Podcast: Wenn der Fasching duftet – Krapfenglück aus der Backstube Reicherzer

Wenn in der Backstube der Bäckerei Konditorei Martin Reicherzer Hochbetrieb herrscht, dann ist eines sicher: Fasching steht vor der Tür. Daher habe ich einen neuen Podcast mit Bäckermeister Martin Reicherzer aufgenommen.

Zwischen Mehl, Fett und süßem Duft dreht sich in diesen Tagen alles um den Krapfen – jenes Gebäck, ohne das die närrische Zeit kaum vorstellbar wäre. Für Bäckermeister Martin Reicherzer ist der Fasching keine Farce, sondern eine der wichtigsten Phasen des Jahres. Und er ist selbst bekennender Krapfen-Fan: Ein warmer Krapfen, direkt aus der Pfanne gegessen, gehört für ihn zum Besten, was das Bäckerhandwerk zu bieten hat.

Mehr als 20 verschiedene Sorten entstehen in der Backstube in Fürstenfeldbruck und Aubing. Die Klassiker – Aprikose und Himbeer-Johannisbeer – sind dabei nach wie vor die unangefochtenen Favoriten. Gefüllt mit Marmelade, bestäubt mit Puder- oder Streuzucker, stehen sie für die pure Tradition. Daneben zeigt sich die kreative Seite des Betriebs: von Tiramisu-Krapfen über Eierlikör bis hin zu Schwarzwälder Kirsch. Auch Pistazienkrapfen, im vergangenen Jahr ein regelrechter Renner, sind weiterhin fester Bestandteil des Sortiments – ganz ohne modische Extravaganzen, aber mit viel Geschmack.

Um der enormen Nachfrage gerecht zu werden, hat die Bäckerei jüngst in moderne Technik investiert. Eine neue Krapfenbackmaschine sorgt nicht nur für einen reibungsloseren Ablauf, sondern auch für mehr Nachhaltigkeit. Das Fett wird geschont, täglich gefiltert und kann länger verwendet werden – ein Gewinn für Energieverbrauch und Qualität. Die Krapfen werden schonender gewendet und abgelegt, was sich vor allem in ihrer Optik zeigt. Am Geschmack jedoch wird nicht gerüttelt: Der bleibt so, wie ihn die Kundinnen und Kunden lieben.

Bis zum Aschermittwoch läuft die Produktion auf Hochtouren, fast ohne Pause. Danach kehrt in der Backstube langsam wieder Ruhe ein – zumindest bis zur nächsten süßen Idee. Wer sehen möchte, wie moderne Krapfenproduktion heute funktioniert, kann sich in der Filiale in Fürstenfeldbruck oder online einen Film über die neue Maschine anschauen. Die Resonanz ist leise, aber positiv: Kundinnen und Kunden freuen sich über Einblicke, Kolleginnen und Kollegen holen sich fachlichen Rat.

Ob mit oder ohne Pappnase – für Martin Reicherzer steht fest: Der Fasching gehört zum Bäckerhandwerk wie der Krapfen zum Teller. Und solange in der Backstube goldbraune Krapfen aus dem Fett kommen, ist eines sicher: Die närrische Zeit schmeckt hier besonders gut.

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