Archive for the ‘Medien’ Category

Der Damm bricht: 20 Minuten setzt KI-Bilder ein

25. September 2024

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Als Fan von Künstlicher Intelligenz bin ich entsetzt, was Zeitungskollegen aus der Schweiz da angerichtet haben. Sie haben nicht nur die eigenen Leser belogen, sondern der gesamten Presse einen Bärendienst erwiesen.

In dem Boulevardblatt 20 Minuten wurde zum 25. Geburtstag der Zeitung Grußworte der Leser der Zeitung veröffentlicht. An sich ist der Einsatz von Testimonials eine gängige Praxis der Leser-Blatt-Bindung. Allerdings stammen zwei Fotos und Zitate der Seite von der Künstlichen Intelligenz und nicht vom menschlichen Leser. Und diese Maßnahme wurde nicht gekennzeichnet. Hier mal die ganze Seite vom 11. September zur Übersicht.

Und hier die von der KI generierten Fotos: „Ich schätze 20 Minuten, weil die Berichterstattung neutral und sachlich ist. Dadurch fühle ich mich gut informiert und kann mir meine eigene Meinung bilden, ohne das Gefühl zu haben, in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden“, erklärt uns Darrell (23) in der Mitte der Seite. Und dann, etwas kleiner, lässt uns Remo (28) wissen: „Mit 20 Minuten weiss ich immer, was los ist. Schnell und easy – danke!“

Als es zum Protest in der Schweiz kam, erklärte Chefredakteurin ­Désirée Pomper in der Zeitung und auf der Website, dass dies ein „fundamentalen Verstoß“ gegen die eigenen publizistischen Leit­linien sei: Zwei Mitglieder der Redaktion hätten „in Eigen­initiative zwei Fotos von vermeintlichen Lesern mit Künstlicher Intelligenz generiert“ und publiziert.

Das Kind ist in den Brunnen gefallen und die Glaubwürdigkeit der Presse hat gelitten. Die Büchse der KI-Pandora ist geöffnet, der Geist ist entwichen. Die Glaubwürdigkeit der Presse ist beschädigt, da wird 20 Minuten in den gleichen Topf mit der gesamten Presse geworfen. Die Büchse der KI-Pandora ist geöffnet. Klingt dramatisch, aber wenn wir ehrlich sind, sind es nicht die KI-Tools, die die Glaubwürdigkeit der Presse angreifen – es sind die Menschen, die sie missbrauchen. Und das Problem liegt darin, dass die Leute die Büchse der Pandora selbst geöffnet haben und dann schockiert sind, dass KI eben kein Zauberstab ist, sondern ein Werkzeug. Vielleicht sollten wir die Technik nicht verteufeln, nur weil wir zu faul oder inkompetent sind, sie richtig zu nutzen.

Freundschaft, Mut und Heimatverbundenheit am heutigen Hobbit Tag

22. September 2024

Viele Leute kennen den Star Wars Tag (4. Mai), etwas weniger vielleicht den Handtuch-Tag Towel Day (25. Mai) und wohl die Hardliner feiern den Hobbit Tag am 22. September.

Als Verehrer von J.R.R. Tolkien und seinem Werk muss ich einfach diesen Ehrentag von Bilbo und Frodo Beutlin begehen. Der Hobbit Day – International Hobbit Day wird immer am 22. September begangen. Laut den Romanen Der kleine Hobbit und Herr der Ringe wird der 22. September als Geburtstage von Bilbo Beutlin (engl. Bilbo Baggins) und Neffen Frodo Beutlin (engl. Frodo Baggins) angegeben.

Als Jugendlicher habe ich von dtv der kleine Hobbit gelesen und inzwischen einige Ausgaben dieses Buches erworben, Fan bleibt schließlich Fan. Und auch die Sammlung an Herr der Ringe Bücher ist beträchtlich angewachsen. Und wer seinen HdR ordentlich gelesen hat, dem ist das große Fest zu Beginn dies Buches in Erinnerung.

Wie begehe ich also den Gedenktag. Ich greife auf die Verfilmung von HdR zurück und zwar auf die Zeichentrickversion von Ralph Bakshi zurück. Ich höre mir den Soundtrack von Leonard Rosenman zurück. Ich habe ihn als Picture Disc und als klassische Doppel-Vinyl und CD. Das musikalische Thema finde ich großartig.

Und ich lese dabei den Filmroman – das Buch zum Film mit 400 Fotos von HdR. Das Taschenbuch ist 1979 bei Bastei Lübbe erschienen. Es gab mehrere Bücher aus der Reihe wie Grease. In teueren Zeiten des Super 8-Films war dies eine finanzierbare Erinnerung an Kinofilme.

