Archive for 10. Februar 2010

Aktuelle Winterspiele: LEGO Star Wars Echo Base

10. Februar 2010

LEGO Star Wars Echo Base

Den Schnee kann ich bald nicht mehr sehen. Gestern nacht erinnerte ich mich an verschiedene Schneefilme. Zwei Filme blieben mir besonders in Erinnerung: Einmal den Schneewestern „Leichen pflastern seinen Weg“ mit einem genialen Kinski und natürlich das „Imperium schlägt zurück“ aus der Star Wars-Reihe.
„Il grande silenzio“, so hieß der Kinski-Western im Original stammt aus dem Jahr 1968 und ist ein extrem negativer Film. Leichen pflastern seinen Weg hat es aber in sich. Kopfgeldjäger belagern ein Dorf und gegen Ende wird der stumme Held (Jean-Louis Trintignant) von Kinski erschossen. Sergio Corbucci, der später lustige Bud Spencer/Terence Hill-Filme drehte, führte bei diesem Italo-Western Regie. Und er führte seine Schauspieler genial. Nachdem Helden im Western sowieso nicht viel reden, war konsequent der Held des Films gleich stumm. Der ganze Film provoziert: Die Schneelandschaft schafft eine eisige Atmosphäre und das negative Ende in dem der Held erschossen wird, verstört zutiefst. Ich glaube, der Film hatte damals eine politische Botschaft, die aber heute nicht mehr aktuell ist. Corbucci widmete den Film Jesus, Martin Luther King und Che Guevara und bietet eine Interpretation an. Symbole wie Kreuzigung, geschundene Hände, Ermordung eines Helden sind im Film zu Hauf.
Der zweite Schneefilm ist „Das Imperium schlägt zurück“ stammt aus dem Jahr 1980 und war der Hammer. Der Eisplanet Hoth kam bei mir gut an. Und auch bei meinem Sohn. Er mag das Wampa, das böse einheimischen Schneemonster. Ich hab ihm allerdings nicht verraten, dass Luke Skywalker dem Monster den Bauch aufgeschnitten hat und sich in den warmen Eingeweiden aufwärmt. Aber die Verteidigung der Echo Basis und der Angriff der Walker sind genial. Ich habe bei Amazon diese netten Lego Star Wars Figuren entdeckt. Die LEGO Star Wars 7749 – Echo Base muss ich haben.
Zum zehnjährigen Jubiläum von Lego Star Wars nehmen die imperialen Streitkräfte die geheime Rebellenbasis auf dem Planeten Hoth ein. Han Solo ist mit seinem tauntaun unterwegs, als er plötzlich von den Schneetruppen angegriffen wird. Da ist der volle Einsatz der Krieger der Rebellenallianz am Geschützturm und am Geschützwall gefragt. Das Set enthält 2 Schneetruppen, 2 Rebellensoldaten von Hoth, Han Solo mit Hoth-Ausrüstung und den allerersten LEGO Tauntaun.

Tipps für das optimale User Interface

10. Februar 2010
Wie soll denn das optimale User Interface sein? Diese Frage beantwortet coeno mit ein paar Tipps, die mir sehr sinnvoll erscheinen. Die UX-Spezialisten von coeno haben einen Fahrplan entwickelt, der Interface-Projekte auf Erfolgskurs trimmt.
Gut vorbereitet starten:
Alle am Entwicklungsprozess Beteiligten müssen zunächst ihre Anforderungen konkretisieren. Gutes Design braucht ein Konzept, das auf konkreten Maßgaben basiert. Zeit nehmen für diesen Part ist das Erfolgsrezept: Erste Visualisierungen führen in der Regel zu Konzeptjustierungen. Was sich auf dem Papier gut liest, muss optisch und in der Anwendung nicht unbedingt überzeugen!
Das optimale Team:
Wer Interface-Projekte plant, sollte sich frühzeitig um Spezialisten bemühen – ein Interaction-Designer gehört heute zwingend an Bord. Ohne Kapitän geht es auch nicht: Natürlich sollten alle Beteiligten ins Boot geholt werden. Doch eine letzte Instanz sollte für alle verbindliche Entscheidungen treffen. Diese müssen nicht in Stein gemeißelt sein. Macht es das Projekt erforderlich, kann Beschlossenes geändert werden.
Transparenz und Kollaboration:
Techniker und Interaction-Designer sollten die grafische Interface-Spezifikation gemeinsam schreiben. Das mildert die ohnehin bei größeren Projekten auftretenden Reibungsverluste deutlich ab.
Nicht alles auf einmal:
Gerade Unternehmen und Organisationen, die über keine oder nur wenig Erfahrung mit medienspezifischen Nutzerschnittstellen verfügen, sollten sich zu Beginn nicht überfordern lassen. Ein Heranführen an die Thematik über die wichtigsten Use-Cases und ein bedachtes Vorarbeiten zahlt sich aus.
Das Rad nicht neu erfinden:
Es lohnt sich anzuschauen, was andere bereits geleistet haben. Benchmarking zu betreiben rechnet sich, denn bei der UI-Entwicklung geht es mitnichten um den nächsten Design-Gag. Allerdings sollte man das Benchmarking UI- und UX-Spezialisten überlassen und diese Experten projektbegleitend dabei behalten.
Eigenes Know-how aufbauen:
Unternehmen, die sich mit Interface-Projekten befassen, sollten einen UI/UX-Spezialisten anheuern, zumindest interimsmäßig. Das stellt einen reibungslosen Know-how-Transfer zu externen Dienstleistern sicher und baut zudem wertvolles Wissen im eigenen Hause auf.