Ich weine der Audio-Kassette keine Träne nach. Vor kurzem habe ich gelesen, dass die Produktion der Audio-Kassette eingestellt wurde – zumindest in Niedersachsen bei Pallas. Die Kompaktkassette gehört damit der analogen Vergangenheit an. Aus, Schluss, Ende, vorbei. MP3 oder optische Datenträger haben die Kassette gekillt. Hier haben wir zum Beispiel die Sony C-90 HF Audiokassetten (90min) 5er Pack
Ich erinnere mich vor allem an Bandsalat, wenn das Band mal wieder gerissen ist. Mit einem Bleistift oder Kugelschreiber im Transporträdchen wollte ich das Band aufwickeln. Meist vergebens, gleich wegwerfen wäre besser gewesen. Was gab es nicht alles: Chrome, Eisen/Ferro oder ganz teuer Metallbänder. Meine erste Schneider-Kompaktanlage – das Geld dafür bekam ich von meiner Konfirmation – hatte nur eine Taste Chrom an/aus. Den Genuss von Reineisenbändern hatte ich nie bei meinen Kassetten. Später kamen Kassettendecks von JVC hinzu. Vor allem ein Doppeltape-Deck hatte es mir angetan – zum Kassettenkopieren. Theoretisch, denn praktisch habe ich es meiner Erinnerung nach nur einmal gemacht. Es war bei Queen: Flash – auch eine schreckliche Aufnahme. Ich habe in der Regel Kopien von meinen Schallplatten auf Kassette gezogen, um Mucke fürs Auto zu haben. Im Handschuhfach flogen die Dinger durch die Gegend. Aufnahmen vom Radio mochte ich nicht, denn die DJs quatschten oftmals in den Song oder blendeten ihn zu früh aus. Ganz schlimm waren auf Bayern 3 die Verkehrsdurchsagen, die mitten in einen Song platzen. Ich hab noch eine Beatles-Aufnahme mit einer Stauwarnmeldung vor Marktheidenfeld.
Damit ist jetzt Schluss. Ich habe nie bespielte Audiomusikkassetten gekauft und auch als Kind waren mir Märchenkassetten ein Ekel. Ich wollte Vinyl und hab davon zum Leidwesen meiner Frau noch Tonnen im Keller. Während ich Kassetten sofort wegwarf, hüte ich LPs wie meinen Augapfel. Auch meinen Kindern bleiben Kassetten erspart. Sie setzen gleich auf MP3 und den iPod. Ich habe sogar noch einen 10er Pack Audiokassetten im Keller gefunden. Originalverpackt von TDK, Chrome – ich werde sie entsorgen.
Diese Art von Buch habe ich lange auf Deutsch gesucht. In den USA habe ich immer wieder filmtheoretische Werke zum Thema „Storytelling in Ads“ gesehen, doch ernsthafte Literatur zu diesem Thema ist hierzulande Fehlanzeige. Da ist dieses Buch ein absoluter Gewinn. Das Büchlein „Das Drehbuch zum Drehbuch“ liefert mir theoretisches Hintergrundwissen für Erzählstrategien für Werbespots, -filme und Virals. Es ist meines Wissens das erste deutschsprachige Buch zu diesem Thema und es ist großartig, bis auf ein paar Kleinigkeiten. Der filminteressierte Leser erfährt, wie und warum eine gute Geschichte in einem Spot funktioniert. Und das Buch schreibt ein Loblied auf die Story. Nur wenn die Story stimmt, dann funktioniert der Film auch. Dies ist eine banale Weisheit, wird aber oft genug ignoriert.
Das Buch Das Drehbuch zum Drehbuch: Erzählstrategien für Werbespots, -filme und Virals widmet sich an den ernsthaften Filmer und Produzenten, der sich theoretisch dem komplexen und psychologischen Thema nähern will. Wobei der klare Schwerpunkt auf Theorie liegt. Schade: Hier werden leider keine bekannten Werbespots besprochen, die leider auch nicht auf einer beiliegenden DVD vorhanden sind. Der Leser muss sein neu erworbenes theoretisches Wissen auf die seine individuelle Praxis anwenden oder seine Fantasie zu Rate ziehen. Wie und warum funktioniert mein Spot und warum eben nicht?