Zurück zum Hobbit-Tag. Bilbo Beutlin wurde am 22. September 2890 D.Z. (Drittes Zeitalter) geboren, und Frodo Beutlin kam genau 78 Jahre später, am 22. September 2968 D.Z., zur Welt. Dieser Tag wird oft mit verschiedenen Aktivitäten wie dem Lesen der Bücher, dem Ansehen der Filme, Kostümwettbewerben, Feiern im Hobbit-Stil und sogar „Hobbit-Mahlzeiten“ begangen. Es gibt in der Welt der Fans eine Tradition, die Essgewohnheiten der Hobbits zu feiern, die bekannt dafür sind, mehrere Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen.

Der Hobbit-Tag ist Teil der “Tolkien-Woche”, die die gesamte Woche um den 22. September umfasst und ebenfalls J.R.R. Tolkiens Literatur und sein umfangreiches Fantasy-Universum würdigt. Tolkien-Fans nutzen diese Zeit, um die epischen Abenteuer, die Kultur der Hobbits und die Werte wie Freundschaft, Mut und Heimatverbundenheit zu feiern, die in seinen Geschichten eine große Rolle spielen. Also lasst uns feiern.

Der Anfang vom Ende: taz beendet unter der Woche das Drucken

17. September 2024

The End of Print hieß mal ein wichtiges Buch von Grafiker David Carson. Dabei ging es um Design und die Revolution von DTP. Dieser Titel kam mir in den Sinn als ich die Meldung von der linken Berliner Tageszeitung taz auf den Tisch bekam. Die letzte auf Papier gedruckte werktägliche Ausgabe der taz erscheint am 17.10.2025. Nur noch am Wochenende erscheint die Zeitung als Papier. Nun, das ist alles noch ein Jahr hin, aber immerhin. Der Medienwandel ist da und er ist brutal.

Das ist ein weiterer Einschnitt in die arg gebeutelte Print-Branche. Beispiele gibt es viele. Im Juni 2023 erschien nach 320 Jahren die letzte Print-Ausgabe der Wiener Zeitung erschienen. Es war die älteste gedruckte Zeitung auf diesem Planeten. Da war dann Schluss mit Papier.

Die Medienhäuser Funke und Madsack haben 2023 die Zustellung gedruckter Zeitungen in einzelnen unwirtschaftlichen ostdeutschen Erscheinungsgebieten eingestellt. Es gab den ersten Landkreis ohne gedruckte Zeitung in Prignitz (Brandenburg). Tablet sollte die Lösung für die „Märkische Allgemeine Zeitung“ sein, weil der Vertrieb sich einfach nicht mehr lohnt, steigende Energie­preise und steigender Mindestlohn sorgten für hohe Kosten, dazu ein rückläufiger Anzeigenmarkt. So richtig hat das Konzept die alten Abonnenten nur bedingt überzeugt.

Medienunternehmen kommen immer auf neue Ideen und testen den Markt aus. Zum Beispiel Der Spiegel, eine Zeitschrift, die bei mir noch eine starke Marke ist, bei meinen Kinder nur noch eine von vielen Medienmärkten ist. Der Spiegel will insge­samt 30.000 Menschen unter 30 Jahren mit einem kosten­freien Digital­abo beglücken. Das Blatt ver­schenkt dafür 15.000 Duo-Zugänge an junge Menschen. Wer die Kriterien erfülle und bereits ein Abo nutze, erhalte ein kosten­loses Upgrade. Die Abos seien ein Jahr lang gültig und endeten anschließend auto­matisch. Ich bin mir nicht sicher, ob die Aktion ein Erfolg wird und es zur Markenbildung bei den jungen Menschen dienst.

Das Vertrauen in Print ist angeschlagen. Eine neue Studie zeigt dies. 77 % der Befragten einer Allensbach-Studie für den MVFP halten die TV-Programme von ARD und ZDF für vertrauens­würdige Quellen, 65 % nennen die regionale Tages­zeitung. Über­regionale Titel liegen mit 57 % deutlich dahinter. In den ost­deutschen Bundes­ländern vertrauen über­regionalen Zeitungen nur 29 % der Befragten, auch „Spiegel“ und „Focus“ liegen mit 33 % deutlich unter dem gesamt­deutschen Wert von 48 %. Soziale Medien finden nur 12 % zuverlässig, 57 % halten „viele Informationen, die man dort findet, für unglaubwürdig“.

