Siggraph 2009: Totenmesse für Toxik

Totenmesse für Toxik

Obwohl die Temperaturen in den Messehallen der Siggraph im schwülen New Orleans runter gekühlt sind, bekamen einige Besucher einen Hitzeausbruch vor Wut. Grund liegt in der Veröffentlichungspolitik von Autodesk. Der Software-Riese hat zwar aktualisierte Produkte vorgelegt, die vielversprechend klingen. Allerdings ist auch ein Produkt aus der Palette verschwunden: Toxik.

Das Compositingtool ist in Maya 2010 integriert und als Einzelprodukt gestorben. Lapidar hieß es auf Nachfrage: “Nein, Toxik als Einzelprodukt gibt es nicht mehr.”

Und die User? Fragt denn irgendwer in diesem Unternehmen nach den Usern? Jahrelang hat Autodesk das Produkt in den Markt gedrückt und Überzeugungsarbeit geleistet. Nachdem es vom Markt akzeptiert wurde, wird es eben von diesem genommen. Weitsichtige Produktpolitik ist das nicht und das Vertrauen wird nicht gestärkt. Combustion liegt seit Jahren auf Eis und ich erinnere mich an Edit oder Matchmover, die ein ähnliches Schicksal wie Toxik erfuhren. So wurde de Siggraph die Totenmesse für Toxik

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