6. Juli 2010

Die Einwilligung zur Organspende geht jetzt sogar per App.
In Deutschland fehlen dringend Organe, die anderen das Leben retten können. Ich habe mich selbst entschlossen, einen Organspendeausweis auszufüllen. Und ich muss zugeben, es hat lange bei mir gedauert. Warum? Ich weiß es selbst nicht. Ethische oder religiöse Gründe waren es nicht, es war wohl einfach die Faulheit oder sich die Angst, festlegen zu müssen. Für mich ist es sogar ein christliches Gebot der Nächstenliebe, obwohl ich kein Theologe bin. Es sprechen alle logischen Argumente für eine Organspende. Wenn die Organe meines Körpers noch jemanden heften kann, dann ist das wirklich eine gute und noble Geste.
Ich kann die Stammtischkritiker nicht mehr hören, die propagieren: Ärzte würden einen schneller für tot erklären, weil sie die Organe brauche. Das glaube ich nicht – zumindest in unseren breiten nicht. In Deutschland können Verstorbenen Organe zur Transplantation entnommen werden, wenn der Hirntod sicher nachgewiesen ist und eine Zustimmung vorliegt. Aber ich glaube, dass auch meine Organe helfen können. Weltweit herrscht ein erheblicher Mangel an Spenderorganen, so dass sich lange Wartelisten gebildet haben. Und hier muss geholfen werden. Andere Menschen können bei meinem Tod leben und das ist etwas Fantastisches.
Und die neue Technik hilft: Es gibt sogar eine App Organspende. Mit dem iPhone-/iPad- Organspendeausweis kann jeder seine Erklärung zur Organspende für den Todesfall dokumentieren. Sie können einer Spende von Organen und Geweben uneingeschränkt zustimmen oder die Spende beschränken: entweder bestimmte Organe und Gewebe von der Spende ausschließen oder nur bestimmte Organe und Gewebe spenden. Außerdem ist es möglich, einer Spende generell zu widersprechen. Die Willenserklärung kann via E-Mail an die Verwandtschaft geschickt werden. Ich bin dabei und wenn es mich erwischt, soll ein andere dafür leben können.
Schlagwörter: APP, App Organspende, Hirntod, iPad, iPad Organspende, iPhone, iPhone Organspende, Leben retten, Organe, Organspende, Organspendeausweis, Organtransplantation, Spende nach dem Tod, Transplantation, Willenserklärung Organspende
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5. Juli 2010

Mein Autokorso via Twitter.
Berufsbedingt bin ich derzeit viel unterwegs und bekomm von der Fußballweltmeisterschaft nur sehr wenig vor dem Fernseher oder via Public Viewing mit. Das ist schade, doch Gott sei Dank gibt es Twitter.
Für mich sind meine Follower eine absolute Bereicherung – vielen Dank für sie. Ich erfahr den Spielstand im ICE und ich erfahre ihn authentisch. Die entsprechenden Fußball-Apps sind ja nett, doch die News ist doch nicht das entscheidende, sondern die Authentizität. Ich will die Meinung, ich will die Kommentierung meiner virtuellen Freunde. Ich will mitschimpfen, mitfiebern, mitfreuen und mitfeiern. Für mich ist Twitter ein virtuelles Public Viewing auf dem Sofa, bzw. bei mir im ICE.
Und natürlich darf bei einem Sieg der Deutschen auch nicht ein Autokorso fehlen. Ich hatte bei dem Sieg über Argentinien einen virtuellen Autokorso via iPhone gestartet und ca . 30 Follower hängten sich an und retweeteten meinen Autokorso. Danke dafür – das war wirklich nett.
Gemacht habe ich diesen Autokorso übrigens mit einer kostenlosen App namens Emoticons.
Ich freu mich auf das nächste Spiel und den nächsten Sieg. Diesmal ist Spanien an der Reihe. Ich fahr S-Bahn und bin via Twitter live dabei.
Schlagwörter: Emoticons, ICE, Public Viewing, Social Media, Twitter, Virtuelles Public Viewing, Weltmeisterschaft
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29. Juni 2010

Die Urkunden zu den Bundesjugendspielen mit Köhler-Unterschrift werden nicht mehr ausgegeben.
