Die digitale Spaltung in unserem Lande wird tiefer. Bei meinen Seminaren frage ich die Teilnehmer immer ab, welcher Medientyp sie eigentlich sind. Ergebnis: Die meisten Teilnehmer schätzen sich völlig falsch ein und überschätzen sich. Schön wird die Diskussion dann, wenn es um das Thema mobiles Internet geht. Viele Seminarteilnehmer haben ihr Mobiltelefon zum Telefonieren und ggf. noch zum SMS schreiben. Ungläubige Blicke ernte ich, wenn ich mobile Kommunikation mit den mobilen Devices vorstellte. Brauche ich das? Wer nutzt das?
Künftig kann ich die Cisco-Studie in die Diskussion einbringen. Nach dieser Studie steigt der mobile Datenverkehr in Deutschland bis 2015 um das 30-Fache. Im Jahr 2015 werden in Deutschland 30-mal mehr Daten mobil übertragen als 2010, weltweit 26-mal mehr. Dies hat der Cisco Virtual Networking Index (VNI) Global Mobile Data Traffic Forecast festgestellt. Der mobile Datentransfer weist damit in Deutschland eine jährliche Wachstumsrate von 97 Prozent und global von 92 Prozent auf. Hauptursache dafür ist die verstärkte Nutzung von Video-Anwendungen und -Diensten über mobile Internetfähige Geräte.
In Deutschland steigt der monatliche mobile Datenverkehr von 2010 bis 2015 von 10,66 auf 317,24 Petabyte. Dies entspricht dann der Kapazität von 79,3 Millionen DVDs pro Monat oder 874 Millionen SMS-Nachrichten pro Sekunde. Der mobile Datenverkehr wächst dabei dreimal schneller als der kabelgebundene. Der größte Teil der Übertragung erfolgt in vier Jahren weiterhin per Laptop (197,18 PB), gefolgt von Smartphones (84,49 PB) und Tablet-PCs (21,13 PB). Letztere sorgen aber für das höchste Wachstum: 2015 übertragen Tablet-PCs in Deutschland 293-mal mehr Daten als 2010. Neben 5,1 Millionen Tablet-PCs (32-mal mehr als 2010) kommen dann 16,2 Millionen Laptops (viermal mehr), 50,8 Millionen Smartphones (dreimal mehr) und 87,7 Millionen Knoten zur Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (achtmal mehr) zum Einsatz.
Weltweit werden 2015 mehr als 5,6 Milliarden Tablet-PCs und Smartphones verwendet. Hinzu kommen 1,5 Milliarden Knoten für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Die Gesamtzahl entspricht dann fast der Weltbevölkerung von geschätzt 7,2 Milliarden Menschen. Bei den Geräten weisen Tablet-PCs das größte Wachstum auf: 2015 wird es 205-mal mehr geben als 2010. Videos werden in vier Jahren für 66 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs verantwortlich sein. Dies entspricht einer Steigerung um das 35-Fache im Vergleich zu 2010 und damit der höchsten Rate aller mobilen Anwendungen.
Der weltweite mobile Datenverkehr erhöhte sich 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 159 Prozent und wuchs damit 4,2-mal schneller als der drahtgebundene Breitband-Verkehr. Pro Monat wurden 237 Petabyte – umgerechnet 60 Millionen DVDs – mobil übertragen. 2015 wird der mobile Datentransfer monatlich 6,3 Exabyte und jährlich 75 Exabyte betragen. Letzteres entspricht etwa der Speicherkapazität von 19 Milliarden DVDs oder dem 75-fachen des gesamten IP-Verkehrs im Jahr 2000.
Der Mittlere Osten und Afrika besitzen bis 2015 die höchste jährliche Wachstumsrate mit 129 Prozent, gefolgt von Lateinamerika (111 Prozent), Mittel- und Osteuropa (102), Asien-Ozeanien (101), Westeuropa (91), Nordamerika (83) und Japan (70). Bei den einzelnen Ländern führt Indien (158 Prozent) vor Südafrika (144) und Mexiko (131).