Immer wieder diskutiere ich mit Kollegen eine periodisches Neuigkkeitsmedium in Papierform herauszubringen und zwar mit flachen Hierarchien. Ich habe in so vielen Verlagen gearbeitet, die einen enormen Verwaltungsoverhead hatten: Büromieten, Dienstwägen, Privilegien, Pöstchen hier, Pöstchen da. Ich kenne Kollegen, die produzieren quasi am Küchentisch, sind vernetzt und bringen wohl finanziell überzeugende Publikationen auf den Mark. Vielleicht ist das ein Ausweg?
Vielleicht ist das Konzept der Zeitung aus Papier oder als eiaper nicht das ideale Konzept für die Massen. Ich habe als ehemaliger Zeitungswissenschaftler am Institut für Zeitungswissenschaften bei meinen alten Prof Hans Wagner gelernt, Zeitung bedeutet Neuigkeit. Damals hatte ich gegrinst als ich mich im Hörsaal quälte und dem alten Wagner (Jahrgang 1937) lauschte, der mit den anderen Professoren im Streit lag, die einen ,moderaten Ansatz vertraten. Aber der Wagner hatte recht. Gut recherchierte vertrauenswerte Neuigkeiten zählen, in welcher Form sie dargereicht werden, wird wohl weniger entscheidend sein.

Bei uns in der Familie wird immer wieder eine Flatrate für Zeitungen und Zeitschriften diskutiert. Plattformen wie Readly stehen im Moment bei uns hoch im Kurs. Für einen Preis viel Content, also Streaming für News so wie wir Streaming für Film und Musik nutzen.

Einen Ausweg aus der Misere habe ich auch nicht.

Mach dich nackig: Über ein Viertel der Deutschen verschickt Nacktfotos an Dates

12. September 2024

Immer wieder höre ich, dass absichtlich und unabslichtlich Dickpics per Mail versendet werden. Nun ja. Interessant ist dabei eine aktuelle Kaspersky-Umfrage. Sie zeigt, wie verbreitet und sorglos viele Befragte in Deutschland mit Nacktfotos von sich und anderen umgehen. Ein Viertel der Befragten in Deutschland (26 Prozent) verschickt Nacktbilder von sich, wobei es hierbei zwischen den Geschlechtern kaum Unterschiede gibt. Wie ist das bei Ihnen? Gehören Sie zu den 16 Prozent?

Auf eine Normalisierung intimer digitaler Kontakte und ein fehlendes Bewusstsein für Gefahren wie die Verbreitung von Bildern online deutet hin, dass ein Viertel (25 Prozent) der Befragten Nacktfotos anderer Personen auf dem eigenen Handy hat und fast ein Fünftel (18 Prozent) solche sogar rein virtuellen Bekanntschaften schickt.

Laut einer aktuellen Studie wurde weltweit jeder siebte Erwachsene schon einmal mit Nacktbildern erpresst; besonders betroffen seien junge Menschen, queere Personen und Männer. Ungeachtet dieser ‚Sextortion‘ genannten Gefahr, teilt laut Kaspersky-Studie fast jeder Fünfte (26 Prozent) in Deutschland Nacktaufnahmen von sich – Männer und Frauen sind dabei gleich auf (je 26 Prozent). Persönlicher Kontakt spielt für einige hierbei nur eine untergeordnete Rolle: 18 Prozent schicken ihre Nudes auch Menschen, mit denen sie höchstens virtuell verbunden sind; ein Drittel der Befragten (34 Prozent) erhielt diese bereits von Personen, die sie noch nie zuvor getroffen haben.

Die Kaspersky-Studie deutet zudem auf eine Normalisierung des Austausches von Nacktbildern hin. Das findet ich wirklich interessant. Ist hier ein gesellschaftlicher Wandel im Gang? Mir fällt dazu immer ein Satz aus meinen Seminaren ein: Das Internet vergisst nichts.

Eine von vier Personen in Deutschland (25 Prozent) hat auf ihrem Gerät Nacktbilder einer anderen Person abgespeichert; 27 Prozent von sich selbst. Über die Hälfte der Nutzer empfängt oder sendet Nudes über WhatsApp (56 Prozent); die für ihre sich automatisch löschenden Nachrichten bekannte App Snapchat kommt auf einen Anteil von knapp einem Drittel (32 Prozent), noch vor Instagram (28 Prozent). Wobei klar sein müsste, dass die Bilder nur für den Empfänger nicht sichtbar sind. Wie sieht es bei den Datenbanken der IT-Dienstleister aus?

Mehrheit vertraut ungeprüft darauf, dass Empfänger nach Aufforderung löscht
Dass das Teilen dieser Fotos vielleicht doch keine gute Idee ist, wird einigen anscheinend erst nach dem Versand bewusst. Immerhin hat ein Viertel (24 Prozent) der Befragten bereits jemanden darum gebeten, die eigenen intimen Aufnahmen auf deren Gerät wieder zu löschen. Das Vertrauen in die Empfänger scheint dabei groß zu sein: Von den 24 Prozent geht deutlich über die Hälfte (57 Prozent) davon aus, dass der Aufforderung auch wirklich nachgekommen wurde.