Es wird Zeit, dass wir einen neuen Bundespräsidenten bekommen. Der Rückritt von Köhler hat die Gemüter beschäftigt. Ich möchte eine neue Perspektive anbringen: Viele Kinder sind über den Rücktritt von Horst Köhler stocksauer. Das hat keine politischen Gründe, sondern ganz einfach: Sie bekommen ihre Ehrenurkunde zu den Bundesjugendspielen nicht.
Die Ehrenurkunden zu den Bundesjugendspielen werden vom Bundespräsidenten unterschrieben und da wir den Bundeshorst nicht mehr haben, darf seine Unterschrift auch nicht mehr verwendet werden. Die tausendfach gedruckten Urkunden wandern ins Altpapier und die sportbegeisterten Schüler bekommen im Moment keine Urkunde. Danke liebe Politik für diese Motivationsbremse.
Wie es auf der offiziellen Seite der Bundesjugendspiele heißt, gilt derzeit folgende Anordnung: „Ehrenurkunden mit der Unterschrift des Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler können nicht mehr vergeben werden. Neue Ehrenurkunden können voraussichtlich ab Mitte September 2010 geordert und an die Teilnehmenden nachgereicht werden. Sieger- und Teilnahmeurkunden können weiterhin ausgegeben werden.“
Also Mitte September gibt es wieder Ehrenurkunden, dann mit der Unterschrift des neuen Bundespräsidenten. Was dauert denn da so lange? Die Wahl des neuen Präsidenten wird ratz fatz geschehen und dann hat die Druckerei die Unterschrift. Über Nacht könnten die Urkunden gedruckt sein und Anfang nächster Woche verschickt werden. Das wäre eine schöne Geste an die Jugendlichen. Aber die sind nicht wichtig, die haben ja Zeit bis September.
Schlagwörter: Bundeshorst, Bundesjugendspiele, Bundespräsident, Ehrenurkunde Bundesjugendspiele, Horst Köhler, Siegerurkunden, Teilnahmeurkunden
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24. Juni 2010

Elvis in Deutschland. Es gibt noch unbekannte Bilder von ihm. Dieses ist natürlich bekannt.
Taxifahrer können Geschichten erzählen. Das ist keine Neuigkeit und ich berichtete in diesem Blog bereits von Taxifahrer aus Leipzig. Nun ein neues Erlebnis aus Frankfurt, das mich regelrecht elektrisierte. Auf dem Weg zu einem Termin zur SAE in den Norden der Stadt musste ich auf ein Taxi ausweichen. Der Taxifahrer, ein junger Mann mit schwarzem Pferdeschwanz und ich kamen ins Gespräch über den King Elvis. Schließlich war Elvis Presley im Frankfurter Raum einstmals stationiert. Und ich dachte, ich weiß schon vieles über den King, aber die folgende Geschichte war mir neu: Mein Taxifahrer berichtete mir von seiner Schwiegermutter, die als junges Mädchen Elvis Presley vier Paar Damenschuhe verkaufte.
Die Geschichte ging so: Eines Tages hielt vor einem vornehmen Frankfurter Schuhgeschäft eine Limo und der King of Rock´n Roll stieg aus und betrat den Laden. Er wollte sich Damenschuhe ansehen, die er vor Tagen bestellt hatte. Es waren vier Paar Schuhe in unterschiedlichen Farben, vielleicht waren sie ja für Priscilla oder ein gar ein deutsches Fräulein.
Die Verkäuferin, die Schwiegermutter meines Taxifahrers, konnte zwar kein Englisch, bediente Elvis aber sofort und war seinem Scharm erlegen. „Der Elvis, das war ein hübscher Mann“, wusste die Verkäuferin noch nach Jahren zu erzählen. Die Familie konnte die Geschichte schon nicht mehr hören, aber ich fand sie toll.
Außerdem wurde noch ein Foto von Elvis und der Verkäuferin geschossen, das bis zur Rente der Dame in dem Frankfurter Schuhgeschäft hing. Wahrscheinlich ist es eines der letzten noch unveröffentlichten Elvis-Bilder und die Elvis-Preley-Gesellschaft wird jetzt nach Lesen dieses Blogs ihre Späher lossenden und dieses Bild auftreiben. Der King kaufte Schuhe und ich hätte das Bild gerne gesehen.
