmen, er lässt Angst hörbar werden. Aber er erzählt auch von Widerstand, Sehnsucht und apokalyptischer Schönheit. Ohne diese Musik wäre Akira nicht das, was er ist — ein filmisches Manifest, ein Schrei gegen Verfall, ein Rausch der Sinne. Die Musik allein reicht, um dich mitten hinein in die Ruinen der Zukunft und zugleich in die inneren Dämonen der Menschheit zu katapultieren.

Greatest Hits I II von Billy Joel
Billy Joel zählt zu den prägendsten Persönlichkeiten der modernen Musikgeschichte. Seit den 1970er-Jahren hat er mit seinen zeitlosen Kompositionen, seiner unverwechselbaren Stimme und seinem außergewöhnlichen Gespür für Melodien ein Werk geschaffen, das Generationen von Hörerinnen und Hörern berührt. Kaum ein anderer Künstler versteht es so meisterhaft, Geschichten des Alltags, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Beobachtungen in eingängige Popsongs zu verwandeln, die zugleich künstlerischen Anspruch besitzen. Seine Hymnen wie Piano Man, New York State of Mind oder Just the Way You Are haben längst den Sprung von Radiohits zu kulturellen Fixpunkten geschafft und sind fester Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses.

Dabei ist Billy Joel nicht nur ein brillanter Songwriter und Pianist, sondern auch ein außergewöhnlicher Live-Künstler, dessen Konzerte weltweit legendären Ruf genießen. Mit Empathie, Humor und handwerklicher Perfektion schafft er Momente, die weit über das Musikalische hinausreichen und Menschen unterschiedlichster Herkunft verbinden. Seine Karriere ist geprägt von künstlerischer Integrität, Respekt vor musikalischen Traditionen und dem Mut, immer wieder neue Wege zu gehen. Billy Joel hat nicht nur die Popmusik bereichert – er hat ihr emotionale Tiefe und erzählerische Größe verliehen. Seine Bedeutung reicht weit über seine zahlreichen Auszeichnungen hinaus: Er ist ein musikalischer Chronist menschlicher Gefühle, ein Botschafter des Alltäglichen und zugleich ein Ausnahmekünstler, dessen Werk auch in Zukunft nichts von seiner Strahlkraft verlieren wird. Ich höre dieses Doppelalbum sehr gerne.

Vixen von Bill Loose
Der Soundtrack zu Vixen! — komponiert von Bill Loose — ist ein eigenwilliges, ambivalentes Musikzeugnis aus der Zeit des 60er-Jahre Sexploitation-Films und funktioniert gleichermaßen als stimmungsvolles Sound-Setting wie als klangliches Zeitdokument mit deutlichem Trash- und Cult-Charakter.

Bereits der erste Höreindruck offenbart: Loose mischt Rock ’n’ Roll, bump-and-grind-Jazz, jazzige „Library Music“-Momente und streicherlastige „Widescreen“-Passagen — eine Mischung, die gleichzeitig provokativ und atmosphärisch dicht wirkt.  Die Musik unterstreicht mit ihrem Wechsel zwischen Schmelz und grobem Groove die wechselnden Tonlagen des Films – zwischen Verführung, Exzess und unterschwelliger Verstörung. 

In ruhigeren Momenten, etwa bei Tracks wie „Conversation Piece“ oder „Janet’s Theme“, erinnert der Sound an subtile Jazz- oder Lounge-Stimmungen — fast nostalgisch, aber immer mit einem Hauch von Unbehagen.  Hier zeigt Loose, dass er nicht nur für schockierende Wirkung zuständig ist, sondern durchaus musikalisch nuanciert und atmosphärisch differenziert arbeiten kann.

Gleichzeitig lebt der Score aber stark von seinem Kontext — er funktioniert als Teil des Films, weniger als eigenständige Musik. Wird man sich der Bilder und der filmischen Stimmung entledigt, wirkt der Soundtrack mitunter fragmentarisch, überzeichnet oder sogar ein wenig skurril. 

