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Harrison Ford und Glenmorangie: Ein Schluck Hollywood aus den schottischen Highlands

20. Mai 2026

Ein Hauch Hollywood weht durch die schottischen Highlands: Harrison Ford, Whisky-Liebhaber, Schauspiellegende und längst selbst Teil der Glenmorangie-Geschichte, hat gemeinsam mit der traditionsreichen Destillerie seinen eigenen Highland Single Malt Scotch Whisky geschaffen. Die Glenmorangie Harrison Ford Limited Edition ist ganz nach seinem Geschmack entstanden – persönlich, elegant, charaktervoll und mit jener trockenen Direktheit beurteilt, für die Ford bekannt ist: „It’s nice. It’s very nice.“ Oder anders gesagt: Er ist gut. Sehr gut. Und als Glenmorangie muss ich natürlich probieren.

Die Verbindung zwischen Harrison Ford und Glenmorangie begann mit der humorvollen Miniserie „Once Upon a Time in Scotland“, in der sich der Schauspieler selbst spielte und dabei mit feinem Understatement seine Begeisterung für Glenmorangie zeigte. Ich hatte darüber berichtet.
Nun bekommt diese Geschichte ein neues Kapitel. Gemeinsam mit Dr. Bill Lumsden MBE, Glenmorangies Director of Whisky Creation, entstand eine Limited Edition, die nicht einfach nur den Namen eines Hollywoodstars trägt, sondern tatsächlich seinen persönlichen Geschmack widerspiegelt. Am Rande der Dreharbeiten stellte Dr. Bill dem Schauspieler verschiedene Fässer vor, um herauszufinden, welche Aromen ihn berühren. In den folgenden Monaten reisten weitere Proben über den Atlantik, bis die finale Rezeptur gefunden war.

Das Ergebnis ist ein Whisky, der den eleganten Stil Glenmorangies mit einer überraschenden, pikanten Würze verbindet. Klassischer Glenmorangie, gereift in Bourbonfässern, wurde mit einer Partie Whisky aus raren, getoasteten portugiesischen Rotweinfässern vermählt. So entsteht ein Single Malt, der sanft und zugleich vielschichtig wirkt. Frische Zitrusnoten eröffnen den Genuss, begleitet von braunem Rohrzucker, Aprikose und weichem Toffee. Im langen Nachhall zeigen sich Orangenöl, Leder und feine Eichentannine – Aromen, die Wärme, Tiefe und Charakter verleihen. Also ein wunderbares Storytelling, wie ich es bei Whisky mag.

Enthüllt wurde die Edition in Harrisons Heimat Wyoming in einer weiteren Episode von „Once Upon a Time in Scotland“. Unter der Regie von Joel Edgerton blickt Ford auf seine Zeit in den schottischen Highlands zurück und probiert seinen eigenen Whisky erstmals vor laufender Kamera – standesgemäß im Kilt. Die Szene lebt von genau jener Mischung aus Humor, Würde und Lakonie, die Harrison Ford auszeichnet. Kein großes Pathos, keine übertriebene Geste, sondern ein Blick, ein Schluck und ein Satz, der alles sagt: „It’s nice. It’s very nice.“

Harrison Ford selbst beschreibt seinen Aufenthalt bei Glenmorangie als großartige Erfahrung. Er habe großen Respekt vor dem Destillerie-Team, das aus wahren Fachleuten bestehe. Die Zusammenarbeit mit Dr. Bill sei für ihn ein Privileg gewesen – auch, weil er miterleben konnte, wie Kunst und Wissenschaft zusammenfinden, um einzigartige Single Malt Scotch Whiskys zu erschaffen. Viele Fässer habe man gemeinsam probiert, vieles habe ihm gefallen. Doch die Glenmorangie Harrison Ford Limited Edition sei genau das, was er sich von einem Whisky wünsche. Auf diese gemeinsame Kreation sei er sehr stolz.

Auch Dr. Bill Lumsden zeigt sich begeistert von der Zusammenarbeit. Weil Harrison Ford ein großer Whisky-Liebhaber sei, habe er ihn kurzerhand zum Ehrenmitglied des Whisky Creation Teams ernannt. Das Ergebnis beschreibe er als elegant, harmonisch und zugleich würzig – ein Whisky, der zeitlos sei und dennoch überrasche. Ganz wie Harrison Ford selbst.

Die Glenmorangie Harrison Ford Limited Edition mit 46,5 Volumenprozent Alkohol ist bundesweit im Fachhandel, in ausgewählten Bars und in der Gastronomie erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 90 Euro.

