Nachdem ich früher immer wieder Kalender zu Computern – vor allem Macs und auch zu Vintage-Rechner produziert hatte, freute ich mich jetztl wieder auf eine Neuerung. Ich entdeckte in der deutschen Crowd Funding-Plattform Startnext den Aufruf, ein Retro-Rechner Quartett-Spiel von Nerd Dreams zu unterstützen. Mach ich doch glatt.
Alte Rechner liegen mir am Herz. Noch immer habe ich meinen Volkscomputer den Commodore C64 im Keller, meine voll einsatzbare Lisa steht im Arbeitszimmer in einer Vitrine, der Spartakus-Rechner (ja ich habe noch einen) dient als Musikmaschine und hier stehen auch noch Mac Portable, Apple II und III und anderen Meilensteine aus Cupertino. Da kommt mir so ein Nerd-Quartett ganz recht und ich bin furchtbar gespannt.
Auf der Startnext-Seite schreiben die Macher: „Zwei befreundete Computer-Sammler, stellen dafür ihre besten Stücke zur Verfügung. Natürlich sind der Commodore C64, der Amiga 500, der Mac II und die NeXTCube dabei. Aber auch ganz besondere Sammlerstücke – das älteste, die Olivetti Programma, ist von 1969!“ Ich bin mal gespannt, ob die Computer den Originalzustand und vor allem das Originalzubehör am Ende auf den Postkarten haben. Bei den Bildern um Cube bin ich mir nicht so sicher, ob die Puck-Maus bei dem Würfel dabei war oder nicht. Mein Cube hatte eine Extended Tastatur und die schwarze Maus. Aber ich geb den jungen Menschen gerne eine Chance und freu mich über das Engagement.
Ich weiß noch, welche rechtlichen Abklärungen wir damals einholen mussten, als wir unsere Vintage-Kalender produzierten. Die Rechteinhaber wie beispielsweise Apple oder Atari waren extrem kritisch, wenn man mit ihrem Markenzeichen Geld verdient. Aber ich bin mir sicher, dass die jungen Leute die Rechte abgeklärt haben oder zumindest gute Markenanwälte haben.
Auf der Startnext-Seite wird das vorläufige Quartett benannt und ich freu mich auf ein Wiedersehen mit der einen oder anderen Maschine.
Frühzeit: Olivetti Programma, Wang 700, IBM 5120, HP 9830A
2. Welle: Commodore PET 2001, TRS80 III, Apple II, Zenith
HomePCs: C64, Schneider CPC 464, Sinclair ZX81, Amiga 500
Portables: Osborne 1, Toshiba 3000, Mac Portable, Compaq Portable
Profis: Olympia Boss, NeXT Cube, Apple Lisa, Sharp MZ80K
PCs: Apricot Portable, IBM PC, Mac G3, Mac II fx
Bastlen: Rockwell AIM65, DAG MP Lernsystem, Heathkit H8, Heathkit Hero 1
Mobil: Apple Newton, Nokia Communicator, Sharp Pocket, Psion Organiser.
Also an alle Retro-Fans: Mitmachen und das Projekt unterstützen. Die Truppe von Nerd Dreams braucht drei Tage, um die 32 Fotos von den Computern aufzunehmen. Dann wird das Quartett-Design gemacht und geht in den Druck. Für mich eine unterstützenswerte Aktion.
Ich will auf meinen Seminaren nicht viel Technik mehr herumschleppen. Entweder habe ich ein MacBook Air oder ein iPad dabei, wenn ich präsentiere. Im Büro ist dann die Technik vorhanden, damit ich auf alle meine Daten zurückgreifen kann. Aber ich hasse diese elenden Kabel: USB, FireWire, Thunderbolt, Ethernet und und und. Aber ab Sommer wird damit Schluss sein, denn da wird Sonnet eine neue Thunderbolt Docking-Station auf den Markt bringen
Das Echo 15 Thunderbolt Dock von vorne.