Schlagwörter: Damenschuhe, Elvis Presley, Elvis Presley Gesellschaft, Frankfurt, King of Rock´n Roll, Pferdeschwanz, SAE, Schuhe kaufen, Schwiergermutter, Taxi, Taxifahrer, Taxigeschichten
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22. Juni 2010

Andreas Scheuer mit seinen Mitarbeiterinnen Doris und Teresa in Berlin - noch ohne iPad.
Ihr solltet mit der Zeit gehen oder eben mit der Zeit gehen. So mein Kommentar zum jüngsten Streit im Bundestag. Da hat es doch ein Jungspund von der FDP (41 Jahre), der Herr Volksvertreter Jimmy Schulz, gewagt, eine Rede vor dem hohen Haus zu halten. Sein Redemanuskript hatte er auf dem iPad. Aber nix da. Das Bundespräsidium wies den Apple-Jünger an, auf das iPad zu verzichten. So was gibt es hier nicht. Entweder Papier oder nix. Jetzt wird der Vorfall im Geschäftsordnungsausschuss des Deutschen Bundestags behandelt.
Euch geht es noch ganz gut in Berlin? Jimmy Schulz meinte zumindest: „Die Zeiten von Telefax und Telex sind vorbei: Auch der Bundestag sollte sich für neue Medien öffnen.“ Recht hat er. Ich weiß zwar nicht, was Schulz im Bundestag sagen wollte, aber er sollte es mithilfe seines iPads sagen dürfen. Zudem habe ich gerade einen unserer bayerischen Volksvertreter kennengelernt, den Volksvertreter Andreas Scheuer von der CSU. Der aufrechte Niederbayer ist scharf auf das iPad und möchte es gerne haben. Doch lieber Herr Staatssekretär, seien Sie gewarnt: Ob dem sympathischen Abgeordneten dann das gleiche Schicksal wie sein Koaltionskollege von der FDP blüht, gilt als sicher. So modernes Zeug wie das iPad wollen wir nicht im Bundestag.
Schlagwörter: Andreas Scheuer, Apple, Apple-Jünger, Bundespräsidium, bundestag, CSU, Deutscher Bundestag, FDP, Geschäftsordnungsausschuss, iPad, iPad im Bundestag, Jimmy Schulz, Jungspund, Koalition, Staatssekretär, Volksvertreter
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19. Juni 2010

Ein Teil des Teams von Lars Nicolaisen und einem iPad.
Das iPad ist eine Innovation – das ist nichts neues. Neu ist aber, dass das iPad nun auch im Friseursalon eingesetzt wird. In Hamburg bin ich beim Friseursalon von Lars Nicolaisen am Ballindamm vorbeigekommen. Hier sind seit einer Woche die iPads aktiv im Einsatz. Das nenne ich Innovation – chapeau. „Unsere Kunden können das neue technische Wunder von Apple nutzen um darauf zu spielen, im Internet zu surfen oder sich sogar Filme anzuschauen. Hauptsächlich jedoch wird das iPad von den Teams genutzt um auf dem großen und klaren HD Bildschirm noch besser beraten zu können“, erzählt der Friseurmeister Lars Nicolaisen.
Die Resonanz sei fantastisch. Kunden, aber auch Belegschaft sind von dem neuen Device begeistert. Auf den iPads sind in Alben eine große Vielzahl von Haarschnitten abgelegt, unterteilt in unterschiedliche Haarlängen für Männer wie für Frauen, dazu Vorschläge für ideenreiche Steck- und Brautfrisuren, Stylings für Girls & Boys und Beispiele für unterschiedliche Farb- und Strähnentechniken. Die heimlichen Highlights für viele Kunden sind jedoch die Fotoalben mit den aktuellen Stars wie z.B. Jennifer Aniston, Pink, Sylvie van der Vaart, Audrey Tautou oder Agyness Deyn. „Dank der hervorragenden Zoom-Funktion des iPads können wir alle Frisuren stufenlos vergrößern, um so gemeinsam mit unseren Kunden genau zu sehen wie stark z.B. die Stufungen sind oder wie und wo Farbnuancen gesetzt wurden“, berichtet Apple-Fan Lars Nicolaisen, der auch seine Website mit Apple-Software iWeb gestaltet hat. „Ich denke dies ist weiterer Schritt in die Optimierung unserer Beratungsqualität und ein neuer, toller Service für unsere Kunden, welcher natürlich kostenfrei genutzt werden kann.“
Doch der Handwerksmeister setzt noch eines oben drauf. Er nutzt für die Werbung seiner beiden Salons ein Spektrum an Social Media-Diensten. Der Salon twittert über den Microblogging-Dienst Twitter und arbeitet aktiv in Facebook mit.