Somit wird die Zielgruppe für dieses wichtige Büchlein leider eingeschränkt. Nicht jeder Leser kann mit den Basiserzählstrukturen in einem Film etwas anfangen. Der Filmstudent, der Theoretiker oder der mit Hintergrundwissen ausgestattete Praktiker wird allerdings fündig und das haufenweise. Manch oberflächlicher Werbeheini bleibt außen vor – Film ist eben doch eine Art von Wissenschaft und nicht nur ein Handwerk, bei dem man Knöpfe an der Kamera drückt. Anschaulich wird das Buch gegen Ende, als der Autor Albert Heiser verschiedene Erzähl- und Plausibilitätsmuster anfügt, die auf Spielfilm- oder TV-Genre basieren. Hier kommen Strukturen aus Krimi, Fantasy, Western, Action- oder Gangstermovies zum Einsatz.
Das Satz und die Typo des Buches sind sehr gelungen und geben dem Werk eine gewisse Wertigkeit. Ich hätte mir allerdings noch ein paar anschauliche Illustrationen bzw. Bildzitate gewünscht. Film ist ein optisches Medium und hier wären Bilder die richtige Ergänzung.
Ich habe meine Zweifel an den aktuellen Paid Content-Konzepten deutscher Verlage. Ich glaube an die Apps und dass sich mit diesen Apps Geld verdienen lässt. Aber nicht in der Form, wie mir der Content derzeit dargeboten wird. Eine Ausnahme für mich ist das Wired-Magazin.
Mit meiner skeptischen Meinung über das Geldverdienen im Netz bin ich nicht allein. Dass die deutschen Medienhäuser in Zukunft mit bezahlten Inhalten im Web maßgebliche Umsätze generieren werden, glaubt nur ein Viertel der befragten Journalisten der Umfrage „Medien-Trendmonitor 2010 – Journalismus in einem neuen Informationszeitalter“ der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Sie beurteilen die Chancen für wirtschaftlich erfolgreiche Paid Content Modelle als „gut“ (23 Prozent) oder „sehr gut“ (drei Prozent).
Die Mehrheit gibt sich dagegen abwartend („mittelmäßig“, 46 Prozent) oder skeptisch („schlecht“, 19 Prozent). Als Gründe für die Zweifel am Erfolg von Paid Content wird am häufigsten die weit verbreitete Umsonst-Mentalität im Web genannt (81 Prozent). Auch die Gefahr, dass die Leser nach der Einführung von Gebührenmodellen zu Gratis-Anbietern wechseln, wird als Gefahr eingestuft (63 Prozent). Auf Platz drei folgt mit einigem Abstand die Befürchtung, dass ältere Leser nicht bereit sind, von Print auf digitale Bezahlinhalte umzusteigen (31 Prozent). Ein etwas anderes Bild ergibt sich bei den Redakteuren von Online-Redaktionen und Nachrichtenagenturen. Sie sehen die größten Probleme eher bei der technisch noch unausgereiften Abwicklung von Paid Content Modellen (Online, 37 Prozent; Nachrichtenagenturen, 38 Prozent).
Übrigens: Nur 23 Prozent der befragten Journalisten sagen, dass auch die deutschen Verlage und Medienunternehmen für die digitale Zukunft gut gerüstet sind. Ich schließe mich hier an: Das Verlagssterben hat gerade erst begonnen.
Als Fan des iPads nutze ich das Device von Apple sehr ausgiebig. Aber manchmal tut mir der Arm vom Halten weh, wenn ich zum Beispiel einen Film im Zug oder Flieger ansehe. Da nutze ich einen futuristischen Hingucker: Die neuen Halterung LUXA2 H4 aus gebürstetem Aluminium.