Kaspersky-Tipps zum Schutz der digitalen Privatsphäre
Vor dem Teilen jeglicher Daten innehalten und sich selbst fragen: Wer ist der Empfänger? Wie könnten diese bei Veröffentlichung von Dritten interpretiert und verwendet werden?
Sichere Messenger mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwenden.
Wurden mutmaßlich oder nachweislich intime Bilder oder Videos unwillentlich geteilt, sollten Beweise gesichert sowie die Polizei sowie bei Online-Verfügbarkeit der oder die Plattformbetreiber informiert werden.
Datenschutzberechtigungen prüfen, um das Risiko der Weitergabe oder Speicherung persönlicher Daten durch unbefugte Dritte zu verringern.
Die Webseite StopNCII.org hilft dabei, die unwillentliche Verbreitung intimer Aufnahmen zu stoppen und ihre weitere Verbreitung aufzuhalten.

Diese Woche: KI-Seminare: „KI in der Praxis – Kernkompetzenz richtig prompten

8. September 2024

Zusammen mit meinem Kollegen Thomas Gerlach gehe ich den nächsten Schritt und wir bieten Online-Seminare zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) an.

Am Samstag, 14. September von 14-16 Uhr und am Dienstag, 17. September von 18-20 Uhr führen wir via Zoom jeweils das Seminar „KI in der Praxis – Kernkompetenz richtig prompten“ durch. Als langjährige Referenten geben wir unser Wissen weiter.

Werkzeuge für die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz gibt viele. In diesem Online-Seminar zeigen wir aktuelle KI-Tools, die Ihnen das Leben und Ihren Alltag erleichtern werden. Wir geben Tipps und Tricks, wie Sie am schnellsten zu Ihrem Ziel kommen werden. Die Tools haben wir selbst im Einsatz und können Ihnen aus erster Hand unsere Erfahrungen mitteilen.

Und wir zeigen Ihnen, wie Sie die richtigen Prompts in ChatGPT erzeugen, um die KI von Open AI zielbringend einzusetzen. Die Seminare sind für Einsteiger gedacht, aber auch Fortgeschrittene bekommen sicher den einen oder anderen Ratschlag.

Wie läuft es ab?
Nach der verbindlichen Anmeldung erhalten Sie von uns eine Teilnahmebestätigung und die PayPal-Adresse. Wenn die Seminargebühr von 11,90 Euro (inkl. MwSt) bei uns eingetroffen ist, erhalten Sie von uns den Zoom-Zugangslink. Eine Weitergabe des Links ist untersagt.

Anmeldung
Anmeldung für den Samstag, 14. September von 14-16 Uhr bitte hier.
Anmeldung für den Dienstag, 17. September von 18-20 Uhr bitte hier.
Bitte geben Sie in der Betr-Zeile an, für welches Seminar Sie sich anmelden wollen – vielen Dank.

Ich würde mich freuen, wenn sich noch weitere Interessierte finden würden.

Kellerfund: Meine Dracula-Comics von Marvel: Die Gruft von Dracula

3. September 2024

In einem Karton habe ich einen Teil meiner alten Comic-Liebe wieder entdeckt: Die Gruft von Dracula. Was habe ich diese Marvel-Comics geliebt und wenn ich mir die Bände so durchblättere, dann weiß ich warum. Ich habe mir gleich noch drei dicke Sammelbände Band 1, Band 2 und Band 3 bei Panini geordert. Leider habe ich keine einzelnen Hefte mehr oder ich finde sie im Moment nicht mehr.

Der Panini Verlag brachte im Jahr 2003 unter dem Namen „Marvel Horror“ eine Wiederauflage heraus, die als Softcover und als limitierte Hardcover-Ausgabe erschien. Diese Werke habe ich nun im Keller wiederentdeckt.

Die Comicreihe Die Gruft von Dracula (im Original: The Tomb of Dracula) gilt als eine der bekanntesten Horror-Comicserien von Marvel Comics und wurde in den 1970er Jahren veröffentlicht. Die Serie startete im Jahr 1972 und lief bis 1979 mit insgesamt 70 Ausgaben. Zusätzlich gab es Sonderausgaben wie „Giant-Size“ und Annuals.

Die Serie wurde vor allem von Marv Wolfman geschrieben, der auch als eine der wichtigsten Stimmen der Reihe gilt. Andere Autoren waren Gerry Conway und Archie Goodwin, bevor Wolfman die Zügel übernahm.

Der Hauptzeichner war Gene Colan, dessen düsterer, atmosphärischer Stil entscheidend zum Erfolg der Serie beitrug. Das faszinierte mich damals auch, nachdem ich nur Yps, Mickey Mouse und Asterix gewohnt war. Colans Schattenspiel und detailreiche Illustrationen machten die Comics zu etwas Besonderem. Der berühmte Marvel-Inker Tom Palmer arbeitete ebenfalls oft an der Serie.