Bei solchen Friseuren, wie Lars Nicolaisen brauche ich mir keine Sorgen machen, dass das Handwerk den Anschluss an die neue Zeit verliert – zudem der Friseurmeister auch richtig gut Haare schneiden kann.
Schlagwörter: Agyness Deyn, Apple, Audrey Tautou, Ballindamm, Brautfrisuren, Facebook, Farbtechnik, Hamburg, Handwerksmeister, Innovation im Handwerk, iPad, iWeb, Jennifer Aniston, Lars Nicolaisen, Microblogging, Pink, Social Media, Steckfrisur, Strähnentechnik, Stylings, Sylvie van der Vaart, Twitter, Web 2.0 für Friseure, Web 2.0 für Handwerk
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18. Juni 2010
Neulich habe ich eine interessante These gehört. Prof. Peter Wippermann vom Trendbüro sagte sinngemäß: Es gibt nur eine Zeit, nicht die Teilung in Arbeitszeit und Freizeit. Diese Aussage geht mir seitdem durch den Kopf, denn dieser Professor trifft den Nerv. Ich kenne unzählige Leute, die fein säuberlich zwischen einem beruflichen und einem privaten Leben unterscheiden. Dabei meine ich ausdrücklich nicht die Arbeiter am Fließband oder in der Produktion. In der industriellen Welt gilt diese Unterscheidung noch.
Viele meiner Bekannten zählen sich aber zu den so genannten Kreativen. Doch auf hier gibt es eine Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Ich höre immer wieder: „Ich will für die Agentur nicht Tag und Nacht arbeiten, ich bin sowieso zu lange im Büro.“ Das ist richtig und ich denke, dass verlangt auch niemand. Seitdem ich mir meine Zeit als Selbstständiger freier einteilen kann (ganz frei bin ich natürlich nie), habe ich mehr Kraft und Power, bin für meine Umwelt ausgeglichener. Aussagen über die Arbeitszeit zeugen für mich vor der Angst vor Vorgesetzten. Nur wenn Druck, spricht Arbeitszeit, vorhanden ist, dann bringe ich Leistung für die Arbeit. Das darf doch nicht sein. Ich bin kreativ und schöpferisch, auch wenn ich unter dem Apfelbaum liege und die Fische füttere. Mir kommen gute Gedanken für meine Kunden, wenn ich mich mal mit ganz etwas anderen beschäftige. Ist das also Arbeitszeit, wenn ich im Garten etwas pflanze oder ist das Freizeit? Nichts von beiden – es ist meine Zeit.
Leider musste ich in Firmen arbeiten, bei denen es ganz wichtig war, dass alle Mitarbeiter einstempeln. Vertrauensarbeitszeit war nicht angesagt. Das Unternehmen hatte wohl Angst, man geht früher oder erledigt seine Arbeit nicht. Das wäre unverantwortlich, denn schließlich wird man für seine Arbeit vom Unternehmen bezahlt. Die Konsequenz war, dass Mitarbeiter genau auf die Minute ausstempeln oder während der Arbeitszeit Mantel, Mütze anziehen und darauf warten, bis die tägliche Arbeitszeit zu ende ist. Hier kann kein kreatives Klima aufkommen. Als ich bei Unternehmen arbeitete, die Vertrauensarbeitszeit hatten, war ich produktiver und vermischte meine Arbeit mit meiner Freizeit. Die Projekte verliefen besser, ich fühlte mich besser, ich war ausgeglichen.
