Gamescom 2019 – Wegweisend: Virtual Boy: Eine gescheiterte Konsole

Mein Highlight auf der Gamescom 2019: Der Virtual Boy

Mein Highlight auf der Gamescom 2019: Der Virtual Boy

Ein Teil der Gamescom 2109 war für Retrospiele und Konsolen ausgelegt. Und da fand ich den Virtual Boy. Immer wieder habe ich über den Virtal Boy von Nintendo gelesen, immer wieder habe ich die Konsole gesehen. Aber ich habe die Konsole noch nie in Betrieb gesehen – bis zur Gamescom 2019.

Der Virtual Boy war die erste VR-Brille für den Konsumenten und sie floppte auf ganzer Linie. Und dennoch war das Teil enorm wichtig für den heutigen Spartentrend VR-Spiele. Bei mir zu Hause spiele ich im Moment mit der Sony VR.

Am Stand von classic-videogames stand also der Virtual Boy, eine von 770000 verkauften Exemplaren. Anders als die heutigen VR-Brillen trägt man den Virtual Boy nicht auf dem Kopf wie eine Art Tauchermaske. Das System steht vielmehr auf einem Gestell auf dem Tisch und der Spieler muss sein Gesicht in die Brille einpassen. Ich komme mir vor wie beim Augenarzt. Die beiden Displays sind 224 rote LED auf schwarzem Grund. Das System war nur in den USA und in Japan offiziell erhältlich und konkurrierte mit dem Nintendo 64 und der ersten Playstation.
Und als Spiel war Vertical Force geladen. Mario Tennis war das erfolgreichste Spiel auf dem Virtual Boy, aber auf der Gamescom kam Vertical Force zum Einsatz. Vertical Force ist ein vertikal scrollender Shooter mit zwei Ebenen für das Videospielsystem Virtual Boy von Nintendo. Es wurde von Hudson Soft entwickelt und 1995 veröffentlicht. In dem Spiel ist es möglich, zwischen Vordergrund und Hintergrund zu wechseln, da Gegner und Powerups in beiden Ebenen zu finden sind. Auf Knopfdruck konnte der Spieler sein Raumschiff eine Ebene nach unten versetzen und dort Gegenden bekämpfen oder Extras einsammeln, während weitere Gegner vorbeiflogen. Auch muss der Spieler aufpassen, an welcher Stelle er die Ebene wechselt, da er sonst mit Wänden und Böden kollidiert.

Der Virtual Boy leidet aber den monochromen Rottönen und an der unangenehmen Sitzposition, welche zum Teil schon 1995 für den Flop der Konsole sorgten. Trotz dieser Probleme ist der Virtual Boy eigentlich eine akzeptable Konsole und stellte die erste VR Brille für Endkonsumenten dar. Für Nintendo war der Virtual Boy eine Lehre, wie eine 3D Konsole zu gestalten ist, was die Entwicklung des Nintendo 3DS beeinflusste.
Zudem gab es immer wieder den Vorwurf, dass das System Kopfschmerzen verursachte. Das konnte ich beim Spiel nicht bestätigen. Kopfschmerzen bereitete mir eher die hackelige Steuerung mit dem Joystick. Diese Probleme habe ich auch heute noch mit den modernen VR-Systemen. Ich brauche immer eine Zeit, bis ich mich an die Steuerung der Sony VR gewöhnt habe.

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