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Musik für alte Männer

23. Februar 2009

Heute wieder alte Männer-Musik. Ich bin gerade dabei einen Teil meiner alten Schallplattensammlung zu digitalisieren. Ich habe mir in den USA einen Adapter gekauft und importiere die LPs jetzt mit SpinDoctor. Eigentlich nervt es, weil der Klang von der analogen Scheibe zu wünschen lässt und außerdem die Nachbearbeitung Zeit kostet. Im Grunde kaufe ich mir viele meiner Schallplatten als CD nach oder lade sie mir bei iTunes. Heute wollte ich es aber wissen und bin wieder im Keller verschwunden, wo Hunderte LPs lagern. Ganze Schätze wühlte ich durch. Ich habe alle Maxis von Mike Oldfield gehortet, zahlreiche Dylan-Bootlegs, die ich auf Flohmärkten erstanden habe.

Dann fiel mit die Doppel-LP Beck, Bogert & Appice Live in die Hände. Bei Amazon kostet die Scheibe als CD rund 33 Euro, also machte ich mich daran, den alten Blues-Rock von Jeff Beck und Konsorten zu digitalisieren. Wenn ich ehrlich bin, fand ich eigentlich Cream immer besser, aber heute hatte ich eben Lust auf Beck, Bogert & Appice. Wahrscheinlich war das Trio als Konkurrenz zu Cream gegründet, verfügte aber nicht über die musikalische Tiefe des Originals. Obwohl Jeff Beck  den Meister Eric God Clapton bei den Yardbirds nachfolgte ist Beck zwar ein genialer Gitarrist, aber für mich ist Clapton immer noch ein paar Takte besser.

Beck, Bogert & Appice brachten meines Wissen zwei LPs heraus. Eine Studio und dann eine Live-Scheibe. Ich habe irgendwann auf einem Flohmarkt noch eine Live last Rainbow in der Hand gehabt, weiß aber nichts genaues darüber. Ist zu lange her.

Cool waren die Songs „Superstition“ (eigentlich Stevie Wonder) und „oh to love you“. „Superstition“ habe ich sogar bei YouTube in grausamer Aufnahmequalität gefunden, zeigt aber die Spielfreude der Kapelle. Echt stark. So muss Musik sein und wenn es auch nur Musik für alte Männer ist.