Posts Tagged ‘Erinnerungen’

Privatkonzert: Bob Sumner und Etienne Tremblay: Wenn leise Songs ganz tief berühren

26. Mai 2026

Ich war neugierig auf Bob Sumners als ich die Einladung zu einem Privatkonzert nach München bekam. Bob Sumner ist ein kanadischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber aus dem Umfeld von Americana, Folk, Country und Alt-Country. Er stammt aus dem Raum Vancouver und war lange gemeinsam mit seinem Bruder Brian als Teil der Sumner Brothers unterwegs, ehe er sich als Solokünstler ein eigenes Profil erarbeitete. Diese Herkunft hört man seiner Musik an: Sie ist verwurzelt in der Tradition nordamerikanischer Erzähllieder, aber sie klingt nicht museal oder nostalgisch. In München spielte er zusammen mit seinem Kumpel Etienne Tremblay, der ein exzellenter Gitarrist ist.

Sumner schreibt Songs, die von Beziehungen, Einsamkeit, Alkohol, Freundschaft, Sehnsucht, Verlust und der Suche nach einem Ort handeln, an dem man für einen Moment zur Ruhe kommen kann. Es ist Musik für kleine Bühnen, für aufmerksame Zuhörer und für Menschen, die in einem Lied mehr suchen als nur eine eingängige Melodie.

Sein aktuelles Album „Some Place to Rest Easy“, erschienen im September 2024, zeigt besonders deutlich, wohin Sumners musikalische Reise geht. Die Platte bewegt sich zwischen klassischem Country, Folkballade, Americana und moderner, atmosphärischer Produktion. Auf der Bandcamp-Seite zum Album wird beschrieben, dass Sumner traditionelle Elemente wie Steel Guitar, Dobro und Countrypolitan-Streicher mit ambienten Klangflächen und sogar dezenten Synthesizer-Spuren verbindet. Das ist ein wichtiger Punkt, denn Sumner klingt zwar nach einem Künstler, der George Jones, Willie Nelson oder Waylon Jennings kennt, aber er bleibt nicht einfach bei der Vergangenheit stehen. Seine Songs sind warm, erdig und oft melancholisch, aber sie besitzen zugleich eine klangliche Offenheit, die sie zeitgemäß macht.

Musikalisch lebt Sumners Werk stark von seiner Stimme. Sie ist nicht glatt, sondern trägt eine gewisse Rauheit und Lebenserfahrung in sich. Er singt mit einer Mischung aus Zärtlichkeit, Zurückhaltung und innerer Dringlichkeit. Gerade darin liegt seine Stärke: Er muss nichts übertreiben, um glaubwürdig zu sein. In Songs wie „Bridges“, „Motel Room“, „Don’t We Though“ oder „Forty Years On The Floor“ entwickelt er kleine Geschichten, die wie Momentaufnahmen aus einem Leben wirken. Da geht es um verbrannte Brücken, Nächte in Motelzimmern, brüchige Liebe, Alkohol, Reue und Erinnerungen. Americana Highways beschreibt „Bridges“ als atmosphärische Ballade mit erzählerischem Charakter und hebt Sumners Fähigkeit hervor, Geschichten nicht nur mit Texten, sondern auch mit Stimme, Gitarre und Komposition zu erzählen. 

Bemerkenswert ist, dass Sumner seine Musik nicht auf bloße Traurigkeit reduziert. Viele seiner Lieder kreisen zwar um gebrochene Herzen und schwierige Lebensphasen, doch sie haben auch Trost, Wärme und manchmal einen fast kameradschaftlichen Ton. Der Hörer sitzt nicht vor einem Künstler, der sich selbst ausstellt, sondern vor einem Erzähler, der das Scheitern kennt und trotzdem weiter singt. Genau daraus entsteht die emotionale Kraft seiner Musik. Sie erinnert an klassische Country-Songwriter, an Folk-Erzähler und an jene Americana-Künstler, die nicht auf große Gesten setzen, sondern auf Genauigkeit, Atmosphäre und Wahrhaftigkeit. Lonesome Highway ordnet seine Themen entsprechend als verletzlich und oft dunkel ein, betont aber, dass Sumner diese Stoffe feinfühlig behandelt.

