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Elektroautos – Chance oder Blase?

4. Dezember 2014
Das ist mal ein iPad - das Cockpit des Tesla.

Das ist mal ein iPad – das Cockpit des Tesla.

Sind Elektroautos eine Blase oder wirklich ein Umschwung? Ich selbst fahre ein Hybrid-Auto und bin damit voll zufrieden – an ein reines Elektroauto habe ich mich (noch) nicht herangetraut. Ich bin mir noch unsicher wegen der Energieversorgung und ich weiß auch nicht, ob es der richtige Weg ist. Der Strom muss ja auch irgendwie herkommen.
Zweifel über Zweifel – so geht es scheinbar vielen Deutschen, denn so richtig prickelnd sind die Absatzzahlen in Deutschland noch nicht. Statt der angestrebten 100.000 Elektroautos rollen derzeit nur 24.000 Fahrzeuge dieses Typs auf Deutschlands Straßen. Das ist ein Armutszeugnis. Viele Politiker predigen Wasser und trinken Wein, wenn ich mir den Wagenpark in den Ministerien ansehe. Im Kampf gegen den Klimawandel will die Bundesregierung Elektroautos jetzt noch stärker fördern. Bis 2030 soll der Anteil der E-Autos auf sechs Millionen steigen. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Tesla in Deutschland eine Batteriefabrik aufbauen will. Ein Zeichen – vor allem da Daimler die einzige deutsche Batteriezellenfabrik für Elektroautos in Kamenz bei Dresden schließen will. Pessimisten meinen, dass die eBlase bald platzen wird.


Als guter Beobachter sehe ich aber einen Wechsel in meiner Umgebung. Als bei uns neulich im Dorf ein Tesla vor der örtlichen Bäckerei geparkt war, kamen die Leute zusammen und diskutierten über den schicken Flitzer und Elektroautos. Das Thema erregt die Gemüter. Die Neugierde ist da.
Das konnte ich auch in Berlin feststellen, als ich den Tesla-Shop besuchte. Der liegt direkt neben dem großzügigen Apple-Store am Berliner Kurfürstendamm – passt irgendwie Apple und Tesla vom Coolnessfaktor Ein Fahrzeug stand in dem Store und die Besucher schauten sich das Fahrzeug an und löcherten die Berater.
Für meinen Teil warte ich erst einmal ab. Der Tesla als Auto gefällt mir wirklich gut, nur an dem Anschaffungspreis habe ich zu nabbern. Im Moment fahre ich hybrid und versuche so, meinen persönlichen Energieverbrauch in den Griff zu bekommen.

Modern ist das Cockpit des Tesla auf jeden Fall.

Modern ist das Cockpit des Tesla auf jeden Fall.

Tanzvideo, das Spaß verbreitet: Where the hell is Matt?

1. Juli 2012

Auch wenn meine Frau es nicht glauben mag, ich mag tanzen. Ok, ich bin sicher kein Fred Astaire und ich bewege mich eher wie ein Holzklotz. Aber egal. Tanzen bringt Freude. Leute beim Tanzen zu zusehen, ist immer ein Erlebnis. Und ich liebe Matt Haring und seinen Tanz. Ursprünglich war Matt ein Spieleprogrammierer aus Australien. Sein Traum war aber immer Tanz. Er fand einen Sponsor und tanzte sich durch die Welt. Großartig welchen Spaß dieser Kerl verbreitet. Wo Matt auftaucht, ist gute Laune angesagt. Er beobachtet die Tanzformen seiner Gastländer und arbeitet sie in seinen Tanz ein. In Wien und Dresden war Matt Haring vor Ort und tanzte um die Wette. Inzwischen ist Matt Haring durch das Internet mit seiner Serie „Where the hell is Matt?“ ein Star geworden. Und es freut mich, dass wieder einer seinen Traum verwirklichen konnte. Das gibt Mut und das Betrachten des Videos macht Spaß. Die Musik ist „Trip the Light Fantastic“ und heißt etwa „das Tanzbein schwingen“.