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PresseClub München: Slowenien setzt beim Gesundheitstourismus auf Natur, Individualität und Lebensqualität

2. Oktober 2026

Thermalwasser, medizinische Kompetenz, Bewegung, gesunde Ernährung und viel Natur: Bei einer Veranstaltung im PresseClub München präsentierte sich Slowenien als Gesundheits- und Wellnessdestination, die weit über den klassischen Kuraufenthalt hinausgehen will. Im Mittelpunkt steht zunehmend die Frage, wie Menschen ihre Gesundheit erhalten können, bevor Beschwerden entstehen.

Slowenien ist klein, doch gerade darin sehen die Tourismusverantwortlichen des Landes eine große Stärke. Zwischen Alpen und Adria, Wäldern, Weinregionen und Thermalquellen liegen oft nur kurze Wege. Diese Vielfalt soll künftig noch stärker für einen nachhaltigen Gesundheits- und Wellnesstourismus genutzt werden. Hier der komplette Vortrag als Video:

Bei einer Veranstaltung im PresseClub München unter dem Titel „Slowenien – Gesundheit und Wohlbefinden“ stellten Vertreter des slowenischen Tourismus und der Naturheilbäder ihre Konzepte vor. Rebeka Kumer Bizjak, Leiterin des Slowenischen Tourismusamtes in München, zeichnete zum Auftakt das Bild eines Landes, in dem Natur nicht nur Kulisse, sondern wesentlicher Bestandteil des touristischen Angebots ist.

„Slowenien ist ein Land faszinierender Kontraste“, erklärte Rebeka Kumer Bizjak. Alpenlandschaften, mediterrane Einflüsse, historische Städte, moderne Kultur, ausgezeichnete Gastronomie und eine ausgeprägte Thermaltradition lägen auf engem Raum beieinander. Gerade für Reisende, die Erholung mit Aktivität, Kulinarik und Kultur verbinden möchten, eröffne dies zahlreiche Möglichkeiten.

Eine besondere Rolle spielt dabei das Wasser. Slowenien verfügt über zahlreiche Thermal- und Mineralwasserquellen und eine lange Tradition der Naturheilbäder. Für Kumer Bizjak passt dies zu einem grundsätzlichen Wandel im Reiseverhalten. Gesundheit, Wohlbefinden und ein bewusster Umgang mit den eigenen Ressourcen würden für viele Gäste wichtiger. „Alles, was Sie hier erleben, kann Teil eines Weges zu mehr Wohlbefinden werden“, fasste sie den Anspruch zusammen.

Vom klassischen Kurort zum Gesundheitszentrum
Dass traditionelle Heilbäder keineswegs ein Auslaufmodell sind, machte Saša Požar, Leiterin des Verbandes der slowenischen Naturheilbäder, deutlich. Im Gegenteil: Der Boom von Gesundheitskliniken und sogenannten Longevity-Angeboten sei für die Thermen eher Chance als Konkurrenz.

„Kliniken bieten wichtige Diagnostik, moderne Technologien und personalisierte Programme. Heilbäder können aber etwas hinzufügen, das sich nicht einfach technisch herstellen lässt: Natur, natürliche Heilfaktoren, Ruhe und Wohlbefinden an einem Ort“, sagte Požar.

Entscheidend sei ein verändertes Gesundheitsbewusstsein. Menschen beschäftigten sich heute zunehmend mit ihrer Gesundheit, bevor sie krank würden. Sie wollten möglichst lange aktiv, leistungsfähig und selbstständig bleiben. Damit verändere sich auch die Funktion der Heilbäder. „Die Thermen entwickeln sich von Orten, die man besucht, wenn man krank ist, zu Orten, die man besucht, um gesund zu bleiben“, brachte Požar den Wandel auf den Punkt.