Obwohl das iPad kein Schwergewicht ist, kann das Gerät auf Dauer schon schwer werden. Wenn man aber einen Film schaut oder im Liegen arbeitet, kann dies schnell in die Arme gehen und unbequem werden. Grund: Das iPad lässt sich ohne spezielle Halterung in eine senkrechte Stellung bringen. Eine praktische und zugleich stylische Abstellmöglichkeit bietet das LUXA2 H4 für das iPad. Durch die Mischung aus Aluminium und futuristischem Design wird die Halterung in jeder Umgebung zum edlen Hingucker. Zu beziehen gibt es das Teil über Soular.
Die komfortable LUXA2 Halterung kostet 90 Euro und ist sind um 360 Grad dreh- und vertikal schwenkbar. Die sechs robusten, flexibel einstellbaren Greifarme umklammern iPad sicher und zuverlässig. Die hochwertige Verarbeitung trägt Geräte von bis zu vier Kilogramm, also das iPad auf alle Fälle und der Rest wie Windows PCs interessiert mich nicht.
Apps für Städte gibt es viele. Zu den Großstädten kommen natürlich fette Reiseführer hinzu, die meist von kommerziellen Firmen angeboten werden. Ich mag es eine Nummer kleiner und hab mir die kostenlose App des Weltkulturerbes Regensburg geladen. Und ich hab sie vor Ort gleich ausprobiert.
Mit dem iPhone und dem iPad bewaffnet ging die Tour durch die freundliche Stadt los. Die Idee zur App hatte die Regensburg Tourismus GmbH und dafür meinen großen Respekt. Die Stadt setzt nicht nur auf bedrucktes Papier zu Tourismuswerbung, das bei der ITB oder sonst wo ausgegeben wird. Die Stadt hat den Schritt ins Web 2.0-Zeitalter getan und das ist gut so. „Die erste Version der App wird hervorragend angenommen“, bestätigte auch Erwin Maurer, seines Zeichens Geograf und zuständig für das E-Marketing in der Stadt. Cool, dass sich Regensburg eine Stelle zum E-Marketing leistet. Das wird sich auszuzahlen. Eine junge, technisch affine Zielgruppe kommt in die Stadt. Dafür sorgen sicher auch die rund 20.000 Studenten, die aus der mittelalterlichen Stadt eine coole Metropole an der Donau machen. In den Veranstaltungshinweisen, die über das iPhone kommen, findet jeder etwas.
Wer mit offenen Augen durch das Weltkulturerbe wandert, trifft auch die iPhone-User mit der Regensburg-App. Im eindrucksvollen gotischen Dom saßen Touris auf den Bänken und lasen die Texte in ihren iPhones. Das nenne ich einen Erfolg. Eine bessere Werbung für die App kann es nicht geben. Das zeigen auch die Kritiken im iTunes-Store, die durch die Bank positiv sind.
Schon bald soll es ein Update der App geben. Denn Regensburg hat viel zu bieten. An erster Stelle ein Nachtleben und eine Gastro-Szene. Hier werden bereits die entsprechenden Verhandlungen geführt, verrät Erwin Maurer. Die Programmierung der Datenbank läuft. Und es müssen unbedingt tolle Einkaufshighlights in die App aufgenommen werden. Hier nenne ich den besten Hutmacher der Stadt am Dom, den Hutkönig, und den Bürstenmacher Ernst. Wer hier einkauft, bekommt absolute Qualität. Ich hab es ausprobiert. Kurzum: Mit solchen Apps macht das Reisen auch in kleinere Städte Spaß und andere Touristenorte können sich von Regensburg eine fette Scheibe abschneiden. Chapeau.
Ich tu mich schwer mit Plastikhüllen, seien sie für das iPad, iPhone oder iPod. Doch hin und wieder nutze ich sie. Neulich bekam ich die Hüllen von SwitchEasy zu Gesicht, die doch recht auffällig sind. Deren Alleinstellungsmerkmal sind innovatives Design, hochwertige Materialien, schnelle Umsetzung von Ideen, umfangreiches Zubehör und hohe Flexibilität. Gerade vom letzten Punkt konnte ich mich selbst überzeugen. Für mein iPhone wählte ich einen auffälligen Kroko-Look. Ich bastelte die Fashion-Schutzhülle namens Reptile über mein iPhone. Und es passierte: Das Plastik brach. Der Rahmen aus widerstandsfähigem GE Lexan Polycarbonat sollte das iPhone zuverlässig vor Stößen und verhindert Kratzer schützen. Doch es brach. Ich hatte eine Montagsausgabe, ein Mängelexemplar. Als ich mich beschwerte, dachte ich, dass ich eine umfangreiche Verteidigungsstrategie aufbauen musste. Nein, die Schutzhülle von SwitchEasy wurde kurzerhand ausgetauscht. Am nächsten Tag kam das UPS-Auto und brachte mir kostenlos einen Ersatz. Vorbildlich dieser Service von SwitchEasy.
Und seitdem macht die Schutzhülle genau das, was sie machen soll: Sie schützt zuverlässig und sieht gut aus. Mit der ultra-robusten Schutzhülle Reptile setzt SwitchEasy jetzt ein echtes Gadget-Highlight für modebewusste iPhone-Besitzer. Die Innenhülle der Reptile legt sich wie eine zweite Haut um das iPhone und sticht mit ihrem markanten Krokodilmuster sofort ins Auge. Superleicht und ultrarobust, bietet die Reptile dem iPhone 3G / 3GS optimalen Schutz. Das verarbeitete Material ist griffig und lässt das Smartphone problemlos in die Hosentasche gleiten. Ob in Schwarz, Weiß, Smaragd, Hellbraun oder Violett, die Krokodilleder-Textur bewahrt das iPhone in gefährlichen Situationen – wie den Tiefen der Handtasche oder im alltäglichen Großstadtdschungel – vor Kratzern.
SwitchEasy legt jeder Schutzhülle eine Vielzahl von Accessoires bei. Die beiden antistatischen Schutzfolien halten dauerhaft und verhindern Kratzer am empfindlichen Display. Ist das iPhone erst einmal in das edle Kroko-Kleid gehüllt, können sämtliche Funktionen problemlos weiter genutzt werden. Ein Microfaser-Tuch hält das Display glänzend sauber. Die mitgelieferten Schutzstecker verhindern, dass unnötiger Staub in die Anschlüsse gelangt.
Da ich mein iPhone bereits mit dem markanten Kroko-Design spazieren führe, kann ich nun auch mein iPad exklusiv im Partnerlook einkleiden. Möglich macht es die neue Schutzhülle Reptile für das iPad. Die Reptile für das iPad ist zum Preis von 40 Euro verfügbar. Erhältlich ist die Reptile in Schwarz, Weiß, Smaragd, Hellbraun oder Violett.
Mein iPad ist im Grunde überall mit dabei, denn ich bin von der Konzeption des Geräts vollkommen überzeugt. Nur ich bin ein Angsthase, weil ich befürchte, dass Display könnte zerkratzen oder das kostbare Teil würde durch einen Sturz beschädigt werden. Daher habe ich nach einem entsprechenden Schutz für mein iPad Ausschau gehalten und bin wieder auf einen meiner Lieblingshersteller im IT-Taschenbereich gestoßen: booq.
