LTB auf Münchnerisch – rechtzeitig zur Wiesn

LTB auf Münchnerisch - rechtzeitig zur Wiesn.

LTB auf Münchnerisch – rechtzeitig zur Wiesn.

Natürlich habe ich eine Dialektfärbung. Ich spreche kein reines Hochdeutsch. Ich bin geprägt von meinem Umfeld, meinem Wohnort, meinen Eltern, meiner Frau – immer wieder lerne ich neue Begriffe aus der Dialektwelt kennen. Zum Spaß belege ich den Grundkurs Fränkisch bei meinem Kollegen Thomas Gerlach.


Ich freue mich, wenn Leute einen Dialekt sprechen – und noch mehr freue ich ich, wenn sie in die Hochsprache wechseln können, je nach Situation. Wo ist mich schwer tue, ist Dialekt im Schriftdeutsch. Immer wieder stoße ich auf Posts in Facebook, die in Bayerisch, Fränkisch, Platt oder Schwäbisch. Sicher gibt es Mundartdichter, die einen Dialekt in Schriftform pflegen, aber für mich ist Dialekt eine gesprochene Sprache. Bei den Posts in Facebook schreibt jeder so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und ich weiß nicht, ob ich das gut finde. Ach ja Schnabel – da bin ich beim Thema. Rechtzeitig zur Wiesn erschien vor kurzem das erste Lustige Taschenbuch im Münchner Dialekt. Der Egmont Ehapa Media-Verlag sieht richtig einen Markt für das Buch, denn am Samstag heißt es wieder „Ozapfd is“! Diesmal geht es aber nicht nur in München zünftig zu, sondern auch in Entenhausen. Pünktlich zum Oktoberfest plaudern unsere Lieblingsenten im Münchner Dialekt. Die erste Ausgabe der neuen Reihe „LTB Mundart“ bietet acht Geschichten in schönstem Münchnerisch aus dem Herzen des Freistaates.
Wenn ich sonst bei einem Comic relativ schnell durch bin, habe ich hier beim Lesen einige Zeit gebraucht. Ich tu mich echt schwer, einen Dialekt zu lesen, sei es das Münchnerisch aus Entenhausen oder anderen Dialekt. Die Übersetzung stammt von Wolfang J. Fuchs. Manches Mal habe ich das Gefühl, es stimmt auch nicht. Ich würde den Ausdruck anders schreiben, aber wie weiß ich auch nicht. Schließlich schreibe ich keinen reinen Dialekt.


Aber nicht nur mit Comics aus Entenhausen im Dialekt habe ich meine Schwierigkeiten. Als 2013 zur Buchmesse der Homer Simpson auf Hessisch erschienen ist, hatte ich die gleichen Probleme. Mit Hessisch fiel der Startschuss beim Panini-Verlag. Es sollte eine Reihe weiterer Regionalcomics geben. Jetzt folgen die Enten aus Entenhausen und ich werde wohl auf der Wiesn, zwei, drei Maß zu mir nehmen und dann das lustige Taschenbuch lesen. Prost. Und vielleicht verspeise ich auch eine schöne Ente in der Entenbraterei …

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