Jede mobile Verbindung erzeugte 2010 einen monatlichen Datenverkehr von 63 MB, in Deutschland von 138 MB. 2015 wird diese Zahl global 17-mal höher liegen, hierzulande 23-mal höher. Smartphones, Notebooks und andere mobile Geräte sorgen dann für mehr als 87 Prozent des weltweiten mobilen Datenverkehrs. Sowohl Tablet-PCs als auch Maschinen untereinander werden jeweils mehr Daten übertragen als das weltweite mobile Netzwerk 2010 mit monatlich 237 Petabyte. Die durchschnittliche Geschwindigkeit der mobilen Netzanbindung hat sich von 2009 auf 2010 verdoppelt und wird bis 2015 auf das Zehnfache steigen.
Da staunte ich als Mac-User nicht schlecht, als ich eine Einladung von Dell im Postfach hatte. Gesucht wurden Blogger, die sich zur von Dell Deutschland im Rahmen des ersten CAPday äußern wollten. Klar will und Profi genug bin ich auch, um die Strategie des Computerriesen beurteilen zu können.
Respekt: Dell ging offen an die Sache heran. „Wir wollen ehrlich, offen und ungeschönt die Wahrheit hören“, ging es los. Und die Wahrheit bekamen die interessierten Mitarbeiter von Dell zu hören. Was kann Dell besser machen?
Geladen waren unter anderem IT-Journalisten, die im Netz unterwegs sind sowie eine stattliche Anzahl von engagierten, ehrenamtlichen XPS-Foren-Mitarbeitern, die in ihrer Freizeit Support für Dell geben. So diskutierte man über ausführlich Treiber-Konflikte und Konfigurationsprobleme. Echte Tech-Freaks eben. Bei mir als überzeugter Mac-User kommt Dell vom Image des Kistenschiebers nicht los, obwohl sie ihre Werbung massiv geändert haben. Und ich gestehe: Ich habe auch einen Dell-Monitor und bin vollauf zufrieden. In meiner Vergangenheit war ich einstmals Textchef der PC Professionell. Damals hatte Dell einen guten Namen unter den Schraubern und Freaks. Man konnte sich sein individuelles System zusammenstellen. „Irgendwo auf der Welt wird mein Dell-Rechner für mich zusammengebaut“, so war die Meinung damals. Dieses Image ist irgendwann flöten gegangen.
Jeff Jarvis hat in seinen genialen Buch „Was würde Google tun?“ seine Erfahrungen mit den Dell Support geschildert. Kaum hat Jarvis drüber gebloggt, hat er Druck auf Dell ausgeübt und das Unternehmen hat sich bewegt. Sehr gute Aktion, die beiden Seiten sehr geholfen hat: Jarvis und Dell. Der eine bekam Popularität, der andere zufriedene Kunden.
Mancher forderte eine Preis-Garantie. „Viele Ihrer Kunden fühlen sich emotional hintergangen.“ Und es hagelte Kritik am Health-Check für 70 Euro. Temp-Dateien zu löschen und den Papierkorb zu entleeren – das kann kein wirklicher Service sein.
Als Journalist konnte ich ins gleiche Horn blasen und mahnte eine bessere Versorgung von Testgeräten an. Es könnte nicht sein, dass im Online-Zeitalter die US-Kollegen bevorzugt werden, während der alte Kontinent auf die Hardware wartet. Allerdings konnte ich auch von positiven Reaktionen an Dell berichten. Meine ehemaligen Leser aus dem Broadcast-Bereich lobten Dell über den grünen Klee. Die Reaktionszeiten seien hervorragend. Dieses Lob tat den Dell-Kollegen sichtlich gut.