In seiner Gesamtheit ist der Soundtrack ein gelungenes Beispiel dafür, wie Musik in einem solchen Film nicht nur ergänzen, sondern bewusst übersteigern und provozieren kann — mit all der schillernden, verruchten, unkonventionellen Ästhetik, die Russ Meyer’s Kino auszeichnet. Für Fans des Kult-, B-Movie- und Exploitation-Kinos ist er daher ein lohnender akustischer Einstieg — als eigenständiges Hörerlebnis bleibt er dagegen deutlich ambivalent, reizt eher durch Stimmung als durch melodische oder kompositorische Meisterschaft.

Led Zeppelin – Houses of the Holy
Mit Houses of the Holy wagten Led Zeppelin 1973 einen stilistischen Befreiungsschlag. Das Album sprengt den reinen Hardrock-Rahmen und verbindet hymnische Gitarrenwände, psychedelische Klangräume und mutige Genre-Experimente zu einem facettenreichen Werk. Songs wie The Rain Song und No Quarter zeigen eine unerwartete Eleganz und Tiefe, während D’yer Mak’er und The Crunge mit Reggae- und Funk-Anleihen provozieren. Nicht jeder Stilbruch zündet sofort, doch genau dieser Mut macht das Album zu einem Meilenstein. Houses of the Holy ist weniger brachial als seine Vorgänger, aber reifer, fantasievoller und klanglich visionär – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Rock-Ikone.

Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith von John Williams
Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith (Original Motion Picture Soundtrack) ist der Soundtrack zum Film Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith und wurde von John Williams komponiert und dirigiert. Er erschien am 3. Mai 2005 unter dem Label Sony Classical – also rund anderthalb Wochen vor dem Kinostart des Films. Die Aufnahmen entstanden im Februar 2005 in den berühmten Abbey Road Studios in London und wurden von Williams’ langjährigem Ensemble, dem London Symphony Orchestra, sowie dem Chor London Voices eingespielt.

Musikalisch ist das Album typisch für Williams’ filmische Tonsprache: Es verbindet heroische, epische Themen mit tragischen, düsteren Motiven – passend zur dramatischen Geschichte von Anakin Skywalkers Fall und der Umwandlung der Republik zur galaktischen Diktatur. Klassiker ihrer Art sind der neu geschriebene, äußerst expressive Titel Battle of the Heroes, der das finale Duell zwischen Anakin und Obi-Wan musikalisch untermalt, sowie Stücke wie Anakin’s Betrayal oder The Immolation Scene, die die Tragik und den Verrat in diesem Kapitel der Saga hörbar machen.
Das Album umfasst 15 ausgewählte Musikstücke (nicht die gesamte Filmmusik), in einer dramaturgisch gestalteten Reihenfolge – also nicht exakt chronologisch zum Film. Mit einer Spieldauer von knapp über 70 Minuten bietet es einen konzentrierten, intensiven Eindruck der musikalischen Themen dieses Kapitels der Saga.
Kritisch wie lobend wurde das Album aufgenommen: Viele Rezensenten sehen es als würdiges und kraftvolles Finale der Prequel-Trilogie, mit einigen der stärksten musikalischen Momente, die Williams je schrieb. Besonders „Battle of the Heroes“ wird oft als Höhepunkt hervorgehoben. Allerdings wird – wie bei manchen anderen Alben der Saga – auch bemängelt, dass die Auswahl der Stücke vergleichsweise begrenzt sei und der Score als Ganzes im Vergleich zu früheren Werken etwas weniger frisch wirke.

Billy Joel: Live at Yankee Stadium
Live at Yankee Stadium zeigt Billy Joel auf dem Höhepunkt seiner Live-Stärke. Vor der monumentalen Kulisse des Yankee Stadiums verbindet er musikalische Präzision mit spürbarer Spielfreude und großer Nähe zum Publikum. Klassiker wie „Piano Man“, „New York State of Mind“ oder „Only the Good Die Young“ entfalten hier eine besondere Wucht und gewinnen durch die Stadionatmosphäre zusätzliche emotionale Tiefe. Joel beweist eindrucksvoll, warum er nicht nur ein herausragender Songwriter, sondern auch ein charismatischer Entertainer ist. Das Album ist weniger intime Konzertaufnahme als vielmehr ein kraftvolles Zeitdokument – ein Fest für Fans und ein überzeugender Einstieg für Neulinge.