Mit dem Echo 15 Thunderbolt Dock stellt Sonnet eine umfangreiche Docking-Station für Macs und Windows-Computer mit Thunderbolt-Schnittstelle vor. Als Anwender erhalte ich 15 Anschlussmöglichkeiten: vier für USB 3.0, je einen für Gigabit Ethernet, FireWire 800, einen durchgängigen Thunderbolt-Anschluss (für ein weiteres Thunderbolt-Peripheriegerät oder einen Monitor), zwei eSATA- und zwei interne SATA-Anschlüsse. Davon ist einer für ein internes optisches Laufwerk gedacht, der andere 6 Gb/s-Port für eine 2,5 Zoll große SSD oder eine 3,5 Zoll große Festplatte. Das Dock verfügt über einen Audioeingang und Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon. Zudem bietet das Echo 15 Thunderbolt Dock ein 8x DVD±RW-Laufwerk oder optional ein Blu-ray BD-ROM/8x DVD±RW-Laufwerk inklusive der passenden Blu ray-Playersoftware für OS X.
Mit dem System kann ich meine Daten endlich mit einem Mal an meinen Arbeitsmac bringen ohne dass ich wie bisher das elende Steckerspiel habe. Stecker rein, Stecker raus. Damit wird ab Sommer Schluss sein.
Tragbare Computer werden immer leichter und schlanker – dafür werden jedoch auch Schnittstellen und optische Laufwerke eingespart und das ist gut so. Aber im Moment brauche ich noch das ganze Zeugs. Da kommt für mich das Echo 15 Thunderbolt Dock von Sonnet gerade richtig: FireWire 800, Gigabit Ethernet, eSATA, ein Audio-Anschluss, USB 3.0-Anschlüsse sowie ein optisches Laufwerk, um Software zu installieren, CDs und DVDs zu importieren und zu brennen. Auch DVDs und sogar Blu-ray-Filme können so wieder komfortabel am portablen Computer angeschaut werden. Die Peripheriegeräte werden auf der linken Seite mit Standardkabeln verbunden, das Dock mit einem einzigen Thunderbolt-Kabel an den Computer angeschlossen. Wird der mobile Rechner entfernt, muss lediglich das Thunderbolt-Kabel gezogen werden.
Das Echo 15 Thunderbolt Dock von hinten.
Im Lieferumfang der Docking-Station mit optionalem Blu-ray-Laufwerk ist eine Mac-Playblacksoftware für Blu-ray-Discs enthalten. Darauf bin ich sehr gespannt, denn bisher war Blu ray am Mac eher ein Gemurkse. Sämtliche Modelle unterstützen die Installation von Standard-SSDs oder einer Festplatte zur Datensicherung bzw. Speicherung einer Medienbibliothek. Wir Mac-Anwender können somit das Time Machine Backup-Laufwerk innerhalb des Docks installieren.
Die Preise bewegen sich auf Normalniveau: Das Echo 15 Thunderbolt Dock mit DVD-Laufwerk (Artikelnummer ECHO-TBD-CD-0TB) ist zum UVP von 415,90 Euro erhältlich. Das Echo 15 Thunderbolt Dock mit Blu-ray-Laufwerk (Artikelnummer ECHO-TBD-BL-0TB) ist zum UVP von 467,90 Euro verfügbar.
Künftig trage ich Kunst immer mit mir herum. Der internationale Top-Star der Pop Art Charles Fazzino verzierte mein iPad. Bei einer Vernissage seines neuen München Werkes in der Münchner Zweigstelle der Galerie Mensing packte ich die Gelegenheit beim Schopfe und ließ mein iPad zum Kunstwerk erheben.
Mein iPad mit einer Zeichnung von Charles Fazzino.
Ich reichte dem Künstler mein Apple Device und bat ihn, New York auf dem Rücken des Gerätes zu zeichnen. Zunächst verstutzt machte sich Charles Fazzino ans Werk und hatte nach rund 2 Minuten ein wunderbares Kunstwerk geschaffen. Andere Besucher der Ausstellung ließen sich Bücher und Eintrittskarten signieren, mit meiner iPad-Aktion war ich sicherlich der Hingucker der Vernissage.
