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Vorstellung des Meisaha-Heftes

8. Januar 2026

Mit einer Lesung wurde im Gemeindezentrum Maisach die neueste Ausgabe des jährlichen Magazins Meisaha von den Mitgliedern des historischen Arbeitskreises vorgestellt. Das „Meisaha-Heft“ ist eine regelmäßig erscheinende Publikation zur Geschichte der Gemeinde Maisach, herausgegeben vom Arbeitskreis Geschichte der Gemeinde Maisach (AKG). In diesem Heft werden themenübergreifende Beiträge zur Orts-, Wirtschafts-, Familien- und Zeitgeschichte der verschiedenen Gemeindeteile zusammengestellt – von archäologischen Funden über historische Betriebe und Lebensgeschichten bis zu persönlichen Erinnerungen von Zeitzeugen.

Das Heft erzählt lebendige Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart der Gemeinde, etwa über alte Häuser, Vereine, Betriebe oder das Leben in unterschiedlichen Epochen. Beiträger sind meist engagierte Gemeindemitglieder und Heimatforscher, die ihre Recherchen und Erlebnisse in verständlicher Form präsentieren. Ich darf seit drei Ausgaben das Heft layouten und auch eine Geschichte beisteuern. Interessanten für die Mitarbeit sind willkommen.

Das Meisaha-Heft erscheint jährlich und wurde vor kurzem bei der Präsentation der neuen Ausgabe öffentlich vorgestellt; es ist in der Gemeinde an verschiedenen Verkaufsstellen erhältlich und richtet sich an alle, die sich für die lokale Geschichte Maisachs interessieren. Hier die Vorstellung als Videostatements der einzelnen Autoren, um einen besseren Eindruck zu gewinnen.

Stefan Pfannes machte die Einführung und ging auch auf das neue Banner ein. Es zeigt die Familie Fuchs mit Hund (der war mir sehr wichtig). Hier seine Einführung.

250 Jahre Isidoriverein Maisach und Umgebung e. V. von Stefan Pfannes

Einem der ältesten Vereine ein paar Zeilen zu widmen, klingt eigentlich nach einem einfachen Unterfangen. Doch bei näherer Betrachtung verschwimmt das so sicher geglaubte Wissen. Am Ende hat man ja nicht einmal ein konkretes Gründungsdatum. War es nun 1775 oder 1776, gar später? Wer war der wirkliche Gründer des Vereins? Dass der Zweck des Vereins heute ein anderer ist als im 18. Jahrhundert, mag da kaum mehr überraschen. Hier der Vortrag von Stefan Pfannes bei der Vorstellung des neuen Meisaha-Heftes.

Ein altes Haus erzählt von Cornelia Schader

Fährt man von Gernlinden Richtung Maisach, befindet sich dort linker Hand am Ortseingang ein altes ehemaliges Bauernhaus. Im Vergleich zu den umliegenden Gebäuden wirkt es bescheiden und klein. Dennoch hat es einiges zu erzählen. Hier der Vortrag Ein altes Haus erzählt von Cornelia Schader bei der Präsentation des Meisaha-Heftes.

Die Dampfmaschinen der Brauerei Maisach von Stefan Schader

Eines der Wahrzeichen des Ortes Maisach ist die Brauerei am östlichen Ortseingang. 1556 erstmalig erwähnt, hat sie eine aufregende Geschichte mit vielen Besitzerwechseln hinter sich. 1907 erwarb schließlich Josef Sedlmayr die Brauerei. Nur zwei Jahre später, 1909, in der Nacht zum Pfingstsonntag, brannte das Sudhaus ab und wurde neu aufgebaut. Es wurde dann auch gleich in moderne Technik investiert. Da traf es sich gut, dass die Schlossbrauerei Hofhegnenberg gerade den Betrieb eingestellt hatte und all ihre Gerätschaften, darunter eine Dampfmaschine, für insgesamt 25000 Mark zum Verkauf anbot. Die Dampfmaschinen der Brauerei Maisach von Stefan Schader bei der Präsentation des Meisaha-Heftes.

Die Torfbahn im Fußbergmoos von Hartwig Meis

In verschiedenen Veröffentlichungen zur Geschichte von Maisach und Gernlinden tauchen immer wieder Fotos und Informationen zu einer „Torfbahn im Fußbergmoos“ auf, ohne dass es hierzu eine zusammenfassende Erläuterung gibt. Nach meinem Umzug nach Gernlinden vor drei Jahren stieß ich auf ein Foto, das aus dem Jahr 1920 stammen soll: Damit begann meine Recherche. Die Torfbahn im Fußbergmoos von Hartwig Meis bei der Vorstellung des Meisaha-Heftes.

Der Hofnerhof von Helga Rueskäfer und Alfons Strähhuber

Eine erste Erwähnung des Hofes in Oberlappach finden wir im Pfarrarchiv der Pfarrei Rottbach. Als Besitzer werden genannt: 1525 Hans Erasm, 1559 Peter Erasm, 1574, 1583 und 1594 Wolf Asam (+ O4. 10. 1630). Nach Familie Asam war eine Familie Dellinger auf dem Hof, anschließend Familie Probst aus Deisenhofen, zwischen 1677 und 1679 hierher gekommen. Die Witwe Maria Probst heiratet 1715 Johannes Hofner von Frauenberg und begründet damit die Familie Hofner. Der letzte Hofner war Michael Hofner, geb. 8.6.1860. Der Hofnerhof von Helga Rueskäfer und Alfons Strähhuber bei der Präsentation des Meisaha Heftes.

Gernlindner Barackenkinder von Karl Muth

Durch den Zuzug von Heimatvertriebenen und Ausgebombten erhöhte sich nach Kriegsende die Einwohnerzahl in der Gemeinde Maisach erheblich. 1940 hatte die Gemeinde 2.596 Einwohner, 1946 bereits 3.539 und im Jahr 1950 zählte man 4.395 Einwohner. Überall herrschte ein großer Mangel an Wohnraum. Besonders die Familien, die durch den Krieg ihre Heimat verloren hatten, mussten nach Kriegsende untergebracht werden. In Schulen, Gasthöfen und privaten Unterkünften gab es in den Jahren nach Kriegsende noch sehr viele Massenunterkünfte. Hier die Lesung Gernlindner Barackenkinder von Karl Muth bei der Präsentation des Meisaha-Heftes.

Die Geschichte der Vogtländischen Gardinenweberei Friedrich von Franz Minholz

Mit der Vogtländischen Gardinenweberei Friedrich gab es in Maisach eine für unsere Gegend untypische Firma. Gegründet wurde sie 1930 durch den 26-jährigen Textiltechniker Karl Friedrich in dessen Heimat Falkenstein im Vogtland (Sachsen). Mit drei Webstühlen wurde eine mechanische Weberei ins Leben gerufen. 1937 hatte der Betrieb schon 30 Webstühle und 25 Maschinen bei sog. „Lohnwebern“. Dabei handelte es sich um Unternehmen, die Textilien im Auftrag anderer Kunden nach deren Vorgaben herstellten. Die Geschichte der Vogtländischen Gardinenweberei Friedrich von Franz Minholz aus dem neuen Meisaha-Heft.

Die Bewohner der Ringstraße in Gernlinden von Annemarie Karg

Seit 1962 lebt Annemarie Karg in der Ringstraße in Gernlinden. Diese Straße wurde damals als Ganzes geplant, d.h. alle Häuser wurden von einem Architekten incl. der Einteilung der Grundstücke, die unterschiedlich groß waren, geplant. Architekt war Edmund Josberger aus Maisach.
Die Bewohner der Ringstraße in Gernlinden von Annemarie Karg bei der Präsentation des Meisaha-Heftes.

Corona in Maisach – Leben im Ausnahmezustand (1) von Matthias J. Lange

45 Tage führte Blogger Matthias J. Lange von redaktion42 seinen Blog über
die Corona-Epedemie in Maisach. Er erschien unter redaktion42.com. Hier die subjektiven Eindrücke aus der Gemeinde Maisach, begonnen am 22. März 2020. Viele Videos und Bilder aus der Zeit finden sich im Blog. Die Blogposts wurden für Meisaha redaktionell überarbeitet und gekürzt. Die Langfassungen der Posts gibt es im Netz unter redaktion42.com . Hier mein Vortrag Corona in Maisach – Leben im Ausnahmezustand (1) von Matthias J. Lange

Jahresrückblick vom Juli 2024 – Juni 2025 von Elfriede Böttcher

Nach Angabe des Einwohnermeldeamts waren am 30. Juni 2025 in der Gesamtgemeinde Maisach 14527 Einwohner gemeldet. Es gab 901 Zuzüge und 880 Wegzüge. Hier der Jahresrückblick vom Juli 2024 – Juni 2025 von Elfriede Böttcher bei der Meisaha Vorstellung.

Und hier ein paar Eindrücke von der Veranstaltung: Danke an die Gemeinde Maisach für die großzügige Unterstützung.