Gerade angesichts von Stress und hoher Belastung im Alltag gewinne dieser Ansatz an Bedeutung. Ein Aufenthalt solle nicht lediglich ein paar angenehme Tage ermöglichen. Ruhe, guter Schlaf, Bewegung, Naturerlebnisse und bewusste Ernährung könnten zusammenspielen. „Die Menschen brauchen Möglichkeiten, körperlich und mental wieder Kraft zu schöpfen, Zeit in der Natur zu verbringen und wieder zu sich selbst zu finden.“

Thermalwasser trifft medizinisches Wissen
Die besondere Stärke Sloweniens sieht Požar in der Verbindung natürlicher Ressourcen mit medizinischem Fachwissen. Auf einer Fläche von gut 20.000 Quadratkilometern finden sich Thermal- und Mineralwasser, Heilklima und weitere natürliche Heilfaktoren. „Natur allein reicht nicht aus“, betonte Požar. „Wenn wir sie aber mit dem Wissen unserer medizinischen Fachkräfte und mit unserer jahrhundertelangen Erfahrung verbinden, entsteht eine Kombination, die die slowenischen Heilbäder besonders macht.“

Zwölf slowenische Naturheilbäder gehören dem Verband an. Dabei gebe es bewusst kein einheitliches Konzept. Einige Einrichtungen konzentrierten sich stärker auf medizinische Anwendungen und Rehabilitation, andere auf Wellness, Prävention, Familien oder Aktivurlaub. Auch die jeweilige Landschaft präge das Angebot.

Ein Vorurteil möchte Požar dabei ausräumen: dass Thermal- und Heilbäder vor allem etwas für ältere Menschen seien. „Das ist ein überholtes Bild.“ Junge Gäste kämen inzwischen wegen Fitness, Gesundheitsvorsorge oder Digital Detox, Familien wegen gemeinsamer Erlebnisse und ältere Gäste, um ihre Mobilität und Gesundheit möglichst lange zu erhalten.

Gerade die Generation Z beschäftige sich teilweise früher mit Ernährung, Bewegung und Gesundheit als frühere Generationen. Wellness und Prävention seien damit längst keine Frage des Alters mehr. „Heilbäder sind nicht für alte Menschen. Sie sind für Menschen, die auf sich achten und möglichst gesund alt werden wollen.“

Drei Landschaften, drei Gesundheitswelten
Wie unterschiedlich solche Angebote aussehen können, erläuterte Jože Berus, Direktor der Terme Krka. Das Unternehmen verbindet mehrere Standorte, die auf einer gemeinsamen Gesundheitsphilosophie basieren, landschaftlich und inhaltlich jedoch unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Dolenjske Toplice gehört zu den traditionsreichen Thermalorten Sloweniens und liegt in einer waldreichen Umgebung. Ruhe, Erholung und medizinische Anwendungen stehen hier im Mittelpunkt. Šmarješke Toplice verbindet Gesundheitsangebote stärker mit Bewegung und verfügt unter anderem über einen Schwerpunkt im Herz-Kreislauf-Bereich. An der Adriaküste wiederum nutzt das Talaso Strunjan die natürlichen Bedingungen des Meeres für Thalassotherapie.

„Die Philosophie ist ähnlich, aber die Natur ist jeweils eine andere“, erklärte Berus. „Wir haben Wald, Hügellandschaft und Meer.“ Genau diese Umgebung werde gezielt in die Programme einbezogen.

Dabei spielen medizinische Fachkräfte weiterhin eine zentrale Rolle. Ärzte, Physiotherapeuten, Ernährungsberater und Sportexperten arbeiten gemeinsam an individuell abgestimmten Angeboten. Neben Behandlung und Rehabilitation gewinnt die Prävention an Bedeutung.

Auch das Sicherheitsgefühl sei insbesondere für ältere Gäste wichtig. Medizinische Teams vor Ort könnten ihnen ermöglichen, einen Urlaub zu genießen und gleichzeitig zu wissen, dass im Bedarfsfall professionelle Hilfe vorhanden ist.

Gesundheit geht auch durch den Magen
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist für Berus die Gastronomie. „Essen ist eine der wichtigsten Säulen der Gesundheit. Und wenn wir reisen, erinnern wir uns oft besonders an das, was wir gegessen haben.“

Deshalb setze Terme Krka möglichst auf regionale Rohstoffe und frisch zubereitete Speisen. Industriell vorgefertigte Lebensmittel seien weitgehend aus den Küchen verbannt worden. Je nach Gesundheitsprogramm könnten zudem individuelle Ernährungspläne entwickelt werden, beispielsweise für Menschen mit Diabetes, Zöliakie oder besonderen gesundheitlichen Zielen.