Charles Fazzino ist einer der bekanntesten Künstler Amerikas. Der Pionier und Top-Star der 3-D-Pop-Art ist ein wahrer Geschichtenerzähler und macht Gute-Laune-Kunst, die ansteckend wirkt. Der 1956 in New York geborene Fazzino studierte Kunstgeschichte an der Parson′s School of Design, der bekanntesten Kunstgewerbeschule Manhattans. Seine Karriere begann er als Straßenkünstler und verkaufte seine Acrylbilder auf Outdoor-Kunst-Festivals in New York. Sammler und Kunsthändler erkannten schnell sein Talent und Potenzial, die ihn zu einem ebenso gefragten wie beliebten Künstler machten.
Charles Fazzino ist ein umgänglicher Typ. Nachdem er einige seiner Bilder bei der Galerie Mensing verkauft wurden, griff er spontan zum Stift und zeichnete auf der Rückseite eines Bidler ein weiteres Kunstwerk.
Auf die Rückseite eines Bildes malte der Künstler spontan ein zweites Bild.
Aus Fazzios von Comics inspirierten Bildern spricht das quirlige Leben und lebendige Flair berühmter Metropolen, insbesondere das seiner Heimatstadt New York. Gleichsam zählen Sportarenen, Ikonen wie Marilyn Monroe sowie Figuren aus
der Disney-Welt zu Fazzinos bevorzugten Motiven. Die farbenfrohen 3-D-Multiples versprühen pure Fröhlichkeit und lassen einen das Dargestellte hautnah erleben. Die Kunstwerke des New Yorker Malers werden weltweit in über 600 Galerien gezeigt. Zu Fazzino Fans gehören prominente Zeitgenossen wie Phil Collins, Julia Roberts bis hin zu Gloria von Thurn und Taxis und Schauspieler Uwe Ochsenknecht. Und ich habe mit dem iPad einen einmaligen Fazzino zu Hause.
Da hab ich heute morgen aber doof geschaut, als ich wie gewohnt Evernote beim iPhone benutzen wollte. Das Tool ist im Grunde immer bei mir im Einsatz, um Gedanken in der Cloud zu speichern. Meist habe ich nachts die besten Einfälle und notiere mir sie via Evernote in der Cloud.
Aber heute morgen schaute ich doof. Evernote funktionierte nicht mehr. Mein Passwort war ungültig. Evernote verweigerte mir den Zugriff auf mein Konto. Was ist passiert? Evernote wurde gehackt oder zumindest angegriffen. Evernote ging auf Nummer sicher und sperrte das gesamte System. „Als Vorsichtsmaßnahme zum Schutz Ihrer Daten haben wir uns entschieden eine Passwort-Rücksetzung zu forcieren“, heißt es von Evernote. Es sei zwar nichts passiert, so Evernote. Die Überprüfungen hätten jedoch ergeben, dass es den verantwortlichen Personen möglich war, sich Zugriff auf
Benutzerinformationen wie Benutzernamen, E-Mail Adressen und den verschlüsselten Passwörtern zu erlangen. „Obwohl der Zugriff auf Passwörter erfolgt ist, möchten wir unterstreichen, dass sämtliche Passwörter des Evernote-Dienstes durch eine Einweg-Verschlüsselung geschützt sind“, so Evernote weiter.
Also ich muss mein Evernote-Passwort zurücksetzen. Aber das geht nicht am iPad oder am iPhone über die App. Ich musste also heute morgen vom Bett aufstehen und ans MacBook gehen. Die Website Evernote.com gilt es aufzurufen. Nach dem Login über den Evernote-Webdienst, wurde ich aufgefordert ein neues Passwort festzusetzen. Sobald ich die Passwortänderung vorgenommen habe, muss ich dieses in sämtlichen von mir genutzten Evernote Apps ebenfalls neu eingeben, also bei mir iPhone und iPad.