In Sachen Social Media hat Dell noch einiges nachzuholen. Dell will künftig stärker auf Twitter setzen und schneller reagieren. „Mit der Twitter-Aktion wollen wir den Kunden zeigen, wir kümmern uns um dich.“ Außerdem wird Dell künftig Mitarbeiter über soziale Netzwerke suchen.
Wir haben den Dell-Leuten den dringenden Rat, sich nicht in den sozialen Plattformen zu verlieren. Für Deutschland zählt Facebook, Twitter, YouTube und Xing – basta. Experimente in den VZ-Netzwerten, Lokalisten oder wer-kennt-wen sind meines Erachtens sinnlos, denn Plattformen müssen gepflegt werden. Social Media ist kein weiterer PR-Kanal, sondern ein Dialogmedium. Kritisch sah ich es, dass so mancher Dell-Manager über Social Media spricht, aber nicht in den Netzwerken vertreten ist. Die Begründung ist immer die gleiche: Ich habe dafür keine Zeit. Und dann wieder: Wer darf sich überhaupt für die Firma äußern? – Gegenargument: Das Telefon können Sie auch bedienen. Und keiner will die Zeiten zurück, als es in der Firma nur ein Telefon gab. Jeder, der in der Firma ein Telefon hat, spricht für die Firma. Und so wären wir wieder bei meinem Lieblingsthema: Medienkompetenz.
Großes Aufgebot beim ersten CAPday von Dell Deutschland.
Vor kurzem gab ich zum ersten Mal einen gemeinsamen Kurs mit einem neuen Kollegen Dr. Michael Homberg vom Projekt Management Service. Es war ein voller Erfolg. Das Thema war Projektmanagement für Klein- und Mittelständische Unternehmen. Ziel war es, den Teilnehmern die Angst vor Projekte zu nehmen und sie an Projektmanagement heranzuführen.
Wichtige Erkenntnis: Nicht der beste Fachexperte ist der Projektmanager, sondern derjenige, der den Überblick behält. Und da kann ich meinen neuen Kollegen nur empfehlen: Er bringt Projekte der Großindustrie auf die Reihe, genauso wie Vorhaben aus dem Mittelstand. Ein Thema des Seminars war beispielsweise die Formulierung der Ziele in einem Projekt.
Das klingt einfach, kann aber ganz schön ins Auge gehen. Zu Beginn steht wie immer das Wort: Zu Beginn steht ein ausformulierter Satz, den jeder im Projekt versteht. Dieser Satz ist enorm wichtig, dient er doch dazu, das ganze Projekt auf den Punkt zu bringen. Hier tu ich mich als gelernter Journalist sehr leicht, denn es ist eigentlich nichts anderes als das Lead, der Vorspann zu einem Artikel. Anschließend folgen die Einzelziele.
Dazu gehören das Kostenziel, das Terminziel, das Leistungsziel und die Vorgehensziele. Es hat sich gezeigt, dass erst die Kosten, Termine, Leistungen und Vorgehensweisen definiert sein sollten, dann kommt der Kernsatz. Die Teilnehmer im Seminar haben sich mit dieser Taktik beholfen und sind gut gefahren. Noch ein Tipp: Gehen Sie am Anfang nicht ins Detail. Das verwirrt die übrigen Projektteilnehmer und bremst die Motivation. Es ist leichter, sich in Details zu verrennen, als den großen Überblick zu haben.
Nur ein Seminarergebnis vom HSS-Projektmanagement-Seminar.
Wer im 3D-Bereich arbeitet, der weiß genau, wie wichtig Wettbewerbe sind. Seit Jahren arbeite ich für den animago AWARD. Wer unter den Sieger gehört, der hat optimale Chancen am Markt. Jetzt kam mir ein interessanter Wettbewerb von RTT auf den Tisch.