Und was geht es?
Die Serie drehte sich um den klassischen Vampir Dracula, basierend auf Bram Stokers literarischer Vorlage. Im Marvel-Universum wurde Dracula jedoch als eine sehr komplexe Figur interpretiert, die in der modernen Zeit überlebt hat und weiterhin Menschen terrorisiert.

Die Comic-Serie vermischt klassischen Horror mit Abenteuergeschichten. Sie folgt Draculas Machenschaften in der modernen Welt, seiner Wiederauferstehung und seinen Konflikten mit verschiedenen Vampirjägern, insbesondere mit der Familie Harker (Nachfahren von Jonathan Harker aus dem ursprünglichen Stoker-Roman). Einer der Hauptgegner Draculas ist Blade, der Vampirjäger, der in dieser Comicreihe seinen ersten Auftritt hat in The Tomb of Dracula #10. Blade wurde ja später auch verfilmt mit mehreren Teilen.

Gothic-Horror-Themen
Die Serie ist stark von den klassischen Gothic-Horror-Themen geprägt, wie der ewigen Schlacht zwischen Gut und Böse, dem Verfall der Menschheit, und der Bedrohung durch das Übernatürliche. Sie reflektiert oft über Macht, Unsterblichkeit und die menschliche Natur.

„Die Gruft von Dracula“ war eine der erfolgreichsten und langlebigsten Horror-Comicserien ihrer Zeit. Sie half, den klassischen Horror in die Comics der 70er Jahre zurückzubringen und prägte das Genre des Vampir-Comics stark.

Neben den Comics hatte Dracula auch Auftritte in anderen Marvel-Medien. Die Figur trat in verschiedenen animierten Serien und Videospielen auf, meistens als Antagonist für Helden wie Blade, Doctor Strange oder die X-Men. Auch wenn die Serie selbst endete, lebt der Einfluss von „The Tomb of Dracula“ in Marvels Geschichten bis heute weiter.

Nachdem ja Marvel alles verfilmt, was nicht bei drei auf dem Baum ist, wie wäre denn eine Realverfilmung von Dracula oder ein klassischer Zeichentrick?

KI: Alexa & Claude – eine Amazon-Partie für die Zukunft?

2. September 2024

KI ist schon lange in meinen Alltag eingezogen, beruflich und privat. Hauptsächlich nutze ich die Vollversion von ChatGPT. Kostenpunkt rund 20 Euro pro Monat. Mal sehen, wie Apple und die EU in Sachen KI in den nächsten Wochen vorankommen. Jetzt fehlt eigentlich nur noch das Amazon Echo-System, das bei uns in einigen Räumen im Einsatz ist.

Ich habe mich geirrt, als ich dachte, dass Amazon auf eine eigene KI setzen würde. Stattdessen wird der Konzern Claude von Anthropic als Sprachassistenz Alexa wählen. Claude ist ein hervorragendes System und kann ChatGTP von Open AI klar die Stirn bieten.

Amazon plant die Markteinführung wohl ab Oktober und das zu einem monatlichen Preis von 5 bis 10 US-Dollar. Ich hatte gehofft, dass es in Amazon Prime enthalten sein würde.

Und jetzt ein weiteres zusätzliches Abo? Will ich mir das leisten? Nutze ich Alexa wirklich so intensiv wie ChatGPT mit dem ich im Zweifelsfall auch hervorragend kommunizieren kann? Allerdings kann mein ChatGPT nur Antworten geben und keine Geräte im Smarthome steuern. Meine Alexa-Abläufe sind bisher weniger von Dialog geprägt, sondern vielmehr von Handlungsanweisungen wie Licht an/aus, Kameras an/aus, Kaffeemaschine an/aus. Ich müsste bei Alexa mit Claude neu lernen. Bin ich bereit dafür, dass Alexa ein zentrales Steuerungssystem für Aufgaben im Smart Home einnehmen soll? Will ich wirklich mit meiner Kaffeemaschine ein Gespräch führen? OK, das war jetzt doof.

Was ist auf Seiten von Amazon zu erwarten? Ich habe von Analysten gelesen, dass 10 Prozent der derzeit 100 Millionen aktiven Alexa-Nutzer auf die kostenpflichtige Version umsteigen würden. Das würde 600 Millionen US-Dollar in die Amazon-Kassen spülen.

Ich bin unschlüssig, ob ich dieses Mal mit dabei bin. Durch meine Referententätigkeit in Sachen KI bin ich wohl gezwungen zumindest zeitweise das System zu testen, denn Claude ist wirklich großartig.