Also nach Sony, Apple und Mircosoft war jetzt Evernote an der Reihe. Da stell ich mir die Frage; Sind denn meine Daten in der Cloud sicher? In zahlreichen Seminaren zum Verbraucherschutz stelle ich fest. Zwar ist die Technik bereit für die Cloud, die breite Masse an Nutzern allerdings noch nicht.
Vorfälle wie bei Evernote sind nicht gerade förderlich, um Vertrauen in die Cloud zu schaffen. Evernote schreibt uns zur Beruhigung: „Wie dieser Vorfall und weitere Vorfälle der jüngsten Zeit bei anderen grossen Diensten zeigen, werden solche Angriffe leider vermehrt versucht. Wir sind uns dessen bewusst und nehmen unsere Verantwortung, Ihre Daten vor unerlaubten Zugriffen zu schützen äußerst ernst, deshalb sind wir laufend daran unsere Sicherheitsvorkehrungen und -standards zu verbessern und zu erhöhen. Der Schutz Ihrer Daten ist unsere oberste Zielsetzung!“
Wahrscheinlich sind viele Kinder in einem gewissen Alter im Pokémon-Fieber. K1 und K2 bei uns zu Hause sind es auf jeden Fall. Und ich bin ja Mangas und Anime durchaus aufgeschlossen, aber das Pokémon-Universum hat sich mir noch nicht erschlossen. Zu kompliziert erscheinen mir die verschiedenen Angriffs- und Verteidigungsmöglichkeiten. K1 dagegen scheint ein Experte zu sein: Er kennt Stärken und Schwächen der einzelnen Figuren, diskutiert liebend gerne mit der völlig ahnungslosen Mutter und gibt mir immer neue Bitten für irgendwelche Stärkentabellen aus dem Netz als Hausaufgabe.
Ich muss zugeben, mein hauptsächliche Pokémon-Wissen beziehe ich aus den Spielfilmen. Den ersten Spielfilm habe ich damals sogar im Kino geschaut. Aber natürlich ist das Pokémond-Universum größer. Ich bin mir sicher, wenn K1 und K2 von den Neuerungen etwas mitbekommen, dann ist das iPad belagert. Vor kurzem gab The Pokémon Company International die Veröffentlichung der offiziellen Pokémon TV App bekannt, die ab sofort gratis für iPhone, iPad und iPod touch erhältlich ist—und bald auch für Android-Geräte verfügbar sein wird. Über die Pokémon TV App können Fans die vielen Abenteuer von Ash, Pikachu und ihren Freunden aus den Lieblingsepisoden der Zeichentrick-Fernsehserie erleben. Wöchentlich werden neue Episoden aus der Sammlung von mehr als 700 Folgen aus 15 Staffeln veröffentlicht. Zusätzlich können sich Fans mit der Pokémon TV App besondere Beiträge, Trailer und Pokémon Filme ansehen. Mit der Nutzung der Pokémon TV App fallen die normalen Datenübertragungsgebühren an. Die Pokémon TV App ist in Ländern außerhalb Asiens erhältlich und kann im App Store heruntergeladen werden.
Ich hab sie mir auf jeden Fall geladen und werde K1 nun mit Insiderwissen überraschen. Wäre doch gelacht, wenn ich K1 in Sachen Pokémon nicht überrunden kann. Aber nichts verraten.
Mit dem Siegeszug von Smartphones geht der Siegeszug von Apps einher. Das ist eigentlich nicht verwunderlich, denn ohne Apps wären das Smartphone irgendwie sinnlos. Die Bitkom hat jetzt eine neue Studie veröffentlich, wer Apps bezahlt und wer App kostenlos saugt. Interessant: Die Bereitschaft, Apps zu kaufen, steigt trotz Geiz-ist-geil-Mentalität an.
38 Prozent der Smartphone-Nutzer bezahlen für Apps. Knapp jeder Zweite (45 Prozent) greift hingegen nur auf kostenlose App-Angebote zurück, jeder sechste installiert überhaupt keine Apps (17 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bitkom-Umfrage.
Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 1,8 Millionen Apps, wie das Marktforschungsinstitut research2guidance herausgefunden hat. Die meisten sind kostenlos, der Rest wird für wenige Euro angeboten. Kostenpflichtige Programme installiert jeder dritte Smartphone-Nutzer (33 Prozent) hin und wieder. 5 Prozent laden sogar regelmäßig Bezahl-Apps herunter. Smartphone-Nutzer, die kostenpflichtige Apps installieren, geben pro Jahr durchschnittlich etwas mehr als 21 Euro für solche Programme aus. Für eine einzelne App sind sie bereit, im Schnitt bis zu 7,64 Euro auszugeben.
Spiele für mobile Geräte wie Smartphones liegen zwar im Trend, dennoch ist die Zahlungsbereitschaft geringer als bei anderen Programmen: Im Durchschnitt geben Smartphone-Nutzer etwa 14 Euro pro Jahr für Gaming-Apps aus. Für ein Smartphone-Spiel sind sie bereit maximal 2,31 Euro im Schnitt zu bezahlen.
Ich habe mich in das iPad mini verliebt, aber es wird im Moment eine unerfüllte Liebe bleiben. Als das iPad mini auf den Markt kam, sagte ich mir: Kein Mensch braucht ein kleines iPad. Ich war live bei den Keynotes von Steve Jobs zum iPhone und iPad. Klar, ich hatte bisher alle Generationen des iPads und bin begeistert. Ich habe auch die meisten Generationen des iPhones. Wozu also ein aufgeblasenes iPhone oder ein geschrumpftes iPad? Ich sah keinen objektiven Grund.
Aber was sind objektive Gründe gegen pure Emotionen? Bei einem Besuch des Apple Retail Stores in München nahm ich das iPad mini in die Hand und verliebte mich – sofort und Hals über Kopf, Nein, ich werde meinen großen iPad nicht untreu werden, aber eine längere Affäre mit dem iPad mini könnte ich mir durchaus vorstellen. Das Teil liegt einfach gut in der Hand, es ist leicht und liefert die gewohnte Apple Qualität.
Das 7,9 Zoll Display reicht für viele Tätigkeiten aus: E-Mail, Surfen, Filmen und vor allem Lesen. Das wäre der Hauptgrund für mich: Am iPad habe ich aufgrund des Gewichts keine Lust länger Bücher zu lesen. Dazu ist das iPad auf Dauer zu schwer. Bisher griff ich dazu zum Kindle. Das iPad mini ist mit seinen 312 Gramm ideal und meine Kindle-Bücher kann ich dank App auf dem iPad auch lesen. Der Kindle kommt für lange Reisen mit, das iPad (mini) ist sowieso immer im Gebrauch.
Und ich kann das iPad mini noch besser in die Manteltasche stecken, wenn ich auf Seminare gehe. Ich bin es leid, meinen MacBook Pro herumzutragen, und nehme fast nur noch das iPad zum Präsentieren. Das iPad mini wäre noch bequemen. Ja, ich gestehe: Ich bin ein fauler Hund.
Aber es wird eine unerfüllte Liebe vorerst bleiben. Ich habe Bedingungen an meine neue Liebe. Und diese Bedingungen sind wieder objektive Gründe, bei all den Emotionen. Das bisherige Display vom iPad mini hat eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln bei 163 ppi. Das ist fein, aber ich will Retina. Wer einmal am Retina-Display gearbeitet hat, der will es nicht mehr missen: Diese Schärfe, diese Brillanz – vor allem bei mir als Blindfuchs. Für 1024 x 768 Pixeln braucht es nur einen Dual-Core Duo, also die Technik des iPad 2. Aber ich will mehr Power. Mindestens den Prozessor vom neuen iPad, also einen Dual-Core A6X mit Quad-Core Grafik, dann klappt es auch mit der neuen Liebe.