Warten auf Pink Floyd: Live at Pompeii – MCMLXXII

21. April 2025

Am 2. Mai 2025 hat das Warten ein Ende. Die neue Version des Konzerts „Pink Floyd: Live at Pompeii MCMLXXII“ aus dem Jahr 1971 erscheint in aufgepäppelter Form als CD-Album, Vinyl und Film.

Das Konzert von 4. bis 7. Oktober 1971 ist ein Höhepunkt der Musik- und Filmgeschichte. Es war nicht nur ein Musikerlebnis, sondern auch ein innovatives audiovisuelles Experiment, das die Grenzen traditioneller Konzertfilme sprengte. Gerade das gefällt mir an dem Film und im Grunde ist es ein frühes MTV-Video. Die Erstveröffentlichung war am 2. September 1972.

Unter der Regie von Adrian Maben wurde das Konzert ohne Publikum in den Ruinen des antiken römischen Amphitheaters von Pompeji aufgezeichnet – ein Schauplatz, der sowohl visuell als auch symbolisch eine einzigartige Atmosphäre schuf.

Ein Konzert ohne Publikum
Eines der interessantesten Elemente des Konzerts war das Fehlen eines Publikums. Pink Floyd spielte allein in der monumentalen Kulisse von Pompeji, wodurch die Musik und die Umgebung in den Vordergrund rückten. Diese Entscheidung hob sich deutlich von anderen Live-Aufnahmen ab, die oft auf die Energie und Interaktion mit einem Publikum setzten. Stattdessen entstand ein intimes und fast meditatives Erlebnis, bei dem die Klänge der Band mit der zeitlosen Stille der antiken Ruinen verschmolzen.

Technologische Innovation
Die Produktion des Films war für die damalige Zeit technisch anspruchsvoll. Pink Floyd bestand darauf, ausschließlich live zu spielen, ohne Playback. Dies erforderte den Einsatz leistungsstarker Aufnahmegeräte und Technik, darunter lange Stromkabel, die quer durch Pompeji verlegt wurden, um das Equipment zu versorgen. Natürlich gab es mit der Stromversorgung Pannen, aber zum Glück gelang es schließlich doch. Die Aufnahmen fanden sowohl bei Tageslicht als auch nachts statt, was visuell beeindruckende Kontraste schuf. Besonders möchte ich ist das Stück „Echoes“ hervorheben, das mit seinen hypnotischen Klängen und dynamischen Kamerafahrten eine perfekte Symbiose aus Bild und Ton darstellt.

Symbolik und Atmosphäre
Die Wahl von Pompeji als Ort des Konzerts war nicht zufällig. Die Ruinenstadt, die durch den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. zerstört wurde, symbolisiert Vergänglichkeit und Ewigkeit zugleich. Diese Themen spiegeln sich auch in Pink Floyds Musik wider, die oft existenzielle Fragen und kosmische Dimensionen behandelt. Die leeren Tribünen des Amphitheaters und die monumentalen Steine verstärkten den Eindruck einer zeitlosen Performance, während die Band selbst wie eine Art musikalischer Chronist wirkte.

Musikalische Höhepunkte
Der Film enthält einige der bekanntesten Stücke der Band, darunter „Echoes“, „A Saucerful of Secrets“ und „Careful with That Axe, Eugene“. Diese Songs zeigen Pink Floyd auf dem Höhepunkt ihrer kreativen Phase, bevor sie mit „The Dark Side of the Moon“ weltweiten Ruhm erlangten. Besonders „Echoes“ wird oft als Meisterwerk betrachtet: Mit seiner Länge von über 20 Minuten entfaltet es eine epische Struktur, die perfekt zur majestätischen Kulisse passt. Eigentlich ist es ja ein Film über die Band, aber die meiste Screenzeit hat wohl Drummer Nick Mason, der mit langem Haar seine Schießbude bearbeitet und dabei auch mal den Drumstick verliert und ihn professionell durch einen neuen ersetzt ohne aus dem Rhythmus zu kommen.

