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Erinnerungen zum Tode von Demis Roussos

27. Januar 2015

Bei meinen Eltern hörte ich einst die Schlagersongs von Demis Roussos und ich mochte die Musik überhaupt nicht. Demis Roussos trällerte unter anderem mit Drafi Deutscher das Lied Young Love und es war absolut nicht mein Fall. Um ehrlich zu sein, ich finde auch seinen Song Goodbye, My Love, Goodbye immer noch schrecklich. Nun ist Demis Roussos im Alter von 68. Jahren gestorben und ich möchte an ihn erinnern.
Als mir als Jugendlicher eine rote Schallplatte in die Hände fiel, interessierte mich Demis Roussos nicht die Bohne. Ich hatte ihn als griechischen Schlageronkel abgetan – ich war so unwissend. Diese rote Schallplatte faszinierte mich. Als Progrock-Fan bekam ich die Scheibe 666 von Aphrodite’s Child in die Finger und war elektrisiert. Ein Synthi-Held mit Namen Vangelis spielte dort die Keyboards und nachdem mich die Musik von Vangelis in den Bann geschlagen hat und immernoch begeistert, schaute ich mir die Band genauer an. Das Cover von 666 war in Rot gehalten und die satanischen Zahlen 666 standen darauf. Das weckte mein Interesse und mit der Musik identifizierte ich mich. Ich erinnere mich: Bei einer Party hörte ich als Jugendlicher zum ersten Mal den Song „The Four Horsemen“. Und wie vom Blitz getroffen las ich den Namen des Sängers: Demis Roussos

666
Der gleiche Typ, der die Schlager in der Hitparade wie Schönes Mädchen aus Arcadia trällerte, brachte so eine Musik zustande? Ich konnte es nicht fassen. Es war wahnsinn. Ich kaufte drei Platten von Aphrodite’s Child, wobei ich heute immernoch 666 als die beste Aufnahme empfinde.
Wiederum Jahre später war ich noch immer Vangelis-Fan und der griechische Tastenkünstler komponierte den Soundtrack zum wichtigsten SF-Film der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts: Blade Runner. Und auch hier war Demis Roussos mit von der Partie und sang. Nun, die Schlagersachen von Roussos mag ich noch immer nicht, aber dennoch ist ein großer Künstler von uns gegangen.

Mein Paris: Besuch im Apple Store Paris

11. November 2010

Paris hat viel zu bieten: Essen, Kultur, Mode – Versailles, den Louvre – ach ja den Louvre mit der Mona Lisa. Eigentlich wollte ich bei meinem Paris Trip den Louvre besuchen und voll auf Kultur machen. Aber es hat nicht geregnet und so fiel das Votum gegen den Kulturtempel. Aber die berühmte Glaspyramide wollte ich sehen. Ich kannte den Louvre noch aus einer Zeit ohne Glasbausteine. Und ich wollte mir den Ort anschauen, in dem laut Dan Brown die Überreste von Maria Magdalena liegen, nämlich unter der Pyramide. Dort gibt es aber noch etwas zu entdecken: Nämlich einen genialen Apple Store Paris in der besten Geschäftslage. Das kostenlose WLAN genutzt und im Store ausgeruht, drehte ich diesen kleinen Film über den Apple Store Paris. Es war nach SF, München, London, San Diego, Palo Alto, Las Vegas ein weiterer Store in meiner Sammlung. Und ich genieße es noch immer, auch in Paris. Das Video entstand natürlich mit dem iPhone 4.

Das Grab von Maria Magdalena am Eingang zum Apple Store Paris.

Das Grab von Maria Magdalena am Eingang zum Apple Store Paris.