Keiner verlangt, immer erreichbar zu sein. Natürlich schalte ich das Telefon mal aus und rufe keine Mails ab. Natürlich gehe ich bei strahlendem Sonnenschein mal ins Freibad oder döse im Liegestuhl vor mich hin. Da ich ein verantwortungsvoller Mensch bin, weiß ich, wann ich Projekte fertigbekommen muss und ich weiß, wann ich einfach nur abhängen darf. Ich arbeite eben mal bis in die Nacht, wenn es wichtig ist und ich arbeite auch am Wochenende. Wenn am Sonntag ein Kunde anruft, dann bin ich eben für ihn da, wenn ich es will. Es zwingt mich keiner, das Handy am Sonntag anzuhaben. Anrufen muss ich den Kunden sowieso. Aber ich habe auch die Freiheit, meine Zeit einzuteilen, so dass sich Arbeitszeit und Freizeit vermischen. Es macht für mich keinen Unterschied, ob ich gerade arbeite oder nicht, denn der Professor vom Trendbüro hat recht: Es gibt nur eine Zeit und die möchte ich im Moment nutzen: Für mich
Schlagwörter: Arbeitszeit, Besuch im Freibad, Fließband, Freizeit, Kreativität, Peter Wippermann, Trendbüro, Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit, Vertrauensarbeitszeit
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17. Juni 2010

Social Media muss Bestand des Marketings sein
„Es interessiert doch keinen, was ich zu Mittag esse“, solche oder ähnliche Aussagen höre ich immer wieder, wenn ich Kunden im Bereich Social Media berate. Viele Unternehmen haben noch nicht begriffen, worin die Macht von Social Media besteht: Emotionalisierung
Die Folge ist, dass nur jedes dritte deutsche Unternehmen eine Social Media Strategie hat. Dabei bin ich der Meinung, dass nicht das klassische Marketing sofort durch Social Media ersetzt werden muss – zumindest jetzt nicht. Aber die Augen vor einer eindeutigen Entwicklung in den Medien und der Wirtschaft zu verschließen – das halte ich für grob fahrlässig. Twitter & Co. sind heute noch nicht in der Chefetage angekommen. Nur gut jede zehnte Geschäftsführung ist selber im Web 2.0 aktiv.
Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Mehr als 1.700 Pressesprecher und PR-Fachleute haben sich beteiligt. Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen verfügt über eine Social-Media-Strategie. Gut jede vierte Firma stellt zusätzliche finanzielle Mittel für die Web2.0-Kommunikation bereit. Ich denke, dass man Mittel aus dem klassischen Marketing (TV-, Radio- oder Printwerbung) abziehen kann und stattdessen in Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook investieren sollte. Im B2C-Bereich allemal, aber auch zunehmend im B2B-Bereich.
Die Umfrage im Einzelnen: Dass ihr Unternehmen bereits über eine Strategie im Web 2.0 verfügt, meinten 32,5 Prozent der befragten Mitarbeiter aus Pressestellen. Gut jeder zweite berichtet zumindest, derzeit an einer Strategie zu arbeiten (52,2 Prozent), während jeder zehnte zugab, sich noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben (10,2 Prozent). Gut jedes zwanzigste Unternehmen will auch in Zukunft von kommunikativen Maßnahmen in sozialen Netzwerken die Finger lassen (4,3 Prozent). Am aktivsten setzten Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich bei der Kommunikation auf das Web 2.0. Von ihnen haben 38 Prozent bereits eine Social-Media-Strategie. Das Schlusslicht bilden Verwaltungen und Verbänden: weniger als ein Viertel von ihnen engagiert sich strategisch bei Twitter, Facebook & Co. (23,6 Prozent).
Schlagwörter: B2B, B2C, Dpa, Facebook, news akuell, Pressestelle, Social Media, Soziale Netze, soziale Netzwerke, Twitter, Verbände und Social Media, Verwaltung und Social Media
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16. Juni 2010

Das Philips Power Pack verdoppelt die Akkukapazität vom iPhone.
Ich lieb meine iPhone, doch das Teil ist der reine Stromfresser. Das neue iPhone soll da besser sein, aber das gilt abzuwarten. Daher habe ich immer ein externes Batteriepack dabei, um nicht ohne Strom dazu zustehen. Ich hatte mir in den USA ein klobiges Pack gekauft und ganz gut gearbeitet. Durch Zufall bin ich jetzt auf das Philips Power Pack gestoßen und gleich besorgt. Das neue Philips Power Pack verdoppelt die Akkukapazität und befreit mich von nervtötender Akku-Ausfall-Panik. Der deutsche Distributionspartner ist Soular.