Eine wichtige Rolle spielt dabei Etienne Tremblay, mit dem Sumner derzeit unterwegs ist. Tremblay ist nicht nur Begleitmusiker, sondern ein enger musikalischer Partner. Auf „Some Place to Rest Easy“ ist er unter anderem an der Leadgitarre zu hören; zudem war er an mehreren Songs beteiligt, darunter „Bridges“, „Forty Years“, „Baby I Know“ und „Familiar Feeling“. Das Zusammenspiel der beiden macht auch live den besonderen Reiz aus: Sumner bringt die Songs, die Stimme und die erzählerische Mitte mit, Tremblay öffnet den Raum mit Gitarrenlinien, die mal sparsam, mal melodisch, mal fast schwebend wirken.

Gerade in der Duo-Besetzung entfaltet diese Musik ihre Stärke. Ohne großes Bühnengetöse rücken Stimme, Text und Gitarre in den Vordergrund. Sumners Lieder brauchen keine überladene Produktion, um zu wirken; sie leben von Nuancen, vom Klang einer angeschlagenen Saite, vom Nachhall einer Zeile, vom Atem zwischen zwei Versen. Tremblays Gitarrenspiel ergänzt diese Zurückhaltung, weil es die Songs nicht überdeckt, sondern ihnen zusätzliche Farbe gibt. In dieser Form entsteht eine intime Konzertatmosphäre, die gut zu Sumners Musik passt: Man hört keine Show im üblichen Sinn, sondern Geschichten, die langsam ihre Wirkung entfalten.

Bob Sumner ist damit ein Künstler, der die Tradition des Country und Folk ernst nimmt, ohne sich von ihr einsperren zu lassen. Seine Musik hat den Staub der Straße, den Geruch von Bars und Motelzimmern, aber auch die Weite moderner Americana-Produktionen. Sie erzählt von Menschen, die etwas verloren haben, die weiterziehen müssen oder bleiben wollen, obwohl sie nicht genau wissen, wo sie hingehören. Das macht seine Songs so zugänglich und zugleich so eigenständig. Wer Bob Sumner und Etienne Tremblay live erlebt, begegnet keiner lauten Pose, sondern einem konzentrierten, fein gearbeiteten Zusammenspiel zweier Musiker, die wissen, dass ein guter Song oft mehr sagt, wenn man ihm Raum lässt. Ich war von dem Privatkonzert begeistert und kann auch das Album absolut empfehlen.

„Man zündet kein Stück Kindheit an!“ – Warum der Anschlag auf die Maus ein Schlag ins Herz ist

30. Juli 2025

Was zum Himmel stimmt mit manchen Menschen nicht?! Da steht sie – orangefarben, freundlich, übergroß und mit einem Lächeln, das seit über 50 Jahren Generationen von Kindern durch die Kindheit begleitet – die Maus. Und jemand zündet sie einfach an. Die Maus! Nicht ein Verkehrsschild, nicht eine Mülltonne, nicht ein Werbeplakat – die Maus. Ein Symbol für Bildung, Neugier, Freundlichkeit. Ein Wesen, das nie jemandem wehgetan hat. Und doch fällt sie einem feigen Akt von Vandalismus zum Opfer. Mir platzt der Kragen.

Wie abgestumpft muss man sein, um so etwas zu tun? Wer hat so wenig Respekt vor all dem, was die Maus verkörpert? Diese Figur steht für all das, was in dieser Welt noch gut ist – für kindliches Staunen, für Zusammenhalt, für Verständlichkeit in einer oft viel zu komplizierten Welt. Und nun steht da eine verkohlte Maus – weil jemand offenbar meinte, das sei ein passendes Ziel für Frust, Langeweile oder stumpfe Zerstörungswut.

