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Marketing: QR-Codes helfen gegen Fachkräftemangel

21. Januar 2013

Der Mittelstand leidet unter mehr und mehr unter Fachkräfte- und Nachwuchsmangel. Offene Stellen und Ausbildungsplätze können nicht besetzt werden. Jetzt gilt es zu handeln. Eine einfache und effektive Möglichkeit des Marketings empfehle ich meinen mittelständischen Kunden: Werbung auf dem Kassenzettel.

Vom Grundsatz gut, kann aber noch verbessert werden.

Vom Grundsatz gut, kann aber noch verbessert werden.

Neulich habe ich beim Frühstücken diese Werbeform wiederentdeckt, aber leider wurde sie nicht zu Ende gedacht. Beim Frühstücken in einem XXXL Lutz Möbelmarkt wurde auf dem Kassenzettel für eine Ausbildung als Fachkraft zur Systemgastronomie geworben. Zudem wurde eine E-Mail-Adresse genannt, an die ich meine Bewerbung richten soll. Grundsätzlich nette Idee, aber nicht rund. Viele Leute, ich eingeschlossen, wissen nicht mal, was eine Fachkraft zur Systemgastronomie überhaupt macht. Ich hätte mir mehr Infos über den Beruf, die Ausbildung, die Aufstiegschancen und natürlich über das Gehalt gewünscht. Dafür ist natürlich auf dem Kassenzettel kein Platz.

Hier kommt der QR-Code ins Spiel. Ich kann für die offene Stelle werben und leite die interessierten Bewerber mittels QR-Code oder Webadresse auf eine vorher eingerichtete und optimierte Landingpage. Hier finden sich für die gewünschten Informationen, natürlich optimiert für mobile Endgeräte. So kann ich tracken, was von den potentiellen Bewerber angeschaut wird und wo es gegebenenfalls noch Verbesserungsbedarf gibt. Hier gibt es dann Videos über den Beruf, den Betrieb und die Kollegen. Natürlich die Bewerbungsmöglichkeiten nicht vergessen.

Das Ganze ist nicht teuer, aber ein schönes Marketingtool für den Mittelstand. Einfach und effektiv oder große Agenturleistung.

 

Frage an alle: Bringt Facebook unseren Theatern etwas?

8. September 2011

Aufgrund eines Interviews mit mir, das in der Wirtschaftszeitung aktiv erschienen ist, erreichte mich eine interessante Anfrage. Diese Anfrage von einer Studentin für Kultur- und Medienmanagement will ich gerne weitergeben und diskutieren. Sie lautet schlicht und einfach: Sollen deutsche Theater auf Facebook setzen und was bringt es ihnen eigentlich? Und: Hätte Shakespeare als Theater-Teilhaber heute eine Facebook-Präsenz?

Eine kurze Recherche zeigt: Zahlreiche Theater sind bereits in Facebook aktiv. Für sie kann Facebook ein tolles Marketingtool sein. Interessierte werden auf den aktuellen Spielplan aufmerksam gemacht. Es wird gemeldet, wenn Restkarten erhältlich sind oder Aufführungen ausverkauft sind. Es ist möglich, Facebook mit dem Ticketsystem zu koppeln und Karten direkt zu bestellen. Und natürlich sind Verlosungen u.a. möglich.

Im Vorfeld einer Aufführung kann über den Stand der Proben berichtet werden. Vernetzungen mit YouTube zeigen Videos von den Proben, Gespräche mit Schauspielern, Regisseuren, Kreativen allgemein und natürlich der Theaterführung. Was im Vorfeld funktioniert, klappt natürlich auch im Nachgang. Die veröffentlichte Meinung wird präsentiert und vor allem wird durch Social Media die Meinung des Publikums dargestellt. Es gilt nicht mehr der alte Zeitungsspruch: Wie es Ihnen gefallen hat, lesen Sie morgen im Tageblatt. Der Theaterfan kommt zu Wort und das ist gut so, denn er zahlt für seine Karten und sein Theater. Wenn die Theaterbetreiber fit sind, gehen Sie nach der Premiere mit der Videokamera herum und sammeln Statements. Das ist aktive Bindung des Publikums.

Aufkleber mit Aussagen in der Stadt verbreitet, mit QR-Code versehen oder anderen viralen Marketingmitteln sorgen für Aufmerksamkeit in neuen Zielgruppen.

Sehr schön fand ich beispielsweise den Auftritt des Thalia-Theaters, bei dem Annika Stadler (Dramaturgie), Jochen Strauch (Marketing/Kommunikation), Luk Perceval (Leitender Regisseur), Heinz-Werner Köster (Verwaltungsdirektor) posten. Stark, was die Kreativen auf die Beine stellen und über 6500 Fans sind der Dank.

Und ob Shakespeare in Facebook wäre? Na klar, der Mann wollte Geld verdienen und er ist dorthin gegangen, wo sein Publikum ist. Heute wäre das auch im Internet und bei Facebook. Was meint ihr denn dazu?

Zur Inspiration gibt es noch eine der besten Szenen aus dem Monaco: „A rechter Sch..dreck wars!“