Nachdem ich mir das jüngste Spiel der deutschen Fußballmannschaft angeschaut habe, wurde mir bewusst, warum Fußball in den USA keine Massensportart im Fernsehen wird. Ganz einfach, es dauert zu lange. Soccer, wie Fußball korrekt übersetzt in den USA heißt, ist nichts für amerikanische TV-Sender. Hier braucht man Sportarten die Werbeblöcke zulassen. Und was machen wir: Zweimal 45 Minuten und dazwischen eine Pause. Nein, so geht das nicht. Ein Baseball- oder Football-Match ist da schon besser. Angriff, Unterbrechung. Kaum haben die Jungs ein paar Meter gewonnen, dann wird unterbrochen und neu aufgestellt. Der ideale Platz für eine Werbepause. Und beim Baseball? Zum einen blick ich die Regeln sowieso nicht, zum anderen hab ich das Gefühl, das Spiel ist nur für Zuschauer da, die Hotdogs essen oder Dünnbier trinken wollen. Auch da sind Werbepausen super. Das amerikanische TV-System ist auf diese Werbeblöcke ausgerichtet und reagiert empfindlich, wenn es gestört wird. Ich habe noch eine Idee für die USA. Als ich in Schottland war, lief den ganzen Tag ein Kricket-Turnier. Spielen, Shortbread essen, Tee trinken, Spielen und das Publikum klatscht ganz eifrig. Also Kricket, das ich zugegebenermaßen auch nicht verstehe, ist ideal für das US-Fernsehen.
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Kein Platz für Fußball im US-Fernsehen
10. September 2008Schlagwörter:Fernsehen, Football, Fußball, Kricket, Schottland, Soccer, USA, Werbeblöcke, Werbung
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Wahlkampf made in USA
13. August 2008Wahlkämpfe in den USA und Deutschland sind unterschiedlicher, wie sie kaum sein könnten. Dies ist mir aufgefallen, als ich gerade in Los Angeles shoppen war. In einem coolen Klamottenladen, wo die Checker einkaufen (so wurde es mir gesagt und ich nix für mich gefunden habe), da lagen auch T-Shirts von Barack Obama. So ein bisschen im Warhol-Style. Ich habe noch keine T-Shirts von Angela Merkel bei uns gesehen. Vielleicht hat die Junge Union so was, aber im Laden an der Theke verkaufen, so was gibt es nicht. In einem Spielzeugladen hab ich dann noch ein Kartenspiel von Rudi Giuliani gesehen. Es wird gerade verramscht und kostet nur noch 5 US-Dollar. Zuvor wollte man 14,99 dafür. Cool war an der Kasse auch eine Action-Figur von Obama. Der Kassier meinte allerdings, dass die Ohren zu weit abstünden. Aber sonst sei Obama „a cool guy“. Angela, ich will auch eine Action-Figur von dir vertreiben und fett Kasse machen. Vielleicht kann man an ein paar CSU-Freaks noch eine FJS-Puppe verkaufen. Und wie wäre es mit Herbert Wehner mit Pfeife und verkniffenen Gesichtsausdruck? Und Joschka in Turnschuhen darf nicht fehlen, wie er dem Ministeramtseid abgab. Leute, das wird ein Geschäft: Politcs and Action. Ich bin dabei, wer macht mit?
Schlagwörter:Angela Merkel, Barack Obama, Deutschland, FJS, Giuliani, Joschka Fischer, Junge Union, Obama, USA, Wahlkampf, Wehner
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