Wichtig sei dabei, dass gesundes Essen nicht nach Verzicht schmecke. „Das Essen muss nicht nur gesund sein, sondern auch gut schmecken. Die Gäste sollen es genießen.“ Idealerweise endet ein Gesundheitsaufenthalt deshalb nicht mit der Heimreise. Die Gäste sollen Wissen über Ernährung, Bewegung und einen gesundheitsbewussteren Lebensstil mitnehmen und in ihren Alltag integrieren können.

Individuelle Programme statt Wellness von der Stange
Dieser Ansatz zieht sich durch viele Angebote. Ärzte, Ernährungsfachleute, Physiotherapeuten, Sporttrainer und Köche sollen nicht nebeneinander, sondern gemeinsam arbeiten. Wandern und Radfahren, Thermalwasser und Massagen, medizinische Untersuchungen, Entspannung und Ernährung werden miteinander verbunden.

„Es geht darum, alle Bereiche unseres Lebens zusammenzubringen“, erklärte Berus. Ziel seien zunehmend maßgeschneiderte Programme statt standardisierter Wellnesspakete. Genau darin sieht auch Požar die Zukunft der Branche. In fünf oder zehn Jahren werde Wohlbefinden weniger ausschließlich mit Verwöhnen und klassischer Wellness verbunden sein. „Der Schwerpunkt wird stärker auf langfristiger Gesundheit liegen – auf Angeboten für Menschen, die gesund bleiben wollen.“

Slowenien bringe dafür gute Voraussetzungen mit: natürliche Heilfaktoren, medizinische Kompetenz und eine Thermaltradition, die teilweise Jahrhunderte zurückreiche.

Kein Massentourismus als Zukunftsmodell
Für Berus ist klar, dass Slowenien im Gesundheitstourismus nicht über Masse wachsen sollte. „Wir sind ein kleines Land mit rund zwei Millionen Einwohnern. Unser Weg kann nicht der Massentourismus sein.“

Statt immer größere Anlagen zu errichten und möglichst viele Gäste aufzunehmen, gehe es darum, die Qualität bestehender Angebote weiterzuentwickeln. „Unsere Vision sind individuelle Programme und hochwertige Leistungen mit einem Mehrwert für den Gast.“

Požar sieht gerade in der überschaubaren Größe Sloweniens einen Vorteil. Die Entfernungen seien kurz, sodass sich ein Aufenthalt in einer Therme problemlos mit Kultur, Gastronomie, Natur oder einem Ausflug ans Meer verbinden lasse. Gesundheitstourismus müsse deshalb nicht bedeuten, eine Woche ausschließlich innerhalb einer Thermalanlage zu verbringen. „In Slowenien ist alles nah beieinander“, sagte Požar. „Wer in ein Heilbad kommt, kann gleichzeitig Städte kennenlernen, die Landschaft erleben oder ans Meer fahren. Es gibt weit mehr zu entdecken als nur das Spa-Programm.“

Damit formuliert Slowenien einen Anspruch, der über klassische Wellness hinausgeht. Der Aufenthalt soll Erholung bieten, zugleich aber Anregungen für den Alltag liefern. Gesundheit wird dabei als Zusammenspiel von medizinischer Kompetenz, Bewegung, Ernährung, Natur und mentaler Erholung verstanden.

Oder, wie es bei der Präsentation in München immer wieder anklingt: Der moderne Kurgast soll nicht erst kommen, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Er soll kommen, damit es möglichst lange gut funktioniert.

Psychische Belastung im Job zu erkennen 

9. April 2026

Ich war lange Jahre Führungskraft in Organisationen und Verlagen. Doch auch als Selbstständiger habe ich mit Führung von Projektteams zu tun und ich merke, dass das eine oder andere Teammitglied unausgeglichen und gestresst ist. Fest steht für mich: Eine Kultur des Hinschauens beginnt immer mit einem einfachen Schritt: dem ehrlichen Interesse am Menschen.

Wenn dauerhafter Druck, Erschöpfung oder Schlafmangel den Alltag bestimmen, bleibt das selten ohne Folgen. Psychische Belastungen gehören heute zu den häufigsten Ursachen für längere Fehlzeiten – und doch werden sie oft erst bemerkt, wenn die Kräfte schon lange nachlassen. Denn Stress schleicht sich nicht an einem Tag ein; er wächst leise, oft unbemerkt, zwischen Terminen, Mails und Meetings.
Umso wichtiger ist es, Anzeichen frühzeitig wahrzunehmen – bei sich selbst ebenso wie bei anderen. Diese fünf Impulse helfen, aufmerksam zu bleiben und offen miteinander ins Gespräch zu kommen.