Einfluss auf spätere Werke
„Live at Pompeii“ war nicht nur ein künstlerisches Experiment, sondern auch ein Vorbote für zukünftige audiovisuelle Produktionen. Der Film beeinflusste zahlreiche Künstler und setzte neue Maßstäbe für Konzertfilme. Jahrzehnte später kehrte David Gilmour, Gitarrist von Pink Floyd, nach Pompeji zurück und spielte dort allerdings vor Publikum – eine Hommage an das ursprüngliche Projekt.

Verschiedene Versionen
Meine erste Version des Konzerts hatte ich auf Laserdisc von 1982. Die PAL-Bildplatte hatte 58 Minuten und lief im Player früher rauf und runter.

Im Jahre 2003 kaufte ich mir den Directors Cut auf DVD, wobei das Konzert auch 58 Minuten Dauerte und mit einem Interview mit Regisseur Adrian Maben von 20 Minuten ergänzt wurde, der sich auch zu Dark Side äußerte.

Richtig überarbeitet wurde das Konzert dann für die Pink Floyd Box The early years 1965-1972. Hier gab es 2016 den Film mit fünf Songs überarbeitet und der Ton war ein 5.1 Audio Mix.

Auf die neue Version bin ich sehr gespannt, denn eigentlich war ich mit dem Klang der Version von 2016 sehr zufrieden. Die 5.1 Surround Sound Mischung für den Konzertfilm „Pink Floyd: Live at Pompeii“ wurde mit modernsten Techniken erstellt, um die ursprüngliche Atmosphäre des Films zu bewahren und gleichzeitig die Klangqualität erheblich zu verbessern. Ursprünglich wurde der Ton des Films mit einem 8-Kanal-Mischpult aufgenommen, was für die damalige Zeit eine fortschrittliche Methode darstellte. Die Mehrspurmischung wurde später im Studio de Boulogne in Paris überarbeitet, wobei zusätzliche Spuren hinzugefügt wurden, um die Klangtiefe zu erhöhen. Toningenieure wie Charles B. Raucher arbeiteten daran, die Musik und Soundeffekte auf der Original-Tonspur zu optimieren. Für die jüngste Restaurierung des Films wurde Steven Wilson beauftragt, den Soundtrack in 5.1 Surround Sound und Dolby Atmos neu zu mischen. Sein Ziel war es, den Klang so authentisch wie möglich zu gestalten und dabei die Tiefe und Klarheit der Aufnahme zu maximieren. Wilson nutzte fortschrittliche Technologien, um die räumliche Dimension der Musik hervorzuheben und eine immersive Hörerfahrung zu schaffen, die den Eindruck vermittelt, direkt bei der Aufnahme in Pompeji dabei zu sein. Der neue Mix kombiniert präzise direktionale Effekte mit einem kräftigen Bassfundament, wodurch die Musik lebendig und dynamisch wirkt.

Die restaurierte Version des Films „Pink Floyd: Live at Pompeii“ in 4K wurde durch eine hochpräzise Abtastung der originalen analogen Filmrollen erstellt. Dieser Prozess beginnt mit der Digitalisierung des Original-Kameranegativs, das die höchstmögliche Bildqualität und feine Details enthält. Mithilfe 4K-Scanner wird das Filmmaterial Bild für Bild mit extrem hoher Auflösung erfasst, wodurch die ursprünglichen Farben, Kontraste und Texturen erhalten bleiben und gleichzeitig digitale Artefakte vermieden werden. Im Netz gibt es bereits Farbvergleiche beispielsweise beim Keyboardspiel von Richard Wright.

Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass analoge Filmnegative oft mehr Details bieten, als frühere digitale Formate wie SD oder HD darstellen konnten. Durch die Abtastung in 4K wird die Qualität des Originalmaterials optimal genutzt, was zu einer deutlich verbesserten Bildschärfe und Farbgenauigkeit führt. Nach der Digitalisierung wird das Material sorgfältig restauriert, um Schäden wie Kratzer oder Verfärbungen zu beheben. Anschließend erfolgt die Farbkorrektur und das Mastering für moderne Wiedergabeformate wie Blu-ray oder Streaming-Plattformen.

Dieser Prozess stellt sicher, dass selbst ältere Filme wie „Live at Pompeii“ in einer Qualität präsentiert werden können, die den aktuellen Standards entspricht und die ursprüngliche visuelle Ästhetik bewahrt.