Buchtipp Nintendo 64 Anthology Classic Edition von Math Manent

Schönes Buch für Retro-Fans: Nintendo 64 Anthology Classic Edition von Math Manent

Schönes Buch für Retro-Fans: Nintendo 64 Anthology Classic Edition von Math Manent

Ich hatte nie ein Nintendo 64, ich hatte damals mit meinem Atari Jaguar auf das falsche Pferd gesetzt und habe nun die Chance, diesen Fehler zu korrigieren. Nach dem NES Classic Mini und der Ankündigung (und Bestellung) des SNES kommt wohl 2018 das N64 als Retrokonsole auf den Markt. Entsprechende Patenanträge sind aufgetaucht. Ich stehe also vor der Wahl, ein Original N64 zu kaufen oder auf die neue Retrokonsole zu warten. Es wird wahrscheinlich beides werden, wie ich mich kenne.
Über das Nintendo64 braucht man nichts mehr sagen. Von 1996 bis 2002 wurde das Ding produziert und dann vom Game Cube abgelöst. Das N64 lag im Wettbewerb mit den 32 Bit-Konsolen Sega Saturn und Sony Playstation und mit dem 64 Bit Jaguar. Ein Nachbarskind hatte das N64 und wir zockten CrazyCars. Es gab die besseren Spiele für das N64 als für mein Atari Jaguar.

Jetzt war es an der Zeit für mich, ein wenig mehr über die Spiele des N64 zu erfahren und ich stieß auf das hervorragende Buch Nintendo 64 Anthology Classic Edition von Math Manent. Beim Durchblättern wusste mich das in der GeeksLine-Reihe erschienene Buch gleich zu faszinieren. Schöner Druck, fette Info auf Englisch. Zunächst gibt Math Manent einen guten Überblick über die Produktion vom Nintendo64 und die verschiedenen Varianten. Dabei wird auch die Populärluktur der damaligen Zeit mit ihrer enormen technischen Veränderung in der Unterhaltungsbranche eingegangen. Wir erinnern uns, welche Möglichkeiten CGI im Film brachte: Terminator 2, Jurrasic Park und viele andere Blockbuster mehr. Technik zog in den Film ein und veränderte Filme komplett. Und sie zog in die Spiele ein. Bei Spiele war die Entwicklung ähnlich gravierend: Es war durch bessere Prozessoren möglich, 3D-Inhalte auf den heimischen Fernseher zu produzieren. Keine 8 Bit-Spiele wie ich sie so liebte, sondern 32-Bit. Eine Hammergrafik war das. Und in diesen Markt stieß Nintendo mit dem N64 vor.
Das Buch gibt Aufschluss über die Gamerszene von damals und bringt ein gutes Interview mit Eric Caen von Titus. Das Unternehmen brachte unter anderem CrazyCars auf dem Markt, das ich damals sehr oft gespielt habe.
Das Buch birgt aber einen weiteren Schatz. Es gibt den kompletten Überblick über alle erschienenen Spiele samt Screenshot und kurzer Erklärung. Das ist für mich sehr wertvoll. Ich habe zwar nicht die Absicht, in das Sammeln von N64-Spielen einzusteigen, aber gerne schmökere ich, welche Spiele erschienen sind. Beim Durchblättern habe ich allerhand Schrott gefunden, aber auch einige wirkliche Schätze, die es zu spielen lohnt.

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