Und nachdem Apple jetzt den Speicher auf 128 GByte beim iPad verdoppelte, soll es beim iPad mini auch so sein. iPad habe einen signifikanten Einfluss auf die Geschäftswelt mit nahezu allen Unternehmen der Fortune 500-Liste sowie über 85 Prozent der Global 500-Liste, die derzeit das iPad im Einsatz haben oder es testen. Unternehmen, die regelmäßig große Datenmengen wie 3D CAD-Dateien, Röntgenaufnahmen, Film-Bearbeitungen, Musiktitel, Projektentwürfe, Schulungsvideos und Service-Handbücher nutzen, profitieren allesamt von einer größeren Auswahl an Speicheroptionen für das iPad, so Apple in einer Mitteilung. Also ich verspreche: Wenn Apple ein iPad mini mit mindestens 128 GByte, Retina und schnellen Prozessor bringt, dann kaufe ich auch noch ein iPad mini. Ja ich gelobe als Fanboy.
Von Computerfreunden aus den Staaten habe ich folgenden Musical-Tipp bekommen: Bis 3. Februar läuft in North Carolina noch “Nerds, A New Musical Comedy“. Es handelt sich um die humorvolle Auseinandersetzung der beiden IT-Größen Steve Jobs (Apple) und Bill Gates (Mircosoft).
Im Grunde geht es in dem von Marc Bruni inszenierten Muscial um die Geburtsstunde des heutigen Personalcomputers. Die Geschichte beginnt Mitte der siebziger Jahre als Computer nur von Nerds bedient werden konnten. Wie ich gehört habe, sollen Computerfreunde ihre Freude an den vielen kleinen Details des Stückes haben, das nicht umsonst Nerds heißt. Aber auch klassische Musicalfans kommen hier auf ihre Kosten im A.J. Fletcher Opera Theater. Die Musik von Hal Goldberg ist sehr nett.
Die Darsteller sind Darren Ritchie (Wonderland, Thoroughly Modern Millie) als Steve Jobs, Stanley Bahorek (25th Annual Putnam County Spelling Bee) als Bill Gates, Diana DeGarmo (Hair, Hairspray, “American Idol – Season 3″) als Sally und Leslie Kritzer (Elf, Legally Blonde) als Myrtle. Benny Elledge (Chicago) spielt Steve Wozniak, Rob Morrison (Avenue Q) den MS-Mitbegründer Paul Allen.
Das Drehbuch kommt von Jordan Allen-Dutton und Erik Weiner (Emmy Award-nominees for Cartoon Network’s “Robot Chicken”). Nerds wurde inszeniert von Marc Bruni und die Choreografie stammt von Denis Jones.
Wenn das Stück gut angenommen wird, hat es eine Chance auf den Broadway nach New York zu kommen. Dort werde ich es mir ansehen, aber nach North Carolina fahre ich jetzt dann doch nicht spontan.
Ich gebe es zu, ich habe keinen grünen Daumen. Für die Pflanzenpracht im Garten und den vier Wänden ist die Ehefrau (freiwillig) zuständig. Für meine Pflanzen in meinen Arbeitszimmer muss ich mich aber selbst kümmern, so ist der Deal. Und muss gestehen, mein Fokus liegt nicht auf der Pflanzenwelt in meinem Arbeitszimmer. Die Konsequenz: so manche Pflanze kämpft eine schwere Schlacht, einige verlieren, andere gewinnen. Mir wäre es lieb, wenn ich ans Gießen oder Pflanzenpflege erinnert werde. Klar, ich könnte mir einen Eintrag im Kalender machen, aber das ist nicht individuell abgestimmt auf die jeweilige Pflanze.
Für so Leute wie mich, zeigt ein Anbieter auf der CES 2013 in Las Vegas jetzt eine Lösung. Parrot bringt Flower Power. Parrot ist bei mir zu Hause durch die fliegende Done AR.Parrot bekannt. Flower Power ist eine Plastiklösung in grün und braun, die mit Bluetooth ausgestattet ist. Das Plastikteil mit AAA-Batterie wird in den Blumentopf gesteckt und informiert mich über den Wasserstand und Zustand der Pflanze. Eine App mit dahinterliegender Datenbank greift dann auf eine Parrot Cloud zu und klärt die notwendigen Maßnahmen ab. Das Ganze ist noch in der Erprobungsphase, soll aber irgendwann kommen.