Fortschritt und technologische Innovation im Bereich 3D Highend Visualisierung stehen bei dem Münchner Visualisierungsexperten RTT an erster Stelle, wenn es um die Ausschreibung der alljährlichen Studentenwettbewerbe geht: „Wie sieht die Welt im Jahr 2020 aus?“ Mit dieser Frage wendet sich RTT mit den RTT Emerging Technology und RTT Funky Visualization Contests an die „Spezialisten von morgen“. In diesem Jahr wird eine Fach-Jury bestehend aus Mitgliedern wie dem Computergrafik-Spezialisten Paul Debevec, dem CEO von NVIDIA Jen-Hsun Huang oder der Senior Designerin Nancy Holman von Tesla Motors, die besten und innovativsten Ideen und Kreativkonzepte auszeichnen. Neben Preisen winkt den Gewinnern außerdem die Chance, ihre Projekte vor einem internationalen Fachpublikum auf der RTT Excite im Mai diesen Jahres vorzustellen.
Der RTT Emerging Technology Contest ist seit 2005 fester Bestandteil des RTT Hochschulprogramms und steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von „Human Environments“ und der Herausforderung, wie wir mit unserer Umwelt und den alltäglichen Bedarfsgütern in der Zukunft interagieren werden. Der RTT Funky Visualization Contest fordert die Vorstellungskraft der Wettbewerbsteilnehmer in 2011 zum zweiten Mal in Folge heraus. Unter dem Motto „Advanced Motion“ sollen futuristische Produkte und Gebrauchsgegenstände in 2D bzw. 3D in Szene gesetzt werden.
Beide Wettbewerbe richten sich an Hochschulen, Forschungsteams und Studierende weltweit. Der Einsendeschluss ist jeweils der 15. April 2011. Die Preise werden von RTTs Kooperationspartnern ausgelobt: zwei NVIDIA Quadro 6000 Grafikkarten erwarten die Prämierten des RTT Emerging Technology Contest 2011. Die Gewinner des RTT Funky Visualization Contest 2011 erhalten zwei Intuos 4M Tablet PCs von Wacom. Darüber hinaus sind die Gewinnerteams eingeladen, ihre Visionen auf der internationalen Fachtagung RTT Excite 2011 den führenden Köpfen der Branche zu präsentieren.
Dieser kleine Photoshop-Tipp stammt von Wacom, mein Lieblingshersteller in Sachen Stifttablett. Heraus kommt ein netter Effekt, nix großes, aber das Ergebnis kommt gut an:
A) Wähle bei dem ausgewähltem Mixer Brush Tool die Option „Wet, Heavy Mix“ (Nass, starke Mischung). Diese Einstellungen sind wichtig, wenn der Pinsel Farbe aufnehmen, Farbe von einer ausgewählten (geladenen) Farbe hinzufügen oder geladene und aufgebrachte Farben mischen soll.
B) Lege auf der Leinwand zwei Farbformen an, und dann ziehe einige Striche von einer Farbform zur anderen, um so eine natürliche Mischung der beiden Farben zu erschaffen. Experimentiere dabei mit dem Pinsel und probiere verschiedene Neigungseinstellungen oder Druckstufen aus.
Der deutsche Micky Maus-Verlag geht in Richtung 3D. Es gab ja schon immer wieder Versuche Stereobilder in Zeitungen abzudrucken. Ich erinnere mich an Animationsmagazine auf der Siggraph 2009 oder auch an eine Extraausgabe der BILD-Zeitung mit dem Verteidigungsminister auf dem Cover. Nach Aufklärungsbildchen in der Bravo kommt jetzt Stereo 3D für die Kleinen und ich werde mal eine Ausgabe kaufen. Mit dem Magazin „3D Total“ aus dem Egmont Ehapa Verlag kommen die Tiere nach Hause, und das scheinbar zum Anfassen nah. Ab dem 21. Januar 2011 ist das erste speziell für Kinder entwickelte 3D-Magazin im Handel erhältlich.