75 Jahre Deutsche Presse-Agentur: Am 1. September 1949 veröffentlichte die dpa ihre erste Meldung

1. September 2024

„Es steht ja überall das Gleiche in der Zeitung und im Radio und im Fernsehen!“ Diesen oder ähnlichen Ausruf höre ich in meinen Medienseminaren immer wieder. Seitdem jeder das Internet nutzt und die Seiten der Medienhäuser vergleicht, stellt der User verblüffende Ähnlichkeiten in der deutschen Medienwelt fest. Der Grund dafür ist nicht eine verschwörerische Absprache der Medienunternehmen, nein: Es ist die Deutsche Presseagentur dpa

„Die dpa meldet …“ heißt es immer wieder und die meisten deutschen Medienhäuser haben diesen Dienst für teures Geld abonniert. Als ich noch bei der Tageszeitung beschäftigt war, hatte ich und er Politikredaktion neben der dpa auch noch Reuters, afp und ap. Diese Zeiten sind längst vorbei.
Aber heute vor 75 Jahren am 1. September 1949 veröffentlichte die dpa ihre erste Meldung. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wurde 1949 gegründet und gehört zu den weltweit führenden unabhängigen Nachrichtenagenturen. dpa beliefert Medien, Unternehmen und Organisationen mit redaktionellen Angeboten. Dazu zählen Texte, Fotos, Videos, Grafiken, Hörfunkbeiträge und andere Formate. Als international tätige Agentur berichtet dpa in sieben Sprachen. Rund 1000 Journalisten arbeiten von etwa 140 Standorten im In- und Ausland aus. Gesellschafter der dpa sind rund 170 deutsche Medienunternehmen.

Die dpa-Redaktion arbeitet nach den im dpa-Statut festgelegten Grundsätzen: unabhängig von Weltanschauungen, Wirtschaftsunternehmen oder Regierungen. Die Zentralredaktion unter der Leitung von Chefredakteur Sven Gösmann befindet sich in Berlin. Die Geschäftsführung um ihren Vorsitzenden Peter Kropsch ist am Unternehmenssitz in Hamburg tätig. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Daniel Schöningh (CEO Ippen-Mediengruppe, München).

Blick in die dpa-Zentralredaktion in der Berliner Rudi-Dutschke-Straße.

Kernsatz der ersten Meldung
„Die Pflege der objektiven Nachricht und die Unabhängigkeit von jeder staatlichen, parteipolitischen und wirtschaftlichen Interessengruppe werden das Merkmal der neuen Agentur sein.“ So lautete der Kernsatz der ersten Meldung, die die dpa am 1. September 1949 an ihre Kunden geschickt hat. In diesem Jahr feiert die Deutsche Presse-Agentur mit zahlreichen Aktionen und Initiativen ihren 75. Geburtstag. „Das Kennzeichen dpa muss vom ersten Tage an das Vertrauen der deutschen Zeitungen, der deutschen Öffentlichkeit und der Welt haben“, hieß es in der Premieren-Meldung weiter.

Atlantiküberquerung
Mit diesen richtungweisenden Sätzen, basierend auf den Grundwerten Unabhängigkeit und Überparteilichkeit, nahm Deutschlands größte Nachrichtenagentur ihren Dienst auf. Während die Meldungen des ersten Tages als verschollen gelten, so zeigt das Archiv der Agentur, dass am 2. September 1949 unter anderem über den Versuch berichtet wurde, den Atlantik mit einem Amphibien-Jeep zu überqueren, sowie über die Anwendung der Sitzungsordnung des Reichstags für die ersten Bundestagssitzungen. Auch über drei Todesopfer bei der Explosion einer Kornbrennerei in Lippstadt wurde per Fernschreiner informiert. Außerdem wurden neben vielen weiteren Meldungen aus dem In- und Ausland auch französische Pressestimmen zum zehnten Jahrestag des Kriegsausbruchs dokumentiert.

Zusammenschluss
Das Unternehmen dpa war bereits am 18. August durch den Zusammenschluss des Deutschen Pressedienstes (dpd) und der Deutschen Nachrichtenagentur (DENA) in Goslar gegründet worden. Heute ist die dpa eine erfolgreiche Unternehmensgruppe mit gut 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 165 Millionen Euro. Die dpa berichtet in sieben Sprachen und betreibt weltweit rund 140 Büros.

Am 3. September 1949 hielt in Frankfurt am Main der Aufsichtsrat der Deutschen Presse-Agentur seine erste Sitzung ab: (l-r) Dr. Reinhold Heinen, Verleger der „Kölnischen Rundschau“, Dr. Anton Betz, Verleger der „Rhein-Post“ in Düsseldorf, Edmund Goldschagg, Chefredakteur und Herausgeber der „Süddeutschen Zeitung“ in München, Hans Heinrich, Herausgeber des „Münchner Merkur“, Walter Karsch, Chefredakteur und Herausgeber des „Tagesspiegel“ in Berlin, Dr. Karl Ackermann, Verleger des „Mannheimer Morgen“, Dr. Kurt Neuss, Geschäftsführer der dpa in Frankfurt am Main, Arno Rudert, Herausgeber der „Frankfurter Rundschau“, Wilhelm Grabbert, Verleger des „Hamburger Echo“ und Fritz Sänger, Chefredakteur der dpa.

