Glühbirne: Es soll Licht werden

Die EU verbietet die alte Glühbirne und hat dafür auch gute Gründe wie Energieeffizienz. Aber ich bin ehrlich: Von den neuen Energiesparlampen bin ich bisher enttäuscht. Ich finde sie einfach zu dunkel. Sie brauchen eine Zeit bis sie ihre volle Leuchtkraft entfalten. Da waren mir die alten Glühbirnen lieber. Klick und es war hell und nicht einige Zeit ein Gefunzel. Das überzeugt mich nicht.

Und jetzt sehe ich im Kinderkanal in der Sendung Logo, dass manche Energiesparlampen auch ziemlich gefährlich sein können. Wenn die Lampe zu Bruch geht, kann giftiges Quecksilber entweichen. Dankeschön liebe Leuchtmittelindustrie. Habt ihr sie noch alle?

Falls die Energiesparlampe zu Bruch geht, heißt es als Empfehlung: Fenster auf, alle Personen aus dem Zimmer und 15 Minuten Durchzug. Die Scherben mit Handschuh aufsammeln und dann in ein verschließbares Gefäß. Anschließend alles zum Sondermüll. Ich habe beim Kauf von Energiesparlampen darauf geachtet, dass die Birne mit einer Art Gummiüberzug eingekleidet sind, damit sie beim Runterfallen nicht kaputt gehen. Leider nimmt durch dieses Gummikondom die Leuchtkraft ab.

Wenn es die Möglichkeit gibt, kaufe ich jetzt Restbestände der alten Glühbirne auf. Sie haben geleuchtet und waren nicht extrem gefährlich. Hier könnte die Politik in Form von Ilse „Internet nein Danke“ Aigner mal aktiv werden. Oder geht das nicht, weil Osram mit Sitz in München von der neuen EG-Verordnung profitiert?

Zur Klarstellung: Ich bin nicht gegen Energiesparen, aber ich habe etwas dagegen, wenn ich mir überteuerte und zudem noch hochgiftige Birnen in die Hütte hängen soll.

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5 Antworten to “Glühbirne: Es soll Licht werden”

  1. Smirne76 Says:

    Ich glaub in den ganzen Lötstellen Deiner Elektronikgeräte hast Du mehr Quecksilber drin als in 10 Energiesparlampen. Das ist Panikmache was hier passiert. Auch in jeder Leuchtstoffröhre ist Quecksilber drin und wo haben wir Leuchtstoffröhren nicht überall?

    Und zur sofort verfügbaren Helligkeit: wenn Du kein NoName-Billigprodukt kaufst sondern Markenqualität, dann haben die heute schon beim Einschalten schon 95% Helligkeit und die restlichen 5% merkst Du nicht. Alles andere ist von gestern oder billig.

  2. Julian Says:

    Seh ich ähnlich wie Smirne. Von „hochgiftig“ kann keine Rede sein. Wahrscheinlich nimmst Du mehr Quecksilber durch das Essen von Fischstäbchen auf, als Du einatmest, wenn eine Energiesparlampe zu Bruch geht.

  3. redaktion42 Says:

    @smirne und @Julian
    ich habe folgende Artikel gefunden zur Gefahr der Lampen und dies scheint mir nicht unbedenklich:
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/gefaehrliches-quecksilber-in-energiesparlampen-brisante-birne-1.1031458
    und
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktleuchtstofflampe

    ich glaube, ich steig auf LEDs um

  4. Thomas Schmelzer Says:

    Die viel belächelte eosterische Szene hat auf all diese Gefahren schon vor einem Jahr ausführlich hingewiesen. Alles kostet nur viel Geld und hat viele Nachteile für Umwelt und Mensch.

  5. Bruno Says:

    Bravo

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