Angespielt: Dakar 18 für die PS4

Eigentlich wollte ich mal ein realistisches Motorradspiel spielen und hatte daher Dakar 18 im Visier. Schließlich ist es das offizielle Spiel zur legendären Rally. Autorennen hab ich für die Playstation 4 genug, jetzt sollte es mal eine Motorradsimulation sein. Und die habe ich wahrlich mit Dakar 18 bekommen. Wenn ich ehrlich bin, so realistisch wollte ich das Spiel eigentlich dann doch nicht.


Aber beginnen wir von vorne. Die zuständige Agentur Marchsreiter stellte mir eine Kopie von Dakar 18 kostenlos zur Verfügung – vielen Dank dafür. Gleich installiert und erst mal gewartet, denn der erste Patch musste geladen werden. Einfach losspielen und losfahren geht bei Dakar 18 nicht. Die Rennsimulation ist kompliziert. Einfach Gas und ab in die Wüste läuft da nicht, sonst steht man in der Wüste (Vorsicht Wortspiel). Also das Tutorial durchspielen und weil die Steuerung und Navigation so schön kompliziert sind, gleich noch ein zweites Mal durch den Testparcur.
Jetzt spiele ich Dakar 18 auf einen 65 Zoll Bildschirm und trotzdem ist das ganze Zeug unübersichtlich. Bin ich schon am Kontrollpunkt gewesen? Wo ist das nächste Ziel? Warum ist der Pfeil so klein? Ist mit meinem Fahrzeug alles in Ordnung? An Fahrzeuge stehen Motorrad, Quad, Pkw und Lkw und UTVs (Side-by-Side-Vehicles) zur Verfügung.

Eindrucksvolle Namen bei Dakar 18
Hier für die mobilen Freaks, die Hersteller, die Lizenzen zum Spiel vergeben haben – samt Fahrer und Beifahrer:
Autos: Peugeot, Mini, Toyota, Renault, Mitsubishi mit Carlos Sainz, Stéphane Peterhansel, Sebastien Loeb, Nasser Al Attiyah, Nani Roma, Orlando Terranova, Mikko Hirvonen, Bryce Menzies, Emiliano Spataro, Carlos Sousa und vielen anderen.
Motorcycles: KTM, Honda, Yamaha, Husqvarna mit Mathias Walkner, Sam Sunderland, Joan Barreda, Adrien Van Beveren, Pablo Quintanilla, Laia Sanz und vielen anderen.
Quads: Yamaha Raptor mit Ignacio Casale, Sergey Karyakin, Alexis Hernandez, Rafal Sonik
Trucks: Kamaz, Maz, Tatra, MAN mit Eduardo Nikolaev, Martin Kolomy, Aleksandr Vasilevski und vielen anderen.
SxS: Polaris mit Patrice Garrouste, Claude Fournier und vielen anderen.

Ich seh den Sternenhimmel
Wenn man sich mal eingefuchst hat, dann läuft sich Sache. Ich vermisse einen klassischen Wettkampfmodus. Die meiste Zeit gurke ich alleine durch die Gegend. Die KI spielt ein paar andere Fahrzeuge ein, die ich im Kindergartenmodus lässig überhole, um mein Selbstbewusstsein aufzubauen. Freilich verfahre ich mich in der Wüstengegend, weil ich ja meine Renngegner im Auge habe und scheitere somit am nächsten Zielpunkt, weil ich die enormen Strafzeiten kassiere.
Ich musste mich daran gewöhnen auf das offizielle Roadbook zurückzugreifen, um die Orientierung auf den 14 Etappen in Peru, Bolivien und Argentinien nicht zu verlieren. Die offene Spielwelt ist grandios, wenn ich mich nicht dauernd verfahren würde. Es ist faszinierend, an was die Entwickler geleistet haben. Die Sonne wird sich entsprechend der Position des Landes (Peru, Bolivien und Argentinien) bewegen. Sogar der Sternenlauf in der Nacht ist simuliert. Das ist fein, aber noch feiner wäre es gewesen, wenn mein Fahrzeug etwas flüssiger fahren würde.
Eigentlich fahre ich auf Sieg. Aber ich kann auch Fair Player sein und anhalten. Als Spieler kann ich entweder gnadenlos für den Sieg kämpfen oder anhalten, um den Konkurrenten zu helfen. Das Helfen anderer Spieler bringt extra „Repair-Points“ ein, die dringend benötigt werden.
Zusätzlich beinhaltet das Spiel einen Singleplayer sowie einen Splitscreen (bei dem ich eigentlich nichts mehr gesehen habe) und Online-Multiplayer-Modus.
Also, ich wollte eine Motorradsimulation und ich habe das gewünschte Produkt bekommen. Der Spaß hielt sich anfangs in Grenzen, weil es mir zu viel Fummelei war bis ich endlich rasen konnte. Wer allerdings ein Frickler und Simulationsfreak ist, der wird mit Dakar 18 absolut glücklich – ich wurde es leider nicht.

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Kommentar verfassen - Achtung das System speichert Namen und IP-Adresse

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: