Posts Tagged ‘Marienplatz München’

54 Jahre nach 1972: München setzt ein riesiges Zeichen für Olympia

27. August 2026

Ein drei Meter hoher Dackel, ein 200 Quadratmeter großes Banner und die historische Olympia-Fanfare: Genau 54 Jahre nach der Eröffnung der Sommerspiele von 1972 macht München auf dem Marienplatz deutlich, dass die olympische Geschichte der Stadt noch nicht zu Ende geschrieben sein soll. Aus den Räumen des PresseClubs München verfolgte ich das Spektakel auf dem Münchner Marienplatz und natürlich war auch ein Selfie mit dem Münchner Kindl inklusive.


Am 26. August 1972 wurden in München die Olympischen Sommerspiele eröffnet. Auf den Tag genau 54 Jahre später nutzt die Landeshauptstadt dieses symbolträchtige Datum, um ihrer Bewerbung um neue Olympische und Paralympische Sommerspiele Nachdruck zu verleihen. Zugleich beginnt der letzte Monat vor einer entscheidenden Weichenstellung: Am 26. September 2026 bestimmt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Baden-Baden, welcher deutsche Kandidat in den internationalen Wettbewerb gehen soll. Mit im nationalen Rennen sind Berlin und KölnRheinRuhr nachdem Hamburg gekniffen hat. Meine Präferenz liegt natürlich bei München.


Auf dem Münchner Marienplatz setzt das Bündnis PRO Olympia gemeinsam mit Vertretern der Landeshauptstadt dafür auf weithin sichtbare Symbolik. Im Mittelpunkt steht zunächst ein drei Meter hoher Riesen-Dackel von München Tourismus. Die Figur knüpft unübersehbar an „Waldi“, das berühmte Maskottchen der Spiele von 1972, an. An dem Dackel startet ein Countdown, der die verbleibenden 31 Tage bis zur DOSB-Entscheidung herunterzählt.


An der Aktion beteiligen sich Wolfram Hatz, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, und David Boppert, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses München. Sie vertreten das Bündnis PRO Olympia. Von Seiten der Stadt sind Oberbürgermeister Dominik Krause und Wirtschaftsreferent Dr. Christian Scharpf dabei.

Den optischen Höhepunkt bildet ein Banner mit beachtlichen Dimensionen: 20 Meter breit und zehn Meter hoch soll es, begleitet von der historischen Olympia-Fanfare, entrollt werden. Mit insgesamt 200 Quadratmetern Fläche wird die Botschaft der Münchner Bewerbung damit kaum zu übersehen sein. Für Medienaufnahmen des Riesenbanners hat die Stadt eigens die Möglichkeit vorgesehen, aus den Räumen des PresseClubs München zu fotografieren.



Hinter der öffentlichkeitswirksamen Aktion steht die entscheidende Phase eines mehrjährigen Auswahlprozesses. München hat sein finales Bewerbungskonzept Anfang Juni ebenso wie Berlin und KölnRheinRuhr beim DOSB eingereicht. Die drei Bewerbungen werden nach einer gemeinsam mit dem Bund entwickelten Systematik bewertet. Dabei spielen unter anderem die internationale Wettbewerbsfähigkeit, die nationale Akzeptanz sowie die sportfachliche und operative Eignung eine Rolle. Auch Vision, langfristiges Erbe sowie Kosten und Finanzierung werden geprüft.


München kann dabei auf ein starkes politisches und gesellschaftliches Signal verweisen. Der Stadtrat unterstützte das vertiefte Bewerbungskonzept mit großer Mehrheit. Hinzu kommt das klare Votum der Bevölkerung: Beim Bürgerentscheid sprach sich eine Zwei-Drittel-Mehrheit für eine Bewerbung aus.

Das Münchner Konzept setzt unter anderem auf Nachhaltigkeit, die Nutzung und Weiterentwicklung bestehender Infrastruktur sowie Stadtentwicklungsprojekte. Zu den sogenannten „Powerprojekten“ gehören Ansätze rund um zirkuläre Spiele und neue Mobilitätslösungen. Damit soll eine erneute Austragung nicht allein als mehrwöchiges Sportereignis verstanden werden, sondern als Impuls für die langfristige Entwicklung der Stadt.



