70. Jahre Robotergesetze

Die nächste technische Revolution wird durch KI und Roboter erfolgen. Davon bin ich fest überzeugt. Seit Jahren mache ich erfolgreiche Roboterseminare und bin fasziniert von diesem Thema. Ich habe auch ein Fabel für Spielzeugroboter und habe eine Zeitlang viele Exemplare gesammelt. Und gerade heute jährt sich zum 70. Mal die Grundlage zur Robotik: Die drei Robotergesetze von Isaac Asimov werden 70 Jahre alt.

Hier meine Ausgaben der Robotergeschichten mit den Robotergesetzen.

Die Robotergesetze wurden in der Kurzgeschichte Runaround (Astounding, 1942) als „Grundregeln des Roboterdienstes“ erstmals vorgestellt. Sie waren Grundlage für zahlreiche Diskussionen in der Science Fiction und der Philosophie. Sie erschienen in dem Buch Alle Roboter-Geschichten Sie lauten:

Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich) verletzen oder durch Untätigkeit (wissentlich) zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.

Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.

Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

Es kam später noch ein Gesetz dazu und die Gesetze wurden immer wieder variiert und verfeinert, aber die Grundlage von allem war Isaac Asimov. Sicherlich einer der wichtigsten Leser seiner Geschichten war Stanisław Lem, der 1969 seine Erzählungen Robotermärchen auf den Markt brachte. Märchen von Roboter für Roboter.

Vor siebzig Jahren, genau am 2. Dezember, erschien Isaac Asimovs Buch „I Robot“, eine Sammlung von neun Kurzgeschichten, die zwischen 1940 und 1950 geschrieben wurden. Viele der Erfindungen in diesem Buch sind heute Realität geworden: Die Robotik und ihre Gesetze sind heute die neue Grenze der Innovation und werden an Universitäten gelehrt. An Asimov sollte man sich unter anderem wegen seiner Fähigkeit erinnern, die Beziehung zwischen Mensch, Technik und Umwelt zu verstehen, und wegen des Einflusses, den die Lektüre seiner Bücher noch heute auf die Leser hat.

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