Klingt für mich sehr interessant, Preis und Lieferzeitpunkt stehen noch nicht fest. Grundsätzlich ist die Bluetooth-Lösung für mich eher nachteilig, weil ich Bluetooth bei mir nicht die ganze Zeit am iPhone an ist. Besser wäre eine Lösung via WLAN, wie sie der Mitbewerber Koubachi bietet. Noch besser: Die Sache ist lieferbar und funktioniert.
Der Sensor meldet dem iPhone, wann die Pflanze Wasser braucht.
Der Koubachi WiFi Pflanzensensor ist bereits erhältlich und sammelt die Daten der Pflanze. Die Übermittlung erfolgt via WLAN, wobei die App lernt, wie sich die individuelle Pflanzenwelt entwickelt – ich muss natürlich erst einmal der App sagen, welches Grünzeug ich habe.
Der Sensor kostet rund 90 Euro. Wie funktioniert die Sache? Der Koubachi WiFi Pflanzensensor verfügt über einen Bodenfeuchtigkeitssensor und misst zusätzlich die Lichtintensität sowie die Temperatur. Über die eingebaute WLAN-Schnittstelle sendet der Sensor diese Daten an die so genannte Koubachi Plant Care Engine in die Cloud, wo diese ausgewertet werden. Ich erhalte danach detaillierte Hinweise, die mich bei der Pflege meiner Pflanzen unterstützen. Aber natürlich sind 90 Euro pro Pflanze nicht unbedingt preiswert, aber bei teueren Pflanzen wie mein Bonsai ist die Lösung ideal.
Abhängig von Pflanzentyp, Jahreszeit und Wohnort gibt mir der interaktive Pflegeassistent von Koubachi Pflegehinweise, basierend auf Pflanzenpflegemodellen. Ich bin kein Gärtner oder Florist und kann diese Hinweise nicht genau beurteilen, aber ich habe ein gutes Gefühl. Aus der Pflanzen-Enzyklopädie wählen ich meine Pflanze aus, kalibriere diese einmalig und ab da übernimmt Koubachi die Aufsicht über die Pflege. Ist die Zeit gekommen, verschickt Koubachi eine Nachricht aufs iPhone, dass die Pflanze Wasser oder Dünger braucht oder besprüht werden muss. Die Anwendung kann kostenlos als App für das iPhone im App Store heruntergeladen oder alternativ als Web-App im Internet genutzt werden.
Die App Flare für das iPhone verspricht HDR in Videos, was natürlich Quatsch ist. Aber ab und zu setze ich die Videosoftware ein und bekomme immer wieder ein nettes Feedback. Die App überzeichnet die Farben des Videobildes psychodelisch. Der HDR-Effekt sorgt dafür, dass ein ungewohnter Farbeindruck entsteht, das heißt höherer Farbumfang und Kontraste.
Es können drei Filter verwendet werden, die über einen einfachen Schieberegler aktiviert werden. Zudem kann mit Fingergesten der Zoom gesteuert werden. Mehr Einstellmöglichkeiten gibt es bei der rund 4,5 MByte großen App nicht. Leider wurde die App nicht weiterentwickelt und liegt nicht in eine iPad-Version vor.
Die Videos werden in einer eigenen Gallery gespeichert, können aber auch in die Camera Roll exportiert werden. Dort können dann klassische Videoschnitt-Programme wie iMovie oder Avid Studio auf die Clips zugreifen. Die Clips liegen in 24fps vor, aber leider nur in einer kleinen Auflösung. Für Youtube reicht es aber, wie der Film unten zeigt. Ich habe ihn bei der Berufsbildung in Nürnberg am Stand des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks aufgenommen, mit iMovie live geschnitten und ein poppiges Thema verwendet. Der Schnitt und Upload erfolgten noch in der Messehalle.