Mit einer 3D-Brille ausgestattet, startet das Magazin in das Abenteuer Wildnis. Durch den dreidimensionalen Effekt steht der Leser inmitten der aufregenden Tierwelt in den Wäldern, Wüsten und Meeren der Erde.
Die erste Ausgabe ist natürlich nicht nur mit den beeindruckend lebensecht wirkenden Bildern gefüllt, sondern auch mit einer Menge Wissenswertem zu den unterschiedlichsten Tieren und deren Lebensräumen. So erfährt man das Interessanteste zu den Rekordhaltern im Tierreich, den cleveren Tarnspezialisten und den geschicktesten Jägern. Die Poster, die in dreidimensionaler Optik begeistern, lassen die Kinder in das Tierreich eintauchen. Außerdem können mit der richtigen Lösung und einer Prise Glück beim großen Rätsel tolle 3D-Preise gewonnen werden. Darüber hinaus gehören zum Magazin Sammelkarten mit den wichtigsten und spannendsten Infos sowie den schönsten Aufnahmen der dargestellten Tiere.
Übrigens, der Titel 3D Total hat nichts mit der gleichnamigen Fachzeitschrift von früher zu tun: Andere Zielgruppe
Nachwuchswerbung ist für 2011 bei vielen Unternehmen angesagt. Wir haben durch die demografische Entwicklung weniger Lehrlinge, die einen Ausbildungsplatz suchen. Die Zahl der offenen Stellen nimmt aber aufgrund positiver Entwicklungen zu. Unternehmer müssen also ihre Lehrstellen für potenzielle Bewerber attraktiver werden. Künftig werden es manche Berufe schwer haben, qualifiziertes Personal zu bekommen.
Hier spielen die Medien auch eine große Rolle. In der Glotze finden sich vor allem Serie über Ärzte, Rechtsanwälte, Designer, Werbetreibende, Detektive. Eine Serie über klassische Handwerksberufe gibt es dagegen kaum.
In USA-Serien werden uns coole Berufsbilder von Staatsbeamten, manchmal etwas verschroben aber immer cool drauf und gut angezogen: CSI, 24, Fringe – Es begann mit Akte X, als ich nur staunte, welche Klamotten Agent Mulder und Scully trugen von einem Gehalt als Staatsbeamte. So schafft man einen Mythos und der Zauber wirkt bei jungen Leuten und beeinflusst ihre Berufswahl.
Kommunikationswissenschaftler der Universität Münster haben herausgefunden, das deutsche TV Serien nicht die Realität des Berufslebens widerspiegeln. Das ist sicherlich keine Überraschung, sollte aber dennoch den Vertretern von Wirtschafts- und Industrieverbänden aufstoßen. Wer in den positiv Medien erscheint, der kann sich auch Bewerber für offene Stellen aussuchen – das ist nichts anderes als Marketing.
Marketing für das Handwerk für die ganz Jüngsten.
Während fast jeder dritte der knapp 40 Millionen berufstätigen Deutschen im Jahr 2007 in der Produktion beschäftigt gewesen sei, seien es in den Serien nur etwa ein Prozent, so die westfälischen Wissenschaftler. Natürlich wandelt sich Deutschland zur Dienstleistungsgesellschaft, doch in den TV-Serien sehe ich kaum etwas von Verkäufer, Maler, Friseure. Ok, ich kenne zwar den Landarzt oder mein Lehrer Dr. Specht. So steigt beispielsweise der Wunsch, im Gesundheitswesen zu arbeiten signifikant mit dem Konsum von gesundheitsbezogenen Serien an, so das Ergebnis der Studie. Umgekehrt sei das Interesse am Handwerksgewerbe wohl auch deshalb gering, weil zugehörige Berufsfelder im Fernsehen keine Rolle spielen, meinen die Forscher.