Die dpa-Gruppe mit ihren mehr als zehn Tochtergesellschaften und Beteiligungen bietet heute Inhalte und Lösungen an für Medien, Institutionen und Unternehmen. Kernprodukte sind Basis- und Landesdienste sowie Bildfunk und die ready-to-publish Weblines, die direkt auf den Portalen der Kunden ausgespielt werden. Dazu kommen Infografik-Angebote, Radionachrichten, Faktencheck-Services und zunehmend Video-Inhalte. Die größten dpa-Töchter sind news aktuell mit den erfolgreichen PR-Services ots und zimpel, dpa-infocom, die unter anderem Live-Ticker und Datenpakete produziert, sowie der Foto-Marktplatz picture alliance. Die jüngste Tochter UseTheNews ist gemeinnützig und engagiert sich für Nachrichtenkompetenz und neue journalistische Angebote für junge Menschen.

Technischen Wandel offensiv anzunehmen
„Die dpa-Redaktion arbeitet seit 75 Jahren nach etablierten und bewährten Grundsätzen: unabhängig, überparteilich und verlässlich. Heute berichten wir selbstverständlich komplett multimedial und sind für die digitalen Märkte bestens aufgestellt“, sagt dpa-Chefredakteur Sven Gösmann. „Es war immer die Stärke der dpa, den technischen Wandel offensiv anzunehmen und das Nutzungsverhalten der Menschen zu verstehen.“

Im Dienst der Nachricht
Darüber hinaus ist im Frankfurter Societäts-Verlag das Buch „Im Dienst der Nachricht. Die Geschichte der dpa“ erschienen. Historiker Hans-Ulrich Wagner zeichnet darin den Weg der dpa von ihrer Gründung im Nachkriegsdeutschland bis hin zum modernen, breit aufgestellten Medienkonzern nach. Zudem startet am 10. Oktober im Berliner Museum für Kommunikation die Ausstellung „NACHRICHTEN – NEWS“, die zahlreiche Aspekte der Arbeit von Deutschlands größter Nachrichtenagentur aufzeigt.

Ich habe zur Feier des Tages noch die Jubiläumsschrift zum 50. Bestehen aus dem Archiv geholt. Es war ein langweiliges Sammelwerk von Fakten ohne großes Storytelling. Mal sehen, ob ich mir das neue Werk anschaffe. Die Ausstellung im Berlin werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

Wichtig: Weltbild eBooks und Hörbücher sichern

23. August 2024

Das Augsburger Medienunternehmen Weltbild ist insolvent. Wer digitale Inhalte über Weltbild gekauft hat, sollte nun schnell reagieren. Gemeint sind die Nutzer von digitalen Büchern oder Hörspielen. Nach dem 31. August wird es unmöglich sein, über die gewohnte Weltbild-Plattform auf gekaufte E-Books und Hörbücher zuzugreifen. Weltbild hat ja wie andere deutsche Unternehmen auf den tolino eBook-Reader gesetzt und ihn vertrieben. tolino ist ein Markenname für E-Book-Reader und Tablets, die von Buchhändlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 2013 vermarktet werden.

Jetzt handeln
Jetzt ist Zeit zum Handeln: Die bisher gekauften Inhalte müssen heruntergeladen und lokal gespeichert werden, sonst sind sie ab dem 1. September 2024 verloren. Die Weltbild-Plattform wird abgeschaltet.

Um die gekauften Medieninhalte zu sichern, nutzen User den tolino Webreader. Unter den Reitern „Meine Bücher“ und „Meine Hörbücher“ können dann die Inhalte lokal auf den eigenen tolino-Reader geladen werden. Dann sollte mit der tolino eReader oder der tolino App ein anderer Webshop für seine digitale Inhalte gewählt werden.

Weltbild hat eine gute Website über das Vorgehen ins Netz gestellt, die bisherige Kunden von Weltbild auf jeden Fall anschauen sollten. Sie beantwortet die wichtigsten Fragen.

Deutsche wollen Videotelefonate bei Behörden

21. August 2024

Audio oder Video beim Telefonieren? Ich merke, wie mein Nutzerverhalten sich ändert und ich mehr und mehr zu Videotelefonie tendiere. Begonnen hat es mit Corona und meine Vorliebe für Bewegtbild beim Telefonieren hat sich bis heute beibehalten.