  1. Veränderungen wahrnehmen – und ernst nehmen
    Manchmal ist es nur ein leiser Wandel: die Kollegin, die sonst lacht, wirkt plötzlich gereizt; jemand zieht sich immer mehr zurück oder arbeitet ausdauernd bis spät am Abend. Solche Veränderungen sind oft ein stiller Hilferuf. Beobachte, was sich über Wochen verändert hat – im Verhalten, in der Stimmung, in der Energie. Achtsamkeit ist der erste Schritt, um zuzuhören, bevor echte Erschöpfung entsteht.
  2. Warnsignale im Zusammenhang sehen
    Dauerhafte Überstunden, Unruhe oder das ständige Übernehmen zusätzlicher Aufgaben – all das sind mögliche Hinweise auf Überforderung. Wichtig ist, nicht einzelne Momente zu bewerten, sondern das Gesamtbild zu erkennen. Wer permanent über seine Grenzen geht, braucht kein Urteil, sondern Verständnis und Unterstützung.
  3. Worte finden, die tragen
    Ein Gespräch über seelische Belastung braucht Mut – auf beiden Seiten. Sprich offen, aber respektvoll an, was dir auffällt: „Mir ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit sehr still bist. Wie geht es dir?“ Solche einfachen Worte können Türen öffnen. Entscheidend ist, ehrlich und ohne Bewertung zuzuhören, statt zu deuten oder zu diagnostizieren.
  4. Da sein und einfach zuhören
    Nicht jede*r ist bereit, sofort über Belastungen zu sprechen. Doch echtes Zuhören zeigt: Du bist da. Ein ruhiges Gespräch, ein Moment ohne Druck, kann Vertrauen schaffen. Manchmal genügt dieses Signal, damit Hilfe überhaupt möglich wird.
  5. Unterstützung sichtbar machen – und sie annehmen
    Niemand muss Belastung allein tragen. Ob interne Gesundheitsangebote, psychologische Beratung oder digitale Plattformen – es gibt viele Wege, sich Unterstützung zu holen. Wichtig ist, dass sie bekannt sind, leicht zugänglich und angstfrei genutzt werden können. Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.

Gesundheit beginnt in der Haltung
Wer ein Team führt, trägt Verantwortung – nicht nur für Ergebnisse, sondern auch für Menschen. Veränderungen wahrzunehmen, Gespräche früh zu suchen und entlastende Strukturen zu fördern, schafft Vertrauen. Faire Aufgabenverteilung, realistische Ziele und Raum für Erholung sind keine Extras, sondern Grundlagen gesunder Arbeit.

„Dicke Wampe, gute Vorsätze – und warum Geduld der wichtigste Trainingspartner ist

22. Januar 2026

Zum Jahresbeginn 2026 dreht sich im Podcast „Dombo bewegt“ alles um ein Thema, das viele Menschen beschäftigt: gute Vorsätze. Ich sprach mit Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit in Maisach darüber, warum Neujahrsvorsätze oft scheitern, welche Rolle Bewegung und Struktur dabei spielen – und warum Geduld wichtiger ist als der schnelle Blick auf die Waage.

Der Jahreswechsel ist für viele der Moment, in dem Verzicht, Gewichtsreduktion oder der Einstieg in regelmäßige Bewegung ganz oben auf der Liste stehen. Ob „Dry January“, Abnehmen oder der lange aufgeschobene Sportbeginn – die Motivation ist da, zumindest in den ersten Wochen des Jahres. Noch sei der große Ansturm im Zentrum für Gesundheit nicht spürbar, erklärt Norman Dombo, doch die Erfahrung zeige: Die Vorsätze kommen – meist begleitet von dem Wunsch, die Spuren der Feiertage wieder loszuwerden.

Gerade hier setzt das Konzept des Zentrums an. Statt unkontrolliertem Training oder Aktionismus wird ein strukturierter, überwachter Einstieg angeboten. Zu Beginn steht eine ausführliche Anamnese mit verschiedenen Tests, die Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft erfassen. Auf dieser Basis wird ein individueller Trainingsplan erstellt. Nach vier bis sechs Wochen lassen sich die Werte erneut messen und vergleichen – ein objektiver Nachweis dafür, ob das Training wirkt. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle, so Dombo, zeigen sich klare Fortschritte.

