Würzburg hat viele kleine und große Geschichte, aber die Geschichte der gehobene fränkische Gastwirtschaft Backöfe mag ich besonders gerne. Natürlich ist es ein Touristenhotspot, aber ich war gerne dort zu Gast.

Die gastronomische Geschichte der Familie Ehehalt geht auf das Jahr 1580 zurück, als Fürstbischof Julius Echter das Stammhaus im nahen Leinach stiftete und dort eine Dorfschänke und einen Zehntkeller betrieb. Übernommen wurde im Jahr 1977 es durch den Gastronomen Gerd Ehehalt. Der Name leitet sich schlicht von dem charakteristischen, großen Backofen ab, der im Schankraum des Restaurants steht und bis heute das gemütliche, urfränkische Ambiente prägt. Die historischen Räume mit ihren Holzvertäfelungen, alten Balken und verwinkelten Stuben lieferten die ideale Kulisse für ein Konzept, das auf fränkische Tradition und Gemütlichkeit setzte.









Backöfele gehört zu den bekanntesten fränkischen Wirtshäusern in der Würzburger Altstadt. In der Ursulinergasse, nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt, verbindet das Haus traditionelle fränkische Küche mit einem Ambiente, das bewusst an historische Gasthäuser erinnert. Typische Gerichte sind Schäufele, fränkischer Sauerbraten, Bratwürste, „Blaue Zipfel“ sowie eine umfangreiche Auswahl fränkischer Weine. Das Restaurant gilt bei Einheimischen wie Touristen als eine der ersten Adressen für authentische fränkische Küche.
Hinter dem Erfolg steht die Gastronomenfamilie Ehehalt. Deren Wirtshaustradition reicht laut WürzburgWiki bis ins Jahr 1580 zurück, als Vorfahren der Familie eine Dorfschänke in Oberleinach betrieben. Diese lange Verbundenheit mit fränkischer Gastlichkeit prägt bis heute die Philosophie des Hauses. 1999 wurde das Backöfele von der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) als „Konzept des Jahres“ ausgezeichnet. Zudem wird es regelmäßig in Reiseführern und Restaurantempfehlungen für Würzburg genannt.



Das Backöfele heute
Heute blickt das Restaurant auf nahezu fünf Jahrzehnte Geschichte zurück und versteht sich als Botschafter fränkischer Ess- und Weinkultur. Der Name „Backöfele“ leitet sich vom fränkischen Wort für einen kleinen Backofen ab – ein Symbol für Wärme, Gastfreundschaft und häusliche Gemütlichkeit. Diese Idee prägt bis heute das Selbstverständnis des Hauses.
Wer das Backöfele besucht, erlebt nicht nur ein Restaurant, sondern ein Stück moderner Würzburger Gastronomiegeschichte: ein Lokal, das Tradition bewusst inszeniert und damit seit fast 50 Jahren erfolgreich ist.
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