Zunächst habe ich mich für die Boa skin XS-Hülle entschieden. Sie ist funktional und sieht prima aus. Die Hülle gibt es in fünf verschiedenen Farben Schwarz, Türkis, Khaki, Gelb und Violett – wobei mir die dunkle Variante am Besten gefällt. Die violette Version hat sich gleich meine Frau geschnappt. Bei rund 30 Euro ist die Hülle kein Schnäppchen, doch für das iPad hab ich knapp 800 Euro hingelegt, da kommt es auf die 30 Euro auch nicht an. Vor allem, wenn ich diese Qualität bekomme Die rutschfeste Oberfläche verhindert lästiges Steckenbleiben. So lässt sich die Hülle problemlos in anderen Messengerbags oder Rucksäcken verstauen. Optisch besticht die Neuheit aus dem Hause booq durch cooles Design und dezente Farbgestaltung. Die verstärkte Rückseite der 190 Gramm schweren Hülle dämpft Erschütterungen problemlos. Die Vorderseite aus Neopren ist wasserabweisend und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit. Im Innern der Boa skin XS schützt booq-typisches Twylon das iPad vor unschönen Kratzern. Ich bin mit der Hülle sehr zufrieden. Sie hat sich seit über einem Monat optimal bewährt.
Die Firma booq, Familienunternehmen in Privatbesitz, wurde 2002 im Süden Kaliforniens von dem Creative Professional Thorsten Trotzenberg gegründet. Insofern ist es kein Zufall, dass jedes einzelne Produkt und auch der Service, den booq leistet, mit Blick auf den professionellen Nutzer gestaltet wird. booq ist stolz, einige der führenden kreativen Köpfe zu seinen Kunden zu zählen. Ich habe die Taschen bei den Pixar-Jungs gesehen und das sagt eigentlich alles.
Das App Pages ist für mich eine einfache Lösung für klassische Textverarbeitung am iPad. Das bedeutet: Einfach Texte zu tippen. Im Moment vermisse ich kein Microsoft Word oder Open Office, weil ich am iPad nicht in die Verlegenheit komme, Serienbriefe zu schreiben oder Dokumente mit Anmerkungsfunktion zu überarbeiten. Wobei letzteres schon ein sinnvolles Feature darstellt, sobald ich wieder Dokumente von Kollegen überarbeiten darf. Richtig cool und sinnvoll wäre eine Google Docs-Anbindung, doch ich träum weiter.
Immer wieder muss ich mich aber über die Genialität der Apple Programmierer wundern. Das bemerke ich an Kleinigkeiten. Ich wollte das geschriebene Pages-Dokument benennen und suchte die klassische „Speicher unter“-Funktion. Nix da. Einfach auf das Dokument im Bereich „Meine Dokumente“ klicken und umbenennen – so einfach ist das. Typisch Apple eben.
Zwar bietet Pages allerhand von Vorlagen, aber ich bin ein langweiliger Typ und nutze in der Regel nur die leere Seite. Ich brauche eigentlich nur einen klassischen Texteditor und gar nicht den Layoutumfang von Pages. Layoutet wird am Mac mit InDesign oder XPress. Aber, was ich hab, das hab ich. Die Weiterverarbeitung und genaue Formatierung mach ich dann am Mac und dazu sende ich das entsprechende Dokument in der Regel via E-Mail als Word-Datei an meinen Rechner. iWork.com nutze ich nur selten, verspreche aber dies künftig mehr zu tun.
Für mich derzeit das Ärgerlichste am Export von Pages-Dokumente als Word-Datei, ist ein banaler Fehler in der Sprache, Ich erstelle das Dokument in einem deutschen Pages und sende es via E-Mail an eine deutsche Version von Microsoft Word. Dort wird das File geöffnet und siehe da, die englische Sprache im Word ist ausgewählt. Der gesamte Text ist rot unterringelt. Ich weiß, es ist keine große Arbeit, den Text zu markieren und dann die richtige Sprache auszuwählen, aber stören tut es mich trotzdem. Also Apple oder Microsoft – egal wer, behebt den Fehler.
Jetzt interessiert mich nur eines: Welche Features braucht ihr denn so bei Pages? Wenn ihr ehrlich bin, brauche ich eigentlich eine App wie WriteRoom, das ich am Mac für Texte nutze.
Beim Aufräumen des Kellers stieß ich auf mein Periodensystem aus dem Leistungskurs Chemie. Es war schön gefaltet und eigentlich noch ganz nett anzusehen. Dennoch ging es den Weg alles Irdischen und es flog ins Altpapier. Grund: Hoffnungslos veraltet.