War es einstmals Skype ist es bei mir heute oftmals Facetime und für bei der Arbeit hat sich mit einem Kunden MS Teams durchgesetzt, obwohl ich noch immer nicht mit dem Umschalten der Kameras im Studio klarkomme. Meetings halte ich in der Regel via Zoom ab, muss aber auch hin und wieder das ungeliebte Webex nutzen.

Ich war schon immer fasziniert von der Bildtelefonie. Der Film inspirierte mich schon immer. Bei Fritz Langs Metropolis von 1927 kam sie ebenso zum Einsatz wie bei Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum von 1968.

Wie es mir geht, geht es auch einen Teil der deutschen Bevölkerung. Die Mehrheit der Deutschen bevorzugt Videotelefonate mit Behörden, Die Zeitersparnis steht im Fokus. Und was mich überrascht hat: Die Bundesagentur für Arbeit steht als als Vorreiter mit 1 Million Beratungsgespräche per Videotelefonat dar.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat einen Meilenstein erreicht: Über die Plattform „Mein Videotermin“ fand das ein millionste Beratungsgespräch statt. Das ergibt mehr 20 Millionen Gesprächsminuten, die den Kunden einen effektiven und zeitgemäßen Service ermöglichen. Den Bedarf an Videoberatungen erkannte die Arbeitsagentur bereits 2020. Seither wird in Zusammenarbeit mit der Voigtmann GmbH, die ebenfalls in Nürnberg ansässig ist, eine Lösung auf der Grundlage europäischer Technologien eingesetzt. Die Bundesagentur für Arbeit ist damit Vorreiter in der deutschen öffentlichen Verwaltung und entspricht so dem Wunsch vieler Kunden, eine Alternative zum persönlichen Beratungsgespräch vor Ort anzubieten. Stefan Latuski, CIO der Bundesagentur für Arbeit, betont: „Mit ‚Mein Videotermin‘ können wir geografische Barrieren überwinden und flexibel und schnell auf die Bedürfnisse der Menschen reagieren. Damit bieten wir unseren Kundinnen und Kunden den bestmöglichen Service.“

Großteil der Bevölkerung würde Behördengänge per Videotelefonie erledigen
Über 63 Prozent der Deutschen würden ihre Behördengänge lieber über Videoanruf abwickeln, statt Zeit und Aufwand für die Anreise zu den Ämtern in Kauf zu nehmen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Voigtmann GmbH, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Civey.
Das bleibt in der Regel allerdings ein Wunschtraum Nur vier Prozent der Befragten gaben dabei an, bereits eine Behördenangelegenheit per Videoanruf erledigt zu haben. Die Umfrage zeigte zudem, dass mehr als 90 Prozent aller Behörden keine Alternativen zur persönlichen Beratung anbieten oder die Bürger nicht ausreichend darüber informiert werden. Bei uns im Dorf gibt es so etwas nicht.

Diese Diskrepanz zwischen Nachfrage und Angebot zeigt das enorme Potenzial für den Ausbau digitaler Dienstleistungen in der öffentlichen Verwaltung. Es besteht ein deutlicher Handlungsbedarf, die Verfügbarkeit von Videokommunikationslösungen zu verbessern und die Bürger besser über bestehende digitale Angebote zu informieren.

Vorteile von Videolösungen bei Behördengängen
Als Hauptvorteile werden vor allem die Verkürzung der An- und Abreisezeiten (ca. 45 Prozent) und die schnellere Erledigung dringender Anliegen (ca. 26 Prozent) genannt. Die Befragten sehen weitere Vorteile in der zeitlichen Flexibilität und der Umweltschonung (ca. 24 und 14 Prozent). Videokommunikation ist eine praktische Lösung, insbesondere für Menschen in strukturschwachen Regionen oder mit körperlichen Einschränkungen.

Schutz persönlicher Daten
23 Prozent der Befragten äußerten Bedenken hinsichtlich der Vertraulichkeit der Kommunikation, 22 Prozent bezüglich des Datenschutzes. Diese Sorgen müssen durch transparente und sichere Lösungen adressiert werden, um das Vertrauen der Bürger in die digitalen Anwendungen zu stärken. Hierbei ist der Schutz persönlicher Daten von höchster Bedeutung.

Vorteile für die öffentliche Verwaltung
Die Nutzung moderner Videokommunikation ist auch für die öffentliche Verwaltung von großem Nutzen. Die Berater arbeiten effizienter im Vergleich zu konventionellen Terminen. Während Beratungstermine vor Ort laut einer Bitkom-Studie durchschnittlich 36 Minuten in Anspruch nehmen, werden in der Regel die Angelegenheiten per Videotermin in 21 Minuten erledigt. Das ergibt eine Einsparung von rund 41 Prozent. Zudem kann die Attraktivität als Arbeitgeber gesteigert werden, da der Einsatz von Videoberatung flexiblere Arbeitszeiten und Tätigkeiten im Homeoffice ermöglicht.