Marmeladenzeit – die Zeit des Dampfentsafters

Der Entsafter kommt wieder zum Einsatz

Der Entsafter kommt wieder zum Einsatz

Es ist die Zeit für Kirschen, Zwetschgen, Blaubeeren, Johannisbeeren und damit ist Zeit für Einkochen. Vor Jahren haben wir die ganzen Einmachgläser entsorgt und nun brach es wieder bei meiner Frau durch: Wir müssen doch wieder eigene Marmelade machen.
Sie tigerte in den Supermärkten um die Paletten mit Gläser, Flaschen, Schraubverschlüsse herum, sie fasste an und legte hin. Und irgendwann konnte sie nicht mehr. Wir haben uns wieder komplett eingedeckt. Der Sechserpack Sturzgläser mit den 435 ml Gläser hier, vielleicht doch auch welche mit 230 ml für kleine Portionen dort oder sollten es doch lieber die 750 ml Gläser werden? Einig waren wir uns, dass es Gläser mit Schraubverschluss werden sollen. Das ist sinnvoller, wenn wir die Gläser mehrmals verwenden wollen. Bügelverschluss sieht zwar cooler aus, eignet sich aber nur zum Verschenken.

Eine Ladung Gläser kauften wir im Supermarkt, die andere bei Amazon.

Eine Ladung Gläser kauften wir im Supermarkt, die andere bei Amazon.

Einen Dampfentsafter von Weck hatten wir noch im Keller, der auch sogleich reaktiviert wurde. Das erste Obst stammte von einem Kurztrip nach Lindau. Am Bodensee gibt es wunderbares Obst. Aber auch bei uns am Dorf sind schöne Plantagen zum Selbstpflücken vorhanden, die werden wir uns als nächstes vornehmen. Und einiges an Beeren wächst auch im heimischen Garten.


Natürlich muss auch das richtige Handwerkszeug her. Die Gattin schwört auf die Haushaltswaren von Leifheit. Und der Hand-Pflaumenentsteiner Pro Line hat mich überzeugt, der Kirschentkerner ist ok, der Kirschentkerner Cherrymat ist so la la. Aber der ging bei einem Amazon Angebot billig her und hat sich rentiert.

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Restlos begeistert bin ich von unserem Dampfentsafter von Weck. Das Teil stand noch im Keller und wir hatten bisher nur die Äpfel der Apfelbäume unseres Gartens entsaftet. Nun kam der Kamerad fürs Entsaften Kirschen und Zwetschgen ran. Und das Teil macht seine Sache gut. Der Entsafter ist modular aufgebaut. Ganz unten ist der Tauchsieder. Hier kommt das Wasser rein, das verdampft. Ganz oben kommen die Kirschen und Zwetschgen rein. Der heiße Dampf greift die Zellen des Obsts an und bindet den Saft, der in einen mittleren Auffangbehälter tropft. Das Ganze hat rund 50 Minuten gedauert. Dann muss das System abkühlen, sonst verbrüht man sich die Pfoten. Durch einen Schlauch wird der Saft abgelassen. Eine Klemme verschließt den Ablaufschlauch. Mir hat das Ganze Spaß gemacht. Ich habe meine Frau unterstützt und es hat Spaß gemacht. Die Produktion von Marmelade kann beginnen.

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Eine Antwort to “Marmeladenzeit – die Zeit des Dampfentsafters”

  1. DoSchu Says:

    Weisst Du wie du mit Haushaltsmitteln Kirschen entsteinen kannst? Du nimmst eine gläserne Limonadenflasche oder Einmachflasche mit kleiner Öffnung, legst die Kirsche drauf mit Stielansatz oben und dann drückst du mit einem chinesischen Esstäbchen den Kern nach unten in die Flasche. done. 🙂

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