Also sollten sich Wirtschafts- und Industrieverbände Gedanken machen, wie sie besser ins Fernsehen kommen. Hier fängt Marketing an. Ein paar positive Beispiele gibt es bereits: Kennen Sie Meister Manny? Nein? Meister Mannys sprechende Gehilfen Rosti, Schrauber, Quetschi oder Pat halten nun auch Einzug in die Zeitschriftenregale. Seit 13. Januar 2011 bringt der Egmont Ehapa Verlag „Meister Mannys Werkzeugkiste“ in den Handel. Die gleichnamige Serie läuft seit 2007 erfolgreich im Disney Channel und seit 2008 auch auf Super RTL. Wer die Zeichentrickhelden kennt, weiß, dass sich bei ihnen alles um das handwerkliche Geschehen und den gemeinschaftlichen Zusammenhalt dreht. Deshalb wartet die erste Ausgabe mit vielen tollen Mitmach-Geschichten rund um den Heimwerker auf. Dazu gehören eine Menge Rätsel, Basteltipps und Malvorlagen. Aber auch die ersten englischen Worte können die Kinder mit Manny und seinen sprechenden Werkzeugen lernen.
Cool waren Pixi-Bücher für die ganz Kleinen. Da gab es erfolgreiche Serien wie Meine Freundin ist Tierärztin, ist Kapitän, ist Pilot. Aber es gab auch in Kooperationen mit Kammern ein cooles Heft: „Helene geht zur Meisterschule“, „Die Handwerker“, „Unternehmer im Handwerk“. Ich fand es toll und die Aktion schafft die Grundlage für einen späteren Berufswunsch. Als Medienheini weiß ich also was ich zu tun habe.
Hier kommt meine Rettung, wenn ich auf einem Dreh bin. Ich habe unterschiedliche Geräte mit unterschiedlichen Ausgängen dabei, die minuter gleichzeitg am Rechner hängen müssen. Mein mobiler Schnittrechner ist ein MacBook Pro mit eingebautem FireWire 800. Einige Kameras haben aber einen FireWire 400-Anschluss, andere wieder einen 800. Gleichzeitig konnte ich sie nicht betreiben. Bis jetzt: Mit dem Mini Hub von Sonnet können Mac-Besitzer an einem FireWire 800- Anschluss je ein FireWire 800- und ein FireWire 400-Gerät gleichzeitig einsetzen. Das handliche Teil heißt Sonnet Yin Yang.
Viele Windows-Leute wissen nicht um mein Problem. Aber als Mac-Besitzer kenne das Problem: Neue Macs verfügen lediglich über einen FireWire 800 (IEEE-1394b)-Anschluss, auf eine FireWire 400 (IEEE 1394a)-Schnittstelle hat Apple sogar komplett verzichtet. Viele Peripherie-Geräte, vor allem im professionellen Audio- und Videobereich, werden über FireWire angeschlossen. Möchte man ein FireWire 400-Gerät oder mehr als ein FireWire 800-Gerät verwenden, liefert Sonnet mit Yin Yang FireWire Mini Hub die Lösung. Damit können zwei FireWire-Geräte wie zum Beispiel externe Laufwerke, DV Camcorder, Webcams, Audio Interfaces oder auch iPods älterer Generation gleichzeitig verwendet werden. Adapter oder Kabel werden dabei nicht benötigt.
Yin Yang ist tragbar und handlich, es unterstützt ein Bus-Powered-Gerät an jedem Anschluss. Das Gehäuse ist mit einem Format von 1,9 x 1,5 x 0,6 Zoll so klein wie eine Streichholzschachtel, das Host-Kabel gerade mal acht Zentimeter lang. Yin Yang benötigt keinen Netzadapter, keine Treibersoftware und ist kompatibel mit FireWire Peripherie-Geräten aller Hersteller. Und das Beste: Die Streichholzschachtel kostet nur 50 Euro – 50 Euro, die sich wirklich rentiert haben.