Es erschütterte mich, wie viele neue Elemente in den vergangenen zwanzig Jahren entdeckt wurden. So richtig bewusst wurde mir es erst, als ich Periodensystem für das iPad entdeckte. So was hätte ich mir zu meinem Chemie-Unterricht gewünscht. Ich musste den ganzen unnützen Kram auswendig lernen und hier sind alle wesentlichen Infos der Elemente versammelt. Wahnsinn. Dazu gibt es Hintergrundinfos über die Geschichte der Elemente. So macht Chemie Spaß und vor allem – die Elemente sind immer aktuell. Sobald ein neues Element entdeckt ist, zack, gibt es einfach ein Software-Update.
Die App ist der Hammer, bietet sie umfangreiche Suchfunktionen und Kategorisierungen. Wer sich nur ein wenig für Chemie oder Bio interessiert, wird diese kostenlose App von Merck laden. Da stört es überhaupt nicht, dass ab und zu auf das Unternehmen Merck hingewiesen wird. So eine Werbung stört nicht.
Darf der Schüler eigentlich das iPad im Unterricht einsetzen, oder wird er wie ich gezwungen das teure und ggf. veraltete Periodensystem in Papierform zu erstehen? Vielleicht kann mir dies einer der lesenden Schüler oder Lehrer beantworten.
Die App gibt den aktuellen Überblick über die Elemente.
Die App atem leben ist ein tolles Experiment und kann die Reisebranche auf den Kopf stellen.
Die Apps sind eigentlich nur kleine Programme, aber ich bin mir sicher, dass sie unser Userverhalten verändern. Ich bin auf eine private, kostenlose App gestoßen, die mit Sicherheit die Reisebranche aufmischen wird. Ich bin live dabei bei einer Radtour von München nach Istanbul. Die App „Leben atmen“ für iPhone und iPad macht es möglich. Das Mac-begeiserte Ehepaar Simone und Anton Ochsenkühn aus dem schwäbischen Obergriesbach begibt sich auf die 2500 Kilometer lange Reise mit per Fahrrad. Mit dabei iPhone und iPad, um über ihre Erlebnisse live zu berichten.
Die App „Leben atmen“ berichtet in Blogform über die Reise in die europäische Kulturhauptstadt Istanbul. Die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei ist Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien. Sobald das Paar Mitte. Juli startet ist, werden die Erlebnisse mit Text und Foto live dokumentiert und auf die App geladen. Diese neue Art von Reisetagebuch ist innovativ und revolutioniert die Reisebranche.
Die User der App „Leben atmen “ erfahren jetzt alles über die umfangreichen Reisevorbereitungen. Seien es die umfangreichen Trainingsvorbereitungen oder die Anforderungen an Mensch und Material. Insgesamt nehmen die beiden Radler 40 Kilogramm Gepäck in jeweils fünf Taschen mit auf ihre Abenteuerreise. Die etwa 2500 Kilometer führen das Paar über Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Albanien, Mazedonien und Griechenland in die Türkei und dort nach Istanbul. Nach rund sechs Wochen Radtour werden die beiden in der europäischen Kulturhauptstadt ankommen. Auf dem Weg gilt es, die verschiedenen Länder zu entdecken, deren kulinarischen Spezialitäten kennen zu lernen, Traditionen zu erfahren und vor allem Menschen zu treffen und aus diesen Begegnungen zu lernen und zu wachsen. „ Zudem geht es darum, den eigenen Körper zu erfahren und seine Leistungsgrenzen kennen zu lernen“, so Anton Ochsenkühn. Ich bin mal gespannt, was er schreibt.
Funktionen dieser App:
– Übersichtskarte der geplanten Tour
– Tatsachliche Tourdaten
– täglicher Tourbericht (km, h, Höhenmeter, etc.)
– Übersichtskarte in verschiedenen Darstellungen (Karte, Satellit, Hybrid)