Der erste Schritt sei dabei oft überraschend banal, aber psychologisch wichtig: der Entschluss, anzufangen. Neue Sportkleidung könne helfen, wichtiger seien jedoch bequeme Kleidungsstücke, in denen Bewegung überhaupt möglich ist. Der Vergleich mit dem Schuljahresbeginn liegt nahe – neue Materialien symbolisieren einen Neuanfang. Entscheidend ist jedoch nicht der Kauf, sondern die Umsetzung.

Spontane Besuche im Zentrum sind grundsätzlich möglich, etwa um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Für den eigentlichen Trainingsstart ist jedoch ein Termin notwendig. Die Eingangstests und Kraftmessungen benötigen Zeit und lassen sich nicht nebenbei durchführen. Eine telefonische Terminvereinbarung reicht aus, alternativ kann der Termin auch direkt vor Ort vereinbart werden.

Wer auf schnelle sichtbare Ergebnisse hofft, wird allerdings zur Geduld ermahnt. Messbare Veränderungen zeigen sich meist nach sechs bis acht Wochen. Besonders beim Thema Gewichtsreduktion sei Vorsicht geboten. Zu Beginn des Trainings verändert sich vor allem der Stoffwechsel: Fett wird abgebaut, Muskelmasse aufgebaut. Da Muskelgewebe schwerer ist als Fett, kann es vorkommen, dass sich auf der Waage zunächst wenig tut – obwohl sich der Körperumfang bereits reduziert hat. Hosen oder Blusen passen wieder besser, ohne dass das Gewicht deutlich sinkt. Die eigentliche Gewichtsabnahme folgt oft erst später.

Neben den allgemeinen Neujahrsvorsätzen wird es im Podcast auch persönlich. Norman Dombo formuliert seinen eigenen Vorsatz für das neue Jahr: weniger Stress, mehr Ruhe und eine bewusste Vorbereitung auf ein späteres, entspannteres Leben. Stress, so betont er, sei keineswegs zu unterschätzen – auch wenn es positiven und negativen Stress gebe. Ein zentrales Thema dabei ist die Organisation des Personals. Gelinge es, hier stabile Strukturen zu schaffen, könne er selbst einen Gang zurückschalten.

Dass ihm dieses Bedürfnis nach Entschleunigung nicht neu ist, räumt Dombo offen ein. Von außen sei ihm schon öfter gespiegelt worden, dass er zu viel arbeite. Sein eigener Anspruch sei jedoch stets „ganz oder gar nicht“ gewesen. Gerade deshalb sei es umso wichtiger, bewusst gegenzusteuern.

Auch Stressabbau lässt sich trainieren, betont Dombo. Bewegung wirkt dabei nicht nur körperlich, sondern auch mental. Das Angebot im Zentrum umfasst neben klassischem Gerätetraining auch Dehnübungen und spezielle Trainingsformen wie das Skillcord-Training, bei dem Bewegung und Konzentration kombiniert werden. Ziel ist es, Programme so zu gestalten, dass sie nicht nur Fitness, sondern auch Stressbewältigung unterstützen.

Seinen persönlichen Vorsatz konkretisiert Dombow am Ende des Gesprächs: Die Wochenenden sollen künftig häufiger arbeitsfrei bleiben – stattdessen möchte er Zeit in der Natur verbringen, etwa im Bayerischen Wald, und bewusst zur Ruhe kommen. Ob ihm das gelingt, soll in künftigen Podcastfolgen überprüft werden.

Zum Abschluss richtet sich der Blick wieder nach außen. Die Hörerinnen und Hörer sind eingeladen, ihre eigenen Vorsätze zu teilen oder sich zu melden, wenn sie diese im Zentrum für Gesundheit umsetzen möchten. Ich als Moderator gebe offen zu, dass ich selbst Neujahrsvorsätze inzwischen aufgegeben habe – zu oft seien sie schnell wieder verworfen worden. Umso mehr setzt der Podcast auf realistische Ziele, Begleitung und Nachhaltigkeit statt kurzfristiger Motivation.