Inkling – digitale Skizzen unterwegs

Arbeiten auf Papier und doch digital mit Inkling.

Arbeiten auf Papier und doch digital mit Inkling.

Die Idee von Stifttabletts gefällt mir. Ich habe mich für den Hersteller Wacom entschieden, weil mich Qualität und Leistung überzeugt haben. Im Moment arbeitet ich viel mit meinem 12 Zoll Cintiq, weil ich mit dem Stift direkt auf den Bildschirm malen, zeichnen, skizzieren kann. Für Video- und Fotoarbeiten ist das Tablett für mich unentbehrlich. Die anderen Tabletts der Intuos-Serie nutzte ich früher, habe aber immer mehr das Auge-Hand-Koordinationsproblem.

Im Bett, im Garten, auf Modenschauen oder im Zug nutze ich allerdings das herkömmliche Papier. Und das werde ich weiterhin tun – mit einer Ausnahme. Ich probiere die neue Wacom-Erfindung Inkling ab Oktober für 170 Euro aus.

So sieht Inkling aus.

So sieht Inkling aus.

Der neue digitale Stift erfasst während des Freihand-Skizzierens auf Papier gleichzeitig die Skizze als digitale Datei. Mit Inkling skizziere ich mit einer traditionellen Kugelschreiberspitze in ein beliebiges Notizbuch oder auf ein gewöhnliches Blatt Papier, während der Stift gleichzeitig die digitale Entsprechung dieser Skizze erfasst und festhält. Inkling soll die Lücke zwischen dem Skizzieren auf Papier und dem digitalen Zeichnen schließen, denn er ermöglicht es, die mit Tinte auf Papier festgehaltenen und zugleich digital erfassten Skizzen später am Computer weiterzuentwickeln. Inkling erlaubt es, bereits während des Skizzierens unterschiedliche Ebenen in die digitalen Dateien folgender kreativer Softwareprogramme einzufügen: Adobe Photoshop, Adobe Illustrator und Autodesk Sketchbook Pro, ab der Version 2011.

Die Idee ist gut - mal sehen, wie die Ausführung ist.

Die Idee ist gut - mal sehen, wie die Ausführung ist.

Die Idee überzeugt mich, obwohl ich noch Bedenken habe. In der Regel zeichne ich nicht mit einem Kugelschreiber. Aber ich will Inkling eine Chance geben. Ein Bleiftift wäre sinnvoller, hat aber wohl massive technische Probleme. Der digitale Inkling Stift besteht aus Hardware- und Software-Komponenten. Die Hardware umfasst den Stift und einen kabellosen Empfänger. Der Stift enthält eine Standdardkugelschreibermine und arbeitet mit der drucksensitiven Stifttechnologie von Wacom, die misst, wie stark der Nutzer den Stift beim Skizzieren auf das Papier drückt. Inkling erkennt 1.024 unterschiedliche Druckstufen. Das ist nicht der Hammer, aber für Skizzen reicht es

Der Empfänger lässt sich am Rand meines Blocks klemmen. Solange die Sichtlinie zwischen Stiftspitze und Empfänger frei bleibt, kann der Nutzer die Position des Empfängers frei wählen. Um Skizzen auf den Computer zu übertragen, verbindet der Nutzer den Empfänger per USB-Anschluss mit seinem Computer. Mit der mitgelieferten Software Inkling Sketch Manager lassen sich die Dateien öffnen und einzelne Ebenen bearbeiten. Die Dateien lassen in den Formaten JPG, BMP, TIFF, PNG, SVG und PDF speichern, um sie in anderen Applikationen weiterzuverarbeiten.

Ich bin gespannt auf das Teil und hoffe, dass Wacom dazu noch eine App herausbringt, dass ich Inkling auch an mein iPad via USB-Connector anschließen kann. Ich möchte dann mit Sketchbook meine Daten weiter bearbeiten und Farbe hinzu geben.

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