Das ist kein Kavaliersdelikt. Das ist ein Anschlag auf unsere Kindheitserinnerungen, auf ein kulturelles Erbe. Man zündet kein Stück Herz an. Und das ist die Maus: Herz, Wärme, Verlässlichkeit. Für viele Kinder, auch für ich, war die Maus der erste Kontakt mit Wissenschaft, Technik, Sprache – liebevoll erklärt, nie von oben herab, immer mit Respekt für das kindliche Denken. Und jetzt steht da nur eine angebrannte Maus.

Es ist nicht einfach nur eine Statue. Es ist ein Ort, zu dem Kinder mit leuchtenden Augen kamen, wo Familien Fotos machten, wo Passanten kurz stehenblieben, lächelten, und sich an ihre eigene Kindheit erinnerten. Und ein Idiot hat beschlossen, das alles soll in Flammen aufgehen.

Nein, das dürfen wir nicht hinnehmen. Es reicht nicht, einfach nur betroffen zu sein. Wir sollten wütend sein. Wütend über die Respektlosigkeit, über diese Herzlosigkeit, über einen Angriff auf das, was uns alle als Gesellschaft miteinander verbindet: unsere gemeinsame Erinnerung an das Staunen und Lernen mit der Maus.

Was bleibt? Unsere Entschlossenheit. Die Maus wird zurückkommen. Bunter, schöner, stärker als je zuvor. Denn das, wofür sie steht, lässt sich nicht verbrennen. Aber vergessen dürfen wir diesen Angriff nicht. Es war mehr als Sachbeschädigung. Es war ein Schlag ins Herz unserer Kindheit. Ich hoffe, dass der oder die Täter gefasst werden.

Nach dem Brand der Maus-Figur vor dem WDR in der Kölner Innenstadt soll die Maus jetzt ganz schnell wieder gesund werden: „Viele Maus-Fans haben bereits Erste Hilfe geleistet und Pflaster geklebt. In den nächsten Tagen schicken wir sie dann in eine längere Kur, damit die Brandwunden gut versorgt werden können. Die Maus kommt auf jeden Fall so schnell wie möglich wieder“, verspricht Matthias Körnich, Leiter des Kinderprogramms.

Noch ist es ein trauriges Bild: Die beliebte Figur ist am rechten Arm und im Gesicht stark verkohlt. Nicht nur Pflaster symbolisieren die Anteilnahme, auch über die sozialen Medien erreichen die Maus viele liebe Genesungswünsche, darunter auch von der Seamstraße.

75 Jahre PresseClub München

5. April 2025

Seit 30 Jahren oder mehr bin ich Mitglied in dieser Institution in München. Ich hab mein Eintrittsdatum vergessen. Nun feierte der Internationale PresseClub München seinen 75. Geburtstag mit einem Festakt in der bayerischen Residenz zu der Bayerische Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, Florian Herrmann geladen hatte. Bei allen vielen schönen Worten gab es eine besondere Überraschung: Charlotte Knobloch wurde zum Ehrenmitglied des Clubs ernannt. Charlotte Knobloch ist seit 1985 Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und eine streitbare Mahnerin.

Alle Redner betonten die Wichtigkeit einer demokratischen Presse, wiesen aber auch darauf hin, dass die Medienbranche in einem Umbruch ist. Gastgeber und Mutmacher Florian Herrmann meinte zwar, dass die besten Zeiten des Journalismus noch vor uns liegen würde. Zurückgeschaut hat Medienunternehmer und Journalist Helmut Markwort, der an eine der vielen Club-Reisen erinnerte. Damals ging es nach China, das noch unter Mao die Kulturrevolution verkraften musste. In Erinnerung blieb mir, dass der großartige Gerd Runge seinen Hund nachts Gassi führen musste, weil die Chinesen Geschmack an Hund gefunden hatte. Ich hinterfragte die Story des Geschichtenerzählers nicht.

