Wann war euer erstes Sushi?

Vor kurzem war Internationaler Sushi-Tag, was es nicht so alles gibt. Da musste ich nachdenken, wann ich intensiver mit Sushi in Berührung kam. Es muss wohl um die Jahrtausendwende gewesen sein, da lud ich meine Freundin, die später meine Frau wurde, in eine Sushi-Bar in München ein. Damals entdeckte ich die Liebe zu meiner Freundin und zu Sushi – Liebe geht durch den Magen.

Sushi Platte mit vier Sushi und Misosuppe.
Sushi Platte mit vier Sushi und Misosuppe.

In meiner Jugend gab es keine Sushi-Restaurants in meinem Wohnort im Speckgürtel von München. In den siebziger Jahren gab es bei uns bayerische, griechische, jugoslawische und italienisches Gaststätten. Exotisch wurde es in der kulinarischen Provinz als der erste Chinese und vor allem der erste Inder ausgemacht haben, aber von Sushi waren wir damals ganz weit weg. Lieferdienste gab es noch nicht und die Sushi-Boxen aus dem Kühlregal im Supermarkt waren auch noch nicht erfunden. Ich glaube, mein erstes Mal Sushi habe ich in den neunziger Jahren in München gegessen.

Und seitdem hat sich viel getan in Sachen Sushi. Leider war ich noch nie in Japan, aber irgendwann werde ich das Reisgericht dort essen. Entsprechende Dokus hab ich geschaut. Heute ist Sushi mein Alltag – ich kann mich noch immer für Running Sushi begeistern, aber ich nehme auch gerne hochwertiges Sushi zu mir.
Die neuesten Statistiken vom Datenspezialisten BoldData zeigen, dass sich die Zahl der Sushi-Restaurants in Amerika in den vergangenen 10 Jahren fast verdoppelt hat. Allerdings scheint das Wachstum ins Stocken geraten zu sein.

Derzeit gibt es laut BoldData genau 18.944 Sushi-Restaurants in den USA (fragt mich nicht, wie die Zahl ermittelt wurde). Ein Anstieg von 57% im Vergleich zu 2011. In diesem Jahr gab es 11.939 Sushi-Läden. Besonders 2017 war ein gutes Jahr für den japanischen Snack: mit einem Anstieg von 1.868 Sushi-Läden (12%). 2018 scheint ein Kipppunkt für die Beliebtheit von Sushi zu sein, ab diesem Moment verlangsamt sich das Wachstum. Im Jahr 2021 gibt es sogar erstmals einen Rückgang von 311 Restaurants – ich sehe dies als Folge von Covid-19.

Im Jahr 1966 war das Kawafuku Restaurant in Little Tokyo in Los Angeles das erste echte Sushi-Restaurant in den Vereinigten Staaten. Ende der 1960er Jahre war Sushi in Mode gekommen und überall in der Stadt eröffneten neue Sushi-Restaurants. Im Jahr 1970 wurde die Zahl von 50 Sushi-Läden erreicht. Heutzutage ist L.A. mit 833 Sushi-Läden immer noch der Sushi-Ort schlechthin. New York ist mit 467 Restaurants ebenfalls ein guter Ort, um Ihren Sushi-Hunger zu stillen, ein Wachstum von 72 % im Vergleich zu 2011.
Es ist keine Überraschung, dass Japan die höchste Anzahl an Sushi-Restaurants beherbergt: 42,897. An zweiter Stelle stehen die USA mit 18.944 Sushi-Läden. Kanada komplettiert die Top 3 mit 2.529 Sushi-Restaurants. Kanada, Großbritannien und Deutschland sind die einzigen Länder, in denen die Zahl der Sushi-Restaurants noch wächst.

Immer wieder probiere ich feine Sushi-Läden aus und blogge darüber. 2016 mochte ich die Susi-Bar Mizu am Tegernsee, 2019 speiste ich in London im Kurobuta und ich mag das Benkay in Düsseldorf. Mal sehen, wann ich nach der Pandemie wieder hochwertig Sushi-Essen gehe.

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