Verkostungsnotiz
Farbe: Das Orange eines Sonnenuntergangs
An der Nase: Noten von spritzig-würzigen Zitrusfrüchten, die an Orangenmarmelade erinnern, erscheinen gemeinsam mit markant-floralen Noten von Geißblatt und Jasmin. Eine interessante Note erinnert zusätzlich an Bienenwachs oder Duftkerzen. Mit einigen Tropfen Wasser erscheinen weitere duftende Noten von Pfirsichblüten und Vanille.
Am Gaumen: Ein kräftiger Biss lebhafter Zitrusnoten erreicht den Gaumen. Noten von Bitterorange, Zitrone und Grapefruit tanzen auf der Zunge, zusammen mit milden Noten gebackenem Brots, Aprikosen, braunem Rohrzuckers und Karamellbonbons. Eine betäubende, mentholhaltige Note ist im Hintergrund.
Nachhall: Lang, mit Aromen von Orangenöl, Leder und Eichenholz-Tanninen

Ein Schluck Basar mit Gewürzrausch im Glas: Glenmorangie A Tale of Spices

3. September 2025

Kenn ich nicht, muss ich mal probieren: Ein aromatischer Zauber aus Gewürzen und Süße im Glas – die neueste Limited Edition von Glenmorangie fängt die köstlichen Aromen und Farben eines belebten Gewürzmarktes ein. Glenmorangie A Tale of Spices ist die sechste Abfüllung der preisgekrönten „A Tale Of…“-Serie der Highland-Destillerie.

Ich mag ja den Erfindungsreichtum der Abfüller immer neue Geschichten zu erzählen. Und nun auch wieder. Erneut stellt sie die Fantasie der Glenmorangie Whisky-Macher unter Beweis: Inspiriert von den sinnlichen Genüssen eines Gewürzmarktes, reifte dieser Whisky in insgesamt vier verschiedenen Fassarten nach. Ein Teil des experimentellen Whiskys lag in marokkanischen Rotweinfässern, die ein Aromenmosaik von Ingwer, Safran, Muskatnuss und gebrannten Mandeln komplex mit dem eleganten Glenmorangie-Stil vereinen. Muss ich unbedingt probieren und meine Geschmackssinne auf die Reise schicken. 85 Euro kostet die Flasche, die ich wohl investieren werde.

Dr. Bil Lumsden, Director of Whisky Creation bei Glenmorangie sagt: „Mir gefallen die farbige Vielfalt und Aromen von Gewürzmärkten. Vor einigen Jahren experimentierten Master Blender Gillian Macdonald und ich zum ersten Mal mit marokkanischen Rotweinfässern und uns faszinierten die duftenden, würzigen Noten, die sie unserem Whisky verleihen. Daraus entwickelten wir diese ungewöhnliche Fassrezeptur. Jeder Schluck dieser limitierten Edition ist wie eine bunte Prise eines Gewürzmarktes.“

Auf seiner Suche nach ungewöhnlichen Fässern, die Glenmorangie neue Aromen verleihen, reist Dr. Bill um die ganze Welt. Dabei fühlt er sich immer wieder von duftenden und farbenprächtigen Gewürzmärkten angezogen. Mit der Vision eines Whiskys, der von dieser Vielfalt geprägt ist, experimentierten Master Blender Gillian Macdonald und er, indem sie erstmals einen in Ex-Bourbonfässern gereiften Glenmorangie in vier verschiedenen Fassarten nachreiften. Marokkanischen Rotweinfässer aus französischer Eiche – eine Premiere bei Glenmorangie – bringen köstliche Gewürznoten ein, während neue, gekohlte Eichenfässer eine weitere würzige Dimension hinzufügen. Geschabte und anschließend getoastete Rotweinfässer bieten fein-fruchtige Noten, während Pedro-Ximénez-Sherryfässer dem Single Malt Highland Whisky eine reichhaltige, süße Tiefe geben.

Aus dieser ungewöhnlichen Fasskombination entstand dieser einzigartige, komplexe Glenmorangie – duftend, süß und würzig. A Tale of Spices strotzt vor Noten von Kreuzkümmel, Safran, Muskatnuss, Ingwer und Chili. Florale Anklänge von Rosen und Jasmin werden durch gebrannte Mandelaromen und eine ausgeprägte Eukalyptusnote unterstrichen. Der Whisky eignet sich auch ideal als Geschenk – die Geschenkbox umrahmt ein Mosaik in warmen Farbtönen und farbenfrohe Gewürzkegel, wie sie auf exotischen Gewürzmärkten zu finden sind.

Verkostungsnotiz
Glenmorangie A Tale of Spices (46,0 Vol.% Alk.)
Farbe: Senfgold
An der Nase: Würzig, süß und wunderbar duftend, mit Noten von Rosen, Landnelken, Jasmin und Flieder, begleitet vom Duft eines Gewürzmarktes – Kreuzkümmel, Safran, Muskatnuss, Ingwer, Chili und Anis – dazu etwas süßes Eichenholz und Kastanie. Mit ein paar Tropfen Wasser weitere Fruchtaromen, dazu ein Hauch Menthol und Brotteig
Am Gaumen: Intensive, würzige Aromen mit reichlich Ingwer, schwarzer Pfeffer, Senfkörner und einer kräftigen Erdigkeit. Dazu eine sanfte Süße von Minzbonbons, braunem Rohrzucker und gebrannten Mandeln. Der gesamte Gaumen wird von einer deutlichen Eukalyptusnote untermalt ​
Nachhall: Noten von Gewürznelken, Leder und Minze​