Der amtierende Vorsitzende Uwe Brückner stellte die Leistungsfähigkeit der Münchner Institution am Marienplatz heraus, die sich weiterentwickeln würde. In den PresseClub ging beispielsweise der Bloggerclub hervor und der Verband der Nachwuchsjournalisten in Bayern geht in den PresseClub auf. In beiden Vereinen war ich aktiv tätig.

Gelungen war die Überraschung der Ehrenmitgliedschaft von Charlotte Knobloch. Ich habe die 92jährige Dame immer wieder im Club getroffen und finde es ein richtiges Zeichen vom Vorstand, sie als Ehrenmitglied aufzunehmen. Hier hier Ansprache und sorry für den schlechten Ton in den Hallen der Residenz.

Ich habe mich an diesen Abend prächtig unterhalten mit vielen Weggefährten. Meine tiefe Verbeugung vor dem ehemaligen Club-Vorsitzenden Norbert Matern und auch vor meinen guten Freund Gero Himmelsbach. Ich unterhielt mich mit u.a. Markus Kaiser, Christopher Nordhoff, Tobias Russ, Susanne Himmelsbach, Michael Schmatz, Rudolf Reisbeck, Petra Schmieder-Runschke und Eva Moser. Klatsch und Tratsch

Es gibt ein schönes Sonderheft zur Clubgeschichte, in der ich sogar abgebildet bin und ein Foto beisteuern konnte.

Schreibmaschinen, Fernschreibern und Telefonen
Der PresseClub München e.V. feierte also im Jahr 2025 sein 75-jähriges Bestehen und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung des Journalismus in Deutschland verbunden ist. Gegründet wurde der Club am 16. März 1950 unter dem Namen „Verein Auswärtige Presse“ von 41 Journalisten, die sich bereits am 2. August 1948 zur Arbeitsgemeinschaft Auswärtige Presse im Verband der Berufsjournalisten in Bayern zusammengeschlossen hatten. In den ersten Jahren nach seiner Gründung diente der Club vor allem als Arbeitsstätte für Journalisten, ausgestattet mit Schreibmaschinen, Fernschreibern und Telefonen.Seit seiner Gründung haben zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport den PresseClub besucht, darunter Hildegard Knef, Franz Josef Strauß, Hans-Dietrich Genscher, Olof Palme, August Everding, Mario Adorf, Gerhard Schröder und Helmut Kohl. Diese Besuche unterstreichen die Bedeutung des Clubs als zentrale Plattform für den Austausch zwischen Medienschaffenden und Entscheidungsträgern.

Heute zählt der PresseClub München rund 800 Mitglieder, darunter Journalistinnen und Journalisten, Pressesprecher und Medienverantwortliche aus verschiedenen Bereichen. Der Club versteht sich als unabhängige und überparteiliche Institution, die Themen zur Diskussion stellt und journalistische sowie gesellschaftspolitische Entwicklungen begleitet. Mit jährlich bis zu 300 Veranstaltungen, darunter Pressekonferenzen, Diskussionsrunden und Workshops, bietet der Club ein vielfältiges Programm.

Ein besonderes Anliegen des PresseClubs ist die Förderung des journalistischen Nachwuchses. Seit 2004 bietet der Club ein Mentoring-Programm an, bei dem erfahrene Journalistinnen und Journalisten junge Kolleginnen und Kollegen auf ihrem beruflichen Weg begleiten und beraten. Dieses Engagement unterstreicht die Verpflichtung des Clubs zum Qualitätsjournalismus und zur Unterstützung der nächsten Generation von Medienschaffenden.

Für mich steht fest: Mit seiner reichen Geschichte und seinem kontinuierlichen Engagement bleibt der PresseClub München eine zentrale Institution für den Journalismus und die Medienlandschaft in Deutschland. Und ich bin stolz darauf, ein wenig zu der Geschichte beigetragen zu haben.

