Die Top 3 Ausreden der Daten-Verweigerer

Es gibt bei der Digitalisierung noch viel zu tun.

Es gibt bei der Digitalisierung noch viel zu tun.

Der Spruch vom alten Henry Ford ist ja bekannt. „Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfenes Geld. Ich weiß aber leider nicht, welche Hälfte das ist.“ Beim Marketing im Mittelstand kann man den Ford-Spruch genauso anwenden – und das mache ich gerne in meinem Seminaren. Und ich habe oftmals digitale Verweigerer vor mir sitzen, die es zu überzeugen gilt. Die Verweigerung reicht vom Zugang zum Internet, über Einstieg in soziale Netzwerke bis hin zur Analyse von digitalen Daten.
Die letzte Gruppe hatte gerade Adobe auf dem Schirm. Adobe hat hier drei Top Ausreden der Daten-Verweigerer gesammelt, die ich gerne weitergeben kann. Sie stimmen einfach. In der Praxis habe ich solche Aussprüche gehört – da sind wir noch weit entfernt von der Digitalisierung des Mittelstandes.
Knapp jeder zweite Marketingverantwortliche in Deutschland (42 Prozent) vertraut dem aktuellen „Adobe Digital Roadblock Report 2015“ zufolge noch immer allein auf sein Bauchgefühl, wenn wichtige Entscheidungen für die Marketing-Strategie anstehen. Nur etwas mehr als jeder Dritte (37 Prozent) setzt bereits auf die validen Erkenntnisse einer Daten-Analyse. Woran liegt´s?

Ausrede #1: „Niemand weiß, wie es geht“
Fehlende Analyse-Erfahrungen führen häufig dazu, dass sich in den Unternehmen erst gar nicht an die datenbasierte Kampagnenoptimierung herangetraut wird. Laut „Adobe Roadblock Report 2015“ fehlt es 21 Prozent der deutschen Marketingentscheider an entsprechenden Weiterbildungsangeboten in neuen Marketing-Skills. Tatsächlich aber brauchen sie die gar nicht, um mit der Optimierung durchzustarten: Moderne Analyse-Tools sind inzwischen extrem einfach zu bedienen und verlangen keinerlei Vorerfahrungen. Mit nur wenigen Klicks gewinnen damit selbst Analyse-Rookies sehr schnell wertvolle Erkenntnisse, wie sie den Erfolg ihrer Maßnahmen optimieren können.

Ausrede #2: „Unser Unternehmen ist dafür nicht richtig aufgestellt“
Als nicht minder große Hürde, die den Marketer in seinen Optimierungsbemühungen blockiert, werden dem „Adobe Roadblock Report 2015“ zufolge auch die unzureichenden Strukturen im eigenen Unternehmen (14 Prozent) angesehen. Und damit haben sie nicht ganz unrecht: Übergreifende Teamstrukturen und ganzheitliche Prozesse sind zweifelsohne wichtige Voraussetzungen, um die Potenziale der datenbasierten Kampagnenoptimierung bestmöglich auszuschöpfen. Doch davon muss so manch CEO erst noch überzeugt werden. Am besten mit konkreten Ergebnissen kleinerer Optimierungsmaßnahmen, die ohne strukturelle Veränderungen durchgeführt werden können. Statt zu resignieren, gilt es, aktiv zu werden und die Optimierung selbst in die Hand zu nehmen. Stimmen die Ergebnisse, wird über kurz oder lang auch die Unternehmensführung mitziehen!

Ausrede #3: „Mein Bauchgefühl hat mich noch nie getäuscht“
Zugegeben: Manchmal sind es auch das richtige Bauchgefühl und die langjährigen Erfahrungen eines Marketingverantwortlichen, die Kampagnen zum Erfolg führen. Über die volle Strecke einer Kampagne aber wäre es geradezu fahrlässig, sich allein auf sein Bauchgefühl zu verlassen. Dafür ist das Marketing zu schnell und heterogen geworden. Allein die Customer Journey hat dramatisch an Dynamik gewonnen, lineare Prozesse gehören der Vergangenheit an. Marketingverantwortliche stehen heute vor einer wahren Touchpoint-Odyssee der meist mobilen Kunden, die dringend eine ganzheitliche Betrachtung erfordert. Damit ist selbst der beste Bauch irgendwann überfordert!

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Eine Antwort to “Die Top 3 Ausreden der Daten-Verweigerer”

  1. Pyrolim Says:

    Das sind Sprüche, die auf jede Verweigerung passen – egal welches Thema – und nur noch nerven. Frei nach dem Motto: Das haben wir immer so gemacht, das machen wir nie so, da könnte ja jeder kommen.

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