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Social Media als Sicherheitsrisiko im Unternehmen

10. Februar 2013

Die Nutzung Sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Flickr gehört für viele Nutzer zum Alltag. Unternehmen stellen sich daher zwei große Fragen: Welche Sicherheitsprobleme ergeben sich, wenn zum Beispiel die Nutzung von Facebook am Arbeitsplatz zugelassen wird und wie beeinflusst es die Produktivität der Mitarbeiter? In einer weltweiten Umfrage von Kaspersky Lab gibt jede zweite Firma (50,2 Prozent) an, dass sie Soziale Netzwerke blockiert. Dies bedeutet Rang drei der gesperrten Dienste, hinter Online-Games (58,7 Prozent) und Filesharing (53,6 Prozent).

Deutsche Unternehmen sind hinsichtlich der Nutzungsmöglichkeit Sozialer Netzwerke etwas großzügiger. Hierzulande stehen Facebook und Co. bei 40,2 Prozent der befragten Organisationen auf der Verbotsliste. Damit belegen Soziale Netzwerke den vierten Rang blockierter Dienste. Denn die Nutzung von Online-Games (52,3 Prozent) Filesharing (47,7 Prozent) und Video-Streaming- beziehungsweise Internet-TV (46,2 Prozent) sind in deutschen Unternehmen in höherem Maße untersagt.

Ich kann mich noch erinnern, als E-Mail in Unternehmen eingeführt wurde. Nur Abteilungsleiter hatten einen E-Mail-Anschluss. Es könne ja nicht sein, dass jeder Mitarbeiter Informationen nach außen geben könne. Zudem dürfe es nicht sein, dass jeder E-Mail empfangen darf, um sich ggf. Viren einzufangen. Diese Zeiten liegen gar nicht lange zurück. Heute haben alle Mitarbeiter ein Telefon und einen E-Mail-Account und die Unternehmen sind nicht untergegangen.

Mit Facebook könnten die Mitarbeiter Botschafter für ihr Unternehmen sein, wenn die Chefs die Chance von sozialen Netzwerken erkannt hätten. Hier ringen IT-Abteilungen den Interessen des Marketings. Ich bin gespannt, wie es ausgeht.

Hauptmotivation für die Blockade von Facebook & Co. ist, dass die Unternehmen Angst vor Sicherheitsrisiken haben. Etwa jedes dritte (rund 32 Prozent) von Kaspersky Lab befragte Unternehmen – sowohl international als auch in Deutschland – zählt Soziale Netzwerke zu den drei größten IT-Sicherheitsrisiken. Nur Filesharing wird als Bedrohung noch gefährlicher eingeschätzt (45,0 Prozent weltweit und 38,2 Prozent in Deutschland).

Sperren allein sind allerdings kein adäquates Mittel, um das Sicherheitsrisiko ‚Soziale Netzwerke‘ zu minimieren.

 

43 Prozent der Online Gamer spielen bis zu vier Stunden pro Sitzung

19. Februar 2010

43 Prozent der Online Gamer spielen bis zu vier Stunden pro Sitzung

Als Nutzer von Social Media Diensten im Web stören mich ein paar Sachen. Eine Sache, die mir wirklich auf den Geist geht, sind die Meldungen rund um Farmville und Mafia Wars & Co. Es vergeht kein Tag über seltsame Statusmeldungen, welches Huhn im Stall ist oder welcher Goldschatz in welchem Feld vergraben ist. Meine Frage: Haben die Leut nichts anderes zu tun, als Tag und Nacht diese Spiele zu spielen? Hinkommen die persönlichen Erfolgsmeldungen von Kollegen, welchen Status sie in WoW haben. Ehrlich, ich kann es nicht mehr hören.

Jetzt liegen endlich verbindliche Studien vor. 43 Prozent der Online Gamer spielt zwischen einer und vier Stunden pro Sitzung. Dies geht als erstes Teilergebnis aus der Online Games-Studie des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor, umgesetzt von der Fachgruppe Connected Games. Weiterhin spielt der Großteil abends in der Woche sowie abends am Wochenende. Erstmals wurde durch den BVDW eine repräsentative und plattformübergreifende Befragung mit über 10.000 Online-Spielern in Deutschland durchgeführt. Die BVDW Studie behandelt Aspekte wie die Nutzungsintensität von Online Games sowie die demografische Struktur, das Nutzerverhalten, die Zahlungsbereitschaft und die Werbeaffinität der Spieler. Die Veröffentlichung der BVDW Online Games-Studie ist für März 2010 geplant.