Ob München tatsächlich die Chance erhält, diese Vorstellungen auf internationaler Ebene zu vertreten, entscheidet sich allerdings zunächst in Baden-Baden. Die Evaluierungskommission überprüft die Ergebnisse des DOSB-Verfahrens und kann eine Wahlempfehlung aussprechen. Eine solche Empfehlung ist jedoch weder zwingend noch für die Mitgliederversammlung bindend. Die endgültige nationale Entscheidung fällt am 26. September.

Und selbst ein Münchner Sieg in Baden-Baden wäre noch keine Zusage für Olympische Spiele. Über die internationale Vergabe entscheidet letztlich das Internationale Olympische Komitee. Nach Angaben des DOSB steht derzeit noch nicht fest, wann das IOC die nächsten Sommerspiele vergeben wird. Sicher ist damit vorerst nur: 54 Jahre nach 1972 will München zeigen, dass es bereit wäre, noch einmal olympische Gastgeberstadt zu werden.

PresseClub Räume – Tagen, begegnen, begeistern am Marienplatz

12. Mai 2026

Der PresseClub München ist weit mehr als nur ein Veranstaltungsort – er ist eine Bühne für Begegnungen, für starke Worte, für Ideen mit Wirkung. Mitten im Herzen der Stadt, direkt am Marienplatz, eröffnet sich hier eine Eventlocation für Firmen und Verbände, wie sie München kaum ein zweites Mal zu bieten hat: zentral, elegant, repräsentativ und voller urbaner Strahlkraft. Die Räume sind u.a. geeignet für Pressekonferenzen, Podiumsdiskussionen, Seminare und Workshops, Buchvorstellungen, Preisverleihungen, Netzwerktreffen, Führungsmeetings auch hybrider, Netzwerktreffen, Produktpräsentationen und vieles mehr.

Wer seine Gäste an einem Ort empfangen möchte, der sofort Eindruck hinterlässt, findet im PresseClub München die vielleicht attraktivste Location der Stadt – mitten im pulsierenden Zentrum und doch mit der besonderen Atmosphäre eines Hauses, das für Austausch, Relevanz und Qualität steht.
Der Konferenzraum verbindet anspruchsvolles Ambiente mit moderner Technik und bietet Platz für bis zu 100 Personen. Ergänzt wird das Raumangebot durch einen stilvollen Loungebereich, der Interviews, Gesprächen oder einem hochwertigen Buffet den passenden Rahmen gibt. Mehr Infos, Fotos und Raumplanungen gibt es hier.

Dazu kommt ein erfahrenes, eingespieltes Team, das jede Veranstaltung professionell begleitet und von der Technik über die Bestuhlung bis hin zu Getränken für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Besonders wertvoll ist dabei nicht nur der Raum selbst, sondern auch das Umfeld: Der PresseClub ist ein Ort mit Ausstrahlung, mit Netzwerk, mit Nähe zu Medien, Öffentlichkeit und Stadtgesellschaft. Genau das macht Veranstaltungen hier besonders – sie finden nicht irgendwo statt, sondern an einer Adresse, die Bedeutung hat. Wer in München nach einem exklusiven, zentralen und atmosphärisch herausragenden Ort für Events sucht, findet im PresseClub München eine Location, die Lage, Stil und Professionalität auf einzigartige Weise vereint.

Der PresseClub München ist weit mehr als nur ein Veranstaltungsort: Er ist eine Institution mit Geschichte. Seit seiner Gründung am 16. März 1950 steht der Club für journalistischen Austausch, gesellschaftliche Relevanz und den Dialog mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Ursprünglich unter dem Namen „Verein Auswärtige Presse“ gegründet, war er zunächst am Lenbachplatz beheimatet, zog später ins Regina-Palast-Hotel und fand 1958 schließlich seinen festen Platz am Marienplatz – mit direktem Blick auf das Münchner Rathaus. Über Jahrzehnte hinweg gingen hier bedeutende Gäste ein und aus, darunter Hildegard Knef, Franz Josef Strauß, Hans-Dietrich Genscher, Olof Palme, August Everding, Mario Adorf, Helmut Kohl und Gerhard Schröder. Diese lange Tradition macht den PresseClub München bis heute zu einem besonderen Ort: einem Haus mit Geschichte, Haltung und einer unverwechselbaren Adresse im Herzen der Stadt. Mehr Infos, Fotos und Raumplanungen gibt es hier.