Eigentlich hab ich ja bereits mehrere Schutzhüllen für mein iPad. Was brauche ich dann überhaupt eine neue? Aber es ist genauso wie mit den Klamotten. Natürlich hab ich was zum Anziehen, aber ein neues Tuch wäre fein. Wäre nicht das Problem, das Apple uns und damit mir bald ein neues iPad präsentieren wird.
Egal, ich habe mich für eine farbenfrohe Schutzhülle entschieden: Ich nehme wohl das Folio Case CANVAS von SwitchEasy. Zwei kleine Handgriffe genügen, um das aus beschichtetem Nylon gefertigte Case in einen iPad-Ständer umzufunktionieren. Die verstellbare Vorderseite ermöglicht eine optimale Sicht auf das Display und lässt iPad-User den digitalen Lifestyle in allen Lebenslagen genießen. Nachdem ich bisher immer nur schwarze Cases habe, nehme ich wohl jetzt das die blaue Variante, schließlich bin ich ein Junge.
Was mich überzeugt hat: Die Vorderseite lässt sich in zwei unterschiedlichen Positionen einknicken und an der Hinterseite arretieren. So wird eine bequeme Sicht auf das 9,7 Zoll große Display garantiert. Bei meinem Case von Apple lässt sich das iPad nur in eine Position setzen und das reicht oftmals nicht. Im Innern findet das iPad im eingenähten Rahmen Platz. In den schmalen Innenfächern lassen sich beispielsweise Visitenkarten verstauen. Für sicheren Halt beim Transport sorgt ein extra-strapazierfähiger Gummizug, der das Folio Case fest verschließt.
Jetzt stellt sich mir nur noch die Frage, ob das ganze Case Platz in meiner neuen Herrenhandtasche von Booq hat. Ich habe mir zu Weihnachten die neue Cobra courier XS von meinem Lieblingstaschenhersteller Booq gekauft. Seitdem habe ich eine moderne Herrenhandtasche für mein iPad und ich hab sie eigentlich immer dabei. Diesen Luxus hab ich mir gegönnt.
Das Außengewebe der luxuriösen Cobra courier XS besteht aus 1680-Denier Ballistic-Nylon und schützt vor Nässe. Der extra beschichtete und strapazierfähige Taschenboden dämpft unbeabsichtigte Erschütterungen problemlos ab. Im Inneren trumpft Cobra courier XS mit seidigem Nylongewebe und Nappaleder auf. Der Schultergurt garantiert höchsten Tragekomfort. Leider und für mich absolut unverständlich passt mein kleines MacBook Air nicht in das Fach. Das bin ich von Booq nicht gewohnt, aber wahrscheinlich überschnitten sich die Produktionszeiten der Tasche mit der Veröffentlichung des neuen Apple-Teils.
Zeit wurde es: Star Wars kommt auf Blu ray. Auf der CES gab Mike Dunn von 20th Century Fox Home Entertainment den Knaller bekannt: Im September werden die Lucas-Klassiker endlich veröffentlicht, wenn der Meister sie freigegeben hat. Die beiden Trilogien wird es als Einzelpack eben sowie eine Sammlerbox „Star Wars – The Complete Saga“ mit allen sechs Filmen. In einer lächerlichen Show auf der CES fand die Ankündigung vor Panasonic-Bildschirmen statt.
Star Wars – The Complete Saga soll über 30 Stunden Bonusmaterial beinhalten. Darunter sollen auch ein paar neue Extras sein. Das Set besteht aus neun Discs und bietet unter anderem zusätzlich alternative Szenen aus den Filmen. Die Sets werden in Prequel (Episode 1-3) und Original (Episode 4-6) aufgeteilt, wobei die einzelnen Sets die drei Filme beinhalten. Nur das ultimative 9-Disc-Set wird in der „Complete Saga“-Box angeboten. Meine Vorbestellung Star Wars: Complete Saga I-VI bei Amazon läuft.