Das Philips Power Pack erfüllt für rund 60 Euro seinen Zweck und sieht gut aus. Der mobile Akku saugt sich sicher an der Rückseite des iPhone oder iPods fest und versorgt mein schwächelndes Apple-Liebling sofort mit neuer Energie. Anders als andere optionale Akkus kann das Power Pack durch die praktischen Saugnäpfe auch bei gleichzeitiger Nutzung von Silikon-Schutzhüllen verwendet werden. Eine diskrete energiesparende LED-Anzeige informiert währenddessen auf Knopfdruck über den Status des Akku-Packs. Dank des kompakten Designs ist das Power Pack auch mit dem neuen iPhone und allen aktuellen iPod-Modellen kompatibel. Bevor der Notfall-Energiespender zum Einsatz kommt muss lediglich das im Lieferumfang enthaltene Mini-USB-Kabel an eine USB-Ladestation, zum Beispiel den Computer, angeschlossen werden. Gleichzeitig kann auch eine Synchronisation des iPods oder iPhones mit iTunes erfolgen.
Schlagwörter: Akku mit Saugnäpfe, Akkukapazität, Distributionspartner, externes Batteriepack, iPhone, iPod, iTunes, Mini-USB-Kabel, Philips Power Pack, Soular, USB-Ladestation
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15. Juni 2010
Ab heute bin ich für die SAE unterwegs, um den neuen Studiengang Digital Journalism an verschiedenen SAE-Standorten vorzustellen. Wir wissen alle: Journalismus im Online-Zeitalter funktioniert anders als das klassische Handwerk. Heute kommt kaum jemand daran vorbei, journalistische Inhalte auch in digitaler Form aufbereiten zu müssen. Jeder wurde schon mit den veränderten Anforderungen durch z.B. Blogs, Pod- und Videocasts und Soziale Netzwerke konfrontiert. Daher war es eine gute Idee, den Studiengang Digital Journalism an den Start zu bringen und eine noch bessere Idee war es, mich als Berater und Trainer zu engagieren (das aber nur am Rande). Wer einmal vorbeischauen will, hier geht es zur Anmeldung zu meiner Digital Journalism Camp-Tour.
In diesem Studiengang will ich Qualitätsjournalismus im digitalen Umfeld lehren. Ich habe den Verdacht bei meinen Diskussionen mit meinen Print-Kollegen, dass Online immer mit Mülljournalismus und Print immer mit Qualitätsjournalismus gleichgesetzt wird. So richtig spricht das keiner aus, doch ich werde den Verdacht nicht los. Dabei ist diese Differenzierung ein absoluter Quatsch. Sowohl im Print- als auch im Onlinebereich gibt es Juwelen und es gibt absoluten Dreck. Online ist nur schneller und dadurch besteht die Gefahr, schneller Müll zu verbreiten, wenn ich keine Ahnung davon habe, was ich eigentlich mache. Dieser Gefahr gilt es mit einer soliden Ausbildung vorzubeugen. Dazu wurde ein Lehrplan durch die SAE erarbeitet, der alle Facetten des heutigen Journalistenlebens abbildet. Ich durfte bei diesem Lehrplan mitarbeiten. Dies bedeutet klassische Tätigkeiten wie Recherche, Quellenpflege, Schreiben verknüpft mit technischen Fertigkeiten wie Video- oder Audioschnitt. Hinzu kommt ein hohes Maß an Infos über Marketing und Vertrieb, unter anderem durch Social Media-Techniken.
Ich freue mich schon auf die Diskussionen mit den potenziellen Studenten und mit Kollegen, die sich schon für die Digital Journalism Camp-Tour angemeldet haben. Natürlich werde ich auch über die Tour berichten in einem eigenen Blog und meinen Twitteraccount.
Schlagwörter: Audioschnitt, Digital Journalism, Digital Journalism Camp-Tour, Lehrplan, Online-Zeitalter, Print-Kollegen, Qualitätsjournalismus, Quellenpflege, Recherche, SAE, Schreiben, Social Media, soziale Netzwerke, Twitteraccount, Videoschnitt
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