Buchtipp: Das München Album von Gerhard Holzheimer und Katja Sebald

20. März 2025

Aus einer München-Gruppe habe ich am Rande eines Postings einen schönen nostalgischen Buchtipp bekommen. Das München Album von Gerhard Holzheimer und Katja Sebald. Beide sind im oberbayerischen Raum keine Unbekannte – Holzheimer ist Schriftsteller, Sebald ist Journalistin und Kuratorin.

Mit dem Buch das München Album hatten sie eine nette Idee. Menschen sollten ihre alten Fotoalben sichten oder auf dem Dachboden alte Fotos suchen und ihr persönliches zeitgeschichtliches Album anlegen. Mit dem München Album haben sie es uns vorgemacht. Viele Fotos wurden aufgetrieben, chronologisch geordnet und mit erklärenden Texten ergänzt. Einige Fotos aus dem Buch stammten aus dem Privatbesitz, andere aus Archiven – das passt zwar nicht zur ursprünglichen Idee der Fotos vom Dachboden, aber egal.

Ich habe diesen Streifzug durch die Stadtgeschichte genossen und es hat mich inspiriert, was für mich das Wichtigste ist. Die Bilder und Geschichten begannen nach dem Zweiten Weltkrieg als München zerbombt war und von US-Truppen besetzt wurde. München – eine Stadt voller Kontraste, eine Stadt, die sich neu erfand. In den Jahren nach dem Krieg erhob sie sich aus den Trümmern, die Wunden der Vergangenheit noch sichtbar, aber der Blick nach vorne gerichtet. Die Straßen füllten sich mit Leben, mit Menschen, die Träume hatten, mit Geschäftsleuten, die von Aufschwung sprachen, mit Familien, die sich ein neues Zuhause schufen. Es war die Zeit des Wirtschaftswunders, eine Epoche, in der der Glanz der Zukunft die Schatten der Geschichte überstrahlen sollte.

Die Frauen in eleganten Kleidern, die Männer mit Hüten, das geschäftige Treiben auf der Kaufingerstraße – all das erzählte von einem München, das wieder pulsierte. Biergärten füllten sich mit Lachen, und sonntags strömten die Menschen in Scharen an die Isar, um sich eine Pause vom neu entfachten Arbeitseifer zu gönnen. Die Stadt blühte auf, zwischen den frisch errichteten Gebäuden und den letzten Narben des Krieges.

Doch mit der aufstrebenden Moderne kam auch der Widerstand. In den Hörsälen der Universitäten keimte eine neue Bewegung heran – eine Generation, die nicht nur von Wohlstand sprach, sondern von Veränderung, von Freiheit. Der Muff der Vergangenheit sollte nicht in den Polstern der Republik hängen bleiben. In Schwabing und an der Ludwig-Maximilians-Universität formierten sich junge Stimmen gegen alte Strukturen. Proteste, Diskussionen, Aufbruch – München wurde zur Bühne für eine neue Zeit.

Zwischen den Wirtschaftswunderjahren und den brennenden Fragen der Jugend lag eine Stadt im Wandel. Eine Stadt, die wuchs, die sich formte, die Altes bewahrte und Neues herausforderte. Ein München, das lebte, das stritt, das lachte – und das sich, egal in welcher Zeit, immer wieder neu erfand.

Ich erbte von meinen verstorbenen Eltern ihre Fotoalben. Darin Hunderte von Fotos von Menschen und Ereignissen, die mir unbekannt waren. Ab und zu gab es aber Schnappschüsse, die einen gewissen historischen Wert haben, wie beispielsweise die Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit an denen mein Papa in Berlin teilgenommen hat. Oder Hochwasser am Rhein mit einem überschwemmten Deutschen Eck in Koblenz. Oder Spaziergänge meiner Eltern in der Mode der Sechziger und später Siebziger Jahre.