Buchtipp: Art of 300 Rise of an Empire von Peter Aperlo

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Als 300 im Jahr 2007 ins Kino kam, war ich vom Stil des Films absolut fasziniert. Ich kannte den Comic von Frank Miller und war von der Umsetzung von Zack Snyder auf die Kinoleinwand begeistert. Seit kurzem läuft 300 Rise of an Empire in den Kinos, der eine Art Parallelfilm von 300 als Seeschlacht ist.

Die Bilder sind weiterhin faszinierend, aber nichts neues. Der Film macht nichts falsch, aber bietet keine Weiterentwicklung. Wer Blut sehen will, der wird nicht enttäuscht sein. Harte Männer, schöne Frau, blutige Auseinendersetzungen und das hervorragend inszeniert. Aber ich vermisste den neuen Ansatz, den neuen Dreh. Produktionstechnisch ist alles erste Sahne, so dass ich mir das Buch The Art of 300 Rise of an Empire gekauft habe.

Das Buch bietet enorm viel Bildmaterial, aber mir zu wenig Art of-Material. Ich habe mehr Zeichnungen, Entwürfe oder Modelle sowie Details erwartet. Es ist ein schönes Filmbuch geworden, aber von allem etwas zu wenig. Zu anderen Filmen wurde das Material auf mehrere Bücher verteilt. In diesem Fall wurde alles auf einmal in ein Buch hineingepackt. Hier wurde die Chance vertan, denn es gibt geniales Material zu dem Film. Es bleibt daher viel an der Oberfläche, geht zu wenig in die Tiefe. Optisch ist das Buch ein Leckerbissen, aber eigentlich nur ein Appetithappen. Das Buch The Art of 300 Rise of an Empire macht Lust auf mehr, ist aber nach 160 eindrucksvoll layouteten Seiten schon zu Ende.

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