Posts Tagged ‘Meeting’

Ergebnisprotokoll – gewusst wie

23. November 2009

Wer ein Meeting durchführt, sollte die Ergebnisse der Sitzung festhalten und zwar schriftlich. So ein Ergebnisprotokoll hat eine klar definierte Form. Es hat folgenden Aufbau: Wer macht was und bis wann!

Diese drei W (wer, was, wann) – mehr braucht es nicht. Die Vorteile liegen auf der Hand: Jeder weiß, was er zu machen und wann das Ergebnis vorzuliegen hat. Ausreden gibt es keine. Außerdem gibt es keine Missverständnisse nach der Art: Ach, ich dachte du kümmerst dich darum.

Zu Beginn des nächsten Meetings wird dann das Ergebnisprotokoll der jüngsten Sitzung vorgelegt und verglichen: Was ist erledigt, was steht aus und warum. Zudem motiviert es die Meetingteilnehmer, wenn sie einen Punkt im Ergebnisprotokoll abgearbeitet haben.

Probieren sie es aus – es lohnt sich.

Besprechungsregeln – es funktioniert

30. März 2009

 

Besprechungsregeln - gut für Meetings

Besprechungsregeln - gut für Meetings

 

 

Vor kurzem leitete ich mit meinem Kollegen Thomas Gerlach ein Seminar zum Thema „Das optimale Meeting“. Hier erarbeiteten die Teilnehmer Besprechungsregeln für Meetings. Die Teilnehmer gingen nach Hause und probierten die Regeln aus, natürlich modifiziert je nach Branche und Unternehmen. Und es funktioniert! Ich habe mal die wichtigsten Regeln zusammengefasst, die mir ganz gut gefallen haben.

1.     Jeder kommt pünktlich

2.     Handys/Telefone bleiben ausgeschaltet

3.     Jeder spricht per „ich“ und nicht per „man“

4.     Jeder spricht für sich und nicht für andere

5.     Es spricht immer nur einer

6.     Wortbeiträge erfolgen, nachdem der andere aufgehört hat

7.     Was meint denn der andere? Genau zuhören

8.     Sachlich bleiben

9.     Beim Thema bleiben

10. Keine Killerphrasen

11. Keine Nebengespräche

12. Vertrauliches bleibt in der Gruppe

13. Jeder ist für die Atmosphäre mitverantwortlich

Probieren Sie es aus. Diese Regeln gelten für alle und auch für Chefs. Und so kommt am Ende des Meetings auch etwas heraus. 

Die bessere Präsentation

12. Februar 2009

zen2

Ich möchte  eine Lanze für richtige Präsentationen brechen. Ich kann sie nicht mehr sehen, diese schrecklichen PowerPoint-Slides. Vollgepackt mit Bullet-Points und Text draufgequetscht. Bei vielen Meetings werde ich damit gequält.

Der Vortragende liest die Folien ab und klickt weiter und fängt wieder an zu lesen. Nein Freunde, das ist keine Präsentation, dies ist eine Folter. Da kann ich besser die Vorlagen austeilen und wenn einer Fragen hat, kann man ihm das Problem erläutern. Das spart Zeit und Nerven.

Präsentation hat etwas mit Performance zu tun. Bei vielen meiner Präsentationen wurde ich durch ein Buch von Garr Reynolds inspiriert: Zen. Das Buch ist für jeden Visualisierer eine Offenbarung. Die Kunst der Präsentation ist leider wenigen gegeben, viele scheitern täglich daran. Hier gibt es die richtigen Tipps für eine gelungene Präsentation mit PowerPoint und Konsorten. Jeder Artist sollte die Ratschläge des Profis Reynolds berücksichtigen, um möglichst nachhaltig bei seinem Publikum im Gedächtnis zu bleiben. Die Ideen des Präsentations-Zen sind einfach, aber schlichtweg genial und führen in zahlreichen Praxistests zum Erfolg. Nach der Lektüre wird keine PowerPoint-Präsentation mehr langweilig daherkommen. Die deutsche Fassung ist bei Addison-Wesley erschienen und kostet rund 30 Euro.

Garr Reynolds: Zen

Addison-Wesley

ISBN: 978-3827327086

240 Seiten, EUR 29,95